Rationale und Irrationale Verzerrungsprodukte - gibt es die?

Tontechnische Basisthemen

Rationale und Irrationale Verzerrungsprodukte - gibt es die?

Beitragvon Daihedz » 11.06.2018, 21:58

Hallo in die Runde

In Kapitel 5 "Distortion Measurement" des Papers von Swen Müller und Paulo Massarani "Transfer Function Measurements with Sweeps" https://audioroundtable.com/misc/Mueller.pdf wird beschrieben, wie die zu messenden, harmonischen Verzerrungsprodukte nach einem Sine-Sweep mittels um ganzzahlig-vielfach zeitversetzten Schritten rechnerisch abgeleitet werden.

Die zugrundeliegende Mathematik verstehe ich nicht. Aber das beschriebene, ganzzahlig-schrittweise Vorgehen hat mich auf den Gedanken gebracht, ob diese Methode theoretisch nicht nur mit ganzzahligen Faktoren, sondern auch dergestalt erweitert mit beliebigen, d.h. rationalen und irrationalen Faktoren auch "gleitend" gerechnet werden könnten?

Ganzzahlige Verzerrungen werden physisch und real vielerorts produziert, weswegen deren Berechnung und Darstellung sicherlich und praktisch-konkret Sinn macht. Aber was soll nun ein errechneter Verzerrungswert bei einem Faktor von z.B. N=1.626557? Was würde dann wohl genau gerechnet? Resp. wofür stünde wohl das Resultat dieser mathematisch möglicherweise ansonsten korrekten Operation?

Potenziell-Irr(ational)e Grüsse
Simon
Bild
Daihedz
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 653
Registriert: 25.06.2010, 15:09

Beitragvon uli.brueggemann » 28.06.2018, 17:30

Daihedz hat geschrieben: Aber was soll nun ein errechneter Verzerrungswert bei einem Faktor von z.B. N=1.626557?

Ich weiss eigentlich keinen physikalischen Effekt, bei dem sich die Frequenz eines Sinus um den Faktor N=1.626557 ändert. Die Mathematik gibt es her, aber bei Sweepmessungen wird das Verhalten nicht beobachtet.

Grüsse
Uli
Bild
uli.brueggemann
Aktiver Hersteller
 
Beiträge: 3675
Registriert: 23.03.2009, 16:58
Wohnort: 33442


Zurück zu Grundlagen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast