Bernd Peter (Dynaudio Focus 60 XD)

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Beitragvon Bernd Peter » 23.04.2018, 13:37

Hallo Hans-Martin,

Rohdaten heißt was? Die 14Bit-Datenfolge vor EFM Dekodierung und vor der Entschachtelung, vor Fehlerkorrektur?


die Schaltkreise des CD-Players erzeugen aus dem Fotostrom zuerst immer allgemein lesbare Audiodaten.

Diese werden hier beim Streaming über die Hostschnittstelle weitergereicht und erst im Empfänger zu Audiosignalen verarbeitet.


Hallo Wolfgang,

I2S wird nach dem Empfänger interessant, ich brauche jedoch bei der Focus XD S/PDIF.


Hallo Thorben,

benutzt du den F1 nur zum Rippen/Brennen oder auch zum Abspielen? Wenn als Player, wie machst du das im Detail?


Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Bernd Peter » 24.04.2018, 12:24

Hallo,

nach der ersten Überraschung mit den Anschlüssen bei CD ROM bzw. DVD ROM habe ich recht intensiv nach geeigneten Laufwerken Ausschau gehalten.

Zwischenzeitlich bin ich der Meinung, daß CD ROMs mit SATA Anschluss überhaupt nicht hergestellt worden sind, da die DVD ROM die CD ROM zu der Zeit komplett abgelöst hat.

Mainboardseitig wollte ich mit einer der älteren Platinen mit EIDE Anschluss nicht mehr anfangen, da die dort verbauten Prozessoren viel zu viel Strom ziehen. Ein moderner Quadcore mit serienmäßiger Passivkühlung ist schon eine feine Sache.

Also ein gebrauchtes DVD ROM Laufwerk mit SATA Anschluss für knapp 10€ besorgt und an den Dante PC angeschlossen.

Legt man nun eine CD ein, gibt das Laufwerk sofort Vollgas und ein lautes Surren verhindert jeglichen Hörgenuss.

Aber deshalb gibt es ja die mir von früher her gut bekannte Software "CD Bremse", mit der man die Geschwindigkeit drosseln kann. 8)

Und so kommt es zum nächsten Flop.

Dante fängt bei den Treibern mit Win 7 an, CD Bremse endet bei Win XP.

Tagelang suche ich nach einer alternativen Software zur Geschwindigkeitssteuerung, etwas Brauchbares finde ich nicht.

Gruß

Bernd Peter

PS: Hat jemand hier einen Tip, was die Geschwindigkeitssteuerung mit Win 8 oder 10 betrifft?
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Beitragvon Thor_7 » 25.04.2018, 20:37

Hallo Bernd Peter,

über das Yamaha spiele ich nicht ab, das habe ich ehrlich gesagt noch nie getestet.
Ich nutze das Yamaha crw-f1ux (mit bösem USB-Anschluss) nur zum Rippen.
Zuvor hatte ich mir die SCASI Variante gekauft (gab es auch im externen Gehäuse), aber darin versteckte sich lediglich ein normales IDE Laufwerk und die SCASI Wandlung fang im externen Gehäuse statt. Damals wollte ich SCASI mittels PCI nachrüsten und direkt mit dem Laufwerk koppeln - genau aus dem Grund, dass es keine SATA CDRoms gibt.
Das habe ich dann an den Nagel gehangen und bin auf das f1ux umgestiegen.

Wie wäre es mit einem SCASI Plextor + SCSI PCI Platine?

Viele Grüße

Thorben
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Beitragvon Bernd Peter » 26.04.2018, 07:36

Hallo Thorben,

Wie wäre es mit einem SCSI Plextor + SCSI PCI Platine?


gute Idee! :cheers:

Ich habe sogar zwei davon, den 32 und den 40iger von Plextor.

Wo ist mein Problem damit?

Flop 3: Moderne Mainboards haben keinen PCI mehr für die SCSI Karte. :roll:

Nette Grüße

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Beitragvon Bernd Peter » 26.04.2018, 10:00

Hallo,

meine Tests mit Laufwerken und Software zur Reduzierung der Geschwindigkeit haben mir zumindest erlaubt, immer ein Musikstück in Ruhe anzuhören.

Eine entsprechende Konfiguration mit Nero Drive Speed und einem SATA DVD ROM hat das ermöglicht, allerdings ist immer beim Sprung zum nächsten Titel das Laufwerk wieder auf Vollgas gegangen.

Die Einstellung bei Nero Drive Speed musste neu aktiviert werden, dann herrschte wieder Ruhe bis zum nächsten Stück.

Nervig, aber es hat gereicht, um die Qualität der CD Wiedergabe mit Dante zu beurteilen.

Beim Vibrieren einer Klaviersaite sind mir Unterschiede gegenüber der Wiedergabe mit der Festplatte besonders aufgefallen.

Deshalb: Wie bekomme ich Ruhe beim Laufwerk bzw. wie die Software "CD Bremse" zum Laufen?

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon uli.brueggemann » 26.04.2018, 11:01

Bernd Peter hat geschrieben:Deshalb: Wie bekomme ich Ruhe beim Laufwerk bzw. wie die Software "CD Bremse" zum Laufen?

Versuche es doch einmal mit RimhillEx

Grüsse
Uli
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Beitragvon chriss0212 » 26.04.2018, 11:10

Hallo Bernd Peter

ich möchte gar nicht in Abrede stellen, dass es klangliche Unterschiede je nach Aufzeichnungsgeschwindigkeit geben könnte.

Aber hast Du mal probiert, wie es sich verhält, wenn man die unterschiedlichen Dateien im Nachhinein auf der Festplatte hin und her kopiert? Bleiben die Unterschiede dann erhalten?

Eventuell, egalisieren sich die Unterschiede ja dann und man kann sich das aufwendige Einlesen sparen?

Neugierige Grüße

Christian
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Beitragvon AktivMike » 26.04.2018, 11:10

Hallo Bernd Peter,

Rimhill - Limit CD-ROM Speed funktioniert nicht.

Habe noch diese Infos gefunden: Nero-DriveSpeed Ver 301. Das benötigt aber WnASPI32.dll in der Vers 10.0.0.2080 von http://www.dll-files.com. Die dll einfach ins Programmverzeichnis von DriveSpeed kopieren, hier mit Autostart Verknüpfung und starten.

CD Bremse
Bei Win7 x64 die Datei "wnaspi32.dll" (Version: 32bit, 6.4.10.1584) auch in den SysWOW64 Ordner kopieren muss, damit z.B. Tools wie "CD Bremse" funktionieren.
https://www.dll-files.com/wnaspi32.dll.html

SPTI Version
die läuft unter Windows 7.
https://osdn.net/frs/g_redir.php?m=kent ... 6_SPTI.zip

Hier ein kleines Tutorial:

cdromtool_SPTI.exe
doppelklick drauf.
advanced
new klicken
Datenrate eintragen.
Automation, Set the Speed to "New Speed".

Wenn man das ganze beim Systemstart automatisieren will muss man ein Shortcut erstellen:
Unter dem Reiter Shortcuts , unter "Speed to" Häkchen setzen und auf New schalten.
"Spindown Time to" Hakchen setzen und wählen wann sich das Laufwerk komplett abschalten soll.

Mit Create on Desktop wird eine Verknüpfung erstellt die man einfach in den Autostart Ordner verfrachten kann, dann läuft alles bei Systemstart automatisch.

Leider habe ich kein DVD/CD-Roma Laufwerk hier, kann also nicht selber testen.

Gruß
Mike

PS: Lese gerade das eine Geschwindigkeitssteuerung mit Win 8 oder 10 nicht funktioniert, weil es von MS nicht gewünscht ist und man seitens MS da einen Riegel vorgeschoben hat? Sofern die Info richtig ist.
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Beitragvon Bernd Peter » 26.04.2018, 11:38

Hallo Uli und Mike,

da ich chronologisch vorgehen möche, werde ich mich zu den Speedbremsen abschließend äußern.

Vorab: es hängt von den jeweiligen Laufwerken ab, ob diese Programme zufriedenstellend arbeiten.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Bernd Peter » 26.04.2018, 11:44

Hallo Christian,

diesen Versuch habe ich - noch - nicht gemacht.

Dabei geht es sicher eher um die Frage, ob durch das unterschiedliche Abspeichern von digitalen Daten auf dem gleichen Medium (Festplatte, SSD oder RAM) ein Unterschied beim Abspielen entstehen könnte.

Primär wollte ich einfach testen, ob die von CD ausgelesenen Rohdaten bei entsprechend sorgfältiger Bearbeitung eine höhere Qualität aufweisen als üblich.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon chriss0212 » 26.04.2018, 12:00

Hallo Bernd Peter

es ist ja so, dass wir in der Regel davon ausgehen können, dass die Kopie der Daten von CD auf Festplatte unabhängig von der Lesegeschwindigkeit in der Regel durch entsprechende Fehlerkorrektur bit identisch sein sollten.

Trotzdem werden Unterschiede je nach Kopiergeschwindigkeit und Laufwerk gehört. Also müsste es ja damit zu tun haben, wie die Daten abgelegt werden.

Jetzt stelle ich mir die Frage: Bleiben diese Unterschiede bestehen, wenn man die Datei von A nach B kopiert?!

Alternativ... hat das schon jemand probiert:
Was, wenn man die CD als ISO rippt und dann in ein virtuelles Laufwerk mountet? Das sollte ja auf jeden Fall (sofern die Fehlerkorrektur nicht versagt) eine 1:1 Kopie sein.

Grüße

Christian
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Beitragvon Bernd Peter » 26.04.2018, 12:38

Hallo Christian,

dann erzähl ich mal aus dem Nähkästchen:

Jemand bekommt einen recht teuren DAC Prototyp zum Test, er kann verschiedene Filter anwählen, es kommt dabei zu Klangveränderungen, die für ihn recht leicht erkennbar sind.

Nicht ungewöhnlich, oder?

Bis er erfährt, daß hier keine Filter geschaltet wurden, sondern allein die Daten im flüchtigen Speicher anders adressiert wurden.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon chriss0212 » 26.04.2018, 12:45

Hallo Bernd Peter

Bis er erfährt, daß hier keine Filter geschaltet wurden, sondern allein die Daten im flüchtigen Speicher anders adressiert wurden.


Das hört sich spannend an...

Aber das würde ja auch heißen, dass sich im Zweifel eine File nach jedem Kopiervorgang anders anhört, da es ja jedes mal neu adressiert wird... oder?

Adresse ist ja der "Ablageort" der einzelnen Bits auf dem "Datenträger". Ob das nun eine CD, Festplatte oder ein flüchtiger Speicher ist, sollte ja egal sein.

Oder mache ich hier einen Denkfehler?

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Bernd Peter » 26.04.2018, 13:06

Hallo Christian,

dass sich im Zweifel eine File nach jedem Kopiervorgang anders anhört, da es ja jedes mal neu adressiert wird... oder?


es sollte jedem klar sein, daß wir bitidentische Files betrachten, die unterschiedlich niedergeschrieben worden sind.

Wir denken darüber nach, ob durch den veränderten Ausleseprozess elektronische Wirkweisen eintreten könnten, die sich je nach Intensität und Beschaffenheit bei der D/A Wandlung in das Klangbild (Stichwort: digitaler Nebel) verweben.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon h0e » 26.04.2018, 15:43

Hallo,

eigentlich ein alter Hut, so behauptet Hans-Martin schon immer, dass es Lageklang gibt und Frankl hat sogar eine Linussoftware dafür geschrieben.

Grüsse Jürgen
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h0e
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