Matthias (Linn Isobarik)

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Hans-Martin
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Beitrag von Hans-Martin »

Hallo Matthias,
mindestens genauso interessant wie die Wahl der Drahtqualität ist der Durchmesser, bei Massivdraht würde ich nicht über 0,6mm gehen. Ob es wirklich Teflonummantelung sein muss, kann ich nicht sagen, zumal Luft zwischen den Leitern als das beste Dielektrikum wirkt. Ich würde nicht S-, nicht Z- förmig verdrahten, wenn L-förmig auch geht, möglichst geradlinig, wenig geschlängelt, und altes Lötzinn absaugen, damit der Draht einen möglichst guten Direktkontakt zum Gegenpol bekommt.
Das empfohlene Lötzinn ist dieseshttps://www.ebay.co.uk/itm/CEL-BRAND-SO ... 3340311437, wenn man den Vergleichen bei Naim glaubt.
Wenn du mir deine Adresse per PN schickst, pack ich 20g in einen Briefumschlag...
Die Preh-DIN-Buchsen verleiten mit den Originalkabeln, die ebenfalls Preh-Stecker haben, dazu, vom Bajonettring Gebrauch zu machen. In der Regel klingt es besser, wenn man den Ring weglässt.
Es gibt sehr ähnliche Stecker von Lumberg, auch nicht ganz billig, aber qualitativ erreichen Sie das Niveau der Preh nicht (wenn alte Preh-Stecker schwarz werden, weiß man, dass hier Silber im Spiel ist...).
Grüße
Hans-Martin
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saabcoupe
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Beitrag von saabcoupe »

Hallo Matthias,

wenn du schon dabei bist dann mach doch gleich Nägel mit Köpfen und spendiere der ganzen Box hochwertige Kabel und Buchsen.
Kupfer IEC Inlet mit 2qmm OCC Draht zum Netztei.
Für die Weiche und XLR Buchsen 0,35qmm OCC Draht, selbst die Buchsen würde ich gegen hochwertigere von Viborg tauschen.
Von der Platine zu den Chassis OCC Draht zwischen 1 und 4qmm.

Wenn du das durch ziehst wirst du deine Bix nicht wieder erkennen, alles wird deutlich besser werden.

Für die Draht Beschaffung kann ich dir behilflich sein.

Gruß Harald
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sunny_time_99
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Beitrag von sunny_time_99 »

Hallo Matthias,

mich würde kurz interessieren, wie Du den Buffer abgestimmt bekommen hast. Irgendwie wurde ich aus der spärlichen Anleitung nicht schlau, wechen Wert ich mit den Trimmern einstellen soll. Ich hatte irgendwie nur Verzerrungen...

Gruß

Sunny
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Molded sky
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Beitrag von Molded sky »

Hallo Hans Martin,
Hans Martin hat geschrieben
Ob es wirklich Teflonummantelung sein muss, kann ich nicht sagen, zumal Luft zwischen den Leitern als das beste Dielektrikum wirkt. Ich würde nicht S-, nicht Z- förmig verdrahten, wenn L-förmig auch geht, möglichst geradlinig, wenig geschlängelt, und altes Lötzinn absaugen, damit der Draht einen möglichst guten Direktkontakt zum Gegenpol bekommt.
Im Augenblick kann ich mir noch nichts unter einer S-, Z- oder L-förmige Verdrahtung vorstellen. :roll:
Ich werde also ausprobieren ob es besser klingt wenn die Kabel mit etwas Abstand gehaltert werden.
Hans Martin hat geschrieben
Die Preh-DIN-Buchsen verleiten mit den Originalkabeln, die ebenfalls Preh-Stecker haben, dazu, vom Bajonettring Gebrauch zu machen. In der Regel klingt es besser, wenn man den Ring weglässt.
Ich sehe schon, Du verstehst mein Lastenheft zu verlängern :cheers: Kommt mit auf die To Do Liste.

Hallo Harald
saabcoupe hat geschrieben
Hallo Matthias,

wenn du schon dabei bist dann mach doch gleich Nägel mit Köpfen und spendiere der ganzen Box hochwertige Kabel und Buchsen.
Kupfer IEC Inlet mit 2qmm OCC Draht zum Netzteil.
Für die Weiche und XLR Buchsen 0,35qmm OCC Draht, selbst die Buchsen würde ich gegen hochwertigere von Viborg tauschen.
Von der Platine zu den Chassis OCC Draht zwischen 1 und 4qmm.
Wegen den Kabel komme ich gern auf dich zurück.
Die Buchsen von Viborg werde ich gerne testen, bis jetzt sind in der Weiche DIN 4 und DIN 5 Buchsen verbaut.

Hallo Sunny
sunny_time_99 hat geschrieben
Hallo Matthias,

mich würde kurz interessieren, wie Du den Buffer abgestimmt bekommen hast. Irgendwie wurde ich aus der spärlichen Anleitung nicht schlau, welchen Wert ich mit den Trimmern einstellen soll. Ich hatte irgendwie nur Verzerrungen...
Der Buffer hatte mir auch erst die Hörner gezeigt :mrgreen: , bis ich bei dem CD Player den geregelten Ausgang genommen habe.
Dieser Ausgang war zufällig leiser eingestellt als der fixe Ausgang und produzierte dann kaum Verzerrungen. Die Einstellung habe ich am Poti per Gehör vorgenommen, da ich auch mit der Anleitung wenig anfangen konnte.
Beim Radio hatte ich mit dem Buffer kein Erfolg da es dort immer Störungen gab. :(

Grüße
Matthias
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Hans-Martin
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Beitrag von Hans-Martin »

Molded sky hat geschrieben:
19.08.2020, 18:33
Im Augenblick kann ich mir noch nichts unter einer S-, Z- oder L-förmige Verdrahtung vorstellen. :roll:
Ich werde also ausprobieren ob es besser klingt wenn die Kabel mit etwas Abstand gehaltert werden.
Hallo Matthias,
Abstand hilft, Übersprechen gering zu halten. S/Z-förmig beschreibt die Form, mit der sich der Draht zwischen den zu verbindenden Punkten windet. "L" steht für eine Drahtform, bei der der Draht von der Leiterplatte senkrecht hochgeht, dann unter 90° auf der richtigen Höhe in Richtung Ziel abknickt und keine weitere Verbiegung braucht.
Bei den vielen Naim-Geräten, die du schon hast, könnte dir aufgefallen sein, dass Naim weitgehend gerade Kabelbäume einbaut, bei denen immer ordentliche 90° Abzweige angelegt sind.
Bei den roten Roederstein Elkos hat sich schon gezeigt, dass die Rückkehr zum Original eine gewisse Befriedigung bringt, zu der das Recapping des Herstellers nicht führen konnte, weil das Wissen von damals mittlerweile wohl verlorengegangen ist. Firmengründer Julian Vereker starb im Januar 2000. Zu seiner Zeit hat man 10 Leiterplatten identisch bestückt, mit Ausnahme der z.B. Elkos, dann angehört, welcher Hersteller die besten Ergebnisse brachte, dasselbe Schema mit Widerständen oder Halbleitern etc. Das bestklingende Material wurde dann für die Serienfertigung gewählt.

Wenn ich in Geräten Kabelbäume vorfand, habe ich die Kabelbinder entfernt und den Einzeldrähten Luft verschafft. 1mm mehr Abstand zum Nachbardraht kann schon bewirken, dass das Klangbild deutlich an Detaireichtum, Offenheit und Transparenz gewinnt. Das bezog ich jetzt nicht gerade speziell auf Naim, sondern allgemein auf alle Geräte, bei denen ich die Kabel befreit habe.
Grüße
Hans Martin
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Molded sky
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Beitrag von Molded sky »

Hans-Martin hat geschrieben:
19.08.2020, 20:14

Wenn ich in Geräten Kabelbäume vorfand, habe ich die Kabelbinder entfernt und den Einzeldrähten Luft verschafft. 1mm mehr Abstand zum Nachbardraht kann schon bewirken, dass das Klangbild deutlich an Detaireichtum, Offenheit und Transparenz gewinnt. Das bezog ich jetzt nicht gerade speziell auf Naim, sondern allgemein auf alle Geräte, bei denen ich die Kabel befreit habe.
Hallo Hans Martin,

Danke für den Tipp.
Das werde ich zum Ende der Woche testen. :D

Grüße
Matthias
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Molded sky
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Beitrag von Molded sky »

Hallo Hans Martin,
Hans-Martin hat geschrieben:
19.08.2020, 12:35
Hallo Matthias,
mindestens genauso interessant wie die Wahl der Drahtqualität ist der Durchmesser, bei Massivdraht würde ich nicht über 0,6mm gehen.
OK ich fasse mal zusammen, für das Signalkabel gilt:
  • Kupfer Massivdraht
  • Drahtstärke nicht mehr als 0,6 mm
  • Isolierung mit Teflon
Gibt es eine Faustformel für die Auslegung?
Wie sollten zum Beispiel die Stromführenden Kabel ausgelegt werden?

Grüße
Matthias
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Hans-Martin
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Beitrag von Hans-Martin »

Molded sky hat geschrieben:
20.08.2020, 18:53
Wie sollten zum Beispiel die Stromführenden Kabel ausgelegt werden?
Hallo Matthias,
wie ist die Auslegung der Kabel im Supercap, der Querschnitt in 1,2m Snaic Verbindungskabel, der Originalquerschnitt in der Weiche?
Daran kann man sich orientieren.

Je 47uF puffern die Verstärkerstufen in der Weiche.

Auch wenn ich mich hier wiederhole: Als Naim diese Geräte entwickelte, war es gängige Praxis, die einzelnen Bauteile bis hin zum Lötzinn (!) im Vergleich zu anderen zu hören.
Bis heute dominiert der gute alte DIN-Stecker die Naim-Verkabelung.
Ich könnte mich jetzt über meine Vergleiche von DIN und Cinch auslassen, aber die Ergebnisse will keiner wahrnehmen, soviel sei gesagt: der RCA Phono-Stecker (Cinch) ist in vielerlei Hinsicht absoluter Murks, hat sich aber durchgesetzt, vermutlich weil billig. Dagegen hat der versilberte DIN mit seinem Stiftdurchmesser, der sehr nahe am Kabeldurchmesser liegt, übertragen über eine flache Kontaktgabel bei der Buchse, Massekontakt gleichwertig zu Signalkontakten, alle gleichzeitig konnektierend, absolute Vorteile. Unverwechselbarkeit der Kanäle hilft auch den Dummies - aber der Fokus in der Abbildung!, dagegen ist RCA ne Lachnummer.
Wer bei laufendem Verstärker versehentlich einen signalführenden RCA herausgezogen hat, und nicht nur den Hochtöner, sondern auch die Endstufe gekillt hat, ist vielleicht auf Neutrik Profi umgestiegen.
Mit den XLR Verbindern ist eine Gleichberechtigung von (Signal-)Masse (1) und Signalpins (2, 3) gegeben. Verriegelbar obendrein. Aber der Stiftdurchmesser ist immer noch nahe 3mm, viel mehr als bei DIN.
Bezüglich DIN ist Naim oft verlacht worden, als rückwärtsgewandt, zurückgeblieben deklariert. Wer aber das Thema praktisch überprüft hat, die Alternativen im Hörvergleich hatte, konnte kaum anders als seine Meinung revidieren (Single-Ended vorausgesetzt).
In diesem Geiste kann ich dir nur raten, behutsam vorzugehen, jeden einzelnen Schritt durch Hören über 2 Wochen zu bestätigen oder rückgängig zu machen.
Schließlich ist nicht jede Veränderung auch automatisch eine Verbesserung (Binsenweisheit, muss aber auch gelegentlich gesagt werden). Ein theoretisches "das müsste besser klingen" muss den Praxistest erst noch bestehen.
Den haben die Naim-Leute einst aber sehr gründlich gemacht.
Grüße
Hans Martin
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Molded sky
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Beitrag von Molded sky »

Hallo Hans Martin,

ich werde dein Tipp beherzigen und mit dem 24V Kabel in der Weiche beginnen und genug Zeit zum Einspielen einplanen.

Es ist für mich immer wieder erstaunlich was Gert (Fortepianus) aus den Geräten herausholt. Auch wenn mich das Thema im Studium nicht angesprochen hat, so bin ich doch verwundert wie spannend sich seine Berichte lesen.
Ich möchte gern ein Hörer aus dem aktiv Hören Forum besuchen um mir selbst ein Höreindruck von Gert seiner Kunst verschaffen.
Wenn es also jemanden aus dem Bereich Hamburg/ Schleswig-Holstein gibt, den ich besuchen darf, dann würde ich mich über eine PN sehr freuen.

Grüße
Matthias
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Molded sky
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Beitrag von Molded sky »

Hallo Freunde der 7N OCC Verkabelung,

Harald war so freundlich und hat mir zum Testen verschiedene 7N OCC Musterkabel zu geschickt.
Begonnen habe ich mit den 2 Kabeln der Stromversorgung, das sind die 2 Kabel mit der transparenten Hülle.
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Die Kabel die dort vorher verbaut waren, hatten einen Kern Durchmesser von 1mm. Die neuen 7N OCC Kabel habe ich mit demselben Durchmesser gewählt.

Insgesamt sind Stimmen bei der Wiedergabe leiser während Tief-und Hochton zugelegt haben. Leider führt das dazu das die Wiedergabe schnell laut wird. Es kann also sein das ich damit ein anderes Problem das vorher verdeckt war hörbar gemacht habe oder aber das ich den Kabelquerschnitt nochmal ändern muss.

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Hans Martin hatte schon richtig erkannt, dass es einige Versuch braucht um festzustellen welcher Kabelquerschnitt der richtige ist.

Grüße
Matthias
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saabcoupe
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Beitrag von saabcoupe »

Hallo Matthias,

es kann auch sein das der originale Draht versilbertes oder verzinntes Kupfer ist, diese Unterschiede kann man auch hören, dieses klingt heller und die Stimmen sind lauter.

Vielleicht probierst du an dieser Stelle mal den Silberdraht.

Gruß Harald
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Molded sky
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Beitrag von Molded sky »

Hallo Harald,

danke für den Tipp. Ich habe mal die Umhüllung des alten Draht aufgeschnitten und siehe da er ist silbern.
Ob das nun versilbert oder verzinnt ist kann ich sagen, aber ich habe den Massivsilberdraht eingebaut und lasse das jetzt einspielen.
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Grüße
Matthias
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Molded sky
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Panasonic DP-UB9004

Beitrag von Molded sky »

Hallo,

der Panasonic UHD Player braucht ein Update im Netzteilbereich. welche Kondensatoren würdet ihr mir dafür empfehlen?
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Grüße
Matthias
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Molded sky
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Beitrag von Molded sky »

Hallo Forumsteilnehmer,

ich habe die Zeit genutzt und an der Optimierung meines UHD Player gearbeitet.
Geholfen hat mir der Tipp aus dem Forum das low ESR Kondensatoren gut sind.
2 Händler die ich im Internet gefunden habe, bieten mehrstufige Optimierungen an, gehen aber nach meiner Meinung nicht weit genug.
Meine Entscheidung viel, so viel wie möglich selber durchmachen.
Zu Hilfe kam mir die Projektfunktion von MOUSER, so dass ich in mehrtägiger Arbeit die passenden Bauteile raussuchen konnte.

Der Tag kam und der Panasonic DP-UB 9004 wurde geliefert.
Also auspacken und testen.
Der Player macht von außen einen guten Eindruck und hat innen viel Platz.
Das Beste es wurden Bauteile genutzt die man auch ohne abgeschlossenes Elektrotechnik Studium wechseln kann.
Doch was musste ich sehen beim ersten Einschalten? Das Bild im Startmenü war auf Niederländisch.
Was soll ich auch anderes erwarten, wenn ich ein Vorführgerät aus den Niederlanden importiere.

Nach dem ich den Zweig im Menü gefunden hatte und der Player mit mir in einer Sprache sprechen wollte die ich besser verstehe, konnte der Test los gehen.

Das Bild im Auswahlmenü hatte eine Art graues Rauschen. Der Sprung zu den Videos von Katie und Jakob Schwarz auf YouTube zeigte dann matte Farben. Insgesamt wirkten die Abschnitte im Video kurz und wenig beeindruckend.
Letzter Versuch Amazon Prime, auch hier waren die Farben matt.
Bei dem Test eines MP4 Video, wo ein Motorradfahrer eine Skischanze herunterfährt und abspringt, zeigte sich dann ein flaches Bild ohne räumliche Tiefe.
Das der Ton auf den Lautsprechern klebte war dann auch nicht verwunderlich. Insgesamt fragte ich mich ob ich den Player wieder zurückgeben sollte.

Schritt 1 meine Reste an Aktivatortechnik habe ich dann in den Player gesteckt.
Das heißt Aufkleber, RCA Kappen und Glaselemente. Insgesamt wurden die Farben etwas natürlicher aber immer noch nicht leuchtend und die räumliche Tiefe wurde besser.

Dann als MOUSER die bestellten Teile geliefert hatte, konnte ich bei der Netzteilplatine anfangen die Bereiche für Bild und Ton zu optimieren.

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So flogen also diverse Kondensatoren raus und wurden durch bessere ersetzt.
Im Videobereich habe ich auf low ESR Kondensatoren gesetzt.
Der Audiobereich bekam Nichicon.
Der erste Kondensator zur Stabilisierung der Netzspannung wurde mit einem Mundorf, Kondensator besetzt.

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Um den Serienwiderstand dann noch etwas weiter zu reduzieren, habe ich auf der Unterseite die Kondensatoren mit WIMA Folienkondensatoren gebrückt.

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Nachfolgend kam das Audioboard dran.

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Auch hier wurde ein Teil der Kondensatoren durch Nichicon und Röderstein getauscht. 6 der Magnetischen Widerstände wurden durch antimagnetische ersetzt. Die unter den Roten RCA Kappen sitzenden Kondensatoren werde ich wechseln, wenn ich mich entschieden habe ob Glimmer oder Folienkondensator dort besser passen.

Auf der Unterseite folgten auch hier WIMA Folienkondensatoren um den Serienwiderstand zu weiter zu senken.

Bild

Auf den Bildern nicht zu sehen sind die Aktivator Glaselemente.
Die SMD Kondensatoren warten noch auf den Wechsel gegen Panasonic low ESR.

Bild

Aber wie sieht das Ganze denn auf der Leinwand aus?
Beim Bild kann ich sagen, dass die Farben natürlicher wirken aber noch nicht wie gewünscht leuchten. Die räumliche Tiefe ist richtig gut und Menschen, Tiere und Objekte wirken sehr plastisch.
Die Bildschärfe hat zugelegt ohne unnatürlich zu wirken.
Gut zu erkennen ist das bei Serien wie Lucifer auf Amazon Prime.

Und was macht der Ton?
Nun der Ton klebt nicht mehr auf den Lautsprechern, sondern bildet sich dazwischen ab. Fußwippen bei Musik Passagen ist auch dabei.

Viele Grüße aus Schleswig-Holstein
Matthias
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HearTheTruth
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Beitrag von HearTheTruth »

Hallo
Ein kurzer OT Eintrag von mir.
Ich habe mir gerade diesen Thread durchgelesen. Ich bin noch nicht dazu gekommen, mich tiefer in andere Threads einzulesen. Jedoch, allein, was ich grad hier serviert bekommen habe,ist höchst lesenswert. Ganz herzlichen Dank dafür( auch als Naim Liebhaber,ab der Oliv Baureihe)
Rolf
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