Florian (Open Baffle, JBL 2360 mit BMS 4592)

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Florian (Open Baffle, JBL 2360 mit BMS 4592)

Beitragvon HornJunkie » 25.12.2018, 23:24

Moin,

dann will ich mich mal vorstellen.
Ich heiße Florian, komme aus dem Kreis Unna und bin 17 Jahre jung.
Seit bald 3 Jahren übe ich dieses Hobby aus und würde sagen das ich große Schritte vor allem im letzten Jahr gemacht habe. Alles fing an mit Satelliten auf 21qm an einem Linn Majik-I, nun bin ich bei einem aktiven Horn System auf knapp 40qm. :D
Aufmerksam auf dieses Forum hat mich anfangs der shakti gebraucht, war aber bisher nur ein stiller Mitleser.
Nun will ich aber meine Problematik was Raumakustik angeht und DSP richtig einstellen können, selbst angehen.
Bin leider noch ein kleiner „Noobie“ was das alles angeht und hoffe hier durch regen Austausch mir weiteres Wissen aneignen zu können.
Meine Anlage besteht übrigens aus:

Vorstufe und DSP: Najda von Waf Audio
Endstufe: Parasound HCA 1206
Lautsprecher: Open Baffle 4m(b) x 1,85(h) bestückt mit 2 15‘ von Kenford und optimierten JBL 2360 mit BMS 4592
Hier der Link zu den Bilden: https://drive.google.com/drive/folders/1FFYpwRxiECKVoHWQkbkNq-6bAunMd37q

Hoffe das wir uns hier viel austauschen und mir zb. in Bezug auf DBA weiter geholfen werden kann.


Beste Grüße und frohe Weihnachten,

Florian Ernst
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Beitragvon shakti » 26.12.2018, 00:11

Hallo Florian,
schoen Dich hier begrüßen zu dürfen!!!

Gruss
Juergen
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Beitragvon Hans-Martin » 26.12.2018, 00:25

Hallo Florian,
Willkommen bei den Aktiven! Bei der Angabe 4m Breite habe ich gestutzt, und mir neugierig erst einmal die Bilder angesehen - als konventionelles OpenBaffle kann man dieses Konzept wohl nicht mehr bezeichnen, es ist schon eher eine Vorwandinstallation.
Ich wundere mich über die parallele Ausrichtung der Hörner, hatte ich doch erwartet, dass diese auf den Hörplatz zielen würden.
Auf deiner Liste der Geräte habe ich den Thorens TD146 V nicht gelesen, ist das deine wesentliche Signalquelle?
Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon HornJunkie » 26.12.2018, 01:00

shakti hat geschrieben:Hallo Florian,
schoen Dich hier begrüßen zu dürfen!!!

Gruss
Juergen



Bin auf den Austausch definitiv gespannt, scheint ja hier sehr technisch her zu gehen.


Beste Grüße,

Florian
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Beitragvon HornJunkie » 26.12.2018, 01:04

Hans-Martin hat geschrieben:Hallo Florian,
Willkommen bei den Aktiven! Bei der Angabe 4m Breite habe ich gestutzt, und mir neugierig erst einmal die Bilder angesehen - als konventionelles OpenBaffle kann man dieses Konzept wohl nicht mehr bezeichnen, es ist schon eher eine Vorwandinstallation.
Ich wundere mich über die parallele Ausrichtung der Hörner, hatte ich doch erwartet, dass diese auf den Hörplatz zielen würden.
Auf deiner Liste der Geräte habe ich den Thorens TD146 V nicht gelesen, ist das deine wesentliche Signalquelle?
Grüße
Hans-Martin


Ja es ist schon eher ein Infinite Baffle, nicht gerade so klein :D

Die Bilder sind älter, mittlerweile sind sie so ausgerichtet das wenn man hinten ins Horn leuchtet mit einer Lampe auf dem Hörplatz das Licht sehen kann.

Habe die Quellen nicht genannt, aber ja stimmt, es ist ein Thorens allerdings ein TD 166 MK VI mit mittlerweile einem Ortofon MC 25 FL.


Beste Grüße,

Florian
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Beitragvon Hans-Martin » 26.12.2018, 02:46

HornJunkie hat geschrieben: es ist ein Thorens allerdings ein TD 166 MK VI mit mittlerweile einem Ortofon MC 25 FL.
Hallo Florian,
der TD166 hat einen kleinen klanglichen Vorteil gegenüber dem 146 (Zugmagnet und Steuerung für die Endabschaltung bringen Belastung und Unruhe). Ein Metallunterteller würde aber einen größeren Unterschied machen.
Das IKEA Schneidebrett aus Bambus haben wir hier auch schon diskutiert (bei b-fly werde ich den Eindruck nicht los, dass man nur beidseitig eine Aluminiumplatte aufgeklebt hat)
Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon Mister Cool » 26.12.2018, 08:08

Hi Florian,
Das sieht ja interessant aus. Verstehe ich es richtig, dass die Hörner „schwebend“ aufgehängt und mit dem Baffle nicht verbunden sind (also durch die Öffnung nur berührungsfrei „durchgesteckt“)?

Du hast das DBA erwähnt. Hast Du vor eins in den Baffle zu integrieren? Was schwebt Dir da vor?

Hast Du ein Messystem zur Verfügung?

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon HornJunkie » 26.12.2018, 10:33

Hans-Martin hat geschrieben:
HornJunkie hat geschrieben: es ist ein Thorens allerdings ein TD 166 MK VI mit mittlerweile einem Ortofon MC 25 FL.
Hallo Florian,
der TD166 hat einen kleinen klanglichen Vorteil gegenüber dem 146 (Zugmagnet und Steuerung für die Endabschaltung bringen Belastung und Unruhe). Ein Metallunterteller würde aber einen größeren Unterschied machen.
Das IKEA Schneidebrett aus Bambus haben wir hier auch schon diskutiert (bei b-fly werde ich den Eindruck nicht los, dass man nur beidseitig eine Aluminiumplatte aufgeklebt hat)
Grüße
Hans-Martin


Ich muss sagen das solche „kleinen“ Unterschiede zu hören ich noch entfernt bin.
Klar es klingt alles top, aber solange der Lautsprecher nicht perfekt im Raum spielt gehe ich den Rest erstmal gar nicht so sehr an, da meiner Meiner Meinung nach erstmal die Raumakustik stimmen muss.
Das Ikea Schneidebrett hätte ich mir halt damals mal gekauft, sieht halt in erster Linie gut aus. :D
Da der Plattenspieler an einer Kellerwand befestigt ist, vibriert da sowieso nichts mehr.


Beste Grüße,

Florian
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Beitragvon HornJunkie » 26.12.2018, 10:42

Mister Cool hat geschrieben:Hi Florian,
Das sieht ja interessant aus. Verstehe ich es richtig, dass die Hörner „schwebend“ aufgehängt und mit dem Baffle nicht verbunden sind (also durch die Öffnung nur berührungsfrei „durchgesteckt“)?

Du hast das DBA erwähnt. Hast Du vor eins in den Baffle zu integrieren? Was schwebt Dir da vor?

Hast Du ein Messystem zur Verfügung?

Grüsse,
Alwin


Dein die Hörner hängen schon in dem Baffle (auf Vorder- und Rückseite sind bewegbare Metallstangen montiert und um die Höhe zu verstellen sind Seilspanner in Benutzung, sieht aber dadurch in der Tat etwas so aus da das Horn an sich das Baffle nicht direkt berührt.

Also was DBA angeht war halt der Plan dass ich auf der Rückseite des Raumes 2 geschlossene Gehäuse mit je einem Treiber genau gegenüber zum Baffle positioniere, da ich in erster Linie den Nachhall drücken will (dafür müssen die weiteren Bässe doch dann hintern mich oder nicht?), da ich bei 100hz bereits fast 1 Sekunde erreiche im Nachhall.
Ich könnte zwar auch 2 Bässe noch je über den Hörnern positionieren, aber dadurch würde ich doch nur den Frequenzgang glätten und nicht den Nachhall minimieren oder sehe ich das Falsch?

Messen ist kein Problem, habe ein Umik-1 hier und kann auch gerne mal Messungen aus REW hier rein stellen wenn ihr mögt.


Beste Grüße,

Florian
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Beitragvon Hans-Martin » 26.12.2018, 11:49

Hallo Florian,
hast du eigentlich das volle Potenzial von Najda ausgeschöpft?
Ich würde zuerst die PEQ Funktionen einsetzen, um die wesentlichen Resonanzen des Raums glattzubügeln.
Mit deinen Messmöglichkeiten hast du doch einen Überblick über die Ist-Situation, kannst aus den Peaks die Mittenfrequenz (>F) bestimmen, deren Breite (>Q) und Ausprägung (>G) und softwaremäßig kompensieren.
Der Aufwand wäre erheblich geringer als ein DBA.
Bild
Quick&Dirty wäre -ohne Messung- überschlägig gerechnet: 172 / Raumlänge = F, Q=10, G=-10, und dasselbe bei doppelter F (dabei vielleicht G=-8)
Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon HornJunkie » 26.12.2018, 12:01

Hans-Martin hat geschrieben:Hallo Florian,
hast du eigentlich das volle Potenzial von Najda ausgeschöpft?
Ich würde zuerst die PEQ Funktionen einsetzen, um die wesentlichen Resonanzen des Raums glattzubügeln.
Mit deinen Messmöglichkeiten hast du doch einen Überblick über die Ist-Situation, kannst aus den Peaks die Mittenfrequenz (>F) bestimmen, deren Breite (>Q) und Ausprägung (>G) und softwaremäßig kompensieren.
Der Aufwand wäre erheblich geringer als ein DBA.
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Quick&Dirty wäre -ohne Messung- überschlägig gerechnet: 172 / Raumlänge = F, Q=10, G=-10, und dasselbe bei doppelter F (dabei vielleicht G=-8)
Grüße
Hans-Martin



Ich würde sagen das ich nicht das volle Potenzial ausgeschöpft habe, du scheinst dich wohl ganz gut mit der Najda auszukennen wie mir scheint oder ist das nur ein Auszug von der Seite?
Und klar, mit PEQ‘s habe ich schon gearbeitet, geht auch alles wunderbar (habe auch die Funktion verstanden) aber den Nachhall kann ich dadurch ja nicht verbessern, das geht nur aktiv mit einem DBA oder eben passiv mit Absorbern, wo mir aber das DBA einfach mehr zusagt, weil es einfach der Königsweg wäre.

Beste Grüße,

Florian
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Beitragvon Mister Cool » 26.12.2018, 12:29

Hi Florian,

Ich sehe, wir verfolgen die gleiche Idee -> DBA mit 2 + 2 Chassis :-)

Und wie Du schreibst, ich kann mittels Acourate/DSP den FG linearisieren und die Moden recht effektiv bekämpfen, aber an den Nachhall ändert es nichts. Ich habe genau das gleiche Problem.

Was mich bei der ungewöhnlichen Konstruktion interessiert: die Baffel Wand bietet eine riesengrosse Angriffsfläche für die hin-und-her schwappende Basswellen. Wird sie nicht zum Mitschwingen angeregt und verlängert den Nachhall?

BTW. hast Du daran gedacht, aus optischen Gründen die Front der Baffle Wand mit dem gleichen Stoff wie die seitlichen Vorhänge zu beziehen?

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon music is my escape » 26.12.2018, 12:42

Hallo Florian,

auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum - ich bin mir sicher, es wird Dir hier gut gefallen.
Deine bisherige Herangehensweise empfinde ich als äußerst erfrischend und sinnvoll und freue mich auf weitere Berichte.

:cheers:



Hans-Martin hat geschrieben:Das IKEA Schneidebrett aus Bambus haben wir hier auch schon diskutiert (bei b-fly werde ich den Eindruck nicht los, dass man nur beidseitig eine Aluminiumplatte aufgeklebt hat)
Grüße
Hans-Martin


Hallo Hans-Martin,

dieses Eindrucks konnte auch ich mich nur schwer erwehren und hatte in der Folge bereits vor ein paar Jahren ein "Plagiat" angefertigt (Schneidbrett von IKEA auf Maß gebracht, zwei Aluminiumplatten passend dazu gefertigt, mittels doppelseitigem Gewebeklebeband angebracht und alles gesoftet, verschliffen und die Holzteile geölt, anschließend die untere Aluseite per Masseanschluss mit der Verteilerleiste verbunden und als Füße BFly-like eine Alu-Sorbothane-Kork-Melange verwendet).
Das Ergebnis war für meine Ohren von einem Original-BFly in höchster Ausbaustufe nicht zu unterscheiden und hat sich noch verbessert, als die Füße gegen simple Spiralfedern getauscht wurden.

Grüße,
Thomas
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Beitragvon HornJunkie » 26.12.2018, 12:57

Mister Cool hat geschrieben:Hi Florian,

Ich sehe, wir verfolgen die gleiche Idee -> DBA mit 2 + 2 Chassis :-)

Und wie Du schreibst, ich kann mittels Acourate/DSP den FG linearisieren und die Moden recht effektiv bekämpfen, aber an den Nachhall ändert es nichts. Ich habe genau das gleiche Problem.

Was mich bei der ungewöhnlichen Konstruktion interessiert: die Baffel Wand bietet eine riesengrosse Angriffsfläche für die hin-und-her schwappende Basswellen. Wird sie nicht zum Mitschwingen angeregt und verlängert den Nachhall?

BTW. hast Du daran gedacht, aus optischen Gründen die Front der Baffle Wand mit dem gleichen Stoff wie die seitlichen Vorhänge zu beziehen?

Grüsse,
Alwin



Ja genau so ist auch mein Plan was das DBA angeht, nur wie gesagt, bisher fehlt mir hier die Fachkenntnis.
Ab 500hz ist der Nachhall so bei knapp unter 0,4s also eigentlich genau richtig, nur im unteren Beteich fehlt es einfach noch.

Ja auch da hast du recht, ich muss das Baffle noch weiter versteifen, das wird mit jetzt auch demnächst hoffentlich mal passieren (war bisher meiner Faulheit geschuldet).

Demnächst gibt es eine 2m breite Leinwand zwischen die Lautsprecher, Beamer kommt bereits diese Woche wahrscheinlich noch also ist der Platz schon verplant. :D


Beste Grüße,

Florian
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Beitragvon HornJunkie » 26.12.2018, 13:04

music is my escape hat geschrieben:Hallo Florian,

auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum - ich bin mir sicher, es wird Dir hier gut gefallen.
Deine bisherige Herangehensweise empfinde ich als äußerst erfrischend und sinnvoll und freue mich auf weitere Berichte.

:cheers:


Besten Dank und ja ich finde es irgendwie sinnvoll erstmal ein vernünftiges Konzept zu haben was den Lautsprecher betrifft, denn der Schallwandler ist mit der Quelle das wichtigste in einer Musik Anlage wie ich finde. Denn spielt der Schallwandler schlecht in dem Raum in dem er steht so ist auch das Gehörte meist miserabel.


Beste Grüße,

Florian
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