Lohnt sich HiRes klanglich im Vergleich zur CD-Qualität?

Tontechnische Basisthemen

Beitragvon Distel » 07.03.2018, 10:14

Hallo liebe Forenfreunde,
die Aussage:
"und die Wandler dadurch nicht bei ihrer Schokoladenfrequenz betrieben, von den Filterstufen gar nicht zu reden."
kann ich nur unterstützen. Ich glaube bei den Formatvergleichen - zumindest bei hochwertigen - hören wir vor allem unterschiedliche Filter bzw. Filtercharakteristika. Unnatürlicher Hochtonglanz bei hoch aufgelösten Formaten mit mittelprächtigen Wandlern oder merkwürdig verphaste Raumdarstellung bei mehrfacher Formatkonvertierung finde ich häufig bei solchen Hörtests. Mitunter muss man sich mit einer analogen Platte mal wieder "Einnorden", um nicht digitalen Artefakten auf den Leim zu gehen. :o
Ich habe meine Experimente damit vorerst eingestellt. Ich bleibe bei 16/44.1, weil zum einen meine Wandler damit am besten zurechtkommt (passive Anlage) und weil ich es nicht einsehe, meine Musikbibliothek durch "HighRes" unnötig aufzublähen und zudem dafür noch teuer zu bezahlen. Da höre ich lieber Musik.
Dessen ungeachtet ist es natürlich vernünftig, mit höheren Auflösungen aufzunehmen - auch wenn natürlich die meisten Mikrofone weit weg von HighRes-Qualität ihren vortrefflichen Dienst tun. :lol:
liebe Grüße
sascha
Bild
Distel
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 31
Registriert: 18.12.2017, 15:05
Wohnort: Mannheim

Vorherige

Zurück zu Grundlagen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast