Acourate, MiniDSP und ASRC

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Beitragvon Stanley » 26.07.2018, 16:45

Hallo Chris, Hallo Alwin

Jetzt ohne den Thread hier arg zu strapazieren. Hier geht es ja um den 8-kanaligen DAC, mit asynchronem Eingang.

@Chriss
Wäre ne Möglichkeit. Von meinem DAC, Mytec 192.., Lautstärkeregelung ist eh ausgeschaltet, nicht in den VV, sondern direkt in die Endstufen.
Das wäre nur für einen Test so zu schalten. Betreiben könnte ich das nicht, denn über den VV steuere ich die Endstufen der Subbässe direkt an und wie oben beschrieben benutze ich die jetzige Installation auch für die LPs, um "on the fly" zu digitalisieren und um Acourate-Filter zu verwenden.

@Alwin
Wie kommt das Signal in den 8-kanaligen DAC?
Ich gehe davon aus, dass JRiver die 8 Kanäle als 7.1 an Acourate weitergibt. In Acourate sind die aktiven Weichen und Acourate erkennt die Kanäle und faltet entsprechend. Ausgabe über USB, also asynchron in den 8-kanaligen DAC. Ich gehe davon aus, dass der DAC die Kanäle erkennt und entsprechend aufteilt und ausgibt.

So stelle ich mir das vor. Ob das so funktionieren würde und wie das umzusetzen ist...(noch) keine Ahnung.
8 Kanäle mit 24/192 müssten über USB 2 noch machbar sein. Oder hat der DAC USB 3?

Grüsse

Heinz
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Beitragvon uli.brueggemann » 26.07.2018, 18:17

freezebox hat geschrieben:welchen Player benutzt Du Uli? Man könnte die LS ja auch digital im Player oder direkt in acourate steuern, im Letzteren ja sogar mit Hörkurven Loudness.

Jörn,

ich verwende Foobar, JRiver, Roon in den AcourateConvolver. Von dort aus geht das Signal mit Vollaussteuerung, also 0 dBFS, an meine Digitalverstärker. D.h. dass die Lautstärke erst am Ende geregelt wird.

Dasselbe Prinzip sehe ich auch bei analogen Anlagen als vorteilhaft. Es macht ja keinen Sinn mit einem kleinen Signal weiterzugehen um dann anschliessend gross zu verstärken, dass verschlechtert nur den Signal-Rauschabstand. Allerdings ist es eben bei analogen Verstärkern problematisch mehrere Kanäle wirklich gleichmäßig im Pegel zu regeln.

Ansonsten, für den Fall, dass ich mal leise höre, verwende ich die Loudness-Funktion im AcourateConvolver. Dann nutze ich auch den Regler im AC.

Grüsse
Uli
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Beitragvon Mister Cool » 26.07.2018, 20:40

Hallo Heinz,

Ich verstehe das nicht. Du sprichst von einem Stereo DAC (Mytec) aber von 8 Kanälen/Endstufen.
Wo soll die Kanaltrennung auf die 8 Kanäle statt finder und wo sind die 6 fehlenden DACs?

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon chriss0212 » 26.07.2018, 21:02

Hallo Heinz

Da hat Alwin recht ;)

Vielleicht zählst Du mal auf, was Du jetzt hast, und was Du gerne hättest... dann müssen wir nicht so im Nebel stochern ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Stanley » 26.07.2018, 23:04

Hallo zusammen

Ich würde gerne aktive LS selber bauen. Eventuell auch mit Hörnern. Das ist ein Projekt, das eher langfristig zu verstehen ist. Was mechanisch zu tun ist wird nicht all zu grosse Probleme machen. Aber die Elektronik...
Ich verfolge verschiedene Projekte hier im Forum, also auch deines Chriss.
Ich habe noch kein Konzept etc., bin eher am Zusammentragen was da so auf dem Markt etc. zu haben ist. Die Lösungen mit RME haben mich bis jetzt abgeschreckt. Da muss doch etwas einfacheres möglich sein.
Deshalb stellt sich eigentlich nicht die Frage was schon vorhanden ist, ich würde bei 0 anfangen, wenn es sein müsste.

Wenn ich da konkreter werden kann werde ich sicher einen neuen Thread machen.

Aber vorerst besten Dank für das Interesse

Heinz
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Beitragvon Lauscher » 27.07.2018, 06:21

Hallo Heinz,

Wenn Du aktive Lautsprecher bauen möchtest ist aus meiner Sicht eine RME, MOTU usw. Lösung die einfachste Möglichkeit zu einem schnellen und tollen Ergebnis zu kommen.

Meine Selbstbaugeschichte in Kurz als Bsp.: Erste Erfahrungen mit Selbstbau LS mit passiven Bauteilen (Kondensator- Spule usw.) Umsstieg auf DSP - Umstieg auf Acourate und MOTU.

Der Zeitliche Aufwand für ein „hörbares Ergebnis“ : von 1 Woche zu 2 Tagen zu 30 - 60 Minuten.
Wie gesagt zu einem hörbaren Ergebnis - das rumfummeln - optimieren und lernen hört nie auf - egal welchen Weg Du einschlägst - Es hängt von Dir ab - ab wann Du zufrieden bist - und es ist ja auch ein schönes Hobby :D

Die Kette kann auch recht Kurz sein. Mein Beispiel: PC mit Acourate - MOTU - Endstufen - Lautsprecher.
Und Du brauchst noch ein kalibriertes Mikrofon das symmetrisch anschließbar ist. Und etwas Geduld und Hilfe beim einarbeiten.

In der Rückbetrachtung für mich :D Warum habe ich das nicht gleich so einfach gemacht :wink:
Ich hätte eine menge Geld und Zeit gespart.

Viele Grüße
Jens
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Beitragvon chriss0212 » 27.07.2018, 07:48

Moin Moin...

Also auf Acourate möchte ich auch nicht mehr verzichten! Damit kann man auf verschiedene Weise noch viel erreichen!

Aber es muss keine Mehrkanal- Soundkarte sein. Wenn Du gerne aktiv werden möchtest, kann der Weg auch über eine aktive Weiche gehen.

Das hat auch diverse Vorteile. Du kannst auch weiterhin Deine analoge Kette nutzen. Inkl. der analogen Lautstärkeregelung. Hierüber gibt es viele Diskusionen, was nun besser ist... ich glaube, das ist dann Geschmackssache.

Bei der analogen Weiche benötigst Du dann nur einen DAC der dann in die bestehende Kette eingeschleift wird. Dann gibt es die Möglichkeit, per Acourate eine Korrektur über alles zu machen.

Bei dieser Korrektur hast Du dann die Wahl, ob Du alles korrigierst (also Frequenz und Zeit) oder nur Zeit und die Frequenzgang Korrektur wiederum analog vornimmst.

Ich würde Dir als Einsteiger erst einmal den analogeren Weg empfehlen... hier Erfahrungen sammeln... und dann den Versuch über eine Mehrkanal Soundkarte anraten.

Du musst für Dich die Wahl treffen... Entscheidungen kann einem keiner abnehmen :)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Lauscher » 27.07.2018, 08:18

Guten Morgen Christian, :D

Ich will Dir nicht wiedersprechen: Aber... :D :D :D

meinst Du das der analoge Weg einacher ist ? Über evtl besser gibt es unterschiedliche Meinungen und Ansichten - aber einfacher als nur ein Gerät das nur im Roting und Pegel eingestellt werden muss ? Alles über eine Software wie z.B. Acourate einstellen und regeln ?

Um zum „ersten Ziel“ zu kommen brauchst Du nur die XOs zu erstellen inkl. Wave und dann die Makros rüber laufen lassen. Ich meine das Du so schnell ein Erfolgserlebnis, das sich schon ordentlich anhört, erreichen kannst.

Für Heinz wäre es schön wenn er sich beide Lösungen bei Mitforenten ansehen könnte. So könnte er für sich die Entscheidung einfacher treffen.

Damals hatte mir ein netter Mitforent Acourate einen Nachmittag gezeigt.

Viele Grüße
Jens
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Beitragvon chriss0212 » 27.07.2018, 08:51

Hallo Jens

das ist doch noch kein wiedersprechen ;)

Ich glaube das ist wieder so ein Ding: Frag 5 Leute und Du bekommst 6 Meinungen ;)

Ich finde der Weg über eine aktive analoge Weg ist leichter. Angestöpselt... irgendwas, was zu den Treibern passt eingestellt... messen, hören... stimmt nicht... kurz drehen, messen hören ;)

Aber vielleicht kommt es nur mir einfacher vor, weil ich schon seid über 20 Jahren mit analoger Aktivelektronik zu tun habe. Vielleicht ist der Weg über eine Mehrkanal- Soundkarte für andere wieder einfacher ;)

Wär für mich nichts neues, wenn andere einen anderen Weg gehen. Viele Wege führen nach Rom ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Lauscher » 27.07.2018, 09:13

Hallo Christian,

da hast Du Recht - die Welt ist bunt :cheers:

Nun muss Heinz noch SEINEN Weg finden.

Viele Grüße
Jens
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Beitragvon Mister Cool » 27.07.2018, 10:24

Hi,

wenn man sich nicht mit der Kompexität eines Full-Featured Acourate-Systems auseinader setzen möchte (Acourate vollaktiv, mit Weichen, Audio Interface, getrennte Endstufen,....) und trotz dem in Genuß einer selbstgebauten aktiven Box mit Acourate-Korrektur kommen möchte, dann wäre eine Lösung mit Aktivmodulen + Acourate Korrektur "über alles" denkbar:

- 3-Wege Aktivmodul wie das Fusion Amp von Hypex (mit Weichen und Biquads zur Entzerrung + Lautstärkeregelung)

https://www.hypex.nl/product/fusionamp-fa503/160
https://www.hypex.nl/product/fusionamp-fa253/157


- Acourate Korrektur über alles auf dem PC

- Anschluß digital an den PC (per USB/Coax/AES..)
- Anschluß analog z.B. an einen Phono-Vorverstärker (Symetrisch/Cinch) -> allerdings dann ohne Acourate, da am PC vorbei

- Lautstärkefernbedienung

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon freezebox » 27.07.2018, 11:55

Hallo Alwin,

Mister Cool hat geschrieben: Anschluß analog z.B. an einen Phono-Vorverstärker (Symetrisch/Cinch) -> allerdings dann ohne Acourate, da am PC vorbei


auch das könnte über Acourate erfolgen, je nach Interface am PC. Bietet dieses einen analogen Eingang, kann dieser auch korrigiert werden (geht aber mit keinem der hier vorab genannten Interfaces ohne zusätzlichen ADC).

Kann jemand etwas über die SQ der genannten Interfaces sagen? Bin vor allem beim USBstreamer hinsichtlich Jitter etwas verunsichert, wenn ich mir die onboard clock und Spannungsversorgung / Filterung so ansehe. Auch scheint die Spannungsversorgung im Betrieb immer über USB zu erfolgen, und der zusätzliche Eingang nur dann verwendet zu werden, wenn keine USB-Spannung anliegt...

Grüße,
Jörn
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Beitragvon Mister Cool » 27.07.2018, 13:00

freezebox hat geschrieben:
Mister Cool hat geschrieben: Anschluß analog z.B. an einen Phono-Vorverstärker (Symetrisch/Cinch) -> allerdings dann ohne Acourate, da am PC vorbei


auch das könnte über Acourate erfolgen, je nach Interface am PC. Bietet dieses einen analogen Eingang, kann dieser auch korrigiert werden (geht aber mit keinem der hier vorab genannten Interfaces ohne zusätzlichen ADC).


Wer das schaft, der braucht diese vereinfachte Audio Interface-lose Lösung nicht -> falsche Zielgruppe :-)

Grüssse,
Alwin
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Beitragvon chriss0212 » 27.07.2018, 17:33

Hallo Alwin,

ist zwar OffTopic aber interessiert Dich vielleicht ;)

Ich habe von FilterFab eine Version vom Pro Q EQ. Das ist ein hervoragendes PEQ Plugin was es glaube ich als AU und VST gibt. Zumindest die alte Version die ich habe (Nicht V2) kann man in Audirvana laden. Ob Pro Q2 auch läuft weiß ich nicht.

https://www.fabfilter.com/products/pro-q-2-equalizer-plug-in

Es gibt jemanden, der ein Converter geschrieben hat, mit dem man REW EQ settings nach ProQ konvertieren kann!

https://sourceforge.net/projects/reweq2eqpreset/?source=typ_redirect

Habe ich gerade mal probiert... läuft ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Mister Cool » 27.07.2018, 18:37

Danke, das schaue ich mir an

Grüsse,
Alwin
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