Radio hören: heute noch eine klangliche Alternative?

Plattendreher und Bandmaschinen

Radio hören: heute noch eine klangliche Alternative?

Beitragvon hans » 10.01.2018, 11:53

Ich höre gerne Radio. Vorwiegend in der Küche beim Frühstück, aber auch sonst gerne immer mal zwischendurch. Wenn ich mich in der Küche aufhalte, mache ich mein Tivoli Radio an und freue mich über Wortbeiträge und Musiksendungen (z.B. Klassik Pop et cetera Samstags im DLF). Eigentlich höre ich bislang nur einen Sender und das ist der Deutschlandfunk. Dort gibt es auch interessante Jazzsendungen (Jazz Facts), aber ich habe abends wenig Lust, in der Küche zu hocken.
Vor kurzem kam mir die Idee, mir vielleicht doch für das Hörzimmer wieder ein Radio anzuschaffen. Einen Tuner. Um auch abends mal die eine oder andere Sendung zu hören, auch um mal wieder eine andere Perspektive zu gewinnen.
Früher, in meiner audiophilen Sturm- und Drangzeit, waren Tuner aus der Hifi-Welt nicht wegzudenken. Jede Fachzeitschrift, die auf sich hielt, hatte mindestens einmal monatlich einen neuen Tuner im Test. Ich erinnere die Empfangsgiganten von Onkyo, Sansui, Revox, die Klangmeister von Macintosh, Sequerra und MagnumDynalab. Heute gibt es digitales DAB+; der UKW wird immer wieder das bevorstehende Aus prognostiziert - Radio ist anscheinend ein Nischenprodukt geworden, das nur noch für Staumeldungen und nebenbei (s.o.) eine gewisse Legitimation besitzt.
Trotzdem: ich denke darüber nach, mir einen Tuner für das Musikzimmer anzuschaffen. Einen analogen oder einen digitalen? Welche Voraussetzungen müssen für einen vernünftigen Empfang bestehen? Muss/will ich klangliche Kompromisse eingehen (im Vergleich zur sonstigen Kette)?
Kann ich ohne Kabelanschluss im Musikzimmer und ohne die Möglichkeit, eine größere Außenantenne anzubringen (Mietwohnung), überhaupt erwarten, einen halbwegs vernünftigen Klang reproduzieren zu können?
Oder ist das ganze eine – nüchtern betrachtete – Schnapsidee?
Tuner werden, das ergab meine kurze Recherche im audiomarkt, vergleichsweise preiswert angeboten. Lohnt sich die – blinde - Anschaffung eines Revox B 760 oder B 261, eines Sansui T9900, eines Accuphase T...? Oder wäre eine Enttäuschung vorprogrammiert?

Wer was dazu sagen mag und kann ist eingeladen, mir auf die Sprünge zu helfen.
Schon einmal Danke dafür!
Sagt

hans
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Beitragvon rolodex » 10.01.2018, 12:20

Hallo Hans,

ich höre gerade NDR Kultur über meinen Auralic Aries Femto, also digital. Der Klang ist einwandfrei, die Bedienung einfach, die Senderauswahl riesig. Was will man mehr? Ich vermisse jedenfalls nichts.
Du kannst dich gerne bei mir überzeugen. :D

Schöne Grüße
Gerd
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Beitragvon Hans-Martin » 10.01.2018, 13:48

hans hat geschrieben:Trotzdem: ich denke darüber nach, mir einen Tuner für das Musikzimmer anzuschaffen. Einen analogen oder einen digitalen?

Hallo Hans,
mit einem Analogtuner, der mit Drehkondensator abgestimmt wird, bekommt man eine jitterarme Technologie, die damals der Bequemlichkeit, dem Wunsch nach beliebig vielen Stationsspeichern, geopfert wurde.
Welche Voraussetzungen müssen für einen vernünftigen Empfang bestehen? Muss/will ich klangliche Kompromisse eingehen (im Vergleich zur sonstigen Kette)?
Kann ich ohne Kabelanschluss im Musikzimmer und ohne die Möglichkeit, eine größere Außenantenne anzubringen (Mietwohnung), überhaupt erwarten, einen halbwegs vernünftigen Klang reproduzieren zu können?

Eine Hausantennenanlage mit Verstärker, oder was noch schlimmer ist, KabelTVRadio, wo noch Frequenzumsetzer und viele Verstärkerstationen im Signalweg sind, verschlechtern meist hörbar die Klangqualität gegenüber einer Zimmerantenne, die ordentlich auf den ortsnahen Sender ausgerichtet ist.

Tuner können übersteuert werden, was sich in Verzerrungen und Spiegelfrequenzen zeigt, d.h. Empfang auf Abstimmfrequenzen, wo nicht gesendet wird.
Und wenn durch übertriebene Verstärkung das Rauschen der Verstärker den Begrenzungseinsatz des Tuners überschreitet, wird es klanglich schlechter.

Der Klein&Hummel FM2002 wäre meine Empfehlung, eventuell sogar die von Reinhard Wieschhoff (Entwickler) modifizierte Version.
Die meisten Stationen sind zuhause unanhörbar, deshalb hat man meist seinen Lieblingssender, der dauereingestellt bleibt. Da vermisst man Stationsspeicher nicht.
Alternativen in meinem Sinne: Revox A76, Denon TU400/500, Onkyo T9, allesamt über 30 Jahre alt...
Grüße Hans-Martin

P.S.:Ich höre am liebsten Radio im Auto. Da macht sich die Dynamikkompression der meisten Radiostationen nicht so negativ, ist sogar gegen Fahrgeräusche hilfreich.
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Beitragvon alsterfan » 10.01.2018, 14:08

hans hat geschrieben:Oder ist das ganze eine – nüchtern betrachtete – Schnapsidee?

Hallo Hans,
eine Schnapsidee ist das bestimmt nicht. Du erwähnst "Klassik Pop et cetera" und damit ein Beispiel, wie das Genießen Deiner Musiksammlung um eine weitere Quelle bereichert werden könnte.
Vor einigen Jahren hatte ich mir einen Magnum Dynalab “MD 108 T ” Triode FM Tuner gegönnt mit einer "FM Antenna Model ST-2" von gleicher Firma, eine Stabantenne, die ich außen an der Hauswand im 2.OG angebracht hatte. Richtig warm bin ich mit dieser Lösung nie geworden. Auch langwierige Versuche, die Antenne optimal auszurichten, haben hieran nichts ändern können. Entweder war der Empfang für Deutschlandfunk befriedigend, dann war NDR Kultur nicht zu genießen oder umgekehrt.
Da der Tuner auch den Kabelempfang ermöglichte, konnte ich beide Empfangswege gut miteinander vergleichen. Im Ergebnis bin ich immer wieder zur Stabantenne zurückgekehrt, da der Höreindruck über Kabel "digital" und flach war. Leider war der analoge Empfang immer etwas verrauscht (was auch Deinem Streben nach Perfektion in die Quere kommen könnte), jedoch könnte das Problem z.B. mit einer Rotorantenne angegangen werden.
Vielleicht solltest Du im ersten Schritt Gerds Angebot annehmen. Danach könnte ich Dir zum Vergleich einen Sansui TU 9900 zur Verfügung stellen, den ich hier habe aufarbeiten lassen:
http://www.good-old-hifi.de/sansui_tu-9900/
Viele Grüße,
Uwe
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Beitragvon Melomane » 10.01.2018, 14:55

Hallo,

wenn man auf optimale Klangqualität Wert legt, ist meiner Meinung nach analoge Radioübertragung nur noch in relativ überschaubarem Maß eine Empfehlung wert. Denn es ist vmtl. alles, was free to air gesendet wird, zuvor irgendwo digital behandelt worden. Gut wird der Klang senderseitig nur dann, wenn man nicht versucht hat, ihn zu verschlimmbessern (Loundness-war etc. als Stichwort). Selbst was über Hausantenne herkömmlicher Art reinkommt, ist in den meisten Fällen zuvor schon digital via Satellit unterwegs gewesen, bevor es irgendwo irgendwann wieder "in die analoge Luft" entlassen wird.

Es sind wohl nur eine Handvoll Sender, die von Optimod & Co. die Finger lassen. Für die sich dann auch noch die Anschaffung eines hochwertigen Tuners lohnt.

Gruß

Jochen
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Beitragvon cornoalto » 10.01.2018, 15:15

Hallo Hans und andere Radiohörer:
Passend zum Thema ein sehr lesenswerter Artikel über dab + Klang und Kompression:
http://www.radioszene.de/97745/dab-digi ... ssing.html
Jetzt verstehe ich auch, warum ich BR Klassik - über DAB + empfangen und per LWL digital an einen ordentlichen DAC weitergeleitet- als ziemlich gut klingend empfinde. Die regionalen DAB+ POP-Sender dagegen einfach nur grausig.
Welche Bandbreiten der DLF nutzen kann, wäre interessant zu wissen, um dab+ für dich in Erwägung zu ziehen.

Grüße

Martin
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Beitragvon Hans-Martin » 10.01.2018, 15:17

Hallo,
ein lokales, werbungsfinanziertes Programm war auf UKW und per DSR-Satellitenradio emfangbar. Dire Straits Brothers in Arms hörte sich aber anders an, als vertraut war.
Die Nachfrage beim Sender ergab, dass das analoge Mischpult von einem CD-Player gespeist wurde, die Musik wurde in der Basisbreite verbreitert, was mehr Höhen mit sich brachte. Dann hob man nach gefühl die Bässe etwas an, um es schließlich über Optimod zu komprimieren. Dieses Gesamtergebnis wurde dann digitalisiert und per Satellit parallel zum konventionellen Rundfunk ausgesendet.
Später rüstete der Sender auf MiniDisc um, mit der MD-eigenen Datenkompression. Heute kommt es schon mal vor, dass z.B. bei Paul Simons Graceland aus beiden Boxen etwas herauskam, aber einige vertraute Töne fehlten, als habe man auf einen Stereokanal in der Signalspeicherung verzichtet.

Heute bekommt man die Rundfunkprogramme der ARD-angeschlossenen Sendeanstalten über deren Satelliten (MPEG-komprimiert), und ich bekomme fast alle Radioprogramme über Internetradio in mp3. DAB+ ist auch noch da, aber gegen die Nadelöhre in den Sendestudios ist man hilflos ausgeliefert.
Ein guter Tuner kann da noch erträglicher klingen als ein Internetradio.
Kleine Nebenbemerkung: das Stereo-Verfahren hat große Ähnlichkeit mit Ulis Cleaner: es wird M und S kodiert, der Stereodecoder setzt daraus wieder L und R zusammen, der Mono-Empfänger nimmt nur den M Kanal, der Stereoempfänger benutzt den 19kHz Pilotton, um den 38kHz Träger zu synchronisieren, auf dem das S Signal liegt, dann kommt die Matrix zum Zusammensetzen. Es gab mal einen Rotel-Analogtuner (RT820), der hatte Trimpotis wo man die Verhältnisse S zu M einstellen konnte, mit etwas weniger S war die Abbildung fokussierter, gewissermaßen eine frühe FLOW-Version. :cheers:
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon cornoalto » 10.01.2018, 15:24

Hallo,
kleiner Nachtrag:
das sollte doch der ultimative Tuner sein:
http://www.ebay.de/itm/Rohde-Schwarz-EU ... SwySVaLXnz

Grüße

Martin
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Beitragvon Hans-Martin » 10.01.2018, 16:15

Hallo Martin,
Radiomuseum.org schreibt zum R&S6201: "...für ankommende und abgehende Modulation (Mono und Stereo),
kein Multiplex-Decoder eingebaut..."
Das heißt für mich, es ist ein Tuner, der zwar das Mono und das separat modulierte Stereosignal an Ausgängen liefert (als M und S), damit diese (Ballempfang) weiter verarbeitet werden, aber ein Stereosignal, wie wir es erwarten ist das demnach nicht. Das müsste per Matrix erst hergestellt werden, z.B. wie es Gert mit den Lundahl-Übertragern macht (MS>LR). Beim Ballempfang erst Stereo zu decodieren und dann wieder durch einen Encoder zuschicken, macht wenig sinn, wenn das kodierte Signal gleich auf den Sender gegeben werden kann.

Da ich aber keine praktische Erfahrung mit dem Gerät habe, bleibt das Spekulation.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Heule » 10.01.2018, 18:45

Hallo Hans,

auch ich höre noch gerne Radio, zumeist im Auto mit DAB+.
Hier höre ich meistens Klassiksender. Hier empfinde ich es
mit DAB+ als sehr angenehm.
Daher habe ich auch schon über ein DAB+ Radio für daheim
nachgedacht.

Gruß Oliver
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Beitragvon Fujak » 10.01.2018, 18:57

Hallo Hans,

ich habe im Auto eine gute Hifi-Anlage, bei deren Tuner ich umschalten kann zwischen dem analogen FM-Radio und DAB+. Letztere Option bleibt bei mir so gut wie unbenutzt, weil der Vergleich gerade bei Klassik oder Jazz zeigt, dass das anloge FM klanglich im Vorteil ist. Auch wenn ein wenig Rauschen im Hintergrund ist, so ist sein Klang natürlicher, während DAB+ digitale Härte aufweist, die auf die Dauer anstrengend ist.

Zuhause höre ich sehr zufrieden über das Internet Klassik und Jazz - hier allerdings nur Sender, die die maximale Bandbreite übertragen (384 kbit/s). Einige Sender bieten sogar lossless an. Mit einem guten DAC kann man damit eine erstaunliche Klangqualität erzielen, die dem Musikfutter vom NAS oder HDD ebenbürtig ist.

Eine Übersicht findest Du hier bei uns: viewtopic.php?f=17&t=4228&start=0

oder hier im Netz: https://www.24bit96.de/musik-in-highres ... aming.html

Grüße
Fujak
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Beitragvon tom_on_wheels » 10.01.2018, 19:12

Hallo Hans,

ich habe hier bei mir DVB-C, also einen Kabelanschluss. Da ich fast immer Radio höre, habe ich mir vor ein paar Jahren einen Restek Scalar gekauft, einen wirklich feinen UKW-Tuner. Da ich keine Antenne aufs Dach setzen konnte, habe ich ihn mit einer Wurfantenne und analog am Kabelanschluss ausprobiert, die Wurfantenne war besser, aber nicht so, wie ich es von einem Restek Tuner erwartet hatte.

Den Scalar habe ich wieder verkauft und dann jahrelang mit einer Technisat-, Samsung- oder VU+-TV-Settopbox über DAC gehört und auch immer mal wieder Internetradio ausprobiert, zuletzt über Roon. Happy war ich damit nie.

Parallel habe ich über einen langen Zeitraum immer mal nach einem preisgünstigen Angebot für einen Restek MCAB+ geschaut, da ich mir dachte, das könnte gut gehen. Vor ein paar Wochen bin ich fündig geworden. Was soll ich sagen - klingt super und deutlich besser als Settopbox über DAC. Nun bin ich sehr glücklich mit dieser Lösung und kann den MCAB+ nur empfehlen. Wenn Du also DVB-C hättest, wäre der MCAB+ eine gute Lösung, bei DVB-S wäre es der MSAT (gleiches Gerät mit anderem Decoder).

Aber Achtung für alle KabelDeutschland-Kunden: Die haben vor ein paar Jahren irgendein Bit zusätzlich gesetzt und es trotz Protesten von Restek nicht wieder rausgenommen, so daß abgehackter Sound das Ergebnis war. Mein MCAB+ ist von 2013 und er brauchte ein neues Board, um mit KD klar zu kommen. Die anderen Anbieter machen keine Probleme.

Viele Grüße
Tom
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Beitragvon luebeck » 10.01.2018, 19:53

Hallo Hans,
in einer Mietwohnung kann es ja nach Lage der Wohnung schwierig werden mit analogem UKW-Empfang.
Für Hintergrundmusik reicht eine Wurfantenne oder ein zum Dipol aufgespanntes Flachkabel aber häufig aus.
Für zwitscherfreien UKW-Stereo-Empfang sollte man aber schon eine vernünftige Antenne haben, z.B. auf dem Dachboden.
Ich selber hatte mir Ende der 70er Jahre nach ausgiebigen Hörtests einen rein analogen Sharp Optonica ST3636 geleistet und benutze einen solchen noch heute. Einige Jahre hatte ich auch einen ziemlich leistungsstarken und umfangreich ausgestatteten Onkyo T-4270. Ich bilde mir aber ein, dass dessen Digitalabteilung nicht ohne Auswirkung auf das analoge Signal ist.
Bei Interesse könnte ich mit beiden Tunern bei dir vorbeischauen um festzustellen, was bei dir UKW-mäßig so möglich ist. Kenne mich auch leidlich mit Antennen aus und wir könnten mal etwas experimentieren.
Schöne Grüße!
Günter
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Beitragvon music is my escape » 10.01.2018, 19:55

Hans-Martin hat geschrieben:Der Klein&Hummel FM2002 wäre meine Empfehlung (...)
Alternativen in meinem Sinne: Revox A76, Denon TU400/500, Onkyo T9, allesamt über 30 Jahre alt...


Hallo Hans-Martin, hallo an alle;

wir brauchen hier unbedingt ein Klassiker-Unterforum! :mrgreen:

Im Ernst: allesamt wunderschöne Geräte. Hast Du bzw. jemand anders hier eventuell noch eine taugliche Empfehlung im so genannten Midi-, evtl. gar Mini-Format?

Hier in Sachsen lassen sich die hörbaren UKW-Stationen leider an einer Hand abzählen; neben ein paar oft nur stundenweise ausgestrahlten kleinen unabhängigen bleiben da für mich ebenfalls nur DLF bzw. DLF Kultur. Als regionale Alternative gibt es den MDR Kultur, aus musikalischer Sicht ebenfalls recht hörenswert.
Leider eint alle obengenannten Sender eine recht eindeutig zuordbare politische Ausrichtung, welche einem nach meinem Geschmack in viel zu vielen journalistischen Beiträgen dezent bis unverblümt unter die Nase gerieben wird - da würde ich mir etwas mehr Zurückhaltung oder aber alternativ ein breiteres Meinungsspektrum wünschen.

Über Internet höre ich hauptsächlich Byte FM - eine ganz dicke Empfehlung dafür! Ferner gern noch FM4 und ab und an ein paar Spartensender wie bspw. Radio Swiss Jazz, eine Empfehlung hier aus dem Forum.

VG,
Thomas

:cheers:
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Beitragvon music is my escape » 10.01.2018, 20:00

tom_on_wheels hat geschrieben:...habe ich mir vor ein paar Jahren einen Restek Scalar gekauft...


Hallo Tom,

na jetzt gehts hier los - ein absolutes Traumgerät!

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VG,
Thomas
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