Axel (Backes & Müller BM 4)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Axel (Backes & Müller BM 4)

Beitragvon Zeno Cosini » 11.01.2008, 14:10

Mein audiophiler Werdegang

Zu Hifi bin ich (Jahrgang 1953) Ende der sechziger/Anfang der siebziger Jahre des vorherigen Jahrhunderts gekommen. Meine damalige Anlage bestand aus einem Onkyo-Tuner (4055), Onkyo-Verstärker, Thorens TD 125 und Thorens-Boxen (vermutlich von Phonar).

Es war die Zeit, als es „nur“ das „fonoforum“ und die „Hifi-Stereophonie“ von Karl Breh gab. Und in dieser las ich dann Mitte der siebziger Jahre etwas von der Backes & Müller 5. Obzwar kein Techniker von Haus aus, hat mich das Konzept der Regelung der Lautsprechermembranen überzeugt und dieser Lautsprecher bzw. seine Nachfolger wurden für mich zum obskuren Objekt der Begierde, dem allerdings lange Zeit finanzielle Defizite und/oder andere Interessen entgegenstanden (z.B. japanisches Bogenschießen (Kyudo) und Fahrrad).

Anfang 2000 gewann der Hifi-Bazillus wieder die Oberhand; angeschafft wurde ein Linn Klassik, dem Anfang 2001 ein Pärchen BM4 folgte. Heute werden die BM4 über einen Lake People-DAC 460H versorgt, an dem digital-symmetrisch ein Tascam CD 601 und -unsymmetrisch ein LCD-Fernseher hängen. Der Fernseher ist darüber hinaus noch mit einem DVD-Player per Scart verbunden. Neben Filme abspielen dient mir der DVD-Player dazu, MP3-CDs (Hörbücher!) abzuhören.

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Zur Zeit treibt mich die Verbesserung der Raumakustik um und ich hoffe, in absehbar kurzer Zeit zu den ersten passablen Ergebnissen zu gelangen.

Musikalisch sozialisiert in den Sechzigern durch die üblichen Verdächtigen, erfolgte in den siebziger Jahren (unter dem Einfluss von Freunden) die Hinwendung zum Jazz (bis hin zum Free Jazz). Etwas zeitlich versetzt, jedoch durchaus parallel dazu habe ich mir aufgrund literarischer Anregungen die sog. Klassik teilweise erobert, die ich auch heute vorrangig höre und hierin besonders Klaviermusik.

Axel
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Beitragvon Ralph » 11.01.2008, 14:22

Hallo Axel!

Willkommen im Forum!
Viel Vergnügen bei den Aktivisten...
Die von Dir betriebene BM4 habe ich auch in mein Herz geschlossen.
Ich erinnere mich an einen Besuch bei Herrn Krings als die BM4 spielten und ich total verblüfft war, was aus den kleinen Gehäusen alles raus kommt.

Gruß,

Ralph
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Beitragvon Höhlenmaler » 11.01.2008, 15:02

Zeno Cosini hat geschrieben:Musikalisch sozialisiert in den Sechzigern durch die üblichen Verdächtigen, erfolgte in den siebziger Jahren (unter dem Einfluss von Freunden) die Hinwendung zum Jazz (bis hin zum Free Jazz). Etwas zeitlich versetzt, jedoch durchaus parallel dazu habe ich mir aufgrund literarischer Anregungen die sog. Klassik teilweise erobert, die ich auch heute vorrangig höre und hierin besonders Klaviermusik.

*freu*
hallo Axel

Die Erfahrung der Hinwendung zum Jazz kann ich sehr gut nachvollziehen, auch die bis zum FreeJazz. Der FreeJazz ist in sich selbst so vielfältig, dass die Vorurteile da schnell blühen und sich verselbstständigen. Mir hat im Grunde der Freejaz die Ohren zu allem geöffnet, was kein Mainstream ist. Auch zur Klassik. Die höre ich zwar weniger, mir gefallen dort vor allem kleinere Besetzungen, kaum Orchesterwerke. Meine letzte Entdeckung war über den Umweg MP3 auf eMusic der Cellist Torleif Thedéen und dessen Interpretation von BACH, J.S.: 6 Suites for Solo Cello, BWV 1007-1012.
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Hallo

Beitragvon misto64 » 11.01.2008, 17:45

Hallo Zeno,

auch ich möchte dich hier im Forum herzlich begrüßen.
Ich hab auch mal, wie du aus meiner Vorstellung erlesen kannst mit der BM4 ähnlichen Nano gehört und viel Spaß mit diesem kleinen aber feinen Lautsprecher gehabt.

Gruß,
Michael
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Beitragvon Stefan » 11.01.2008, 20:59

Hallo Axel,

mit der BM4 hast du meiner Meinung die beste Backes Box gekauft. Diese kleinen Zwerge können schon alles. Viel Spaß hier bei uns.

Grüsse
Stefan
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Beitragvon Rudolf » 12.01.2008, 09:34

Hallo Axel,

die BM4 ist in der Tat ein wunderschönes Objekt der Begierde. Ich habe diesen Lautsprecher bislang dreimal in jeweils unterschiedlicher Umgebung gehört, und es hat mich immer wieder fasziniert, was aus diesem "Böxchen" herauskommt.

Wo ist dein wunderschöner CD-Toplader? Über den Lake People-DAC sollte es doch klanglich eigentlich keinen Unterschied zum Tascam geben?

Viele Grüße,
Rudolf
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Toplader etc.

Beitragvon Zeno Cosini » 12.01.2008, 11:46

@ all,
erst einmal vielen Dank für die Willkommensgrüße!

@ Höhlenmaler,
bis zum Free Jazz hat mich vor allem die Teilnahme am New Jazz Festival Moers in den Siebzigern getrieben. Nachdem ich dort das Yosuke Yamashita Trio live erleben konnte, war alles paletti.

@ Rudolf,
der Toplader steht ungenutzt in der Ecke. Grund: Streng genommen ist er einfach überflüssig, weil ich alles, was ich hören und sehen will, mit dem vorhandenen Equipment bewerkstelligen kann.
Weiterhin ist zu bedenken, dass ich nur zwei digitale Eingänge an dem DAC habe: einen symmetrischen und einen asymmetrischen, und beide sind besetzt.
Es gäbe zwar eine Möglichkeit, den Toplader doch noch anzuschließen, und zwar, indem ich ihn digital mit dem Fernseher verkabele, aber wozu bloß?!
BTW, habe ich erwähnt, dass ich Radio auch über den Fernseher empfange, nämlich via DVB-C? Anders als bei DVB-T und -S gibt's "nur" 12 Radiosender, aber fast alle mir wichtigen sind dabei.

So long

Axel
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Beitragvon Michael » 25.01.2008, 00:01

Hallo Axel,

auch ich habe deine Boxen ins Herz geschlossen, hab sie nämlich selber und würde sie eher nicht gegen eine andere BM Box tauschen, wenn schon, gegen eine Silbersand oder Bircher - Müller.
Diese spielen speziell bei geringen Pegeln einfach noch etwas besser, dynamischer und losgelöster, eben noch etwas livehaftiger, vermutlich aber auch bei höheren Pegeln.
Aber ich meine, unsere Böxchen spielen bei entsprechenden Aufnahmen schon saugut, gell?

Hast die Boxen ja toll freistehend positioniert, dürftest also rel. wenig Reflexionen und damit eine gute Ortbarkeit und Abbildung haben, oder?
Meine muss ich leider ziemlich nah an die Rückwand stellen, aber es geht schon, zumal ich seitlich ebenfalls wie du viel Platz habe.
Ausserdem musste ich mich ja um die Familienakzeptanz kümmern.

Ansonsten ist mir spez. bei der linken Box das NF-Kabel aufgefallen und ich musste sogleich, bitte sei mir nicht böse, ich habe Tage damit gerungen, ob ichs dir schreiben soll, das Kabel hat mich einfach spontan irgendiwe ein bisschen ...an das Männiken Piss in Brüssel erinnert...
Bitte nicht böse sein!!!!!!!

Ich hatte damals die Boxen gebraucht vom Jessen incl. Nf-Kabeln erstanden mit, und jetzt kommmts, mit 90 Grad Steckern!
Dadurch ragen die die NF-Kabel nicht seitlich über das Boxengehäuse hinaus, was mir doch schon gut gefällt.
Also, wenn dich dieses Detail stören sollte, Abhilfe wäre möglich.

Ansonsten find ichs wohltuend, daß du nicht so einen riesen Gerätepark hast, der am Ende noch altarähnlich über allem trohnt.
Gut, wer die Anlage in einen eigenen Hörraum hat, dann gehts.
Ansonsten: Sehr symphatisches Foto von dir, so mit nem riesen Rotweinglas!

Und ansonsten: bitte nicht böse sein.

Vielleicht hör ich mal was von dir

Viele Grüße
Michael
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Beitragvon Franz » 25.01.2008, 00:30

Also, der Axel ist schon ein ganz Lieber. :lol: Bei ihm klingt´s wirklich sehr angenehm, macht wirklich Spaß, dort mit ihm Musik zu hören, zumal er ein ausgewiesener Jazz- und Klassikkenner ist.

Für die Größe kommt aus den Böxchen in der Tat ganz Beachtliches an Klang heraus, da sieht so manche Standbox regelrecht "alt" aus. :D

Ich hatte mal ne BM 8. Im Vergleich dazu ist eine heutige BM 4 deutlich besser.

Gruß
Franz
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Rausstehendes Kabel

Beitragvon Zeno Cosini » 25.01.2008, 11:19

Hallo Michael,

da kannst Du mal sehn, dass ich durchaus designorientiert bin, aber dann doch nicht bis ins letzte Fitzelchen.

Meine Kabelage kommt von Funk Tonstudiotechnik. Beide NF-Leitungen hängen jetzt sogar in der Luft, weil sie nur 2m lang sind. Meine davor verwendeten 5m-Leitungen habe ich getauscht, weil sie einfach zu lang waren und auf dem Fußboden zu Fallstricken wurden.

Als die BM4 vor Jahren nur an meinem Linn Classik spielten, waren sie mit einem Burmester Blue verbandelt, aber auch dies hatte keine um 90 Grad gedrehten XLR-Stecker. So habe ich mich wohl mit der Zeit dran gewöhnt, so dass mir das designerische Manko mittlerweile herzlich egal ist. - Viel wichtiger werden die in naher Zukunft anzubringenden "Akustik-Bilder" sein, die meine problematische Nachhallzeit in den Griff kriegen sollen.

So long

Axel
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Beitragvon Michael » 25.01.2008, 14:01

Hallo Axel,

da hab ich bei dir Schwein gehabt, daß du meine Assoziation nicht zu ernst gebommen hast, danke dafür.
Aber, du weißt doch, kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort, und als Art Sühne betrachte ich, daß ich justament heute saumäßig schlecht geschlafen habe......

Ansonsten finde ichs toll, daß du die Prioritäten richtig setzt und dich das Kabel nicht stört, doch, wäre es so gewesen, hätte dir meine Anmerkung mit dem 90° XLR-Stecker ja evtl weitergeholfen, und so war es eigentlich auch nur gemeint.

Dir weiterhin viel Spaß beim Musikhören und hier im Forum, und...
bin gespannt, wie du weiter vorgehst, um die Nachhallzeiten zu reduzieren, nicht ganz uneigennützig, wie ich zugeben muss.

Viele Grüße
Michael
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Test von Leihgaben

Beitragvon Zeno Cosini » 27.02.2008, 15:16

Seit gestern habe ich meine Anlage etwas umgemodelt, weil ich zu Testzwecken einen Trigon SnowWhite und 3 Stereometer Ramses-Kabel nach längerem und eindringlichen Zureden von Jürgen (hifiwilli) und seiner Vermittlung zur Verfügung gestellt bekommen habe.
Dafür mussten mein Tascam CDP und der DAC weichen; außerdem habe ich meinen CDP von Akustik-Perfect als Zuspieler reaktiviert.

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Die ganze Chose lasse ich diese Woche sich zunächst einspielen, bevor ich nächste Woche mit dem eingehenderen Vergleichen beginne. Soviel kann ich aber jetzt schon sagen: es klingt "angenehmer" als vorher.

Später mehr!

Axel
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Beitragvon Franz » 28.02.2008, 11:44

Soviel kann ich aber jetzt schon sagen: es klingt "angenehmer" als vorher.

Ist mir klar, Axel. :mrgreen:

Gruß
Franz
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Beitragvon Ralph » 28.02.2008, 19:25

Hallo Axel!

Wie klingt es denn so? Wenn Du Dir das ganze Zeug schön hörst, musst Du doch bestimmt bis zum Ellbogen ins Portemonnaie greifen, oder?
Lohnt es sich denn?

Viele Grüße,

Ralph (derzeit ohne Lautsprecher :cry: )
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Beitragvon Frank Levin » 28.02.2008, 21:43

Hallo Axel

Das Laufwerk aus dem Siegerland ist kaum zu toppen :wink: Ich hoffe, das Philips den CD Pro noch lange baut, und Horst Wenzel dem Laufwerk noch eine lange Zeit auf die Sprünge hilft. :wink:

Gruß Frank
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