HighRes or not

Tontechnische Basisthemen
h0e
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Beitrag von h0e »

Michaellang hat geschrieben:
14.02.2020, 18:43
Also folger ich, dass auch bereits der stinknormale Datenstroms des Cd-Formats bei hochwertiger Auslesung und Wandlung (und natürlich guter Aufnahme) für ein hervorragendes Hörerlebnis reicht.
Hallo Michael,
das ist völlig OK,
aber Du kannst nicht Stücke auf unterschiedlichen Geräten abspielen und Vergleiche ziehen und gar daraus Schlüsse ziehen.
Offensichtlich spielt Dein CD Spieler besser als Dein Streamer.

Grüsse Jürgen
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Jens
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Beitrag von Jens »

Für mich hat sich stream eigentlich für richtig Musikgenuss schon lang erledigt erledigt.

Selbes Musikstück--- einmal Vinyl, einmal Stream... Vergleichshören (nicht völlig subjektiv da Pegelabgleich, umschalten...schonmal gar nicht wirklich "nahtlos" geht).

Resultat könnt ihr euch denken....
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Hironimus_23
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Beitrag von Hironimus_23 »

Hallo,

ich zweifle schon an meinen Ohren und habe mich bislang gar nicht getraut, meinen Eindruck zum Ende letzen Jahres abgeschlossenen Demo-Accounts bei TIDAL zu kommunizieren.

In meiner Steuerungs-App (iPeng) kann ich quasi bruchlos zwischen TIDAL und Spotify wechseln, sofern dasselbe Stück in den Diensten gestartet wurde.

Bislang ist es mir nicht gelungen auch nur den kleinsten Unterschied zwischen einem Spotify-320 kb/s-(OGG)-Stream und einem TIDAL-HIFI-Stream (Flac von 44,1 kHz / 16 Bit) heraus zu hören. Ich habe das mit unterschiedlichsten Songs an verschiedenen Tagen immer wieder wiederholt. War für mich ernüchternd.

Oder doch ein Fall für den Ohrenarzt...

Gruß
Hironimus
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SolidCore
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CD vs HighRes

Beitrag von SolidCore »

Hallo zusammen

Die Hörvergleiche der vorigen Kommentare kann ich absolut nachvollziehen.
Das CD Format bietet trotz seines Alters enormes Klangpotential, wenn man gewillt ist, es auszureizen.
Gleiches bei HighRes. Es gibt sie ja, die guten CD-Spieler. Schön ist, das sie so unkritisch zu betreiben sind. 2 gute Kabel dran, fertig.
Streaming bietet enorme Tücken, bis man sich zufrieden zurücklehnt. Dabei ist der Haken, jetzt mal fernab von Theorien,
das Netzwerk selbst. So erwarb ich voller Vorfreude den G-Hub von Gert Volk, und war ziemlich enttäuscht,
das ein guter CD-Spieler ihn erstmal in Grund und Boden spielte. Ich brauchte Wochen, das Netzwerk so hinzustellen,
bis der Linn grade mal gleichzog, dann noch einige Versuche, bis er zufriedenstellend aufspielte. Wer diesen Aufwand scheut,
sollte wirklich lieber bei lokal gespeicherter Musik ohne Netzwerk bleiben. Genaueres dazu findet man hier im Forum,
das gleiche Problem hatten ja bereits mehrere User.
So klang auch Tidal erstmal gegen ein NAS schlechter. Spotify nochmals ein Rückschritt.
Dennoch bekommt man Tidal zu gerippten CD Files ebenbürtig, es ist nur ein langer Weg, und verschlingt nochmal den Preis
eines guten Streamers, durch zusätzliche Netzteile, Switche usw. Hätte ich das eher gewusst, wäre ich nicht umgestiegen.

Gruss
Stephan
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Horse Tea
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Beitrag von Horse Tea »

SolidCore hat geschrieben:
14.02.2020, 20:53
So erwarb ich voller Vorfreude den G-Hub von Gert Volk, und war ziemlich enttäuscht,
das ein guter CD-Spieler ihn erstmal in Grund und Boden spielte. Ich brauchte Wochen, das Netzwerk so hinzustellen,
bis der Linn grade mal gleichzog, dann noch einige Versuche, bis er zufriedenstellend aufspielte. Wer diesen Aufwand scheut,
sollte wirklich lieber bei lokal gespeicherter Musik ohne Netzwerk bleiben.
Hallo Stephan,

bei mir war es genauso und ich teile Deinen Eindruck, dass der Aufwand beim Netzwerk nicht gering ist. Auch bei mir hat der CD-Spieler anfangs besser als der G-ADS2 geklungen. Inzwischen gibt es ein Patt. Bei der völlig verschiedenen Verkabelung der zwei Geräte ist das eigentlich merkwürdig. Möglicherweise geht da noch etwas beim Streamer, aber dass Du als Kabelguru die gleiche Beobachtung gemacht hast, ist schon aufschlussteich und spricht nicht notwendigerweise dafür.

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Donny
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Beitrag von Donny »

SolidCore hat geschrieben:
14.02.2020, 20:53
Hallo zusammen

Die Hörvergleiche der vorigen Kommentare kann ich absolut nachvollziehen.
Das CD Format bietet trotz seines Alters enormes Klangpotential, wenn man gewillt ist, es auszureizen.
Gleiches bei HighRes. Es gibt sie ja, die guten CD-Spieler. Schön ist, das sie so unkritisch zu betreiben sind. 2 gute Kabel dran, fertig.
Streaming bietet enorme Tücken, bis man sich zufrieden zurücklehnt. Dabei ist der Haken, jetzt mal fernab von Theorien,
das Netzwerk selbst. So erwarb ich voller Vorfreude den G-Hub von Gert Volk, und war ziemlich enttäuscht,
das ein guter CD-Spieler ihn erstmal in Grund und Boden spielte. Ich brauchte Wochen, das Netzwerk so hinzustellen,
bis der Linn grade mal gleichzog, dann noch einige Versuche, bis er zufriedenstellend aufspielte. Wer diesen Aufwand scheut,
sollte wirklich lieber bei lokal gespeicherter Musik ohne Netzwerk bleiben. Genaueres dazu findet man hier im Forum,
das gleiche Problem hatten ja bereits mehrere User.
So klang auch Tidal erstmal gegen ein NAS schlechter. Spotify nochmals ein Rückschritt.
Dennoch bekommt man Tidal zu gerippten CD Files ebenbürtig, es ist nur ein langer Weg, und verschlingt nochmal den Preis
eines guten Streamers, durch zusätzliche Netzteile, Switche usw. Hätte ich das eher gewusst, wäre ich nicht umgestiegen.

Gruss
Stephan
Hallo Stefan

das trifft/beschreibt so ziemlich genau auch meinen Weg (wobei ich noch nicht allzuweit bin). Man sollte sich bewusst sein welches Fass man da unter Umständen mit dem Streamen aufmacht. Sehr viele Schrauben, an denen man drehen kann. Ich habe den Eindruck mit mancher Maßnahme erst mal ein, zwei Rückschritte zu machen und dann mit der nächsten auf einmal 3 nach vorne - da sie nur in Summe ein akzeptables Ergebnis bringen. Dann musste ich über ein paar Schatten springen, und erkennen welchen Einfluss Maßnahmen haben können, den ich vorher schlicht geleugnet habe.
Der Begriff des Flaschenhalses fällt hier oft. Manchmal wird der erst durch Maßnahmen hörbar.Die Wiedergabe wird in Bereichen besser und der ein oder andere Bereich hinkt dann hinterher, was sehr störend sein kann. Mir ist daher zum Hören eine Kette vielleicht auf niedrigerem Niveau aber dafür homogen deutlich lieber, als eine die in Bereichen herausragend, aber inhomogen (weil es herausragt) aufspielt. Wer A sagt muss auch B (C, D, ...) sagen wird hier sehr deutlich. Oder "A" zurücknehmen. Ich ziehe dann die anderen Bereiche lieber nach.
Der CD-Player fristet bei mir inzwischen ein eher trauriges Dasein. Vielleicht zum entspannteren Musik nebenbeihören. Denn das Detailplus übers Streamen macht zwar Spaß kann aber auch anstrengender werden. Sicherlich könnte ich die CD Sektion noch optimieren. Aber man sollte sich überlegen, wieviele Wege man gleichzeitig beschreiten will. Mir langt schon der Wettstreit zwischen Analog und Streamen. Ist letztlich auch eine Kostenfrage. Ich habe mich fürs Streamen entschieden, da Streamen, wenn es mal läuft bequemer ist und mir klanglich nach oben mehr Luft im Vergleich zum CD Player zu bieten scheint.
Ich empfinde HiRes nicht immer als ideal. In einem konkreten Fall z.B. ist mir eine Liveaufnahme von YOUTube gezogen sogar deutlich lieber als die Liveaufnahme in "WAV". Das liegt nicht nur daran, dass die Version besser ist sondern es klingt mehr wie live in einem "Schuppen". Für mich livehaftiger. Und manchmal bei z.B. AC DC mag ich es einfach "rotziger" mit allen "Fehlern".
Pauschal kann man aus meiner Sicht letztlich nicht sagen was besser ist.

Viele Grüße
Dietmar
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cassco
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Beitrag von cassco »

Hironimus_23 hat geschrieben:
14.02.2020, 19:58
Hallo,

ich zweifle schon an meinen Ohren und habe mich bislang gar nicht getraut, meinen Eindruck zum Ende letzen Jahres abgeschlossenen Demo-Accounts bei TIDAL zu kommunizieren.

In meiner Steuerungs-App (iPeng) kann ich quasi bruchlos zwischen TIDAL und Spotify wechseln, sofern dasselbe Stück in den Diensten gestartet wurde.

Bislang ist es mir nicht gelungen auch nur den kleinsten Unterschied zwischen einem Spotify-320 kb/s-(OGG)-Stream und einem TIDAL-HIFI-Stream (Flac von 44,1 kHz / 16 Bit) heraus zu hören. Ich habe das mit unterschiedlichsten Songs an verschiedenen Tagen immer wieder wiederholt. War für mich ernüchternd.

Oder doch ein Fall für den Ohrenarzt...

Gruß
Hironimus
Moin Hironimus,

nö, musst nicht zum Ohrenarzt, geht mir (und den meisten außerhalb dieses Forums :wink: ) auch so.
Wollte eigentlich meinen Amazon unlimited Account auf HD (44.1/16) upgraden, lasse es aber aller Voraussicht nach jetzt doch bleiben.
Es würde ausschließlich mein Gewissen beruhigen, Unterschiede zu meinen FLACs auf dem NAS höre ich nicht.

Schönes Wochenende
Sascha
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easy
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Beitrag von easy »

Hironimus_23 hat geschrieben:
14.02.2020, 19:58
Hallo,

ich zweifle schon an meinen Ohren und habe mich bislang gar nicht getraut, meinen Eindruck zum Ende letzen Jahres abgeschlossenen Demo-Accounts bei TIDAL zu kommunizieren.

In meiner Steuerungs-App (iPeng) kann ich quasi bruchlos zwischen TIDAL und Spotify wechseln, sofern dasselbe Stück in den Diensten gestartet wurde.

Bislang ist es mir nicht gelungen auch nur den kleinsten Unterschied zwischen einem Spotify-320 kb/s-(OGG)-Stream und einem TIDAL-HIFI-Stream (Flac von 44,1 kHz / 16 Bit) heraus zu hören. Ich habe das mit unterschiedlichsten Songs an verschiedenen Tagen immer wieder wiederholt. War für mich ernüchternd.

Oder doch ein Fall für den Ohrenarzt...

Gruß
Hironimus

Moin Hironimus,

Besuche doch einfach mal User in deiner Umgebung , die Unterschiede zwischen den Streams auf ihren Anlagen hören. Danach weißt Du ob es an deinen Ohren liegt .....


Schönes WE
Reiner
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grobian.gans
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Beitrag von grobian.gans »

Hallo,

wenn ich das richtig verstanden habe, hat Hironimus das Sakrileg begangen, keine Unterschiede zwischen MP3 320 und Flac 44/16 zu hören :mrgreen:

Und nicht den Unterschied zwischen Vinyl und Streaming...

Grüße :cheers:

Hartmut
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aktivator
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Da bist du nicht allein

Beitrag von aktivator »

Hironimus_23 hat geschrieben:
14.02.2020, 19:58
Hallo,

ich zweifle schon an meinen Ohren und habe mich bislang gar nicht getraut, meinen Eindruck zum Ende letzen Jahres abgeschlossenen Demo-Accounts bei TIDAL zu kommunizieren.

In meiner Steuerungs-App (iPeng) kann ich quasi bruchlos zwischen TIDAL und Spotify wechseln, sofern dasselbe Stück in den Diensten gestartet wurde.

Bislang ist es mir nicht gelungen auch nur den kleinsten Unterschied zwischen einem Spotify-320 kb/s-(OGG)-Stream und einem TIDAL-HIFI-Stream (Flac von 44,1 kHz / 16 Bit) heraus zu hören. Ich habe das mit unterschiedlichsten Songs an verschiedenen Tagen immer wieder wiederholt. War für mich ernüchternd.

Oder doch ein Fall für den Ohrenarzt...

Gruß
Hironimus

Hallo Hiromimus
Das passiert mir auch öfters. Ich nehm zb bei Spotifi ( bin nicht angemeldet) öfter per Audacity manche Platten auf. Um sie mir später bei gefallen als CD zu kaufen und dann zu rippen. Ich empfinde bei vielen CDs die sehr gut aufgenommen sind kein Unterschied. Und wenn man es nicht weiss,why not 😜
GrussAndreas
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grobian.gans
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Beitrag von grobian.gans »

Hallo,

ich habe eine Zeit lang ein Qobuz-Abonnement in der MP3 320 Variante gehabt. Die Klangqualität hat sich (aus der Erinnerung) so gut wie gar nicht von der CD 44.1/16 Variante unterschieden. Der gravierenste Unterschied war, dass die MP3-Dateien von Qobuz wohl am Ende irgendwie abgeschnitten waren, so das keine odentliche gapless Wiedergabe möglich war. Da gab es immer einen kleinen Hüpfer. Beim CD-Abo, das ich jetzt habe, ist das nicht der Fall.

Aber vielleicht ist das ja das Unterscheidungsmerkmal (bei Qobus) zwischen MP3 und CD Qualität.

Grüße

Hartmut
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Buschel
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Beitrag von Buschel »

Hallo Hartmut,

mp3 ist ohne zusätzliche Tricks nicht fähig zu gapless, wenn man einzelne mp3-Dateien aneinandergereiht abspielt. Es gibt spezielle Tools, um mp3-Datei-Wiedergabe gapless zu machen. Dafür muss dann aber der Encoder und Decoder die eingebrachten Zusatzdaten verstehen. Sieht so aus, als ob Quboz und die Wiedergabeapp das nicht umgesetzt haben.

Grüße,
Andree
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wgh52
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Beitrag von wgh52 »

Hartmuts MP3-320 Vergleich mit 16/44 CD erinnerte mich an Erfahrungen aus der MiniDisk-Zeit, mit den schwierigen Vergleichen zwischen digital auf Sony-MD gerippten CDs und Original-CDs. Wir nahmen damals, mit unseren damaligen, weniger high-endigen Anlagen, nur schwer (und kleine) Unterschiede wahr.

HighRes or not? Es gibt mEn Aufnahmen, die als 24/96 etwas besser aufgelöst und angenehmer klingen, die eine schönere Bühne zeichnen usw... Mein Verdacht ist aber, dass diese genauso selten sind wie richtig gute Aufnahmen in CD Auflösung... Ich nehme ganz pragmatisch die Aufnahme, die mir gefällt und achte weniger auf HighRes, das leider durch den Loudnesswar (Komprimierung) ziemlich diskreditiert ist.

Grüße,
Winfried

4823
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Hironimus_23
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Beitrag von Hironimus_23 »

Hallo zusammen,
grobian.gans hat geschrieben:
15.02.2020, 12:10
[...] hat Hironimus das Sakrileg begangen,[...]
Ja, ich habe ein Sakrileg begangen 8) , hätte aber zur Abstrafung mit dem Spruch "leg dir erst mal eine vernünftige Anlage zu, bevor du mit uns über HighRes & Co sprichst", gerechnet :cheers: .

Aber im Ernst, ich war sehr erwartungsvoll, als ich mir das TIDAL-Probe-Abo zugelegt hatte und wäre auch bereit, mir bessere Qualtität etwas kosten zu lassen. Aber da ich im Vergleich zu Spotify (320kb/s OGG) keinen Unterschied bei TIDAL HIFI (Flac von 44,1 kHz / 16 Bit) höre [TIDAL MASTER/MQA unterstützt mein Streamer leider nicht] und nur für theoretisch bessere Qualität, die ich nicht wahrnehme, - nee, dafür bin ich dann doch zu geizig. Zumal ich bei anderen Veränderungen an meiner Hörkette durchaus Verbesserungen wahrgenommen habe.

Freundliche Grüße,
Hironimus
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grobian.gans
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Beitrag von grobian.gans »

Buschel hat geschrieben:
15.02.2020, 15:13
Hallo Hartmut,

mp3 ist ohne zusätzliche Tricks nicht fähig zu gapless, wenn man einzelne mp3-Dateien aneinandergereiht abspielt. Es gibt spezielle Tools, um mp3-Datei-Wiedergabe gapless zu machen. Dafür muss dann aber der Encoder und Decoder die eingebrachten Zusatzdaten verstehen. Sieht so aus, als ob Quboz und die Wiedergabeapp das nicht umgesetzt haben.

Grüße,
Andree
Hallo Andree,

danke für diese Info. Ich hatte angenommen, dass der Lame Decoder das schon seit vielen Jahren integriert hat. Aber scheinbar doch nicht. Ich habe heute Abend auf die Schnelle mit Lame zwei MP3 Dateien erzeugt und versucht, diese gapless über Roon abzuspielen. Erst schien es so, als würde das gehen. Aber es war, im Gegensatz zu den Flac-Pendants, doch ein Übergang zu hören.

Mein damaliger Streamer für das anfängliche MP3-Abo war ein Auralic G1.

Ein Grund, um weiterhin auf CD-Niveau zu streamen.

Grüße

Hartmut
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