Gabriel (Sonus Faber Amati Futura)

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Beitragvon Hans-Martin » 25.09.2019, 23:51

StreamFidelity hat geschrieben:nach meinem Verständnis soll der Schwerschaum die im Gehäuse durchkommenden Schallwellen dämpfen.

Hallo Gabriel
das mag funktionieren, wenn die Leiterplatte vom schalldämmenden Gehäuse entkoppelt ist.
Die Verschraubung mit dem Gehäuse lässt hingegen Körperschall durchwandern.

Interessant ist auch, dass niedrige Frequenzen lange Wellenlängen haben, also eine zeitlich große Periodendauer. Folglich auch mit einer längeren Dauer, bis bei identischer Dämpfung die Schwingung auf denselben Level abgeklungen ist.
Das verkürzt die Zeit, in der das System korrekt klingen kann.
So kann man das auch sehen.
Nicht jede Veränderung fällt automatisch in jeder Beziehung vorteilhaft aus.

Wie beim Plattenspieler mit geschlossener Haube, der vor einer Wand spielt, wo ein Druckmaximum zum Durchbiegen der Haube führt, mit anschließender Kopplung auf die Fläche der parallel gelagerten Schallplatte eine spezielle Rückkopplung bewirkt. Die erheblich geringer ausfällt, wenn die Haube entfernt wird und noch zusätzlich auch Schall unter die Platten /Teller gerät (ähnlich einem Mikrofon mit 8-er Charakteristik von der Seite).
Es lassen sich Empfehlungen aus solchen Beobachtungen ableiten.
Schwerschaum ist nicht dabei.
Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon StreamFidelity » 08.10.2019, 21:25

Hallo zusammen,

es gibt zwei Kleinigkeiten zu berichten.

vibrationsdämpfender Gerätefuß mit Neodym-Magneten

Einem Tipp aus dem Forum zufolge habe ich die Triton Audio NeoLev Gerätefüße für meinen Audio PC geordert. Der dünne Stift wird lose in den unteren Magneten geführt. Ein wenig tricky, da erst die magnetische Abstoßung überwunden werden muss. Im Gerätefuß ist eine Höhenverstellung möglich.

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Ein NeoLev trägt bis zu 8 kg. Ich habe drei verwendet. Genau richtig für meinen Audio PC. Ich hatte Bedenken wegen des Magneten, der eventuell die PC Platine stören könnte. Das stellte sich als unbegründet heraus. Die Vibrationshemmung hat nach meinem subjektiven Empfinden eine positive klangliche Auswirkung. Gitarrenseiten klingen noch harmonischer aus, die "Schwärze" hat zugenommen. Subtil aber hörbar. Positver Nebeneffekt: die passive PC-Kühlung arbeitet noch effektiver.

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Denafrips Terminator DAC Firmware Update

Was ich bei meinem T+A DAC schmerzlich vermisste waren regelmäßige Updates. Denafrips macht es: Firmware Update. Die Installation war umständlich, da erst die Windows Treibersignatur ausgeschaltet werden musste. Die Anleitung von Denafrips ist sehr ausführlich. Nachdem der USB Treiber lief, wurde über die USB-Verbindung das DSP FGPA geflasht. Wenn da zwischendurch der Strom ausgeht wars das. Aber alles gut gegangen. Und auch da gab es eine Klangsteigerung. Die Präzision hat zugenommen ohne zu nerven.

Grüße Gabriel
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Beitragvon DocM » 09.10.2019, 10:14

Hallo Gabriel,

Zu den Gerätefüßen habe ich eine Frage. Lässt sich dein Audio-PC noch zusammen mit den Gerätefüßen etwas auf dem Rack verschieben oder ist dies aufgrund der kontaktlosen Lagerung im Magnetfeld dann nicht mehr möglich?

Viele Grüße
Marcus
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Beitragvon StreamFidelity » 09.10.2019, 11:19

Hallo Marcus,

ja es lässt sich vorsichtig verschieben. Das ist für die Positionierung auch erforderlich. Ich habe auf die oberen Teller Anti-Rutsch-Pads angebracht. Damit geht es ganz gut. Der Gerätefuß hat unten einen Silikonring, welcher sich auf glatter Oberfläche schieben lässt.

Grüße Gabriel
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Beitragvon SirMartin » 09.10.2019, 15:31

Hallo Gabriel,

wären die Füsse nicht auch etwas für deinen DAC? Da schätze ich wäre der Effekt noch deutlicher zu hören!

Grüße

Martin
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Beitragvon StreamFidelity » 12.10.2019, 19:41

Hallo Martin,

für den Denafrips Terminator DAC, der immerhin 19 kg wiegt, habe ich eine andere Lösung gefunden: HMS Silenzio Base. Ein Zufallsfund im Audio-Markt. Funktioniert sehr gut. Ich werde noch ein wenig mit der Erdung experimentieren.

Grüße Gabriel
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