Hendrik (DIY-LS mit Visaton Chassis)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.
Schischu
Aktiver Hörer
Beiträge: 38
Registriert: 08.07.2020, 07:21
Wohnort: LK Limburg-Weilburg

Beitrag von Schischu »

Hallo Horst-Dieter, Hironimus, Albert und Jürgen,

UVP vom Hersteller soll wohl 3995,-€ sein.

Ich habe über ebay bei clear-components aus Köln gekauft - dieser ist auch offizieller Händler für Europa. Dort kostet der DAC 3250,- € - hier gibt es noch ein recht solides 1,5m Kupferkabel mit Fake Oyaides P-079E + C-079 als give away dazu. Außerdem gewährt man dort 2 Jahre statt 1 Jahr Garantie vom Hersteller. Plus der schon erwähnten 30 Tage Rückgabe.

Die Stromversorgung vom Digitalteil ist auch recht interessant - hier setzt man auf 2 Bänke Ultra Caps mit jeweils 3 x 50F, die abwechselnd geladen / verwendet werden. Wenn man das Gerät einschaltet passiert erstmal gar nix - außer der Anzeige im Display: Please wait - charging - und die Zeit läuft aufsteigend. Bei über Nacht ausgeschaltetem Gerät kann das dann schonmal 2 - 3 min dauern. Ein sanftes Klicken von ein oder mehreren Relais signalisiert dann Betriebsbereitschaft.

Digitalfilter gibt es nur zwei - Fast Roll off Linear oder Slow Roll-Off Linear. Wobei ersteres in meinen Ohren gefälliger klingt. Dafür ist die PLL eistellbar - je besser die ankommende digitale Signalqualität desto niedriger kann der PLL Wert gewählt - werden was in besserem Klang resultieren soll. Ich habe zum probieren meinen TV per Toslink mit einem bestimmt nicht schlechten QED Kabel angeschlossen - unter PLL Wert 006 ist das Tonsignal nur mit sporadischen Aussetzern zu hören. Selbst ein ifi Recklocker brachte hier keine Besserung. Mein Streamer ist per HDMI I2S angeschlossen - hier spielt es einwandfrei auf PLL 001. Allerdings benötigt der MH-DA005 kein Masterclocksignal, hier wird asynchron gearbeitet und die Clock im Wandler soll wohl auch ein "Wunderteil" sein - man verspricht hier 10db niedrigere Rauschwerte wie eine Crystek CCHD 957. Und diese ist ja nun mehrfach in hochpreisigen DAC´s verbaut.

Wie auch immer - es klingt einfach toll. Ich behaupte einfach mal, für das Geld gibt es in NEU - mit der Bauteilequalität - nichts besseres auf dem Markt.

Grüße
Hendrik
Bild
RayDigital
Aktiver Hörer
Beiträge: 227
Registriert: 20.01.2013, 12:58
Wohnort: Bei Wuppertal

Beitrag von RayDigital »

Hallo Hendrik,

ich sehe, Du bist im Marktplatz des Forums auf der Suche nach einem neuen HDMI-Kabel.
Planst Du Deine digitale Quelle per I2S-Verbindung, sprich HDMI-Kabel, an den "MUSETEC MH-DA005" anzuschliessen, um evtl. auch den DVD-Layer einer SACD übertragen/wandeln zu können?

Gruß,
Raimund
Bild
Schischu
Aktiver Hörer
Beiträge: 38
Registriert: 08.07.2020, 07:21
Wohnort: LK Limburg-Weilburg

Beitrag von Schischu »

Hallo Raimund,

mein Streamer ist bereits über I2S per HDMI an den DAC angeschlossen. Hier kommt momentan ein Wireworld Ultraviolet zum Einsatz. Aber besser geht ja bekanntlich immer …

Habe vorhin mal mein „vergessenes“ HDMI Kabel von Afterdark angeschlossen - erstaunlich gut. Hatte ich so nicht in Erinnerung. Das spielt ein wenig zurückhaltender wie das Wireworld, harmoniert aber gut mit dem MH-DA005.

https://www.adark.co/products/afterdar ... 0cb2&_ss=r

Habe ich seinerzeit mit der Clock mitbestellt und ist dann in der Kabelkiste verschwunden … :D

Grüße
Hendrik
Bild
RayDigital
Aktiver Hörer
Beiträge: 227
Registriert: 20.01.2013, 12:58
Wohnort: Bei Wuppertal

Beitrag von RayDigital »

Hallo Hendrik,

danke für Deine schnelle Rückmeldung.
Ist I2S die von Dir bevorzugte digitale Audioverbindung? Wenn ja, warum?

Gruß,
Raimund
Bild
Schischu
Aktiver Hörer
Beiträge: 38
Registriert: 08.07.2020, 07:21
Wohnort: LK Limburg-Weilburg

Beitrag von Schischu »

Hallo Raimund,

ja I2S über HDMI ist mein absoluter Favorit. Habe da viel „rumexperimentiert“ - SPDIF über Coax, optisch über Toslink und eben I2S über HDMI.

Der Vorteil liegt aber auf der Hand - hier werden Daten, Bitclock, LR-Clock und auch Masterclock separat voneinander übertragen - für die beiden anderen Verbindungen muss es am Ausgang der Quelle ja erst so „formatiert“ werden, das alles über ein Kabel übertragen werden kann und im Wandler wieder in diese Clock/Datensignale zurück.

Über I2S spart man sich diesen „Umweg“ und speist quasi den Wandlerchip direkt.

Für meine Ohren hat die I2S Verbindung die Coax- und Toslinkverbindung klanglich ganz klar angehängt.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/I%C2%B2S

Grüße
Hendrik
Bild
RayDigital
Aktiver Hörer
Beiträge: 227
Registriert: 20.01.2013, 12:58
Wohnort: Bei Wuppertal

Beitrag von RayDigital »

Schischu hat geschrieben:
16.01.2022, 20:12
Der Vorteil liegt aber auf der Hand - hier werden Daten, Bitclock, LR-Clock und auch Masterclock separat voneinander übertragen - für die beiden anderen Verbindungen muss es am Ausgang der Quelle ja erst so „formatiert“ werden, das alles über ein Kabel übertragen werden kann und im Wandler wieder in diese Clock/Datensignale zurück.
Diese Vorteile leuchten mir ein.
Mit HDMI-Kabeln habe ich aber bisher keine so guten Erfahrungen gemacht, haben die sich in der Vergangenheit doch geradezu als wahre EMV-Dreckschleudern herausgestellt. Selbst wenn darüber parallel zu einer Quelle-DAC-Verbindung gar keine Daten geflossen sind, haben die als EMV-Antenne gewirkt, nach deren Abzug das resultierende analoge Musiksignal befreit war von Artefakten und anderen Störgeräuschen.
Weißt Du, ob es Möglichkeiten gibt, I2S auch über Lichtleiterkabel von der Quelle zum DAC zu übertragen, um in den Genuss einer galvanischen Isolierung zu kommen? Auch wenn ich keinen einzigen DAC kenne mit solche einem Lichtleitereingang für I2S-Signale....

Gruß,
Raimund
Bild
Schischu
Aktiver Hörer
Beiträge: 38
Registriert: 08.07.2020, 07:21
Wohnort: LK Limburg-Weilburg

Beitrag von Schischu »

RayDigital hat geschrieben:
17.01.2022, 18:21
Mit HDMI-Kabeln habe ich aber bisher keine so guten Erfahrungen gemacht, haben die sich in der Vergangenheit doch geradezu als wahre EMV-Dreckschleudern herausgestellt. Selbst wenn darüber parallel zu einer Quelle-DAC-Verbindung gar keine Daten geflossen sind, haben die als EMV-Antenne gewirkt, nach deren Abzug das resultierende analoge Musiksignal befreit war von Artefakten und anderen Störgeräuschen.
Weißt Du, ob es Möglichkeiten gibt, I2S auch über Lichtleiterkabel von der Quelle zum DAC zu übertragen, um in den Genuss einer galvanischen Isolierung zu kommen? Auch wenn ich keinen einzigen DAC kenne mit solche einem Lichtleitereingang für I2S-Signale....
Hallo Raimund,

das kann ich so gar nicht bestätigen - ich habe aber immer "hochwertige" HDMI Kabel für die I2S Übertragung verwendet, z.T. 3-fach oder sogar 4-fach geschirmt.

I2S gibt es m.W.n. nicht über Lichtwellenleiter.

Kennst du diese Seite ? : https://docs.google.com/spreadsheets/d/ ... /htmlview#

Dort sind alle möglichen I2S Verbindungen und gerätetypische Pinouts aufgeführt ...

Grüße Hendrik
Bild
RayDigital
Aktiver Hörer
Beiträge: 227
Registriert: 20.01.2013, 12:58
Wohnort: Bei Wuppertal

Beitrag von RayDigital »

Schischu hat geschrieben:
18.01.2022, 17:40
Kennst du diese Seite ? : https://docs.google.com/spreadsheets/d/ ... /htmlview#

Dort sind alle möglichen I2S Verbindungen und gerätetypische Pinouts aufgeführt ...
Hallo Hendrik,

nein, diese Seite kannte ich noch nicht, danke dafür.
Für mich persönlich wäre die I2S-Verbindung nur interessant, wenn ich darüber den DVD-Layer einer SACD in einen kompatiblen DAC übertragen bzw. zu hören bekäme. Und zwar gar nicht aus dem Grunde, dass ich das DSD- dem PCM-Format für überlegen hielte, sondern weil es, glaube ich, genug Quellenmaterial gibt, dass nur auf SACD vorliegt und sonst in keinem anderen Format. Damit könnte ich auch diese Musik für mich zugänglich machen.
Einen klassischen SACD-Spieler mit eingebautem DAC und einer proprietären bzw. einer Verbindung zwischen SACD-Laufwerk und externem DAC lediglich über SPDIF halte ich für nicht gut genug.
Daher könnte z.B. dieses SACD-Laufwerk
https://www.psaudio.com/products/perfe ... transport/
per I2S mit einem kompatiblen DAC verbunden, mich noch am Ehesten begeistern.

Gruß,
Raimund
Bild
2pol
Aktiver Hörer
Beiträge: 30
Registriert: 23.01.2021, 18:44
Wohnort: 3xxxx

Beitrag von 2pol »

Hallo zusammen,
bei mir ist mein OpticalRendu direkt mittels USB verbunden, und damit bin ich sehr zufrieden. Ausprobiert habe ich nichts anderes. Sowohl der Hersteller als auch verschiedene Nutzer loben die Qualität des Eingangs. Offenbar wurde eine recht gute usb-Schnittstelle realisiert.
Wie Hendrik schon erwähnte, behauptet der Hersteller auch hier "Hochleistungstaktgeber" einzusetzen, deren Ursprung jedoch nicht erkennbar ist.
Anbei ein Auszug/Zitat der Herstellerhomepage (mit Google übersetzt):
Taktsystem: Der DA005 (einschließlich USB-Teil) verwendet vier Hochleistungstaktgeber, die den Crystek CCHD957- und CCHD575-Serien überlegen sind, die in High-End-Maschinen weit verbreitet sind.
Bei 24,576 MHz in der CCHD957-Serie als Beispiel beträgt das kritischste Nah-End-10-Hz-SSB-Rauschen -97,9 dB√Hz, der benutzerdefinierte DA005-Takt beträgt -108,6 dB√Hz mit einer Rauschunterdrückung von fast 10 dB. Der Vorteil ist, dass der Klang natürlicher ist und genau.


Zur Technik kann ich nichts sagen. Das Hörerlebnis ist jedoch sehr gut. RaumTiefe und -Breite sind extrem im Vergleich zu meinen Vorgängergeräten.
Gestern hatte ich allerdings das Gefühl, dass die La Rosita Gamma HD etwas mehr "Körperlichkeit" erzeugte. Aber ich habe auch noch keine 300 Stunden Einspielzeit.
Ich bin gespannt, was mich noch so erwartet.
Grüße
Frank
Bild
Milhouse
Aktiver Hörer
Beiträge: 271
Registriert: 28.12.2020, 09:58

Beitrag von Milhouse »

StreamFidelity hat geschrieben:
15.07.2020, 09:50
Und wenn sich dann bei einem Glas Rotwein hörbar der Erfolg einstellt bekommt unser Hobby einen Sinn. :cheers:
Hallo Gabriel,

Wenn sich der Erfolg erst nach ein oder zwei Gläser Rotwein einstellt, dann würde ich mir eher die Sinnfrage stellen ... :wink:

Gruss,

Eric
Bild
2pol
Aktiver Hörer
Beiträge: 30
Registriert: 23.01.2021, 18:44
Wohnort: 3xxxx

Beitrag von 2pol »

Hallo liebe Forengemeinde,
Im vorherigen Beitrag habe ich vergessen zu erwähnen, dass ich meinen OpticalRendu mit meinem Musetec MH-DA005 verbinde.
Das ist für die Ausführungen zu den Herstellerangaben ja essentiell!
Tut mir leid. Und es sei hiermit nachgeholt.

Viele Grüße
Frank
Bild
Schischu
Aktiver Hörer
Beiträge: 38
Registriert: 08.07.2020, 07:21
Wohnort: LK Limburg-Weilburg

Beitrag von Schischu »

Moin zusammen ...

Ich hatte gestern Abend die Gelegenheit, 2 Stunden intensiver Musik zu hören, da meine bessere Hälfte Spätdienst hatte. Ich muss sagen, das was ich da zu hören bekam, hat mich schwer begeistert. Einfach faszinierend was der MH-DA005 abliefert ! Hier waren unter anderem Gänsehaut, Pipi in den Augen, Dauergrinsen, ständiges Fußwippen etc. die Folgen ...
Milhouse hat geschrieben:
19.01.2022, 17:30
Wenn sich der Erfolg erst nach ein oder zwei Gläser Rotwein einstellt, dann würde ich mir eher die Sinnfrage stellen ... :wink:
Geht also auch ohne Rotwein - zumal ich unter der Woche sowieso keinen Alkohol zu mir nehme ...
2pol hat geschrieben:
19.01.2022, 16:26
Zur Technik kann ich nichts sagen. Das Hörerlebnis ist jedoch sehr gut. RaumTiefe und -Breite sind extrem im Vergleich zu meinen Vorgängergeräten.
Diesen Eindruck habe ich auch - diese frapierende Räumlichkeit / Bühnenabbildung hatte ich so vorher bei mir zu Hause auch noch nicht erlebt. Die div. Vorgängergeräte konnten das auch nicht, u.a. ein Hörwege DA und ein getunter Gustard X20pro (u.a. AGR), die sicherlich keine wirklich "schlechten" Geräte sind!

Bei mir sind die 300 Std. voll - das anfänglich etwas raue, etwas "grobkörnige" Klangbild ist komplett verschwunden. Der Musetec spielt sehr feinzeichnend und hochauflösend - Detailporno, aber ohne das irgendetwas nervt. Stimmen und Instrumente werden sehr real in "3D" wiedergegeben und frei in den Raum gestellt.

Wenn z.B. Chie Ayado "Feel like makin`love" zum Besten gibt, hat das hat wirklich schon Live Feeling ! Und bei Christina Aguileras "Hurt" hat es mir dann doch völlig unvermittelt die Tränen in die Augen getrieben ... :roll:

Eines steht mit Sicherheit fest: Der MH-DA005 bleibt auf jeden Fall in der Kette!

Grüße
Hendrik
Bild
RayDigital
Aktiver Hörer
Beiträge: 227
Registriert: 20.01.2013, 12:58
Wohnort: Bei Wuppertal

Beitrag von RayDigital »

Schischu hat geschrieben:
20.01.2022, 09:11
Moin zusammen ...

Ich hatte gestern Abend die Gelegenheit, 2 Stunden intensiver Musik zu hören, da meine bessere Hälfte Spätdienst hatte. Ich muss sagen, das was ich da zu hören bekam, hat mich schwer begeistert. Einfach faszinierend was der MH-DA005 abliefert ! Hier waren unter anderem Gänsehaut, Pipi in den Augen, Dauergrinsen, ständiges Fußwippen etc. die Folgen ...

Diesen Eindruck habe ich auch - diese frapierende Räumlichkeit / Bühnenabbildung hatte ich so vorher bei mir zu Hause auch noch nicht erlebt. Die div. Vorgängergeräte konnten das auch nicht, u.a. ein Hörwege DA und ein getunter Gustard X20pro (u.a. AGR), die sicherlich keine wirklich "schlechten" Geräte sind!

Bei mir sind die 300 Std. voll - das anfänglich etwas raue, etwas "grobkörnige" Klangbild ist komplett verschwunden. Der Musetec spielt sehr feinzeichnend und hochauflösend - Detailporno, aber ohne das irgendetwas nervt. Stimmen und Instrumente werden sehr real in "3D" wiedergegeben und frei in den Raum gestellt.

Wenn z.B. Chie Ayado "Feel like makin`love" zum Besten gibt, hat das hat wirklich schon Live Feeling ! Und bei Christina Aguileras "Hurt" hat es mir dann doch völlig unvermittelt die Tränen in die Augen getrieben ... :roll:
Na, das hört sich doch gut an und so sollte es auch sein!
Mit welchem Quellenmaterial hast Du gehört? Ich nehme an, beide Songs werden nicht ausschließlich auf SACD erhältlich sein… :lol:

Gruß,
Raimund
Bild
Schischu
Aktiver Hörer
Beiträge: 38
Registriert: 08.07.2020, 07:21
Wohnort: LK Limburg-Weilburg

Beitrag von Schischu »

Hallo Raimund,

Quellenmaterial im Format von 16/44,1 bis 24/192 - das meiste wird gestreamt über Qobuz.

Wird aber sowieso alles mit upsampling auf 24bit abgespielt. Hier mal ein Screenshot von meinen aktuellen Moode MPD Einstellungen:

Bild

Grüße
Hendrik
Bild
Antworten