Aus 10GTek mach 11GTek (LWL-Konverter)

Gerts Modifikationen
Thor_7
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Beitrag von Thor_7 »

Meine Güte ist das wieder spannend hier - ich bleibe dran. :) :)
Vielen Dank, dass du uns an deinen Umbauten teilhaben lässt.

Viele Grüße

Thorben
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h0e
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Beitrag von h0e »

Hallo Gert,

eigentlich ist das jetzt ein 11 G-Tec, oder?
Bin gespannt, ob das klanglich was bringt.

Grüsse Jürgen
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Tilisca
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Beitrag von Tilisca »

Hallo!

Wie immer von Gert hoch professionell und spannend erzählt.
Ich verwende auch zwei TP-Link Mediaconverter mit 10 m LWL Leitung.
Sollte ich ein Upgrade wagen, bin ich nicht sicher ob ich das richtige Startech 40km LWL Modul gefunden habe.
Kosten die tatsächlich über 200 €, also über 400 für beide Seiten.
Dazu noch die zwei 10GTek, also fast 500 € und zwei gute Linear-Netzteile (an die 200)...
Die Sache mit der Clock ist sowieso etwas für Spezialisten.
Da landet man tatsächlich im Bereich von EtherRegen.
Für uns "Laien" doch der leichtere Weg und nur ein Gerät.
Ein Vergleich irgendwann wäre toll.

Viele Grüße
Alex
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Jupiter
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Startech SFP

Beitrag von Jupiter »

Hallo Alex,

guck hier

http://www.mercateo.com/p/C1880-SFP1000 ... SE_EX.html

Stückpreis 68 €

Gruß Harald
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Schorsch
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Beitrag von Schorsch »

Hallo Gert,
sehr gute Maßnahme! Schade, dass wir nicht mit meinen Ciscos und dem ER vergleichen können.

Wann baust Du die SFP Module zum G-Startech um? :wink: 8)
h0e hat geschrieben:
30.03.2020, 16:36
eigentlich ist das jetzt ein 11 G-Tec, oder?
:cheers:

Viele Grüße
Georg
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Harald,
Jupiter hat geschrieben:
30.03.2020, 19:59
guck hier
ja, da habe ich meine auch gekauft. Aber der Preis ist netto, da kommen noch 19% drauf. Außerdem dachte ich, dass man bei Mercateo nur als gewerblicher Kunde kaufen kann, oder täusche ich mich?

Hallo Alex, Jürgen und Thorben,

danke fürs Mitfiebern. Ich war vorhin im Hörraum und begann wie immer mit der Misa Criolla. Mir ist es schon ein Weilchen nicht mehr so gegangen, dass ich meine Kinnlade nicht mehr im Griff hatte beim Testen. Das war von Anfang an anders als gewohnt. Schon der Chor zu Beginn hat mich so reingezogen in die Aufnahme, die standen fast um mich rum. Der Bass der großen Trommel gewohnt tief und kräftig, aber noch ein bisschen kompakter. Und dann fängt die Sosa an zu singen und das ist so klar und konturenscharf. Leute, jetzt hab ich wahrscheinlich auch den Coronavirus, denke ich, und bestimmt macht das diese Bewusstseinsänderungen. Zum Glück habe ich die nicht umgebaute Vergleichsstrecke. Ich stecke um. Ah, doch nicht krank, das klingt jetzt so, wie ich es kenne. Aber das andere war ganz klar besser! Tord Gustavsen. Meine Güte, klingt das Schlagzeug prall und glänzt das Becken im Raum! Bach, Musikalisches Opfer. Die Querflöte! So habe ich die nie gehört. Sie schwebt, dabei so warm und natürlich. Pollini mit den späten Beethovensonaten. Ich komme nicht weg. Ich höre die op. 109 komplett durch. Der Klavierton ist so fest, so klar, so Steinway halt. Hammer. Ich geh gleich wieder rüber in den Hörraum. Aber dass da noch solche Verbesserungen schlummern! Das hatten wir ja schon, dass die LWL-Strecke dem G-DAC so gut tut. Aber irgendwann ist dann auch fertig, denkt man. Wobei mich natürlich Jürgen (h0e) und Reiner (easy) schon etwas neugierig gemacht hatten mit ihrem Bericht über den EtherRegen. Also jetzt weiß ich auch, dass da noch was geht. Morgen baue ich den zweiten G-tek für die Vergleichsstrecke. Und dann kommt der Switch, der kriegt dann das dritte Sellarz-Modul.

Hallo Georg, eben erst Deinen Beitrag gesehen:
Schade, dass wir nicht mit meinen Ciscos und dem ER vergleichen können.
Irgendwann ist es dann hoffentlich auch vorbei mit dem Virus-Spuk.
Wann baust Du die SFP Module zum G-Startech um?
Da drin ist es sicher noch winziger :cheers: . Bestimmt eine gewisse Herausforderung.

Viele Grüße
Gert
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easy
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Beitrag von easy »

Ja Gert,

es ist doch immer wieder erstaunlich was da noch geht. Schön, dass Du jetzt auch diese Erfahrung gemacht hast. :cheers:

Genieße die neue Klarheit . :D

Grüße Reiner
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Sebabe
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Beitrag von Sebabe »

Hallo Gert,

ich finde es fantastisch zu lesen was du hier wieder mal verbessern konntest. Ich kann es mir auch klanglich gut vorstellen.
Erst kürzlich hatte ich die Diskussion mal wieder mit einem guten Freund - der meinte Digital ist ja nur 0 und 1 - daher spielt nur der DAC eine Rolle usw.. Die Diskussion kennen wir alle. Das beste Argument ist hier immer sich die Dinge anzuhören. Dann ist man zumindest mal soweit, dass kaum einer sagen wird es wäre da kein Unterschied.
Dennoch treibt mich um: Es muss doch eine Messung geben die diese großen Unterschiede klar beschreibt?
Wir reden hier viel von irgendwelchen Einstreuungen von Netzteilen und anderen HF Störern. Dann testen wir ob ein anderes Netzteil etwas mehr bringt usw. Warum gibt es so wenig Messungen zu diesem Thema. Es müsste doch leicht messbar sein ob zB in deinem Fall das billige Netzteil an der Fritzbox etwas ins Netz bis zum G-DAC einstreut usw..
Ähnlich müsste man doch auch im Analogsignal nach dem DAC irgendwie schaffen einen Unterschied zwischen den Maßnahmen zu messen. Es wäre doch auch interessant zu sehen was eigentlich genau deine Becken mehr strahlen lässt usw..
Ich glaube zumindest wenn es jemand könnte - dann du :-)

Viele Grüße
Sebastian
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Fujak
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Beitrag von Fujak »

Hallo Gert,

ich komme eben erst dazu, Deine Beiträge zu lesen. Vielen Dank für Deine illustrierten Berichte. Das liest sich ganz vorzüglich, was Du berichtest. Ich komme erst am Wochenende dazu, meine Sellarz-Clock in den 10GTek einzubauen. Da ist Dein Bericht eine ganz große Hilfe. Ich habe mir zwischenzeitlich die Stromversorgung auf der Sellarz-Platine nochmal genauer angeschaut. Der Q1 ist ein Teil eines Shuntregulators, den Sellarz vor dem Oszillator aufgebaut hat. Damit gebe ich meinen Plan auf, mit 3,3V reinzugehen und lasse es bei den > 5V DC.

Was Du an Klangveränderungen beschreibst, lässt mir schon das Wasser im Mund zusammenlaufen. :P

Viele Grüße
Fujak
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Fujak,
Fujak hat geschrieben:
31.03.2020, 09:52
ich komme eben erst dazu, Deine Beiträge zu lesen. Vielen Dank für Deine illustrierten Berichte. Das liest sich ganz vorzüglich, was Du berichtest. Ich komme erst am Wochenende dazu, meine Sellarz-Clock in den 10GTek einzubauen. Da ist Dein Bericht eine ganz große Hilfe. Ich habe mir zwischenzeitlich die Stromversorgung auf der Sellarz-Platine nochmal genauer angeschaut. Der Q1 ist ein Teil eines Shuntregulators, den Sellarz vor dem Oszillator aufgebaut hat. Damit gebe ich meinen Plan auf, mit 3,3V reinzugehen und lasse es bei den > 5V DC.
die Spannung sieht ultrasauber aus, so kenne ich das auch von meinen Shuntreglern. Das kann man so lassen.

Heute Morgen habe ich den zweiten 10Gtek umgebaut und mich dann an den Switch gemacht. Da habe ich (wie berichtet) seit kurzem den TP-Link TL-SG2424 im Einsatz, weil der zusätzlich zu den LAN-Anschlüssen vier SFP-Plätze hat. Der Switch hat einen 25MHz-Quarz auf der Platine:

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An Pin 1 sieht das so aus:

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An Pin 3 so:

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Da der Chip, an den das geht, komplett von einem großen Kühlkörper bedeckt ist, kommt nun das Rätsel: Welches ist der Clockeingang, an den die Sellarzclock soll, und welches der Clockausgang? Ich entscheide mich für Pin 1 als Eingang, weil ich vermute, dass das schönere Signal am Eingang liegt und das andeutungsweise rechteckförmige aus dem Ausgang des Chips stammt. Ich habe zufällig recht und es funktioniert auf Anhieb.

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Der Versorgung habe ich noch zwei dicke Elkos spendiert. Das Clocksignal am Einspeispunkt sieht jetzt so aus:

Bild

Ja, ganz nett, aber die Flankensteilheit könnte besser sein. Ich mache noch den winzigen C am Eingang raus, den man nur mit der Lupe sieht und der halb vom Kühlkörper bedekt ist:

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So sieht das gut aus. Zusammenschrauben, anschließen und hören steht als nächstes auf dem Programm.

Viele Grüße
Gert
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Fujak
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Beitrag von Fujak »

Hallo Gert,

Mann, das geht ja jetzt Schlag auf Schlag bei Dir. Aber so kenne ich Dich: Wenn schon, denn schon... :cheers:

Nun bin ich aber gespannt, was der TP-Link Switch mit dem sauberen Oszillator-Signal klanglich anstellt.

Viele Grüße
Fujak
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Fujak,
Fujak hat geschrieben:
31.03.2020, 15:08
Nun bin ich aber gespannt, was der TP-Link Switch mit dem sauberen Oszillator-Signal klanglich anstellt.
ja, da war ich auch gespannt. Der klangliche Fortschritt ist allerdings nicht besonders groß. Da ich keine Umschaltmöglichkeit mit direktem Vergleich habe, ist es schwierig zu sagen. Allerdings war der Unterschied im 10Gtek so deutlich, dass es dort keinen Direktvergleich gebraucht hätte. Hier bilde ich mir zwar ein, noch einen kleinen Vorteil für den gepimpten Switch rauszuhören, aber das kann auch Einbildung sein. Das heißt für mich: Netter Versuch, aber es lohnt sich nicht wirklich, hier großen Aufwand zu betreiben.

Viele Grüße
Gert
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h0e
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Beitrag von h0e »

Hallo Gert,

wird Zeit, dass wir uns wieder treffen können.
Bin gespannt wie der 11G-Tek gegen den EtherRegen und der G-SG2424 gegen den Standard macht.

Mein Switch hängt jetzt an einem Nym, da fest montiert auch mal VDE gerecht.
Das war bei mir klanglich besser als eine Litzenstrippe.

Grüsse Jürgen
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Fujak
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Beitrag von Fujak »

Hallo Gert,

hm, interessantes Ergebnis beim Switch. Das könnte zweierlei bedeuten: Zum einen, dass auf der Platine schon so viel Unruhe/Ripple/HF ist, dass auch ein sauberes Clocksignal es nicht mehr rausreißt - immerhin ist auch ein Schaltnetzteil verbaut, wenn auch eines der besseren.
Zum anderen, dass die Clocksektion bereits so gut ist, dass da ein besseres Signal der Sellarz-Clock nicht mehr viel bewirkt. Ich tendiere eher zu ersterer Erklärung.

Der richtigen Erklärung könnte man vermutlich nur näher kommen, wenn man statt einem Konverter in der LWL-Strecke den Switch einsetzt und dann klanglich vergleicht (aber dann würde der Switch an anderer Stelle fehlen).

Summa summarum finde ich kannst Du ohnehin zufrieden sein mit dem erreichten. Wie macht sich denn eigentlich der zweite G-10GTek?

Ich habe übrigens vorhin ein kleines SMD-Sortiment bestellt, da ich die von Dir beschriebenen Werte nicht mehr habe, und fette Metallschicht-Boliden (im Vergleich zu den SMDs) erschienen mir doch ein wenig zu klobig; da hätte ich nämlich die Werte 47 und 100 Ohm noch. So werde ich mich noch ein wenig gedulden (müssen) und derweil die Vorbereitungsarbeiten auf den Platinen ausführen.

Viele Grüße
Fujak
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Tilisca
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Beitrag von Tilisca »

Danke Gert und Harald!

Habe ein EtherRegen bestellt :wink: !
Die Sache mit der Clock scheint wichtig zu sein, die bekomme ich nie hin.

Viele Grüße
Alex
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