neue Vorstufe gesucht ...

Plattendreher und Bandmaschinen
fr.jazbec
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Beitrag von fr.jazbec »

Vllt hier mal ein Verweis auf eine ähnliche Vorverstärker Suche.
https://www.pauls-reference.de/forum/vi ... 3eeb84e4d5
Was ich als Problematik bei Vorverstärkern in Kombination mit Aktivboxen empfinde ist der Gain. Habe ich ein Poti und einen hohen Gain so kann ich manchmal nur den Bereich bis 10 Uhr nutzen. Das macht erstens die Regelung problematisch und manche Potis arbeiten erst in einer Mittelstellung perfekt. Daher würde ich immer zu einer Klangregelung mit Festwiderstandsnetzwerk greifen, am besten in Kombination mit regelbarem Gain. Des weiteren bevorzuge ich auch bei Leitungslängen bis 3m einen möglichst niedrigen Ausgangswiderstand. Da habe ich mich aber an ATC orientiert, deren eigene Vorverstärker einen extrem niedrigen Ausgangswiderstand von 10 Ohm haben. Die ATC Vorverstärker gefielen mir aber optisch gar nicht.
Zum Schluss stehe ich einfach auf Vorverstärker mit ausgelagertem Netzteil, ist völlig subjektiv aber ich finde sowas „leider geil“.
Viel Spaß bei der Suche,
Grüße Rüdiger
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Thomas86
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Beitrag von Thomas86 »

gerade erreichte mich per Telefon der Hinweis zur folgenden Vorstufe:

https://www.fairaudio.de/news/funk-mtx- ... rker-test/

Wohl ein kleiner "Geheimtipp".
Optisch... nunja....

Eventuell hat jemand diese mal getestet?

Grüße
Thomas
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h0e
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Beitrag von h0e »

Hallo Thomas,

Funk ist recht ordentlich, aber diese Vorstufe wird Deinem Luxusprobem nicht gerecht. Eher technisch uninvolviert aber trotzdem nicht mega Auslösung. Und das sage ich als Detailpornoliebhaber. :mrgreen: Die kannst Du gleich wieder streichen. Das gleiche gilt für den Master 1. Wie Funk für den Preis OK. Ich hatte den Master 1 selber. Ein G-ADS-Dac /1 spielt aber ohne Master 1 schon besser als mit. Das war mit der Krell Evo 202 dann bereits ganz anders, aber da ist der UVP auch fast 10 so hoch wie beim Audio GD.

Grüsse Jürgen
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fr.jazbec
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Beitrag von fr.jazbec »

Thomas86 hat geschrieben:
05.01.2022, 16:28
gerade erreichte mich per Telefon der Hinweis zur folgenden Vorstufe:

https://www.fairaudio.de/news/funk-mtx- ... rker-test/

Wohl ein kleiner "Geheimtipp".
Optisch... nunja....

Eventuell hat jemand diese mal getestet?

Grüße
Thomas
Hi Thomas
Du weißt schon, daß bei der die Fernbedienung an einer Schnur bzw Kabel hängt? :wink:
Gruß Rüdiger
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Thomas86
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Beitrag von Thomas86 »

Hallo Rüdiger,

Ja ich weiß.
Leider.

Allerdings besser als eine ohne FB.

Die QED Trace klingt auch mega interessant.
Heute mit einem Kollegen, der sie bei sich hatte ein langes Telefonat geführt.
Aber hier ist (auch klanglichen Gründen) gar keine FB dabei.

Ich denke das ist zu verschmerzen, bei Hören über Platte.
Beim Streamen sieht das wieder anders aus...

Grüße
Thomas
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fr.jazbec
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Beitrag von fr.jazbec »

Hi Thomas
Was ich auch mal als Vorstufe gehört habe und was sehr gut war, der Linnenberg Telemann. Wenn man nur einen analogen Eingang benötigt ist das der Hit. Hätte ich das mit den umsteckbaren RCA Ausgang auf Eingang vorher gewußt wärs das gewesen.
https://bohne-audio.com/de/high-end-pro ... -telemann/
Gruß Rüdiger
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Thomas86
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Beitrag von Thomas86 »

Hallo Rüdiger,

Der Telemann ist ein DAC mit integrierter Vorstufe. Genau so etwas habe ich hier Zuhause.

Ich möchte allerdings eine dezidierte Vorstufe, in dem Glauben, dass so eine VS den Klang nochmals etwas hebt.

Grüße
Thomas
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wgh52
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Beitrag von wgh52 »

Werte Vorstufensuchende,

Zu Rüdigers Beitrag...
fr.jazbec hat geschrieben:
05.01.2022, 14:03
...Was ich als Problematik bei Vorverstärkern in Kombination mit Aktivboxen empfinde ist der Gain. Habe ich ein Poti und einen hohen Gain so kann ich manchmal nur den Bereich bis 10 Uhr nutzen. Das macht erstens die Regelung problematisch und manche Potis arbeiten erst in einer Mittelstellung perfekt...
...möchte ich (der Vollständigkeit halber) eine ergänzende Anmerkung machen:

Es ist bei Aktivlautsprechern technisch (auch nachträglich!) möglich und oft schon serienmäßig vorgesehen, die Eingangsempfindlichkeit einzustellen. Dies kann so geschehen, dass dadurch der Bereich optimalen Vorverstärkerlautstärkepotigleichlaufs nutzbar ist/wird und trotzdem die individuell gewünschte Maximallautstärke erreichbar bleibt. Diese Sache ist somit zumindest kein Auschlußkriterium für einen Vorverstärker.

Grüße,
Winfried

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SolidCore
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Beitrag von SolidCore »

Thomas86 hat geschrieben:
05.01.2022, 19:24
Hallo Rüdiger,

Der Telemann ist ein DAC mit integrierter Vorstufe. Genau so etwas habe ich hier Zuhause.

Ich möchte allerdings eine dezidierte Vorstufe, in dem Glauben, dass so eine VS den Klang nochmals etwas hebt.

Grüße
Thomas
Hallo Thomas

Der Telemann DAC war Teil meines Vergleichstests von 6 hochwertigen DACs, 2 davon mit VS.
Mit diesen besuchte ich 2 weitere Hifi-Kollegen, ob bei diesen die Ergebnisse anders ausfielen.

Diesmal will ich mal nicht von gut oder schlecht reden, ich kann dir nur sagen, das der Telemann,
der per XLR als auch Chinch sehr gleichberechtigt aufspielte, mit seiner internen Vorstufe
gegen die folgenden, zusätzlich eingebrachten, sehr eng, fokussiert, klein aufspielte:

- Ayon Polaris 3
- Threshold T-2
- EAR 834L SE
- Etalon (Bezeichnung vergessen)

Die T-2 mit Hoerwege Mod habe ich selbst in Betrieb. Die interne Vorstufe im Meitner MA3 DAC kommt dieser
schon wesentlich näher, als es der Telemann vermochte. Der MA3 alleine bleibt offener, wirkt losgelöst,
fast schwebend, und sehr ausgewogen. Aber dennoch, mit T-2 kommt immer noch noch eine Art plastische, transparente
und erdige Wiedergabe hinzu.

Gruß
Stephan
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shakti
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Beitrag von shakti »

Thomas86 hat geschrieben:
04.01.2022, 10:48
Moien an alle,

ich bin gerade in der Überlegung (man soll sich doch gute und positive Vorsätze für das neue Jahr vornehmen, oder?) eine Vorstufe (Gert fixte hier an) in mein Set-Up zu integrieren.

Nun sollte man ja immer über den Tellerrand hinausschauen und dabei nicht nur die Marken, welche man selbst präferiert ins Auge fassen.

Momentan sind in meinen Überlegungen eine Accustic Arts Preamp, eine McIntosh C2700 oder eine Luxman c-700u und eine Gryphon Pandora (oder die kleine Schwester) auf meinem Zettel.

Budget Rahmen dachte ich mir zwischen 5.000 und 15.000 Euro.

Kann hier jemand noch ein paar Kandidaten aus Überzeugung durch Erlebtes nennen?

viele Grüße
Thomas

Aus meiner Sicht ist der Vorverstärker absolut klangentscheidend!

in meinen vielen set ups hat sich dies immer wieder rauskristallisiert.

Wichtig bei der Wahl sind durchaus auch technische Parameter, dh es sollten Endstufen und Vorverstärker hinsichtlich Impedanzen zusammen passen.

Mit den folgenden Vorstufen hatte ich in der letzten Zeit sehr gute Erfahrungen:


Soulution 720
https://taurus.net/portfolio/soulution- ... rstaerker/

Audionet Stern
http://www.audionet.de/maschinen/stern/

Trinity Reference
https://trinity-ed.de/reference-line/



Alle diese Vorstufen liegen neu deutlich oberhalb Deines Budgets, sind aber gebraucht im Bereich Deines Budgets zu erstehen.

Neu innerhalb Deines Budgets, aber qualitativ auf ähnlichem level spielt die

QED Audio (aus Deutschland) Trace
https://www.qed-audio.de

Ich habe diese 4 Pre's bei mir stehen und konnte diese so auch gegen den aktuell Acoustic Arts Preamp III (Transistor) hören, welcher für mich immer ein interessanter Benchmark in seiner Preisklasse ist. Alle 4 Pre's spielen deutlich besser.

Vielleicht lohnt es sich ja mal, nach diesen Geräten zu recherchieren :-)


Gruss
Juergen
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Thomas86
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Beitrag von Thomas86 »

Moin Jürgen,

schön, dass du dich hier einbringst.
Ich habe gestern lange mit Guido telefoniert.

Ich schreibe dir gleich eine PM.

viele Grüße
Thomas
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Hifidistel
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Beitrag von Hifidistel »

Hi Jürgen,
Hat der QED keine Balanceregelung? Ich würde darauf nicht verzichten wollen..
Aus eigener Erfahrung weise ich mal darauf hin, dass diese kleinen Manufakturen natürlich mit dem Ableben der Firma/des Konstrukteurs eine endliche Reparierbarkeit haben. Da muss man dann u.U. schauen, wer so einen VV noch reparieren kann. Oft sind die Bezeichnungen der ICs abgeschliffen und ohne Schaltpläne muss man sich da durchgraben. Gerade in Sachen Wiederverkaufswert erlebt dazu noch herbe Überraschungen…
Lg
Sascha
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Thomas86
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Beitrag von Thomas86 »

Hi Sascha,

Wozu benötigst du eine Balanceregelung?

Gruß
Thomas

Ps: ich überlege ob ich Bilder der bis jetzt genannten Vorstufen einstelle.
So könnte man auch ein "optisches"Ranking betreiben.
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shakti
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Beitrag von shakti »

Hifidistel hat geschrieben:
06.01.2022, 11:13
Hi Jürgen,
Hat der QED keine Balanceregelung? Ich würde darauf nicht verzichten wollen..
Aus eigener Erfahrung weise ich mal darauf hin, dass diese kleinen Manufakturen natürlich mit dem Ableben der Firma/des Konstrukteurs eine endliche Reparierbarkeit haben. Da muss man dann u.U. schauen, wer so einen VV noch reparieren kann. Oft sind die Bezeichnungen der ICs abgeschliffen und ohne Schaltpläne muss man sich da durchgraben. Gerade in Sachen Wiederverkaufswert erlebt dazu noch herbe Überraschungen…
Lg
Sascha
Die wenigsten Nutzer der von mir genannten Vorstufen würden einen Balance Regler wünschen, geschweige denn nutzen.

Aber zum Glück ist die Auswahl an Vorstufen gross genug, dass es auch Modelle mit Balance Regelung gibt.

Grosse Firmen können Konkurs gehen, können verkauft werden, kurzum, auch bei grossen Firmen kann der Service nach vielen Jahren ein Problem werden, und nicht nur bei kleinen Manufakturen gibt es somit das Problem des Verschwindens am Markt.

Schaut man sich den Marktwert von Geräten an, die von aktuell nicht mehr existierenden Firmen gebaut worden sind
(zB Audiolabor, Tessendorf, Omtec, TagMclaren, Cello, Red Rose, Silvaweld, Wadia, DPA, usw usw) an,
so scheint es nahezu keinen signifikanten Effekt auf diesen zu geben.

Offensichtlich findet sich auch meistens die Möglichkeit einer Reparatur.

Aktuell kenne ich nur die Firma Horch, bei der es nach dem Ableben des Firmenchefs noch keine gute Lösung für den Service gibt.

Und die Zeiten abgeschliffener ICs sind zum Glück vorbei, zumindest kenne ich keine Geräte mehr, in denen dies vorkommt.

Hast Du konkrete Beispiele im High End Bereich, bei denen es in Sachen Wiederverkaufswert einen starken Effekt gegeben hat?
Damit meine ich nicht den kurzfristigen Effekt unmittelbar nach der Schliessung, sondern den tatsächlichen Einfluss auf den Marktwert nach mehreren Jahren.



Gruss
Juergen
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Hans-Martin
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Beitrag von Hans-Martin »

Thomas86 hat geschrieben:
06.01.2022, 16:25
Wozu benötigst du eine Balanceregelung?
Hallo,
der Frage schließe ich mich an.
Ende der 1980er gab es Geräte mit gespreizter Balance (270° entsprachen -/+ 3dB). Damit konnte man feinfühlig die Kanalungleichheiten des logarithmischen Lautstärkepotis ausgleichen, was mit den üblichen Balanceeinstellern nicht gelingt, die sind dafür zu grob, die drehen ja den jeweiligen Kanal bis auf 0 herunter.
Mich zieht es beim Hören immer in die Stereomitte, da müssten Laufzeit und Intensität stimmen. Letztere kann man manipulieren, aber die Laufzeiten in der Kette bleiben festgemeißelt.
Mit einem Feinabgleich der Pegel bekommt man dann eine schärfere Abbildung, auch der Tiefenstaffelung. 0,3 dB sind als Fehler schon erkennbar. Ich habe mit Stereomusik nach Gehör abgeglichen und anschließend mit Monotestton nachgemessen.

Stufenschalter mit Widerstandsleitern, elektronische Pegelsteller oder digitale Lösungen im 24 Bitrahmen lösen als Alternativen Probleme der Kanaldifferenzen (auf unter 0,1dB und besser).

Wenn man deutlich außermittig sitzt, bekommt man krasse Laufzeitunterschiede und auch gewisse Timbre-Unterschiede (von Gehäusekantenbeugung). Da rettet ein Balanceeinsteller die Situation auch nicht mehr...
Grüße
Hans-Martin
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