Uli (aktive DIY-Hörner)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.
Antworten
Hornguru
Aktiver Hörer
Beiträge: 1338
Registriert: 08.02.2016, 13:13
Wohnort: Trier

Beitrag von Hornguru »

uli.brueggemann hat geschrieben: Ich glaube es nicht, hast Du einen Nachweis?
Ich hoffte die Smileys ersetzten die Notwendigkeit der Ironie-Markierung ...
uli.brueggemann hat geschrieben:Hab ich auch nicht behauptet.
Du nicht, ließ mich der Preis aber vermuten. War ich mal wieder Naiv. Wie so oft :D
uli.brueggemann hat geschrieben: Du hast ja doch auch die Yamahas. Die Membran mit Spule lässt sich doch abschrauben und dann lässt sich alles wieder reinigen.
Also Butter bei die Fische, steile Thesen werden nur durch Überprüfung zur Wahrheit. Und ein HornGURU zeichnet sich für mich dadurch aus, dass er es WEISS und nicht nur vermutet.
Ja, bei der Namenswahl war ich auch wieder Naiv. Mittlerweile weiß ich dass ich nichts weiß...
Bei einer alten AES Convention hat ein TAD Ingineur vorgetragen dass die bei fast allen Kompressionstreibern sichtbare 2kHz Delle (+-1k) auf eine Hohlraumresonanz zurückzuschließen ist.
Die Sicke ballert diese in den Luftspalt. Bei Rückwärts-Strahlern ist diese kleiner.
Trotzdem noch da.
LeCleach hat diese Resonanz über einen hochohmigen Serienwiderstand egalisiert, da diese auch in der elektrischen Impedanz sichtbar ist. Belastet aber den Verstärker mehr (fordert viel höhere Spannung).
Daher wunderts mich dass der Yamaha ohne eigentliche Sicke diese Reso immer noch hat.
Reicht die Spule alleine wohl aus zur Anregung.
Gemeint ist der Hohlraum der sich unter den Polplatten richtung Magnet entlang aufweitet. Da werden die Polplatten wieder weiter bzw enden. Dahinter liegt ein großer Hohlraum der nicht sichtbar ist.
Man könnte mit einem Haken rein, über 0.5mm Stahldraht.
Hätte Könnte Fahrradkette. Ich probiere das lieber an einem schrottigen Titantreiber.
Klar kann man das auch am Yamaha testen. Man kann auch an der geerbten Rolex seine ersten Lötversuche an Gold testen ;)

Gruß
Josh
Bild
wgh52
Aktiver Hörer
Beiträge: 4950
Registriert: 25.01.2008, 15:17
Wohnort: Schweitenkirchen
Kontaktdaten:

Beitrag von wgh52 »

Hallo Josh,
Hornguru hat geschrieben:...LeCleach hat diese Resonanz über einen hochohmigen Serienwiderstand egalisiert, da diese auch in der elektrischen Impedanz sichtbar ist. Belastet aber den Verstärker mehr (fordert viel höhere Spannung)...
Dazu eine Frage vom Nichtfachmann aus dem "off":
Hieße das nicht, dass möglicherweise (zumindest hier) die Treiber vom Betrieb an Konstantstromendstufen profitieren könnten? Dann bräuchte man keine Leistung am zusätzlichen (hochohmigen) Widerstand zu verbraten...

Grüße,
Winfried

4713
Bild
Hornguru
Aktiver Hörer
Beiträge: 1338
Registriert: 08.02.2016, 13:13
Wohnort: Trier

Beitrag von Hornguru »

Hi Winfried

Bingo!
Dazu gibt es ein paar wenige Untersuchungen. Auch von Nelson Pass:
https://www.passdiy.com/project/amplifi ... ge-drivers
oder auch LeCleach
https://www.diyaudio.com/forums/multi-w ... ost3686695
Auch interessant dass es sogar IMD Klirr bevorteilt:
https://pdfs.semanticscholar.org/2e6b/5 ... 368298.pdf

Leider mangelt es an Angeboten :(
Gibts ja kaum. Nelson Pass ist auch nur eine Niesche die nicht jedem zusagt.
Wenn du mehr Amps kennst, lass es uns wissen. Oder jemand hier der Current Amps kennt??

Will Uli auch nicht weiter seine Intro kapern :wink:

Gruß
Josh
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
Beiträge: 3644
Registriert: 06.01.2015, 21:03
Wohnort: Wuppertal

Beitrag von chriss0212 »

Hallo Josh
Wenn du mehr Amps kennst, lass es uns wissen. Oder jemand hier der Current Amps kennt??
Ja:

http://www.sauermann-audio.eu/technologie.html

Grüße

Christian
Bild
Hans-Martin
Aktiver Hörer
Beiträge: 6799
Registriert: 14.06.2009, 15:45

Beitrag von Hans-Martin »

wgh52 hat geschrieben:Hieße das nicht, dass möglicherweise (zumindest hier) die Treiber vom Betrieb an Konstantstromendstufen profitieren könnten? Dann bräuchte man keine Leistung am zusätzlichen (hochohmigen) Widerstand zu verbraten...
Hallo Winfried, Josh,
nach meinen Vorstellungen hat ein Horn eine untere Grenzfrequenz und die Horntreiberresonanz sollte frequenzmäßig etwas darüber liegen, damit sie durch das Horn bedämpft werden kann. Mit dem Hochpass koppelt man dann oberhalb der Resonanzstelle an.
Mit einem Saugkreis am Chassis könnte man (bei einer passiven Weiche) die Impedanz an der Resonanzstelle ausgleichen.
Mit einem Parallelwiderstand zum Chassis könnte man m.E. auch die Resonanz bedämpfen, zumindest habe ich das bei Konuschassis festgestellt.

Wenn sich die Resonanz üblicherweise als Impedanzpeak zeigt, bedeutet das bei Stromsteuerung eine Anhebung der Spannung, um denselben Strom zu erzielen, dadurch wird die umzusetzende Leistung bei der Resonanzstelle erhöht. Mir scheint das kontraproduktiv zu sein.

Bei Kalottenhochtönern mit Ferrofluid zeigt sich ein Problem, wenn Ferrofluid intern verspritzt oder verkocht, weil die Wirkung eines abgestimmten Saugkreises sich reduziert, sobald das Chassis seine Resonanzstelle verschiebt. In Verbindung mit Stromsteuerung führte das zum Exitus.
Wenn ein Serienwiderstand zu einer Verbesserung der Situation führt, würde mich eine Analyse des Wirkmechanismus interessieren. IIRC ist ein größerer Widerstand in Reihe mit dem Hochtonhorn des Koaxchassis bei KS Digital zu finden. Ich habe das auch mal alternativ versucht, aber es gefiel mir nicht.

Was passiert mit dem Verlauf der Phase im Bereich der diskutierten Resonanzstelle?

Ich habe keine guten Erfahrungen mit Sperrkreisen gemacht, die die Kopplung zwischen Verstärker und Chassis im Problembereich verschlechtern.
Grüße
Hans-Martin
Bild
Sigi M.
Aktiver Hörer
Beiträge: 313
Registriert: 30.01.2017, 17:54
Wohnort: 69469 Weinheim

Besuch bei Uli

Beitrag von Sigi M. »

Hallo und guten Tag,
kurzer Bericht vom letzten Besuch bei Uli (8.6.2020) :D (wie oft war ich jetzt eigentlich schon da?)

Ein wunderschöner sonniger Tag :-) , meine Frau war dieses Mal auch dabei.
- und ... sie hat auch "mal hingehört". Nach 4 oder 5 Stücken, mit Klarinette, die sie als Klarinettespielerin sehr berührt haben, ist dann die Geduld bei ihr aufgrund ihres Maßes an Neigung zu dem Thema, auch vorbei, und wir hatten Zeit zu "fachsimpeln".
Wir verglichen Darbietungen "mit Wissen was kommt", zu Darbietungen "im totalen Blindtest".
Man kann es sich denken: Als ich wusste oder zumindest ahnte, was kommt, lag ich vornehmlich richtig. Im Blindtest habe ich "versagt" ;-)
Das zeigt mir wieder: Man darf beim Blindtest bestenfalls nicht mal den sehen, der umschaltet, kleinste Regungen geben bereits Hinweise!!
Wir hören was wir wollen, selbst wenn wir das Wollen nicht bewusst wahrnehmen. Wieder mal sehr eindrücklich.

Tja, was soll ich zum Sound sagen - gewohnt gut (erstklassig!!)
Mich haut jedesmal diese Ruhe der Tact Verstärker um... wie man Ruhe hören kann ? Bei Uli kann man !

Der Rest des Nachmittags ging dann in angeregter Unterhaltung mehrere Stunden mit dem weltbesten Zuckerkuchen und Kaffee weiter. Beate verstand sich prima mit Petra (Uli's Frau) und so intensivierten sich zwei Zweiergespräche :-)

Mein Tip: Einfach mal in Bielefeld vorbeischauen :-)

VG
Sigi
Bild
uli.brueggemann
Aktiver Hersteller
Beiträge: 4008
Registriert: 23.03.2009, 15:58
Wohnort: 33442
Kontaktdaten:

Beitrag von uli.brueggemann »

Hallo Sigi,

Euer Besuch hat uns Freude bereitet. Leider zu kurz.

Und ja, das hat was, wenn Verstärker bei Hornlautsprechern nicht rauschen :cheers:

LG
Uli
Bild
Antworten