Tom (JBL Ti10k)

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Tom (JBL Ti10k)

Beitragvon Slottec » 03.11.2018, 18:17

Hallo liebe Forenmitglieder!

Bei zwei Käufen von Röhrengeräten bin ich auf das Forum aufmerksam geworden, weil die Verkäufer, bzw. Vermittler selbst im Forum aktiv sind. Seit zwei Jahren nach dem Kauf einer Vorstufe OCATVE HP 500 SE verfolge ich regelmäßig das Forum und hatte auch diverse Mailkorrespondenzen mit einigen sehr netten Mitgliedern hier.

Angefangen hat das Musikhören bei mir mit einem alten Radio, an das ein Plattenspieler angeschlossen wurde. Später kam dann die erste gewöhnliche Stereoanlage. Im Laufe der Jahre wurden dann einzelne Komponenten gegen zunehmend bessere ausgetauscht. Hier wurde ich nach dem Hören eines alten Röhrenverstärkers (The Fisher) auf Röhrengeräte aufmerksam, konnte mir damals (in den 80ern) allerdings noch keinen eigenen leisten.

Später ging es dann mit den ersten Lautsprechern von JBL los, erst günstige, dann gebrauchte Ti5000 und vor ein paar Jahren die Ti10k, welche ich heute noch habe. Verstärkerseitig bin ich über den Lua 6060c, den Lua Sonata dann bei OCTAVE gelandet. Zuerst einen Vollverstärker, den V70 mit SE Upgrade, dann vor wenigen Jahren zwei gebrauchte Monoendstufen OCATAVE MRE 130 und wenig später eine gebrauchte HP 500 SE.

Seit dieser habe ich mich auch zunehmend aktiver mit der Verbesserung der Akustik beschäftigt und über ein Forenmitglied auch Geräte wie den Trinnov kennengelernt. Ich habe dann erst einmal angefangen die Raumakustik zu verbessern (ein Tip von Art und Voice), mit Hochflorteppich und Basotect Platten an den seitlichen Wänden, was eine große Verbesserung gebracht hat. Einzig einige Raummoden stören noch.

Musik habe ich in den letzten Jahren zunehmend vom PC gehört und geplant ist die komplette Umstellung auf ein NAS Laufwerk, welches schon in Betrieb ist. Grund hierfür ist vor allem, dass man durch die vielen CDs kaum noch durchsteigt und sich einen Wolf sucht. Von den CDs müssen noch viele digitalisiert werden.
Wandler habe ich auch einige verschiedene gehabt. Ganz zufrieden war ich mit dem NAD M51, bin dann (nach dem Test eines T & A DAC 8 ) auf Empfehlung beim Audio- GD Master 7 gelandet, den ich deutlich besser finde.

Ich war mir dann nicht ganz sicher, ob es eher in Richtung Streamer oder Audio- PC gehen soll. Ich hatte einen Linn Akkurate und konnte über Gert auch den G- ADS1 hören. Letzterer hat mir wirklich sehr gut gefallen, aber da ich auch noch viel über den PC mache (Musik- Videos, Filme schauen etc.), bin ich noch beim PC geblieben. Dieser ist mittlerweile via Afis USB mit dem DAC verbunden. Geplant ist noch eine Software- Lösung, um die Raummoden gänzlich zu eliminieren, ggf. DIRAC Live, welches mir recht anwenderfreundlich erscheint.

Zwischenzeitlich habe ich auch kurz darüber nachgedacht, auf volldigital zu wechseln, mit Lautsprechern wie der Kii Three, was den Fuhrpark natürlich enorm verkleinern würde (und der manchmal auch eher lästig ist). Aber von den Röhrengeräten, insbesondere der Vorstufe möchte ich mich eigentlich (derzeit) nicht trennen. Ich habe aber geplant, die Kii Three auch im Vergleich zu den Kef Reference mal anzuhören.

Daneben ist noch ein Heimkino eingebunden. Ein großer Denon AV- Receiver treibt einen JBL Center (Ti 1k Center) und zwei Rear- Lautsprecher (JBL Ti 1k) an. Mehr Lautsprecher will ich (nicht) mehr, da mir ein 5er Setup mit guten Lautsprechern völlig ausreicht. Aus dem Denon gehe ich aus der Vorstufe direkt in die Röhren- Monos, wenn ich mal einen Kinofilm gucken möchte. Meistens höre ich aber auch hier Stereo, weil der Denon im Vergleich zur OCTAVE ganz recht traurig klingt, so dass es oft mehr Spass macht, TV- Sendungen in Stereo zu hören. Mein Beamer ist ein Sony VPL- HW 50 ES mit einer schönen Rahmenleinwand.

Im Moment träume ich noch von besseren Lautsprechern, die KEF Reference sind im Moment mein Favorit, aber da fehlt mir derzeit die nötige Liquidität und es würden wenn auch gebrauchte werden… Die KEF habe ich in Berlin Probe gehört und war sehr begeistert von ihrem dreidimensionalen Klang.

In der Küche habe ich (über den Umweg über Teufel) nun kleine Sonos One im Betrieb und im Wohnzimmer testweise auch noch einen Sonos Connect, der ggf. ins Schlafzimmer soll vielleicht mit Aktivboxen, z. B. Genelec ...

Da ich mich immer über Anregungen freue, ist es für mich immer wieder interessant im Forum zu lesen. Technisch bin ich nicht sonderlich bewandert, höre aber gern Musik. Über das Forum habe ich aber schon einige tolle Empfehlungen erhalten, den Klang weiter zu verbessern und habe wirklich nette Kontakte gehabt.

Grüße Tom
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Beitragvon Newton » 07.12.2018, 22:40

Hallo Tom!
Über 200 Zugriffe und noch keine Willkommensgrüsse?! :shock: Das ist eigentlich gar nicht unsere Art...
Ich hole das schnell mal nach.
Also: Herzlich Willkommen!

Ich konnte ein paar Parallelen entdecken:
Höre selbst seit Jahren mit JBL (4429 Studiomonitor)
Musik kommt bei mir vom Apple mit audirvana und Dirac Plugin
Geht via Ali zum dac
Das Signal wird auch von einem Master 7 gewandelt.
Kann Röhren auch etwas abgewinnen. Hab allerdings nur einen kleinen Unison.
Spiele auch mit den Gedanken, ganz auf Digital umzusteigen. Die Kii kenne ich natürlich auch.
Bin aber irgendwie auch ein Nostalgiker.

Nette Grüße
Andreas
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Beitragvon Hans-Martin » 07.12.2018, 23:24

Slottec hat geschrieben:Aus dem Denon gehe ich aus der Vorstufe direkt in die Röhren- Monos, wenn ich mal einen Kinofilm gucken möchte. Meistens höre ich aber auch hier Stereo, weil der Denon im Vergleich zur OCTAVE ganz recht traurig klingt, so dass es oft mehr Spass macht, TV- Sendungen in Stereo zu hören..

Hallo Tom,
auch von mir ein verspätetes Willkommen!
Ich sehe, du bist auf dem guten Weg der Erkenntnis.
Vielleicht erkennst du auch bald, dass eine reine Stereokomponente (ohne digitalen Vielkanalprocessor, der auf Stereo herunterbricht) noch einen weiteren Schritt voran bringt.
Ich würde den Stereo-Signalweg von der Quelle bis zum Lautsprecher geradlinig (ohne Umweg durch einen Mehrkanaldecoder) durchziehen, aber auch per Decoder-Out in den Verstärkerpart als mitbenutztes Teil des Mehrkanalsystems einbinden.
Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon Slottec » 08.12.2018, 19:19

Hallo, danke für die Willkommensgrüsse Andreas und Hans-Martin! Dachte schon meine Vorstellung ist so unmöglich, dass keiner antwortet. Nun freue ich mich aber über die ersten Antworten. An Hans-Martin: Wenn ich Stereo höre gehe ich aus der Octave Vorstufe via XLR in die Endstufen. Bei Mehrkanal gehe ich aus den Vorverstärkerausgängen des Denon via Chinch in die Endstufen. Da sind so kleine Hebel, wo man von Chinch auf XLR umschalten kann. Sonst hätte ich das für ein kleines Vermögen in die Octave Vorstufe einbauen lassen müssen. Oder meintest Du etwas anderes mit ohne Umwege? An Andreas: Ich höre ja auch noch passiv und bin ein großer Freund der Octave Geräte. Ich wollte mir bald mal die Kii im Vergleich mit der Kef Reference anhören. Mal schauen was dabei rauskommt. Bist Du mit Dirac zufrieden? Liebe Grüße Tom
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Beitragvon Newton » 09.12.2018, 12:47

Hallo Tom!

Ich hab Dirac nun seit gut fünf Jahren im Einsatz und bin sehr zufrieden.
Die Messung ist etwas aufwändiger. Das Mikro muss an neun verschiedenen Punkten platziert werden. Danach geht das Erstellen der Zielkurve aber sehr intuitiv und einfach von der Hand. Auch der Kundenservice von Dirac ist sehr gut. Auf Mailanfragen wird binnen kurzer Zeit geantwortet. Im Grunde ist das Plug & Play. Klanglich ist das Korrektursystem meiner Einschätzung nach über jeden Zweifel erhaben.

Im Wohnzimmer benutze ich für mein kleines Röhren-Setup den Abacus SU-Streamer mit einer abgespeckten Version von Acourate. Funktioniert ebenfalls sehr gut

Deine Eindrücke von dem Vergleich der Kii zur KEF würden mich auf jeden Fall interessieren. Bin derzeit auf der Suche, weil ich im kommenden Jahr umziehen werde. Hab mir vor einiger Zeit einige reine Digital-Konzepte angehört (Kii, B&O Beolab 50, Avantgarde Acoustic zero 1, Dynaudio 60 XD) und empfand die Kii am überzeugendsten, dicht gefolgt von der Zero 1.

Nun checke ich grad' ein paar "normale" Sachen an. Zuletzt eine Inklang 17.5 mit NAD M32, kommende Woche eine Q Acoustics Concept 500 mit einem Accuphase 270. Eine KEF Reference steht auch auf meiner Liste.

Beste Grüße
Andreas
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