Jürgen (Wilson Audio Maxx 3)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon shakti » 08.02.2019, 19:35

easy hat geschrieben:Jürgen,
was würdest Du nur tun , wenn Du nichts zum spielen hättest.... :D

lieben Gruß
Reiner


bald ist ja Frühjahr, dann kann ich auch noch an der Vespa "spielen"

Gruss
Juergen
Bild
shakti
Aktiver Händler
 
Beiträge: 2787
Registriert: 18.01.2010, 17:20
Wohnort: Koeln

Beitragvon Hans-Martin » 08.02.2019, 19:50

shakti hat geschrieben:Insofern äussere ich mich zu den potentiellen Klangunterschieden erst in ein paar Tagen, wenn alles "zur Ruhe" gekommen ist.

Hallo Juergen,
meine bisherigen Beobachtungen bei Steckdosen mit diesen gefederten Klapperdeckeln: Rigoroses Entfernen führte immer zu merklich mehr Ruhe.
Auch wenn meine Eindrücke von Vibex immer exzellent waren, sehe ich in diesem Punkt eine Einschränkung. Früher ging es bei Vibex doch auch ohne die Deckel...
Grüße
Hans-Martin
Bild
Hans-Martin
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 6164
Registriert: 14.06.2009, 15:45

Beitragvon Gionni » 08.02.2019, 19:56

Werde dann mal meine Klapperdeckel abmachen, danke Hans Martin :wink:
Bild
Gionni
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 115
Registriert: 28.01.2014, 18:04
Wohnort: Oberhausen königshardt

Beitragvon Funky » 09.02.2019, 17:33

Nach meiner Erfahrung profitieren alle Netzleisten von einer guten Stellfläche, und die sollte nicht Boden heissen !

Selbst eine Naim Powerline für 50 Euro konnte auf einem kleinen Justin Timetable einen merklichen Sprung hinsichtlich mehr Ruhe, Klarheit für sich verbuchen.

Meine aktuelle von Stephan gebaute - Solid Core - Netzleiste goutiert sowohl den kleinen TT wie auch japanische Holzklötzchen gegenüber den von Stephan verwendeten Gummipads. Es wird merklich offener, die Microdynamik legt zu, es ist einfach erstaunlich.

Ich kann also Jürgens Erfahrung einfach mal vorgreifen (und Jürgen - nutze mal die Fichte 3 x 3 cm Japanklötzchen an den Ecken der Vibex - bin gespannt was Du zu vermelden hast)

Meine 2 Cents hierzu

Funky
Bild
Funky
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 341
Registriert: 30.01.2012, 20:26

Beitragvon shakti » 16.02.2019, 18:26

Nachdem ich den Furutech Powerblock 6E vor ein paar Wochen erstmals bei einem bekannten gesehen und gehoert hatte, war mir klar, dass ich das Teil mal bei mir ausprobieren mag, fand das Teil einfach optisch ziemlich gelungen, klanglich kann ich mir in fremden Anlagen immer nur schwer einen Eindruck verschaffen. Bei einer UVP 11.500,- eur kauft man sich so ein Teil aber auch nicht nur, weil es schoen aussieht, insofern war ich froh, den Furutech heute mal zur Probe bei mir habe spielen lassen koennen.

Der erste Eindruck ist sehr positiv, auch wenn nach oben die Luft dünner wird. dh der Sprung von einer guten Hifi Leiste auf meine Vibex Granada (UVP 2500,-) war deutlich groesser, als nun von der Vibex auf den Furutech Verteiler.

Was zuerst auffällt ist die etwas höhere Aufloesung, das sich im speziellen im länger ausschwingen von Tönen bemerkbar macht (höre aktuell nur analog), dazu kommt ein energiereicherer Klang, der Bass kommt mit einer mehr "spielerischen" Direktheit und Dynamik.

Nun werde ich mal mit dem Massenaschluss rumspielen, diesen mal an den Telos GNR anschliessen, mal einen CAD ausprobieren.

Der Netzverteiler steht bei mir auf einem Critical Mass Systems Amp Stand mit dazugehöriger Basis.

Gruss
Juergen

https://soundrebels.com/furutech-pure-p ... glish-ver/

Bild
Bild
shakti
Aktiver Händler
 
Beiträge: 2787
Registriert: 18.01.2010, 17:20
Wohnort: Koeln

Beitragvon shakti » 15.03.2019, 20:33

In den letzten Tagen hatte ich Zeit, mich nochmals intensiv mit der Aufstellung der Wilson Audio Maxx 3 zu beschäftigen.

Im allgemeinen tendiert man bei der Integration einer neuen Komponente dazu, diese so klingen zu lassen, dass sich der Klang der Anlage dem gewohnten "idealen" Klangbild annähert,

Entsprechend standen die Maxx 3 bei mir an einer sehr ähnlichen Stelle, wie zB vorher meine YG Lautsprecher.

An einem der verregneten Tage der letzten Zeit habe ich dann noch einmal mit der Aufstellung bei "Null" angefangen und mal eine um ca 1,5 bis 2m m breitere Aufstellung ausprobiert.

Nach viel Rückerei und dem durchprobieren verschiedener Einwinklungen der Maxx 3 habe ich nun eine neue Position im Raum gefunden. Mein Sofa ist nun auch ca 30cm naeher an die Maxx 3 gerückt, so dass sich nun ein weiteres Stereodreieck ergibt. Dazu stehen die Maxx 3 nun deutlich weniger eingewinkelt.

Flankierend habe ich die Verkabelung meiner Anlage nun mit weiteren

JPS Aluminata Reference
https://www.stereophile.com/cables/407jps/index.html

und

JPS Super Aluminata
https://jpslabs.com/pages/super-aluminata

angereichert.

Die Kabel passen ganz gut zu meinen bereits vorhandenen

NBS Black Label III
http://www.nbscables.com/products/prici ... bel_3.html

Kabeln.

Es ergibt sich ein recht harmonische tonale Balance, die eine sehr realistische Wiedergabe ermöglicht.

Die kürzlich angeschaffte

Furutech 6E Steckerleiste

https://www.technologyfactory.eu/en/fur ... 9-10000388

ist nun auch eingespielt und passt sehr gut ins klangliche Konzept.

Gestern Abend hatte ich Besuch von 2 Freunden (und AAA mit Foristen) um einen "Blue Note" Abend mit verschiedenen aktuellen Pressungen zu zelebrieren und unter anderem die ersten beiden "Tone Poet" Veröffentlichungen zu geniessen.

Beide kennen meine set ups der letzten Jahre ganz gut und haben auch die Maxx 3 an ihrer ursprünglichen Position bereits gehoert.

Die neue Aufstellung / die neuen Kabel gefiel beiden ausgesprochen gut, da diese Aufstellung nicht nur am sweet spot mehr "Energie" und "Raum" hörbar macht, sondern auch beim Musik hören zu dritt auf den seitlichen Positionen ein besseres Ergebnis ermöglicht.

So haben wir einen tollen Abend mit verschiedenen Blue Note Platten (jeder hatte Blue Notes aus seiner Sammlung zur Verfuegung gestellt) verbracht und hatten danach jeweils einen vollgeschriebenen Zettel mit Anregungen neu anzuschaffender Blue Note Platten :-)

So macht das Spass!, sehr faszinierend, welche Reserven in den Maxx 3 noch geschlummert haben....

Wuerde die Maxx 3 nun mal gerne einer

Constellation Hercules II
https://www.constellationaudio.com/refe ... -ii-stereo

Stereoendstufe hören. Diese soll an den grossen Wilson Audio Lautsprecher im Moment die "Referenz" sein.

Zumindest meine

Critical Maxx Maxxum Endstufen Basis
http://www.theabsolutesound.com/article ... ier-stand/

war mal eine Maßanfertigung fuer die Hercules II Endstufe,
dies wuerde zumindest schon mal passen :-)

aber leider sind die Constellation Produkte in Europa recht selten anzutreffen, eine Chance fuer ein Probe Hören ist somit eher gering. Aber zumindest werde ich mir die Endstufe in München auf der High End anschauen können.

Gruss
Juergen
Bild
shakti
Aktiver Händler
 
Beiträge: 2787
Registriert: 18.01.2010, 17:20
Wohnort: Koeln

Beitragvon shakti » 20.05.2019, 19:29

Es gibt bei mir mal wieder was neues zum Thema Tonabnehmer :


​Habe ein

- Ortofon MC Windfeld TI Heritage (UVP 4000,- eur)
https://www.ortofon.com/mc-windfeld-ti-p-737-n-1579

nun seit ein paar Tagen in Verwendung.
Nach einigen Experimenten mit den diversen Yamamoto headshells habe ich das Windfeld nun im hauseigenen (und schweren)

- Ortofon LH 9000 headshell (UVP 189,-eur)
https://www.ortofon.com/lh-9000-p-561


montiert. Dieses ist mit einer Carbon Einlage zur Resonanzoptimierung ausgestattet, so dass ich dieses mal auf die Dereneville Headshell Matte verzichtet habe.

​Nach einem Versuch des Direktanschlusses an meine Boulder 2008 Phonovorstufe habe ich mich letztendlich doch für den Betrieb mit einem Übertrager entschieden. Der Ikeda IST 201 ist "knapp" passend.

​Ich habe das System in einem Ikeda 407 Tonarm montiert, zusammen mit dem schweren LH 9000 Headshell ergibt sich somit ein Einbau in einen Tonarm mit sehr schwerer effektiver Masse, was dem Windfeld in meinem Fall aber nichts macht, mir gefällt es so sogar ausgesprochen gut.

Als Tonarmkabel habe ich ein Vertere zwischen Arm und ÜT verwendet, zwischen ÜT und Boulder spielt ein Phasemation Phonokabel (RCA auf XLR), was zu einer symmetrischen Ansteuerung der Boulder fuehrt.

Als Laufwerk kommt ein TechDAS Airforce 3 P zum Einsatz.


​Der erste klangliche Eindruck von dem System ist, dass es durch nichts auffallen möchte. Würde ich einen "neutralen" Tonabnehmer beschreiben wollen, so würde ich das Windfeld TI als Beispiel nennen.

​Insofern mag ich mich dem Klang des Windfelds im Vergleich annähern.

Am klanglich vergleichbaren Ikeda 345 habe ich (am selben Laufwerk) ein Air Tight PC1 (aktuell als PC1 Coda UVP 8000,- Euro) montiert. Dieses hat im Vergleich einen deutlich stärker artikulierten Bass und auch einen prägnanteren Mitteltieftonbereich. Im Hochtonbereich ist das Air Tight etwas weicher und gibt das metallische nicht ganz so prägnant wieder. In der Auflösung stehen sich die Systeme in nichts nach. Vom "Mitwippfaktor" ist das Air Tight das anmachendere, viele würden sagen, es ist das "musikalischere" System. Im Vergleich zum Windfeld Ti wird einem aber aufgezeigt, mit welchen "Tricks" in der Abstimmung diese Wirkung erzeugt wird.

​Ich persönlich mag das Air Tight PC1 sehr gerne und werde auch weiterhin primär damit Musik hören, aber es ist gut, mit dem Windfeld Ti ein System zu haben, welches schlicht und ergreifend "nur" das aufzeigt, was auf der Platte drauf ist :-)

In einem weiteren Ikeda 407 habe ich ein Ikeda 9TT montiert (UVP ca 4500,-eur), welches ebenfalls hilft, den Charakter des Windfelds einzuschätzen.

​Das Ikeda 9TT spielt im Charakter weicher und zurückhaltender , dazu hat es einen sehr schönen "Schmelz" im Mitteltonbereich, welcher an die größeren Koetsu Systeme erinnert. Die Auflösung wirkt etwas zurückgenommen, dennoch hat man den Eindruck tiefer in den Raum blicken zu können. Das Ikeda 9TS ist wohl das System mit der größten Langzeittauglichkeit im Vergleich zu Air Tight PC1 und Ortofon Windfeld Ti.

Als Bezugspunkt zu einer anderen Preisklasse habe ich dann auf mein Audio Technika ART9 im SME 3012R gewechselt. Als erstes bleibt festzuhalten, dass das ART 9 (UVP 1100,- eur) ein prima System ist, aber in diesem Vergleichsfeld werden die Grenzen dann doch deutlich. Es fehlt einfach insgesamt an Aufloesung . Hat man diesen direkten Vergleich nicht, kann man prima mit dem ART9 hören, im Charakter liegt es zwischen PC1 und Windfeld Ti, ist somit sehr gefällig und gut zum Musik hören geeignet.​

Gruss
​Juergen
Bild
shakti
Aktiver Händler
 
Beiträge: 2787
Registriert: 18.01.2010, 17:20
Wohnort: Koeln

Vorherige

Zurück zu „wie ich zum aktiven Hören kam“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 4 Gäste