Ronny (ME Geithain RL 901K)

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Jupiter
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Beitrag von Jupiter »

Hallo Matthias,
ich kann mich noch gut erinnern als ich angefangen habe die Kabel zu flechten.
Die Finger haben es sofort angezeigt als ich das Bild von Ronny gesehen habe, die sind sofort rot und sehr feinfühlig geworden :)

Tja 5 m das ist eine Ansage, das kann weh tun.

Übrigens die Kabel wurden sicherlich besser durch abhängen im Treppenhaus, bei Rindfleisch funktioniert das ja auch sehr gut, es wird besser. :cheers:

Auf jeden Fall muß man schon einen größeren Batzen an Euros ausgeben um die H-Kabel zu toppen.

@ Ronny,
Bin gespannt auf deinen ersten Hörbericht..

Gruß Harald
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ronfruehling
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Deckensegel - Stückliste

Beitrag von ronfruehling »

Ein Bild (Ausschnitt) gibt’s weiter oben, bei Bedarf gerne mehr, hier die Stückliste meines per Einmann- (oder Einfrau-) Montage installierbaren Deckensegels (sichtbar sind nur die Platten, Rahmen und Abspannung bei 10 cm Abstand & 2,50 m Raumhöhe unsichtbar, außer für Riesen :D der Ü-2m-Klasse):
CANVASI Keilrahmen Standard
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3 x 6 Platten (= 18 Platten = 3 x 3 m) BASOTECT-Platten Dekor-Absorber 1.000 x 500 x 100 mm Lichtgrau 45° Fase
10 Sperrholzplatten 4 mm dick, 140 × 20 cm
4 Sperrholzplatten 4 mm dick, 140 × 10 cm
PONAL Holzleim zum Verbinden der Sperrholzplattenstreifen
4 Dosen Sprühkleber TESA 60021 á 500 ml
ca. 100 Holzschrauben
Befestigung
2 x Befestigung SET Seil Abhängung für LED Panel Deckenbefestigung Aufhängung *6019* (8 Befestigungen/ 5er Dübel)
8 x 5 mm Edelstahl Ösenplatte Augplatte Zurrhaken Decksplatte Bügelplatte Haken
LED-Band
LED Streifen 12M VITCOCO Bluetooth LED Strip Kit RGB 5050SMD 360 LEDs Farbwechsel selbstklebend LED Lichtleiste Sync mit Musik, mit 23 Tasten Fernbedienung +12V Netzteil für Haus, Party Dekoration (steuerbar per App)
Hilfreich für Montage der Sperrholzplatten: Leimklemmen
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ronfruehling
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Baustelle PC

Beitrag von ronfruehling »

Hallo,
derzeit höre ich fast nur von CD, die Wiedergabe von PC via FOOBAR2000 überzeugt mich nicht wirklich, vielleicht habt ihr ja „Budget-Lösungen“, Streamer wie von H.Hilt empfohlen passt derzeit nicht in meine Budgetplanung. Hier mal die Stückliste meines Media-PC:
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Ultimate-Dual-Pure-Silver-USB-A-B-interconnect-cable-by-Lavricables (Verbindung DAC - PC)
Lüftergitter Schutz-Gitter für Lüfter 120x120mm 8 Ringe (PC-Gehäuse)
Noctua NF-S12A FLX (PC-Gehäuse, Ersatz des vorlauten BITFENIX-Standardlüfters)
Ich bin mit mir am Ringen, ob ich überhaupt in den/ einen neuen PC investiere oder das Geld besser für einen „G-Streamer“ :wink: spare.
Maximal wäre ich für entscheidende Verbesserungen bereit 250 € zu zahlen, ansonsten kündige ich mein DEEZER-Abo und höre bis eine gute Lösung abseits der CD-Wiedergabe gefunden ist meine ca. 500 CD‘s.
Hier noch ein Bild (vor der Montage des Deckensegels) meiner 5 Akustikgardinen von MOONDREAM aus Frankreich:
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StreamFidelity
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lüfterloser PC

Beitrag von StreamFidelity »

Hallo Ronny,

schau Dir alternativ die lüfterlosen PCs von Cirrus7 an. Die kann ich sehr empfehlen und sind montiert und getestet in Germany.

Von Lüfter rate ich ab. Dabei geht es nicht nur um die Lärmentwicklung als solches. Moderne Lüfter sind Pulsweitenmoduliert (PWM). Dabei wird die Drehzahl durch hochfrequentes ein- und ausschalten der Stromzufuhr reguliert. Ebenso übertragen Lüfter Vibrationen, welches für eine Clock und CPU nicht förderlich sind.

Später kannst Du in ein lineares Netzteil investieren, da das Schaltnetzteil bei Cirrus7 grundsätzlich ausgelagert ist.

Das Wohnzimmer sieht gemütlich aus.

Grüße Gabriel
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matia100
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Beitrag von matia100 »

Hallo Ronny,

so ähnlich Entwicklungen in unserem Hobby doch immer wieder verlaufen: mit einem Audio-PC und Geithains habe ich auch angefangen. Meine Erkenntnis daraus ist, daß Du mit einem PC sehr sehr weit kommst, aber die Spielwiese ist eben unendlich groß, sie endet nie wirklich. Das gute an PC-Lösungen sind die vergleichsweise günstigen Preise wo mit kleinem Einsatz schon große klangliche Veränderungen erreicht werden können.

Andererseits habe ich auch erfahren müssen, eine wie auch immer geartete "G-Stream-Lösung" ist ein himmelweiter Unterschied. Auch nicht in Ansätzen kommst Du mit dem PC soweit, ein ständiges Hase und Igel-Wettrennen, wie das jüngste Clock-Upgrade eindrücklich zeigt. Leider ist es auch eine andere Preisliga.

Angesichts Deiner hervorragenden Lautsprecher würde ich zu einem einfachen, doch klanglich guten DAC raten, gespeist von einem "Einstiegs G-Streamer". Manch ein Jünger der Gertifizierungen, zu denen ich mich auch zähle, hat noch Sneaky, Majik, ADS am laufen die allesamt modifiziert werden wollen...

Viel Grüße
Matthias
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ronfruehling
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Beitrag von ronfruehling »

Hallo Matthias & Gabriel,
manchmal ist abwarten das Beste. Bin Freitag bis Montag zu Besuch bei Verwandten und bis dahin und nachher habe ich SONY & NAD C510. Mit diesen Zuspielern bin ich mehr als zufrieden. Vielleicht gehe ich die 2 Raummoden noch mit meinen RC-A als DBA an, wenigstens testweise. Mein derzeitiger Media-PC ist als Zuspieler jedoch kein klanglicher Ohrenschmaus. Herr Hilt hat mir einen Weg mit LINN STREAMER, FRITZ!Repeater und SOtM aufgezeigt, eure Ideen einbeziehend werde ich wohl mit dem zeitlichen Horizont von 6 Monaten in die vorgenannte Richtung gehen. Es kann doch nicht so schwierig sein, das Niveau eines > 10 Jahre alten CD-Drehers nebst 1k€-Wandlers mit vertretbarem Aufwand zu toppen! Fazit: SONY CD + NAD C510 fast (Raummoden) perfekt, Media-PC: nein danke.
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ronfruehling
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Und so sieht’s aus...

Beitrag von ronfruehling »

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Wie‘s klingt? Mmmh, (von SONY XA3000ES + NAD C510 DAC) wie ich es mir immer vorgestellt habe, als wäre ich live dabei. Egal ob Tom Waits Rain Dogs oder Jennifer Warnes The Hunter, Tracy Chapman New Beginning („Give Me A Reason“), Rickie Lee Jones Traffic From Paradise („Angels“). Fein auflösend, klare Bühne, wundervolle tief gehende Bassläufe, nie nervende Höhen (es sei denn die Aufnahme taugt nichts). Ich will mal etwas mit DBA rumspielen, habe ja für derartige Tests noch meine teilaktiven RC-A (LFE Eingang) im Schlafzimmer stehen. Idee: Raummoden bei 22 und 43 Hz damit (im Zusammenspiel mit einem BEHRINGER DSP) reduzieren. Aktuell habe ich den linken Low Shelve Regler der RL901K auf Min., alle anderen Ortsanpassungsfilter stehen auf Neutral, die LEVEL-Eingangsregler (außen, 10 dB Regelbereich) auf Min. Beim Hören steht der Lautstärkeregler meines NAD C510 meist zwischen - 20 und 0 dB.
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ronfruehling
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Wie weiter?

Beitrag von ronfruehling »

Hallo,
vielleicht hat jemand Lust, im September mit seinem G-Streamer samt Zubehör (LWL) vorbeizukommen. Für das leibliche Wohl sorge ich selbstverständlich. In Dätzingen sitzt der Frischeröster (El Coffeino) meines Vertauens, gemahlen wird totraumfrei mit VERSALAB M3 und BWT-gefiltert, gepresst nach Wunsch mit LA CIMBALI M21 Junior DT/1 oder von Hand per PONTE VECCHIO Export. Milchschaum gibt’s neben einem süßen Stückle vom Bäcker gratis dazu. Grafenau liegt kaum einen Steinwurf entfernt von Stuttgart. Eventuell findet sich ja auch jemand, der einen passablen Musik-PC samt „getuntem“ OS sein Eigen nennt. Als Alternative bleibt mir, jährlich 200 € in gebrauchte (und jährlich 1…2 neue) Silberlinge zu stecken. Wie oben beschrieben ist mein Ziel, klangqualitativ gesteigert meinen CD-Spieler zu ersetzen/ zu ergänzen. Nur gut, dass ich den noch nicht verkauft habe. Mir fehlt etwas das Vertrauen, in einen wie auch immer konfigurierten Lautlos-PC mit WINDOWS Server 2016 1k€ +/- zu stecken nur um danach festzustellen, dass sich qualitativ kein Sprung nach vorne getan hat. Dann lieber gleich 1 Jahr auf einen LINN G-DSM 2 sparen. Ansonsten höre ich glücklich weiter mit meiner CD-/DAC-Kombi und kündige mein DEEZER-HiFi-Abo nächstmöglich.
Grüßle Ronny
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ronfruehling
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LED-Kappen Clipping-LED

Beitrag von ronfruehling »

Hallo,
anbei wieder einmal ein Tuning-Tip für Dunkelzimmerhörer.
Schutzkappen für Schrauben M4 Schraubenkappe Abdeckkappe Sechskantschraube
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Kappen etwas aufschleifen, aufbohren und Kappen innen mit doppelseitigem Klebeband (Teppichklebeband) versehen - fertig.
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FST
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Beitrag von FST »

Hallo Ronny,

sieht durchaus ansehnlich mit deinen Abdeckkappen aus. Ich habe auf meine LED Aufkleber (LED Blackout) geklebt. Wieviel noch an Licht durchkommen soll hängt vom gewählten Aufkleber ab. Die lassen sich zwar nicht so schön über die erhabenen LEDs der 901 kleben, aber geht auch. Nur ein minimaler Schein bleibt über. Nervt nicht mehr und Funktion der LED ist trotzdem gegeben. Hab ich auch bei allen anderen LEDs aufgeklebt.
Abgedunkelte Grüße
Fabian
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ronfruehling
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Beitrag von ronfruehling »

Hallo,
ich „spiele“ gerade mit BEHRINGER DCX 2496 Ultradrive und meinen alten CANTON Ergo RC-A (umgedreht, damit die 2 x 2 Bässe in etwa auf Höhe der RL901K spielen und „face-to-face“ hinter meiner Couch) als DBA rum. Die RL901K laufen nicht über den BEHRINGER. Kann mich bitte jemand bremsen? Tatsächlich funktioniert die Absenkung meiner 43 Hz-Raummode (Raum: 7,28 x 3,95 x 2,50 m L x B x H), jedoch lediglich am Hörplatz und mit deutlich niedrigerer als erwarteter Delay-Einstellung von 0,90 m statt 3,95 m. Details folgen bei Bedarf. Ich lasse mich dabei unterstützen von REW, kalibriertem Messmikrofon und meinen Ohren.
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ronfruehling
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DBA Versuche mit BEHRINGER DCX2496

Beitrag von ronfruehling »

Hallo,
hier mal erste Ergebnisse meines DBA-Versuchsaufbaus. Eine Raummode liegt bei 43 Hz, diese passt exakt zur Raumbreite von 3,95m. Würdet ihr mir bitte ein Paar Tipps geben oder ist das Ganze aufgrund meiner L-förmigen Raumgeometrie (7,28m x 3,95m x 2,50m)
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oder der Verwendung der teilaktiven CANTON Ergo RC-A gar zum Scheitern verurteilt? Als Eingang nutze ich bei den RC-A den LFE-Eingang. Der DAC NAD C510 ist mittels Cinch/XLR-Adapter mit dem DCX2496 verbunden. Ferner sind die RL901K direkt per XLR mit dem DAC NAD C510 verbunden.
Frequenzgang ohne/ mit DBA
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Frequenzgang ohne (rot)/ mit (orange) DBA
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Wasserfalldiagramm ohne/ mit DBA
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Aufbau MEG RL901K & CANTON Ergo RC-A (kopfüber)
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Einstellungen BEHRINGER ULTRADRIVE PRO DCX2496
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Grüße Ronny
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Pittiplatsch
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Beitrag von Pittiplatsch »

Hallo Ronny,

sieht doch ganz gut aus und ich denke das hoert man sicher auch. Wenn ich die photos vom Ultracurve richtig interpretiere hast du ja bisher nur flat die Cantons als Gegenbass gefahren und per PEQ noch gar nichts gesetzt. Dafuer sieht es doch schon ganz gut aus.

Viele Gruesse,
Tobias
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ronfruehling
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Beitrag von ronfruehling »

Guten Morgen,
Tobias, das mit dem nicht benutzten Equalizer liegt schlicht daran, dass ich noch nicht wirklich weiß, wie ich die Raummode bei 43 Hz effektiv bekämpfen kann, Bandpass bei 43 Hz, auf +5…10 dB und Q-Wert auf 10 hoch setzen wäre mein nächster Versuch :roll:
noch eine kleine Änderung, Lautsprechergitter abmontiert und das Paar auf Hocker gehievt, TT RC-A nun auf Ebene der TT der RL901K, alles natürlich provisorisch:
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Im REW bekomme ich die Problemfrequenz nach kurzer Zeit am Hörplatz gemessen um ca. 20 dB reduziert. Ich finde bei allem nur merkwürdig, dass ich das am Frequenzgang so gut wie nicht sehe, da muss ich mir heute das Wasserfalldiagramm noch mal ansehen oder neu messen. Testtitel für Hörproben ist für mich u.a. „Hey Now“ von London Grammar. Gestern bei („The Cream Of“) Clapton waren aber tiefergehende „stehend-dröhnende“ Grummeleien vernehmbar. Die linke Geithain spielt im Bass noch etwas vorlaut - mal sehen ob ich das über die Ortsanpassungsfilter (derzeit neutral) noch hinbekomme. Accourate und Co. (FOOBAR2000 + EasyQ) scheiden momentan als Filter leider aus, da mich wie oben beschrieben mein PC HiFi-mäßig noch nicht zufrieden stellt.
Grüße Ronny
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ronfruehling
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Beitrag von ronfruehling »

Ich zitiere mich mal selbst:
ronfruehling hat geschrieben:
09.09.2020, 15:24
… oder ist das Ganze aufgrund meiner L-förmigen Raumgeometrie (7,28m x 3,95m x 2,50m)
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oder der Verwendung der teilaktiven CANTON Ergo RC-A gar zum Scheitern verurteilt?…
Hier gibt’s die Antwort, DBA im l-förmigen Raum funktioniert nicht: http://hannover-hardcore.de/infinity_cl ... L-Raum.pdf
Dann kann ich das Thema für mich Abhaken und mein Wohnzimmer wieder aufräumen :cry:
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