Anton (Canton Vento 5.0, HEDD Type 07, Roland DS-90, Nubert nuPro X-4000)

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digitalonly
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Anton (Canton Vento 5.0, HEDD Type 07, Roland DS-90, Nubert nuPro X-4000)

Beitrag von digitalonly »

Hallo,

ich bin Anton. Seit den 1979 bin ich unterwegs, angefangen, mit einen Cassettenrecorder und den Aufnahmen vom Radio und meiner ersten Beatles-Kassette "20 greatest Hits" aus der damaligen Werbung. Schon damals beschäftigte mich Klangqualität mit Platten und verschiedenen Kassenformen (FeroChrom, Chrom, Metal, wer erinnert sich? :lol: ). Dann 1988 konnte ich mir dank Bundeswehrgeld und Ratenzahlung endlich mal eine gescheite Stereoanlage kaufen, mit einem AKAI 75 Kassettendeck und Magnat Lautsprechern. Die Lautsprecher wurden dann irgendwann gegen Arcus 75 Standboxen ausgetauscht, es fand sich ein Kennwood DX-7030 DAT-Recorder, was klanglich (mit der CD damals) eine neue Welt war.

Heute bin ich bei einem Canton Vento 890 DC, 820, 856 Center 5.0-System gelandet, betreibe das übergangsweise mit einem Denon AVR-X3400H, nachdem mir der Denon AVR-3313 verstorben ist. Als Player hatte ich mal den Denon 3910 DVD Player, DVD 3800BD und heute irgend ein günstigen Panasonic-Player. Als Bild-Darsteller bin ich heute mit einem LG65C97OLED und einem Sony VPL-HW50ES unterwegs.

Nebenbei habe ich mir noch ein kleines Heimstudio aufgebaut, wo ich gelegentlich eigene Musik mit Cubase und Wavelab erstelle und bearbeite. Dabei besuchte ich diverse Lehrgänge für Musik Produktion und Mastering. Hier habe/hatte ich von HEDD Type 07, Roland DS90 und Nubert Pro X-3000 im Einsatz.

Musik höre ich von Klassik über Rock über alles was gut klingt und gut gemacht ist.

Ich freue mich einen regen Gedankenaustausch und Diskussionen mit Euch.
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cassco
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Beitrag von cassco »

Hallo Anton,

herzlich Willkommen und viel Spaß hier :cheers:
Dein Kommentar im Netzwerk-Switch-Thread macht dich schon mal ziemlich sympathisch :lol:

Grüße
Sascha
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grobian.gans
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Beitrag von grobian.gans »

Hallo Anton,

auch von mir ein herzliches Willkommen.

Und: Nicht wundern über die Meinungsvielfalt, die hier herrscht :mrgreen: :cheers:

Grüße

Hartmut
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digitalonly
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Beitrag von digitalonly »

Vielen Dank. Ich ergänze das noch etwas, nicht um anzugeben, sondern genau zu erklären, was mein Hintergrund ist, und wie ich zu gewissen "Erkenntnissen" gekommen bin.

Nur mal zu meiner Person, wie Ihr in meiner Vorstellung sehen könnt, bin ich vielseitig interessiert, habe Studioerfahrung, sprich ich weiß wie man Musik macht, analog wie digital (ich habe sogar noch mit Bandmaschinen gearbeitet). Ebenso bin ich elektrotechnisch geschult, sprich, ich habe analogen bis digitalen Schaltungen einiges gebaut, sei es Musikinstrumente wie Gitarren oder primitive Klang- und Tonerzeuger wie einen simplen Synthesizer, Netzteile, digitale Speicherbausteine usw. und löte bis heute manchmal so manche Sachen selbst, wenn das noch möglich ist.

Zum Thema Musik:
Da ich selbst mehrere Jahre klassische Gitarre gelernt hatte, war ich dann in ab dieser Zeit auch in der Lage, Noten zu lesen, nachzuspielen, oder Gitarrenriffs wie Akkorde teilweise selbst rauszuhören. Dabei muß ich leider verkünden, daß ich leider NICHT zu den Menschen gehöre, die über ein absolutes Gehör verfügen, ebenso bereiten mir gewisse Jazz-Akkkorde bis heute Schwierigkeiten, da brauche ich externe Hilfe. Irgendwann merkte ich, daß ich in der Lage bin, zu komponieren, sprich, Musik selbst zu machen. Dabei habe ich vom einfachen Gitarrenspiel mit Akustikgitarre bis zu komplexen Arragements im Rock und Popbereich, Rap, New Age bis hin zu Klassik und sogar mal eine Fuge alles mal so komponiert und arrangiert. Insgesamt habe ich bestimmt so an die 300-400 Sachen für mich komponiert, aber nur wenig veröffentlicht.

Da es leider damals mir nicht möglich war, mein musikalisches Selbst und Empfinden mit Hilfe einer Band auszudrücken, habe ich die Band mit all den Individualisten und eigenen Vorstellungen (leider auch Unfähigkeiten) Band sein lassen, und bin seit bald 40 Jahren nur noch Individualmusiker. Ich mag leider auch kein Alkohol oder Drogen, die zu dem Zeitpunkt in der Band im Mittelpunkt stand. Einzig und allein Groupies wären interessant gewesen, die sich aber leider aufgrund des avagandistitischen Musikstils nicht eingefunden hatten. Es gab dann ein paar Aufnahmen auf Bandmaschine mit einem Freund, dessen Vater sich eine richtige Orgel mit all den Registern und Einstellungen leisten konnte. Ich war jahrelang leider arm, und mußte mir sogar immer Gitarren leihen, weil ich sie mir schlichtweg nicht leisten konnte. Mit Zeitungsaustragen und diversen Nebenjobs und dank Ratenzahlung über ein Jahr bei meinem Gitarrenlehrer konnte ich mir dann endlich eine Gitarre von 240 DM leisten, die ich sogar bis heute noch habe und spiele. Wie gesagt, mit diesem Freund konnte ich dann einige Sachen komponieren und spielen, obwohl wir zwar musikalisch nicht auf einer Wellenlänge lagen (er Pop, ich eher Rock und der aufkommenden Metalwelle), wir aber mit Pink Floyd und einfachen lustigen Schlagern eine gemeinsame Ebene finden konnte.

Zum Glück kam etwas in den 89ern auf, was unsere Kultur, Geschichte und Arbeitswelt massiv beeinflußt hat: Der Computer.

Thema Computer:
Da war er nun, der Computer, und er zeigte mir plötzlich und schlagartig eine neue Welt, die so vorher nicht möglich war. Mein oben erwähnter Freund konnte sich Weihnachten 1982 damals einen C64er leisten. War das Gerät erst mal nur zum Spielen und zum Programmieren gedacht, konnten wir schnell gemeinsam entdecken, daß man mit den Ding auch Musik machen konnte. Leider war die Hardwarebasis in der Tonerzeugung doch erschreckend simpel, so daß es nur bei einigen Experimenten blieb, und wir uns lieber der Spieleprogrammierung zuwandten, oder mal auch Pornos mit Stellungen in Form von Strichmännchen verbreiteten. Wer den C64er kennt und damals fleißig getauscht hatte, wird verstehen, was ich meine, und ja, das kam von uns. :D

1986 wechselte ich auf das technische Gymnasium und lerne dort einen neuen Freund kennen, der leider heute nicht mehr lebt. Er war so ein richtiger SF- und Computernerd, dessen körperliche Erscheinung auch leider dem Klischee des Computerkindes in den 80ern entsprach, was leider auch seinen Tod durch psychisches Leiden in einen mündenden Selbstmord verursachte. Bei mir war es zu dem Zeitpunkt glücklicherweise anders, weil ich in den frühen 80ern incl. Hornbrille ebenso aussah, und als Außenseiter und komischer Kerl gemobbt und verprügelt wurde. Kein Witz, mir wurde von damaligen Banden (damals Jugoslawen - wo wir ja heute wissen, das es den so nicht gibt - und Türken, aber auch Deutsche in Form von Pseudorockern und asozialem Pack) sogar nach der Schule und im Gitarrenunterricht regelrecht aufgelauert. Leider komme ich aus einer sehr kleinen Ortschaft, und auch die nächst gelegene Stadt war kaum größer, so daß ich hier kaum Ausweichmöglichkeiten hatte. Nun, bei einer Bande fand ich eine Lösung, daß ich mit etwas Bewaffnung mir 2 der Anführer einfach mal einzeln gegriffen hatte, und danach gab es mit einigen Personen keine solchen Probleme mehr. :lol: Ebenso konnte ich im zarten Alter von 14 Jahren dann einen doppelt so schweren und großen Schulbully, der mich monatelang immer verfolgte, irgendwann in einer Verzweiflungstat entledigen, indem ich ihn fast erwürgte, und er mich dann schwer nach Luft ringend endlich in Ruhe lies. Gut, das Ende vom Lied war, daß ich mich mit 14 zuerst dem Kraftsport widmete. Leider merkte ich schnell, daß Kraftsport allein nicht ausreichte, so daß ich ab 15 mit dem Leistungssport Karate anfing. Wie mit allen interessanten Dingen habe ich mich - wie in der Musik und später in der Computerrei, mich hier bis heute über viele andere Kampfsportarten, Selbstverteidigungen und Kampfkünsten zum Kung-Fu Meister entwickelt. Damals war ich durch das Kraft- und Karatetraining doch eine andere Erscheinung geworden, so daß ich mein Nerdsein gut verbergen konnte. Leider konnte ich mein Anderssein doch noch immer verstecken, aber das ist eine andere Geschichte.

Im technischen Gymnasium lernte ich den besagten Nerd kennen, der leider hier auch gleich am ersten Schultag von einem Bully angegangen wurde. Ich habe mir vor dem Bully hingestellt, und ihm einfach derbe Prügel angedroht, so daß er seitdem wußte, legt er sich mit ihm an, legt er sich auch mit mir an. Er hatte es dann tatsächlich einige Wochen später doch mal darauf ankommen lassen, was er schnell bitterlich bereuen mußte, und dann hatte ich einen gewissen Ruf in dieser Schule, so daß ich fortan mit Mobbing glücklicherweise keine Probleme mehr hatte.
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taggart
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Beitrag von taggart »

Too much information, Anton!
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digitalonly
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Beitrag von digitalonly »

Durch meine eigene Biografie und dem Schicksal anderer hat sich bei mir ein etwas forscherer Gerechtigkeitssinn ausgeprägt, und ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn andere und schwächere Menschen benachteiligt und ausgebeutet werden! Ebenso habe ich was gegen Betrug und Geldschneiderei.

Aber weiter, dieser Freund spielte begeistert (aber leider etwas unbegabt) Klavier und Orgel, und er brachte mich zur klassischen Musik in Form vom Bach und der Kunst der Fuge, Mozart, Liszt, Chopin usw. Ebenso war er wie ich begeisterter SF-Fan, er war aber mehr Perry Rhodan, ich eher nicht. Durch diese intensive Freundschaft, die sich bis zum Studium zog, konnte ich meinen nächsten prägenden Ereignis entgegen sehen. Sponsored by seiner Oma konnte er sich den Traumcomputer der 80er schlechthin leisten: den Amiga 1000. Er hatte sich das sogar incl. englischem Tastaturlayout und NTSC-Monitore für zig tausende von DM 1986 aus den USA kommen lassen. Er lud mich damals zu sich ein, und es war für mich wie das Paradies der feuchten Träume, dieser Computer hat mich schlichtweg umgehauen. Er konnte Bild wie Sound in einer Qualität, die es damals nicht gab. Und hier lernte ich auch ein Musikprogramm kennen, was damals meine musikalische Entwicklung für immer verändern würde: Deluxe Music Craft, woraus später Sonix wurde. Mit diesem Programm konnte ich endlich das tun, was mir vorher nur mühsam mit Blatt Papier und Stift möglich war, ich konnte Noten eingeben, und es wurden entsprechende Samples abgespielt. Das war der Gamechanger für mich. Fortan könnte ich endlich komponieren, und zwar nur 4-stimmig, aber flexibel, endlich eigene Musik so umsetzen, wie ich es mir vorstellte. Aber der Preis war utopisch, 4500 DM ohne Monitor waren aus meinem damaligen Verhältnissen für mich schlichtweg nicht schaff und machbar. Aber wie das Leben so spielt, konnte ich das Ding im Sommer 1987 in einem Schaufenster gebraucht stehen sehen, für 1800 DM! Also habe ich den ganzen Sommer auf dem Bau arbeiten und incl. zusätzlichem Zeitungsaustragen durchgearbeitet, nur um dieses Ding kaufen zu können. Glücklicherweise war ich damals wohl der einzige Interessent, und der Computerhändler bzw. die Besitzerin dieses Ladens, eine wirkliche gütige alte Dame, ließen sich zu einer Ratenzahlung überreden.

Nun, daß war auch der Einstieg und Beginn meiner Computerkarriere, weil ich vieles hier nicht verstand, und ich mich tiefer einarbeiten mußte. Das führte dazu, daß ich autodidaktisch mir alle möglichen Dinge mit vielen Trial&Error und Handbüchern in die Bedienung und Programmierung des Computers beibrachte mich in die digitalen Welt einarbeitete, von der ich bis heute als professioneller ITler zehre.

In der Zeit kamen dann auch die ersten CDs auf, und hier wieder das gleiche Spiel. Im techn. Gymnasium lernte ich einen Jungen kennen, der verwöhnt vom Beruf Sohn war. Waren wir am Anfang noch eher Feinde (er der tolle Hecht, der sich alles leisten kann, ich der Underdog aus der Unterschicht), wurde leider auch mal durch einen körperlichen Auseinandersetzung, wo er mich mobben wollte, mal eines besseren gelehrt, so daß er es doch schaffte, respektvoller mit mir umzugehen. Da sein Vater ein Hifi-Geschäft hatte, und er gelegentlich darin mitarbeitete, konnte er mir die Vielfalt und Möglichkeiten von Hifi aufzeigen, was für mich auch eine vollkommen neue Welt und Gamechanger war. Wir wurden ironischerweise dann sehr gute Freunde, und er ist bis heute für mich sogar einer meinen besten Freunde geworden. Er verhalf mir zu meiner ersten richtig guten Stereoanlage mit CD, welche für mich mit fast 4000 DM als Schüler ein Traum war. Er sprach mit seinem Vater, der mir es hier auch ermöglichte mit Ratenzahlung mir meinen Traum zu leisten. Das war mein Einstieg in die Hifi- und Klangwelt. Hier begann ich alles audiophile formlich aufzusagen, laß zig Zeitschriften und Bücher darüber, kaufte mir alle möglich Hi-End-Audioaufnahmen, die auf CD kaufbar waren, und meine CD-Sammlung wuchs
auf mehrere Tausend an.


Langsam kommts endlich zum Ende :D :
Nach der Bundeswehrzeit begann ich ein Studium der Informatik mit Nebenfach Psychologie, und das sind neben der Musik als Hörer wie aktiver Musiker,, der Kampfsport und der Kampfkunst, bis hin zu "esoterischen" Themen wie Schamanismus, Magie und Meditation bis heute meine Steckenpferde und eigenen Forschungsbereiche. Dazu kamen dann irgendwann die Fotografie, die Videoaufnahme und Bearbeitung, das Retten von analogen Daten in die digitale Welt, Sport, Marathons usw., so daß ich hier eigentlich recht breit aufgestellt bin. Über all die Jahre habe ich meine Leidenschaften aufgebaut, sei es mein Heimstudio (8 Gitarren, mehrere Synthesizer, Geräte), HIfi- und Heimkino mit 3D-Beamer, OLED und 5.0, Computer (ich verwende hier mehrere Computer gleichzeitig nur für mich in meinen Netzwerk mit bis zu 50 Geräten drin incl. Familiengeräte), CD, SF und Comicsammlung, Büchersammlung usw. Meine Investitionen liegen hier bestimmt summiert mittlerweile im 6-stelligen Bereichen, und ich habe sogar aufgrund meines Hobbys eine spezielle Überspannungsversicherung, die 50% technische Geräte vom Haushaltswert abdeckt.


Fazit:
Beruflich bin ich heute IT-ler in vielen Bereiche, von Programmieren, Administration, Datenbanken, DevOps, Projekjmanagement und -aquise, Cloudlösungen und Rechenzentren vielseitig unterwegs. Ebenso habe ich einige Digitalisierungsprojekte begleitet.
In der Kampfkunst habe ich den Status Kung-Fu Lehrer und Meister erreicht.
Privat bin ich sogar zur Psychotherapie berechtigt, bin Meditationslehrer und geschult in Entspannungstechniken und autogenem Training und Antistressmanagement. Weiterhin besuche ich hier regelmäßig zum Wissenaustausch Weiterbildungen, Schulungen, Seminare und Kongresse wie der Berliner Kongress "Meditation und Wissenschaft".

Ich bitte um Vergebung, wenn ich zu sehr ausgeholt und erklärt habe, es ging mir nur darum, daß man versteht, was mein Hintergrund und entsprechendes erworbenes Wissen ist, um zu begreifen, warum und wieso ich in einer gewissen Weise argumentiere, siehe die Diskussion Audiophiler Netzwerk-Switch
viewtopic.php?f=23&t=10351&p=176572#p176572
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digitalonly
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Beitrag von digitalonly »

taggart hat geschrieben:
10.01.2020, 07:55
Too much information, Anton!
Sorry, hab ich zu spät erst gesehen. Soll ich wieder löschen?

Ups, ich kann das leider nicht mehr. :|
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chriss0212
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Beitrag von chriss0212 »

Hallo Anton

Da ich den Switch Thread nicht weiter verwässern möchte antworte ich hier.
Jitter spielt aber im LAN oder in der Datenübertagung keine Rolle. Sprich, es hat keinen Einfluß auf die Klangqualität
Du hast aber nicht behauptet, es macht im Netzwerk keinen Unterschied sondern man könne Digitale Quellen nicht aufwerten... ein großer Unterschied.
Schau Dir bitte mal meine Vorstellung an. Was für eine Kompetenz sprichst Du mir dann zu?
ich kann hier viel von Dir erfahren... leider nur wenig darüber was Dich qualifiziert Deine Meinung als Fakt darzustellen.
Dann bitte ich um eine sachliche Erklärung von Dir.
Ein simpler Ansatz:

https://www.lowbeats.de/jitter-fakten/
Das sind Störungen, die im digitalen Bereichen passieren. Ja! Aber Deine Vergleich ist falsch. Störungen im digitalen Bereich ist was anderes als eine Aufwertung. Störungen sind leicht zu identifizieren, akustisch wie optisch!
Falsch.. Das ist keine wirkliche Störung... es werden einfach nur Daten nicht synchronisiert angezeigt... aber die Daten die gezeigt werden sind alle 100% korrekt!!

Ähnliches passiert bei Jitter... die Daten sind alle korrekt, werden nur zur falschen Zeit wiedergegeben wodurch es zu Verformungen des Signals kommt.

Viele Grüße

Christian
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digitalonly
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Beitrag von digitalonly »

Hallo Christian,
chriss0212 hat geschrieben:
10.01.2020, 10:08
Du hast aber nicht behauptet, es macht im Netzwerk keinen Unterschied sondern man könne Digitale Quellen nicht aufwerten... ein großer Unterschied.
Natürlich kann man digitale Übertragung aufwerten, siehe Verstärker für die Netzwerke. Optisch werden Signale in Glasfaserkabel mit Hilfe von Repeatern aufgefrischt. Das hat aber nichts mit Auffrischen von "Daten" zu tun! Die Daten selbst bleiben gleich, nur die Signale werden verstärkt. Für das Decoden der Informationen spielt - solange keine Fehler auftreten - die Signalstärke keine Rolle.
chriss0212 hat geschrieben:
10.01.2020, 10:08
Deine Meinung als Fakt darzustellen.
Ich habe eine entsprechende elektrontechnische und IT-Ausbildung, ebenso bin ich psychologisch geschult. Weiterhin habe ich selbst vieles probiert, und mit anderen Personen Versuche in vielen Bereichen gemacht, ebenso im Audiobereich und meinen erwähnten Digitaltest für CD-Player. Ich kann löten, bauen, programmieren... Und ich zitiere meistens nur Belege, die andere entsprechend gemacht haben oder was gängiger Erkenntnisstand ist.

Darf ich fragen, was Dich so qualifiziert und was für eine berufliche Erfahrung vorweisen kannst? Hast Du eine entspreche IT-Ausbildung, um zu wissen, wie digitale Übertragung funktioniert?
chriss0212 hat geschrieben:
10.01.2020, 10:08
Falsch.. Das ist keine wirkliche Störung... es werden einfach nur Daten nicht synchronisiert angezeigt... aber die Daten die gezeigt werden sind alle 100% korrekt!!

Ähnliches passiert bei Jitter... die Daten sind alle korrekt, werden nur zur falschen Zeit wiedergegeben wodurch es zu Verformungen des Signals kommt.
Das spielt für Daten keine Rolle. Wenn die Daten nicht korrekt übertragen werden, und sie nicht in dem Zustand sind, wie sie vorher waren, liegt eine Störung vor. Bei stehenden Daten wie ein beliebige Datei kann man das per Prüfsumme ganz einfach beweisen. Bei Live-Übetragungen mit Verzögerung treten dann hörbare und sehbare Artekfakte auf, die im Ton knacksen oder von Dir gezeigten Bildinhalte verschieben. Aber bleiben wir beim Deinem Bildbeispiel, es passiert bei einer Übertragung aber keiner Verbesserung des Bildes, wie es beispielsweise bei einer aktiven RAW-Bereitung passiert. Das Bild wird nach der Übertragung weder heller noch dunkler, schöner, farbintensiver oder nach das abgebildete Bild wird größer. Wenn das passieren würde, würde es die digitale Welt ad absurdum führen!
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chriss0212
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Beitrag von chriss0212 »

Mein Eindruck:
Es scheint sinnlos mit Dir zu Diskutieren, Du hast eine festgefahrene Meinung ohne fachliches Hintergrundwissen... deswegen scheinst Du andere Meinungen noch nicht einmal zu hinterfragen und leider scheinst Du die technischen Hintergründe nicht zu verstehen.

Eine Ausbildung im IT Bereich qualifiziert Dich meiner Meinung nach in keinster Weise dazu, Ahnung von Echtzeitwiedergabe in digitalen System zu haben. Speichern von Daten ist etwas komplett anderes!

Das Jitter Einfluss hat sollte Dir klar werden wenn Du Dir die sehr einfache Abhandlung auf Lowbeats durchliest... scheinst Du noch nicht gemacht zu haben.
Das spielt für Daten keine Rolle. Wenn die Daten nicht korrekt übertragen werden, und sie nicht in dem Zustand sind, wie sie vorher waren, liegt eine Störung vor.
Noch ein letzter Versuch: Alle Daten werden auch bei Jitter korrekt übertragen... werden nur zur falschen Zeit wiedergegeben!!! Dies hat keinerlei Einfluss, wenn man die Daten speichert... aber in der Digital- Analogwandlung sehr wohl.
Aber bleiben wir beim Deinem Bildbeispiel, es passiert bei einer Übertragung aber keiner Verbesserung des Bildes, wie es beispielsweise bei einer aktiven RAW-Bereitung passiert. Das Bild wird nach der Übertragung weder heller noch dunkler, schöner, farbintensiver oder nach das abgebildete Bild wird größer. Wenn das passieren würde, würde es die digitale Welt ad absurdum führen!
ein Video ist kein Standbild... Und wenn Du Dir die verlinkte Seite zum Tearing durchlesen würdest würdest Du auch diese Hintergründe verstehen. Die beim Tearing auftretenden Effekte sind keine falschen Daten... sondern es werden zwei oder mehr Bilder zur falschen Zeit dargestellt. Aber alle abgebildeten Pixel/ Daten sind zu 100% korrekt.

Viele Grüße

Christian
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Rudolf
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Beitrag von Rudolf »

Hallo Anton,

herzlich Willkommen und vielen Dank für den tiefen Einblick in deine Biografie. Kampfsport und Kunst sind für dich keine Gegensätze, das habe ich vor allem heraus gelesen. Und dass du in deiner Jugend mit schwierigen Umständen zu kämpfen hattest. Damit ist dein Werdegang sicherlich unterschiedlich zu den meisten von uns. Umso willkommener sind deine Ansichten zum Thema Musikwiedergabe, solange du akzeptieren kannst, wenn andere Teilnehmer schon mal abweichender Meinung ist.

Viel Spaß und viele Grüße
Rudolf


PS: Christian und Anton, bitte keine sachthemenbezogenen Diskussionen in Antons Vorstellungsthread führen! Ich werde eure Beiträge beizeiten umsortieren, habe aber heute keine Zeit mehr dafür.
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Beitrag von digitalonly »

Ich habe die X-3000 nun durch X-4000 getauscht.
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