Wirkung unterschiedlicher Stromkabel

Tontechnische Basisthemen
versuchstier
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Beitrag von versuchstier »

chriss0212 hat geschrieben:Solltet ihr irgendein Muster sehen ist die Bildausgabe nicht nativ sondern es findet ein scaling statt.Viele Grüße Christian
Dieser Effekt kann aber nur entstehen, wenn das Pixelmapping nicht auf 1:1 steht...

Driftet hier aber nun doch zu sehr vom aktiven hören ab. Von daher mein Vorschlag, zurück zum Hauptthema,

Gruß Wolfgang
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chriss0212
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Beitrag von chriss0212 »

Hallo Wolfgang,

nur noch kurz ;)
Dieser Effekt kann aber nur entstehen, wenn das Pixelmapping nicht auf 1:1 steht...
Richtig... und das ist bei den meisten Fernsehern der Fall.

Und damit es nicht zu sehr ins Of Topic abdriftet: Wer hier mehr Infos möchte kann mich gerne per PM kontaktieren. Ich werfe seid etwa 20 Jahren Bilder in allen Größen an alle möglichen Wände... Das größte Bewegtbild was ich mal machen durfte war etwa 180 Meter breit und Auflösungen bis 50.000 Pixel schocken mich nicht. Mit kleinen Home Cinema Projektoren kenne ich mich zwar nicht aus, aber wie man ein Bild einstellt das weiß ich ;)

Also Of Topic Off

Christian
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Tinitus
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Beitrag von Tinitus »

Hallo Hans-Martin,

Stecker seitig hat man ja weniger Probleme. In eine Schurter Kaltgerätekupplung habe ich 4 x 1,5 mm2 nicht rein bekommen. Die gibt es auch als gewinkelte Ausführung. Andere bekommen da 3 x 2,5 mm2 rein. Löst aber auch nicht alle Probleme, wenn am zu verbindenden Gerät der Kaltgerätestecker nicht senkrecht sondern waagerecht montiert ist. Die iego Kupplung, welche ich letztendlich verwendet habe, gibt es soweit ich weiß, nur in der Geraden Ausführung. Das hier etwas schlecht weg gekommene Ölflex (irgendetwas)110 wird öfters auch gelobt. Ich glaube, AGM Lautsprecher werden damit ausgeliefert. Man kann nätürlich davon ausgehen, dass die meisten Käufer eh nicht mit Beipack-Strippe hören möchten. Insofern ist es dann gleichgültig, ob ein gewöhnliches Beipackkabel oder die Ölflexstrippe im Abstellraum vor sich hin gammelt.

Gruß

Uwe
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Hans-Martin
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Beitrag von Hans-Martin »

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Tinitus
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Beitrag von Tinitus »

Hallo Hans-Martin,

Danke für den Hinweis. Genau in die im Link genannte Schurter habe ich trotz Aderendhülsen die einzelnen Adern 1,5 mm2 bzw. in einem Fall 2 x 1,5 mm2 nicht hinein bekommen. Das gesamte Kabel in die Tülle ist kein Problem. Wie gesagt, Profis bekommen da anscheinend bis zu 2,5 mm2 rein. Allerdings geht bei diesem Schurter das Kabel seitlich und nicht senkrecht ab. Wenn ich hier im Faden richtig gelesen habe wird zum Teil über 3 x 6 mm2 gesprochen. Da bräuchte man sicherlich nochmal zusätzlich zur Tiefe des eigentlichen Gerätes noch mal 30 cm fürs Kabel, irgendwann steht dann das Regal (HiFi-Sprech rack) fürs Geraffel mitten im Raum. Klar ist auch, dass sowas natürlich auch von den Prioritäten Klangoptimierung gegen Praktikabilität abhängt. Schon sind wir wieder bei Kabel. (Ok der war so flach wie Flachbandkabel).

Gruß

Uwe

Gab es nicht mal hier im Forum ein Bild eines mit verdrilltem Drähten (aka solid core) verkabeltem Aktiv-LS gegeben? Ich spreche hier vom "Stromkabel".
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frmu
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Beitrag von frmu »

Moin,


so, die KNACK haben jetz ca. 15h weg ..... da ich jetzt die nächsten 4 Tage viel Zeit zum Musik
hören habe, werden wohl noch einige Stunden dazu kommen ..... mal sehen/hören, was meine
Holzohren dann so dazu sagen, wenn die gescholtenen, aber viele hundert Stunden "eingespielten"
Lapp Ölflex wieder dran kommen.



Gruss
Frank
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shakti
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Beitrag von shakti »

mach den Vergleich mal nach ca100h, das ist so die Mindestzeit zum einspielen der Knack, deshalb haenge ich die Kabel immer erst fuer ein paar tage vor eine Lampe...
die Kabel veraendern sich ueber die Einspielzeit mehrfach...
Gruss
Juergen
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frmu
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Beitrag von frmu »

Hallo Jürgen ... ich führe quasi schon Buch.

Gruss
Frank
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SirMartin
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Beitrag von SirMartin »

Hallo,

Ich möchte hier nur kurz eine Frage einstreuen. Wahrscheinlich wieder Off Topic aber der Zweck heiligt die Mittel :mrgreen:
Ich habe meine beiden Avantgarde Acoustic Zero 1 via Stephans SolidCore Stromkabel an 2 unterschiedlichen Steckdosen ans Netz angeschlossen. Die Wanddosen liegen 5 Meter auseinander aber sind über den gleichen FI Schutzschalter abgesichert. Ich habe jetzt schon mehrfach gelesen das die Komponenten der Stereoanlage an einer Netzleiste über die gleiche Steckdose angeschlossen sein sollen und zwar mittels einer Netzleiste. Der Fachbegriff der in diesem Zusammenhang immer fiel hieß "Potentialausgleich". :?
Ich bilde mir aber ein das die beiden Dosen doch eigentlich auf dem gleichen Potential liegen wenn sie gemeinsam an einem Sicherungsautomaten enden oder sehe ich das falsch?
Ok, wenn ich das falsch sehe wäre nun meine Frage, ob ich eine Klangverbesserung erwarten darf wenn ich alles zusammen über eine Vibex Netzleiste und ein weiteres Kabel von Stephan an einer Dose zusammenführe?

Grüße
Martin
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SolidCore
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Beitrag von SolidCore »

Hallo Martin

Das würde ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Ich habe bei mir ebenfalls 2 Furutech Wanddosen, im Abstand von 3m.
Die eine davon ist einfach von der ersten durchgeschleift, beide hängen also an gleicher Sicherung.
In beiden habe ich eine Ensemble Netzleiste.
Meine Idee war, in der ersten alle Hifigeräte einzustecken, in die zweite alle Surroundgeräte, wie HT-PC, Lexicon Vorstufe und Plasma. Im Kinobetrieb verwende ich die Stereovorstufe jedoch als Main L+R über Video-IN.
Idee ok, Realität Mist. Sobald ich den HT-PC einschalte, höre ich im Hochtöner ein brabbeln im Takt der Festplatte. Stecke ich nur den HT-PC um in die Stereoleiste, ist totenstille. Obwohl dieser nicht mal Schutzerde hat.
Genau analysiert worans liegt habe ich nicht, nun ist Ruhe und somit gut.
Ich denke ein Test zeigt, ob es sich bei Dir lohnt. Blind Schätzen wird nicht helfen.

Gruss
Stephan
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SirMartin
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Beitrag von SirMartin »

Hallo Stephan,

Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Das Problem mit dem Ausprobieren ist nur die Investition von einer fast unbedeutenden Summe Geldes. (€700). Da möchte man vorher schon wissen ob man auf dem richtigen Pfad schreitet. :|

Grüsse
Martin
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SolidCore
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Beitrag von SolidCore »

Hallo Martin

Eventuell wohnt ein Forenmitgleid, oder ein privater Kollege, in deiner Nähe,
der dir seine mal ausleihen kann. Sofort eine kaufen, um dann zu entdecken,
das es nichts bringt, oder sogar schlechter ist, wär natürlich fies.

Gruss
Stephan
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frmu
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Beitrag von frmu »

Moin,

die Lab12 Knack haben gestern Abend die 100h Einspielzeit überschritten ..... heute oder morgen
klemme ich die Lapp Ölflex nochmal dran und werde dann berichten, was ich höre oder nicht.

Meine Erwartungshaltung, die kan man ja leider nicht wirklich ausblenden, ist nicht sehr hoch.
Warum? Weil ich die hier beschrieben Veränderungen während des Hörens nicht wirklich nachvollziehen
kann, bisher jedenfalls nicht.

Gruß
Frank
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Hans-Martin
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Beitrag von Hans-Martin »

Hallo Frank,
um das Thema Einspielen gewussenhaft zu untersuchen, dolltr man mE 2 Kabel identisch fertigen, gleiche Laufrichtung, Pinbelegung, Aderendhülsen mit gleichem Drehmoment schraubverquetscht (keine Zange anwenden, die reduziert die Kontaktfläche im Steckerübergang), eine im Stecker versteckte Markierung lässt eine spätere Identifizierung zu, sodass ein Blindtest mögliich ist.
Ein Kabel kommt in die Schublade und ruht, während das andere einspielt.
Das könnte nach einer Woche Unterschiede zeigen. Bei Audio- und LS-Kabeln habe ich solche Tests gemacht, bei Netzkabeln noch nicht, da habe ich mich auf Laufrichtungsunterschiede im Neuzustand beschränkt. Bei LS-Kabeln werden diese durch Einspielen größer, wobei ich nicht bestätigt fand, dass die Wahl der ersten Betriebsrichtung die Laufrichtung beim Einspielen"prägte", wie gern gesagt wird,

In der Praxis gibt es keine Rückkehr zum jungfräulichen Zustand, so betrachtet ist die Frage um das Einspielen akademisch, die nach der Laufrichtung mMn nicht.
Grüße Hans-Martin
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frmu
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Beitrag von frmu »

Hallo Hans Martin,

ich will ja das "Einspielen" von Kabeln an sich nicht untersuchen, sondern nur einen Vergleich zwischen 2 Netzkabeln, den in meinen Augen überteuerten Lab12 Knack und den soviel gescholtenen Lapp Ölflex.

Nachdem die Experten raten, das Knack braucht 100h Einspielzeit, habe ich dem Kabel quasi die Chance geboten und sie mittlerweile 105h sich in echtem Musikbetrieb einspielen lassen. Ok., ich habe jetzt nicht die gesamten 105h vor der Anlage gesessen, aber deutlich mehr als 50%. Ich wollte mir ja die von Stefan beschriebenen Phänomene, wie z.B. Zusammenfallen des Klangbildes u.a., nicht entgehen lassen.

Da ich also während des Einspielvorganges keine wirklichen Veränderungen wahrnehmen konnte, bleibt jetzt nur noch, die Lapp wieder zu bemühen ... und da muss meiner bescheidenen Meinung schon was passieren, was den Preis eines Lab12 Knack auch nur ansatzweise rechtfertigt.

Das mit der Laufrichtung will mir bei Netzkabeln (konfektioniert) jetzt mal so gar nicht in den Sinn, das geben Stecker und Buchse vor ... und ich nehme das Knack jetzt nicht auseinander ...


Gruss
Frank
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