Neu bei uns: Mehmet (Avantgarde Acoustics Zero 1)

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Positano
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Neu bei uns: Mehmet (Avantgarde Acoustics Zero 1)

Beitrag von Positano »

Meine Musikgeschichte beginnt mit der Anlage meiner Eltern. Es waren ein Verstärker, ein Radio und ein Plattenspieler von Dual mit aus damaliger Sicht supertoller Haptik und super Klang. Das reichte um alle begeistert singen und tanzen zu lassen. Gespielt wurde von Box Tops über Creedence Clearwater Revival über Dschingis Khan bis Barış Manço.
Meine erste Anlage war der berühmte Sony Walkman aus Anfang der 80er. Dann eine tragbare allinone Anlage von Sony, die meine Jugend begleitete. Meine erste echte Anlage sollte eigentlich von Techniks sein, wurde aber aufgrund des Verkäufers eine Kenwood. Für einen 18 jährigen, der sein sauer verdientes Geld ausgab sehr hochwertig mit einem 2500 DM Digital Vollverstärker 1000 dm CD Spieler, Thorens Plattenspieler, Tuner, Kassettendeck alles mit Conrads dickster Kupferlitze an zunächst irgendwelchen Conrad LS dann an Ted IQ4. Diese Anlage begleitete mich mein halbes Leben.

Dann begab ich mich auf die Suche nach etwas Besserem.

Nach mehrjähriger Suche und bestimmt ca 50 Lautsprechern bei ca 15 Händlern, fand ich meine vorerst beste Kombination aus Rega Rp6, Bladelius Thor Mk an Dynaudio Focus 380 LS. Ich hörte weiter und fand etwas noch besseres mit Avantgarde Acoustics Zero 1. Die Zuspieler waren ein cd_Spieler? Ca 2500Euro über AES-Ebu und ein Cocktail Audio Musik Server. Letztlich waren die Avantgarde trotz des höheren Preises günstiger als die Summe der Analogkomponenten und vor allem klanglich überwältigend, sodass ich mich für diese entschied. Mein Plan war einen eigenen Musikserverer zu bauen, für den ich mir bis heute nie Zeit genommen habe. Leider erreichte ich nie die Qualität, insbesondere das Live Erlebnis, dass ich im Laden hatte obwohl ich die Stromzufuhr von GoldKabel Excellence, die im Laden verwendet wurde sowie die Zuspieler und Kabel verwendete. Die Vermutung lag nahe, dass die Raumakustik das Problem war. Auch nach Umzug zwar sehr guter aber kein überragender die Tränendrüsen stimulierender Klang wie damals im Laden. Diverse Nachhall und Frequenzmessungen mit einfachen Mitteln ergab eine sehr gute Raumakustik ohne Notwendigkeit einer Veränderung. Ich habe mir diverse Komponenten als Zuspieler ausgeliehen, bisher ohne Erfolg. Zuletzt über MacBook mit Audirvana im Kernmodus Qobuz in High-Res zwar mit sehr guter Qualität aber ohne durchschlagenden Erfolg. Eigentlich wollte ich noch einen Auralic Aries anschließen, habe ich aber noch nicht. Nun überlege ich entweder einen sehr guten Zuspieler wie Playback Designs mps_3 zu holen oder wieder zurück zu den Wurzeln der analogen Musik zu finden.

Ich fragte einen Aktiv Hörer nach einem gebrauchten CD Player und der empfahl mir aber stattdessen einen getunten Linn von Gert.

Daher hab ich mich hier angemeldet und erhoffe mir Einsichten. Ich bin etwas ratlos und sehne mich manchmal einfach nach meiner alten Anlage zurück mit der ich auch einfach Komponenten austauschen und anschließen könnte. Jetzt bin ich limitiert auf digitale Zuspieler und am besten nur über AES, weil die Avantgarde keine tollen USB und Toslink Eingänge hat und auch sonst nur wenn ich ein Phono Board anschließe einen Pattenspieler nutzen kann. Da ich aber nicht weiß, ob ich überhaupt je wieder den Klang so hinbekomme, überlege ich wieder analog zu werden.
Viele Grüße
Mehmet
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h0e
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Beitrag von h0e »

Hallo Mehmet,

mit einem G-Linn hat man eine solide Basis, egal ob man analog oder digital arbeiten möchte. Ich bin mal mit einem G-ADS Dac /1 gestartet, der dann irgendwann als reine Spdif Quelle genutzt wurde, weil der Arfi Dac etwas musikalischer spielt. Allerdings ist das Jammern auf höchsten Niveau. Mittlerweile spielt ein G-Hub bei mir, die ultimative Digitalquelle. Der G-Hub bringt auch einen AES Ausgang mit, was sonst bei Linn nicht zu bekommen ist.

Ich habe nicht verstanden, was Dir abhanden gekommen ist und welches Klangideal nicht erreicht wird. Die Suche nach den Flaschenhälsen ist oft schwierig. So stellt man erstaunt fest, dass ein Netzteil an der Fritzbox, die am Transport der Musik nicht beteiligt ist, große Auswirkungen hat. So kann auch eine Steckerleiste die gesamte Anlage limitieren, ebenso ein Digitalkabel.

Welche Musik hörst Du bevorzugt?

Grüsse Jürgen

PS: Habe z.Zt. zwei G-Hubs und daher einen abzugeben.
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beltane
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Beitrag von beltane »

Hallo Mehmet,

erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. Wie groß war denn der Hörraum des Händlers, bei dem Du die Avantgarde probehören konntest und dabei ein Livegefühl erlebtest? Und wie groß ist Dein aktueller Hörraum?

Meiner persönlichen Erfahrung nach entsteht ein Live Gefühl eher in akustisch optimierten größeren Räumen bei passenden Pegeln als in kleinen Räumen.

Kann natürlich auch ganz andere Ursachen haben, ist nur ein möglicher Ansatz.

Viele Grüße

Frank
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cornoalto
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Beitrag von cornoalto »

Hallo Mehmet,

zunächst ein herzliches Willkommen!
Positano hat geschrieben:
26.03.2020, 21:35
Diverse Nachhall und Frequenzmessungen mit einfachen Mitteln ergab eine sehr gute Raumakustik ohne Notwendigkeit einer Veränderung.
Ich würde die Raumakustik aufgrund deiner Messungen nicht so leichtfertig als Übeltäter ausschliessen. Wir brauchen ja auch zum Abstrahlverhalten der Lautsprecher passende Reflexionen am Hörplatz. Ausserdem sollte die Abstrahlfläche in vernünftiger Relation zur Raumgrösse und Hörentfernung stehen. Allzuviel biegeweiche Gipskartonoberflächen könnten den Klang auch lahm machen. Kann man aber alles nicht so gut messen. Falls dir acourate zur Verfügung steht sieht man evt. mehr.

Ist es dir möglich ein Foto deiner Hörsituation einzustellen? Vieleicht finden wir ja doch hier den berühmten Flaschenhals.

Viele Grüße

Martin
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Donny
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Beitrag von Donny »

Guten Morgen Mehmet,

auch von meiner Seite ein herzliches Willkommen.
Es gibt viele Ansatzpunkte. Ich sah früher in erster Linie "nur" die Gerätehardware. Geräte wurden schnell getauscht. Inzwischen bin ich der Meinung, dass man zwar aus einem Ackergaul kein Rennpferd macht, dass aber wenn die Basis stimmt man sehr viel mit Detailarbeit erreichen kann und die Geräte dadurch erst Ihr volles Potential ausschöpfen können. Ich halte diese "Detailarbeit" wenn man weiterkommen möchte für zwingend.
Hier steht alles im Zusammenhang. Raum, Geräte, Mensch, Quelle, ... Viele Schrauben an denen man drehen kann. Raum, Aufstellung (auch auf was stehen die Geräte). Wie sind sie aufgestellt. Hörposition, Kabel, Stromversorgung, Filter, .... .
Um beim Try an Error nicht zu viel Error zu produzieren sind die sehr hilfsbereiten Mitforenten eine super Unterstützung. Ein wenig Experimentierfreude und Geduld (meine absolute Stärke :D ) sind dabei von Vorteil. Nicht gleichzeitig an allen Schrauben drehen sondern Step bei Step. Dabei sollte man wissen, in welche Richtung es gehen soll, wo die eigenen Präferenzen liegen. Will man das nicht selber machen, gibt es auch Profis die einem bei Bedarf auch vor Ort mit Rat und Tat und Komponenten helfen können. Wichtig ist, dass derjenige (oder diejenige) sich auf Deine Wünsche einstellen kann. Was Deine LS wiedergeben können hast Du ja schon gehört.

Wie es in dem sehr schönen Film "Best Exotic Marigold Hotel" (Teil 1) heißt: "Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende"

Viel Erfolg, Spaß und hoffentlich bald emotionale Musiksessions.

Dietmar
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Jupiter
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Beitrag von Jupiter »

Hallo Mehmet,
Das ging ja fix das du dich angemeldet hast. :cheers:

Gruß Harald
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Hans-Martin
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Beitrag von Hans-Martin »

Positano hat geschrieben:
26.03.2020, 21:35
Leider erreichte ich nie die Qualität, insbesondere das Live Erlebnis, dass ich im Laden hatte obwohl ich die Stromzufuhr von GoldKabel Excellence, die im Laden verwendet wurde sowie die Zuspieler und Kabel verwendete. Die Vermutung lag nahe, dass die Raumakustik das Problem war. Auch nach Umzug zwar sehr guter aber kein überragender die Tränendrüsen stimulierender Klang wie damals im Laden.
Hallo Mehmet,

angenommen, du hast die Anlage 1:1 übernommen, wie sie im Laden überzeugend vorgespielt wurde, dann müssten die Ursachen deiner Unzufriedenheit außerhalb der Anlagenzusammenstellung liegen.
Nur der Vollständigkeit halber fange ich bei der Stromzufuhr an, wo im Laden eine hochwertige Sicherung und spezielle Verkabelung zur Steckdose vorgegeben gewesen sein könnte, unerwähnt blieb auch, ob Netzfilter, Gleichstromfilter, Trenntrafos im Spiel waren. Unterschiede wie Tag und Nacht sind hier nicht zu erwarten. Ab den Lautsprechern kommt dein Raum ins Spiel.
Diverse Nachhall und Frequenzmessungen mit einfachen Mitteln ergab eine sehr gute Raumakustik ohne Notwendigkeit einer Veränderung.
1979 hatte ich meinen ersten Real-Time-Ananlyzer (mit Oktavanzeige), der war aber nicht imstande guten Klang von nicht so guten eindeutig erkennbar darzustellen. 20 Jahre später hatte ich mein erstes digitales Raumkorrektursystem, da hatte ich auch einen solchen Eindruck - und erst da begann eine steile Lernkurve über Zusammenhänge zwischen Messung und Raumabmessungen - und letztlich, dass Frequenzgang nicht allein ausschlaggebend ist. Es gibt LS mit relativ abenteuerlichen Frequenzgängen, die trotzdem begeistern können, andererseits LS mit schön glattem FG, die an Parkett oder Fliesenboden scheitern, während der Rest des Raums ordentlich bedämpft messtechnisch keinen Bedarf vermittelt.
Ein fehlender Teppich ist oft die Hauptursache für Unzufriedenheit.
Daher hab ich mich hier angemeldet und erhoffe mir Einsichten. Ich bin etwas ratlos und sehne mich manchmal einfach nach meiner alten Anlage zurück mit der ich auch einfach Komponenten austauschen und anschließen könnte.
Ich würde erst die Ursache für die Unzufriedenheit mit der ansonsten an anderem Orte begeisternden Anlage außerhalb der Komponenten suchen, sonst holt einen dasselbe Problem mit einer anderen Anlage womöglich wieder ein. Das soll natürlich nicht ausschließen, dass man mit anderen Komponenten erfolg haben kann, sofern man sie zuhause testen kann.
Jetzt bin ich limitiert auf digitale Zuspieler und am besten nur über AES, weil die Avantgarde keine tollen USB und Toslink Eingänge hat und auch sonst nur wenn ich ein Phono Board anschließe einen Pattenspieler nutzen kann. Da ich aber nicht weiß, ob ich überhaupt je wieder den Klang so hinbekomme, überlege ich wieder analog zu werden.
Eine gute digitale Quelle verhindert guten Klang nicht. Neben AES steht auch Koaxial-SPDIF zur Verfügung. DSP und Class-D Endstufen sind probate Mittel, den FG der LS zu glätten, von Verfärbungen zu befreien, die Weichen zu optimieren, Laufzeitunterschiede auszugleichen, die Spungantwort zu optimieren, etc.
So hat mich die Vorstellung der Zero 1 auf den Norddeutschen HiFi-Tagen (im kleinen Raum) mehr beeindruckt als die AA Trio vor fast 20 Jahren auf der High-End (in einem größeren Raum). Aber das ist vielleicht auch eine Frage der persönlichen Kriterien, die man ansetzt.
Was brauchst du für ein besseres Live-Erlebnis?
Grüße
Hans-Martin
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Jupiter
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Beitrag von Jupiter »

Hallo Mehmet,
Hast du die Möglichkeit Messungen hier einzustellen.

Gruß Harald
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Hans-Martin
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Beitrag von Hans-Martin »

Hallo,
ein Foto von der Hörsituation könnte mMn mehr Aussage beinhalten.
Grüße
Hans-Martin
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markflei
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Beitrag von markflei »

Hallo,

ich kann mir auch vorstellen, dass die Aufstellung, also Positionierung und oder Bodenuntergrund samt An- oder Abkoppeln etc. eine Ursache für Klangunterschiede gegenüber beim Händler sein können.

Gruß Markus
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Rudolf
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Beitrag von Rudolf »

Hallo Mehmet,
Positano hat geschrieben:
26.03.2020, 21:35
Leider erreichte ich nie die Qualität, insbesondere das Live Erlebnis, dass ich im Laden hatte
negativ formuliert könnte man sagen, dass du ordentliches Lehrgeld bezahlt hast. Man kann deine Situation aber auch positiv sehen: Da du bereits gehört hast, was deine Anlage unter guten Bedingungen zu leisten imstande ist, sollte es doch einen Weg dahin geben!

Auch ich bin der Meinung, dass es eigentlich nur an der Interaktion der Lautsprecher mit deinem Hörraum liegen kann. Denn Wandler und Endstufe sind bereits in der Zero 1 verbaut, so dass allein die Digitalquelle einen Unterschied machen könnte. Und das können wahrlich keine Welten sein.

Eine Ankedote dazu: der ehemalige Aktivpapst Johannes Krings hatte im Treppenhaus vor dem Eingang in sein Wohnraumstudio eine vorzüglich spielende Backes & Müller BM 20 am Analogausgang eines Sony Discman(!) laufen, um zu beweisen, dass man selbst mit so einer Quelle den Klang einer Backes & Müller nicht klein kriegen kann. Und recht hatte er, obwohl es natürlich wesentlich besser klingende Zuspieler gibt.

Deshalb schließe ich mich dem Vorschlag meiner Vorredner an, du mögest bitte Bilder oder eine Skizze deiner Hörraumsituation einstellen.

Viele Grüße
Rudolf
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Positano
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Registriert: 26.03.2020, 20:15

Beitrag von Positano »

Wow, das ist echt ein sehr aktives Forum. Vielen Dank für eure Beiträge!!
Im Prinzip habt ihr alle Recht.
@Jürgen: Die Avantgarde hören sich sehr gut an, nur den Live-Charakter von der Vorführumgebung fehlt mir. Es ist aber auch genau das, was mir an den LS im Gegensatz zu anderen gefallen hatte.
Ich vermute es liegt daran, dass mein Raum sowohl in der Höhe, als auch sonst viel kleiner ist. Er ist ca 5m breit ca 10m lang und hat noch einen Nebenraum mit offener Küche. Leider steht noch ein Kamin mehr oder weniger im Wege, den ich am liebsten entfernen würde. Mein alter Raum war auch etwa 45qm groß aber die Deckenhöhe war deutlich höher (Altbau) und es lagen Dielen anstelle der aktuellen Fliesen auf dem Boden. Dennoch kommen beide Räume nicht an den ca 400qm großen und sehr hohen Ausstellungsraum ran, der außerdem aufwändig konstruiert war aber dafür unzählige Klangkörper enthielt ( aber vielleicht war das ja das Besondere).
Und ja ich habe durchaus Interesse an dem Linn. Ganz hab ich die digitale Musik noch nicht aufgegeben. Schließlich bin ich ein digital native und habe schon in der Grundschule angefangen mit Basic zu pogrammieren. Meine PCs hab ich immer selbst gebaut.
Musik höre ich Vocal Jazz, klavierlastige Klassik aber auch BB King, Deep Purple und die Beatles. Ich habe z. B. auch ne schöne Sammlung von alten Beatles Platten und Monos, die ich sehr vermisse.

@Frank Du hast vollkommen Recht, siehe oben

@Martin Was ist acourate? Ein Programm oder App? Raum siehe oben. Ich will noch zwei Teppiche auf die harten Fliesen legen aber größer kann ich den Raum, der ja mit ca 50qm nicht sehr klein ist nicht machen. Der Kamin steht blöd im Raum. Ich kann mal ein Foto machen.
@Dietmar 😊 schönes Zitat. Außerdem wenn alle schnell zufrieden wären und es eine Patentlösung gäbe, wäre es kein Hobby. Ich hätte ja auch alles beim alten belassen können. Aber der Mensch ist getrieben von Neugier und Verbesserungsstreben. Das ist unsere Natur und deswegen hat es unsere Spezies relativ weit gebracht.

@Harald: Ja Du bist Schuld 😅😅

@Hans-Martin: Bin vollständig Deiner Meinung. Hätte noch Fragen müssen wie die Stromversorgung genau ist. Der Netzstecker ist ja nur das was zu sehen ist.
Witzig, dass Du den Teppich erwähnst, hab ich weiter oben auch schon gedacht. Außerdem hatte ich auch überlegt ein Dirac Raumkotrekturgerät mit Einmessmikro zu besorgen. Über die Suche stieß ich auf Verstärker, die sowas integriert haben und fragte mich dann was das ganze soll und warum ich mir nicht gleich ein neues setup aufbaue.
Aber genau aus dem Grund, den Du genannt hast, nämlich dass mir das nochmal passieren kann, wenn ich etwas anderes habe, bin ich am überlegen, was ich optimieren kann. Was mir fehlt? Die Bühne mit den Instrumenten und Stimmen, die sich vor mir schonmal geöffnet hatte beim probehören der zero 1. Jetzt sind es "nur" sehr gute Stereolautsprecher und nur etwas besser als meine IQ Ted4

@Martin Klar Messungen kann ich reinstellen, muss nur die Kinder irgendwie loswerden, was ja schwierig ist derzeit aber morgen schick ich sie raus 👍😊

@Markus.Entkoppelt vom Boden waren sie nicht und sind sie bei mir auch nicht. Wie oben gesagt, klangen sie im Altbau mit Dielen auch nicht so gut wie im Laden und nun im Neubau mit Fliesen auch nicht. Hatte aber auch schon über Schieferplatten nachgedacht und fragte Avantgarde, die mir gesagt hätten, dass ich das nicht brauche. Die Fliesen und der Kamin sind mir aber ein Dorn im Auge. Das Klavier (ach ja bisher nicht erwähnt) klang besser im Altbau, brauchte aber dort Dämpfung.

Grüsse
Mehmet
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Jupiter
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Beitrag von Jupiter »

Hallo Mehmet,
Bezüglich Acourate geh bitte auf die Seite von
Audio Vero
Dort wird es erklärt.
Im übrigen ist Uli Brüggemann hier im Forum auch sehr aktiv.
Wenn du auf meine Seite gehst kannst du einige Diagramme sehen die ich mittels Acourate erstellt habe.

viewtopic.php?f=6&t=5715&start=15

Falls Du mit Hilfe des Forums einige Schritte weiter kommst bin ich gerne schuld :cheers:

Gruß Harald
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Positano
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Beitrag von Positano »

Die Geschichte mit den Teppichen scheiterte übrigens bisher daran, dass meine Frau nur Bioteppiche will, die mehrere Tausend Euro kosten :mrgreen: Dann doch lieber Dirac :cheers:
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Donny
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Beitrag von Donny »

Positano hat geschrieben:
27.03.2020, 19:15
.... Er ist ca 5m breit ca 10m lang und hat noch einen Nebenraum mit offener Küche. Leider steht noch ein Kamin mehr oder weniger im Wege, den ich am liebsten entfernen würde. .....

Grüsse
Mehmet
Positano hat geschrieben:
27.03.2020, 20:10
Die Geschichte mit den Teppichen scheiterte übrigens bisher daran, dass meine Frau nur Bioteppiche will, die mehrere Tausend Euro kosten :mrgreen: Dann doch lieber Dirac :cheers:
Hallo Mehmet,

mach zwei Räume a 5m x 5m draus. Kamin und Fließen in den einen. Teppich, bequemer Sessel und Hifi in den anderen. :cheers: Da kannst Du dann schalten und walten wie Du willst und der Neid einiger auf das WAF-freie Musikzimmer ist Dir gewiss.

:D

Und im Ernst - Ob man einen Fließenboden mit Korrektur ausgleichen kann - da bin ich gespannt.

Viele Grüße
Dietmar
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