Jürgen (Tidal Contriva G2)

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Horse Tea
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Beitrag von Horse Tea »

Hallo Henning,

... zwar OT, aber sehr wissenswert. Jürgen wird das vielleicht wegstecken, zumal der Begriff EtherRegen in Deinem Beitrag ein Gerät aus seinem Park betrifft.

Viele Grüße
Horst-Dieter
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h0e
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Beitrag von h0e »

Hallo,

ich glaube nicht, dass der Bedarf an Refence Clocks so hoch sein wird.
Selbst Selbstbau würde doch vermutlich im 4-stelligen landen und es gibt nicht so viele Geräte,
die einen Clockeingang haben und davon deutlich provitieren.
Aber Freiwillige vor...

Grüsse Jürgen
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Fujak
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Beitrag von Fujak »

Hallo Jürgen,

ich hatte nicht an eine Selbstbau-Referenclock gedacht, sondern an eine Art Interface auf einer kleinen Platine, welches auf der Basis des von Henning erwähnten SI5351 ein über BNC eingehendes Referenzsignal von 10 MHz einstellbar /programmierbar konvertiert auf die in der jeweiligen Digitalkomponente benötigte Frequenz (in den LWL-Konvertern 25 MHz).

Dieses Interface würde dann statt einer Sellarz-/Neutrino-Clock eingebaut. Ich habe mich allerdings damit nicht so eingehend befasst, ob ein in dieser Weise generiertes Clocksignal sauberer wäre als das einer Sellarz-/Neutrino-Clock, sprich ob der SI5351 präzise genug konvertiert, dass das saubere Referenzclocksignal am Ende auch ankommt.

Grüße
Fujak

Edit 01.08.: ich habe eben mal in den Specs nachgeschaut: Der SI5351 erwartet ein Eingangssignal >25MHz. Damit ist die Idee obsolet.
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h0e
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Beitrag von h0e »

Hallo,

jetzt habe ich eine reichlich lange Zeit zufrieden Musik gehört und nichts geändert.
Auf der Suche nach etwas Bass bin ich einigen HInweisen nachgegangen, wie z.B. dem Bassreflexstopfen meiner Contriva, was auch etwas gebracht hat. Fündig wurde ich eher durch Zufall, als ich dem Gertschen Clocktuning nachgespürt haben und Matthias GADSM und meinen ADS verglichen habe, die beide die gleiche Generation sind, jedoch eben meiner ohne Clocktuning.
Dabei habe ich festgestellt, dass meine Vorstufe als einziges Gerät nicht gut auf Sylomer steht und mit diversen Unterstellern experementiert,
sogar mit Ebenholzklötzchen, die ich aus einer Stange selbst gerfertigt habe. Zum Leidwesen meiner besseren Hälfte,
denn überall auf dem Balkon (meiner Werkstatt) war anschließend ein feiner dunkler Überzug.
Leider hat es klanglich nicht gut funktioniert, da waren die Buchenbauklötze auf dünnen Schieferuntersetzern auf der Holzbasis doch besser.
Dicke Schiefplatte ging auch gar nicht.
Jetzt spielt es deutlich voluminöser und knackiger in Bass.

Gestern war ich bei Dr. Clock und habe meinen G-Hub, meinen Switch und die LWL Karte meines NAS "reclocken" lassen.
Da ich zwei Tage auf Besuchsreise bei Mitforisten war ist eine vergleichende Aussage schwer möglich,
aus der Erinnerung heraus hast sich der Umbau aber gelohnt.
Vergleichen kann ich den Switch, da ich den alten noch da habe, der nicht so unterschiedlich klingt.
Es tut sich mehr Raum auf, mehr Luft und Selbstverständlichkeit.
Und das obwohl hinter dem Switch noch ein weiterer audiophiler Switch kommt.
Gert hatte mir auch eine DC Buchse eingebaut, damit der Switch extern versorgt werden kann.
Das interne (Schalt-)Netzteil ist aber offensichtlich recht ordentlich.
Je nach Stückauswahl ist der Unterschied zum Forums S11 schwer auszumachen.
Bei einigen Stücken jedoch merkt man eine Zunahme an Bühnentiefe, an Ruhe und Musikfluß, der wirklich begeistert.
Wenn man dann zurücksteckt ist man regelrecht gelangweilt von der Präsentation.
Das externe Netzteil im Switch bleibt also definitiv in Betrieb.

Grüsse Jürgen
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Bajano
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Beitrag von Bajano »

Hallo Jürgen,

es freut mich sehr für Dich, dass Dein Klangbild etwas „bässer“ geworden ist. Wenn ich mal wieder in der bayerischen Landeshauptstadt bin, würde ich mir die „Verbässerung“ gerne anhören :cheers:.
h0e hat geschrieben:
16.09.2020, 18:41
...Bei einigen Stücken jedoch merkt man eine Zunahme an Bühnentiefe, an Ruhe und Musikfluß, der wirklich begeistert.
Wenn man dann zurücksteckt ist man regelrecht gelangweilt von der Präsentation...
Deine Beschreibung erinnert mich an einen Workshop aus dem vergangenen Jahr. Wir hatten bei einem Kollegen aus dem Nachbarforum verschiedene Netzteile und Netzfilter getestet (für Dich war die Anreise leider zu weit). Bela war auch zugegen und meinte bei der für alle teilnehmenden Ohren „besten“ Konfiguration: „Das hat nicht nur richtig Spaß gemacht zuzuhören, sondern ich war regelrecht gespannt, was die Interpretin als nächstes aus dem Song macht“ (und das, obwohl wir diesen Song bestimmt zwei Stunden lang immer wieder gehört hatten).

Ich wünsche Dir mit der neuen Ausbaustufe viel Spaß und Begeisterung!

Beste Grüße,
Oliver
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h0e
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Beitrag von h0e »

Hallo Oliver,

Du kannst Dich jederzeit anmelden, wie Du weißt.
Evtl. gefällt auch Dir bässer als beim letzten Mal. :wink:

Grüsse Jürgen
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