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BeitragVerfasst: 23.07.2018, 13:14
von Lauscher
Hallo Josh,

bei mir sind mit symmetrischen Endstufen keine Ploppgeräusche zu hören.
Hypex UcD, ICEPower ASP, Denon POA.

Sobald ich meinen unsymmetrisch angeschlossenen SUB anschließe habe ich ein Ploppgeräusch.
Nicht sonderlich laut - subjektiv - aber da. ICEPower XXX unsymmetrisch.

Bei meinem Freund der seine LS auch über die gleiche Motu ansteuert ist auch nichts zu hören.
ICEPower ASP und diverse hochwertige Kaufendstufen und Vollverstärker (KP im gehobenen Segment) .

Hilft das ?

Viele Grüße
Jens

BeitragVerfasst: 23.07.2018, 13:17
von Lauscher
Hallo Christian,

schade das Du die Motu zu unserem Treffen nicht mehr da hast. Aber Uli wird wohl sein eigenes Besteck mitbringen :D

Ich bin schon gespannt.

Viele Grüße
Jens

BeitragVerfasst: 23.07.2018, 13:30
von Hornguru
Hi Chris

Sorry, ich wollte das Motu nicht ums Brechen verteidigen, du hast natürlich recht: es gibt auch noch Unterschiede nach dem Frequenzgang!

Insofern, ist deine Meinung zumindest ein erstes Indiz.
Mal sehn. Neben MaximalPegel und Impedanz - welches nach wie vor optimiert werden sollte - fällt mir noch das Netzteil ein.
Deine analogen haben hochwertige HighEnd NT Upgrades bekommen, das Motu hat "nur ein gut-normales SNT".
Da du nur unsymmetrisch fährst, wäre ein kleiner Trenntrafo an der Motu auch nicht unfair.

Gruß
Josh

BeitragVerfasst: 23.07.2018, 13:40
von chriss0212
Hallo Josh

Ich bin mit der Entscheidung ja noch nicht zu 100% durch...

Mein derzeitiger Eindruck: Es ist weniger der Wndler, sondern vieles drum herum, was am Ende den Klang ausmacht.

Also welches Netzteil, wie ist die Anbindung und wie wird aus dem Dac dann ausgekoppelt... Ist aber nur mein Eindruck... Und das würde dann wiederum bestätigen, warum das Motu vielleicht einiges anders macht. Es hat ja definitv das schlechtere Netzteil... in den anderen Geräten werden überall hochwertige Kondensatorn genutzt... Ausserdem hat das Däntchen auch eine hochwertige externe Clock bekommen... Also es könnte definitiv sein, dass das Motu wenn ich es ähnlich Pimpe wie den Rest auch deutlich hinzu gewinnt... ich hadere, da ich ja im Vorfeld nicht sagen kann: Wird es besser als die analogere Kette oder nur in etwa gleich ;)

Das ploppen könnte ich mir vorstellen bekommt man auch weg... ich könnte mir vorstellen, dass vor den Ausgangsrelais keine Widerstände gegen Masse gehen... damit ist dann in dem Moment, wo das Relais schaltet kurz Gleichspannung am Ausgang.

Ist so schwer zu sagen, wo es hingehen könnte ;)

Ich teste erst mal AVB... wenn ich das hin bekomme bin ich ja schon optimistischer ;) Am basteln hinterher habe ich ja spass ;)
Trenntrafo... könnte ich sogar mal probieren... evtl. habe ich noch einen im Keller ;)

Viele Grüße

Christian

BeitragVerfasst: 23.07.2018, 15:43
von Matty
Hallo, liebe Motu-Fans! 8)

eine kurze Zwischenfrage:
Eine Fernbedienung - insbesondere für die Lautstärkeregelung - gibt's wahrscheinlich nicht für das Interface, oder?

(Ich meine eine 'richtige' Fernbedienung, z.B. Infrarot und keine App oder sonstige Softwarelösung.)

Viele Grüße
Matthias

BeitragVerfasst: 23.07.2018, 15:50
von Hornguru
Hi Matty

Ne gibbet nit. Das wär auch wie Porsche mit Anhängerkupplung :wink:

BeitragVerfasst: 23.07.2018, 16:39
von Mister Cool
Hornguru hat geschrieben:Hi Matty

Ne gibbet nit. Das wär auch wie Porsche mit Anhängerkupplung :wink:


Die gibt es, per Fernbedienung elektrisch ausfahrbar :-)

Grüsse,
Alwin

BeitragVerfasst: 23.07.2018, 17:23
von chriss0212
Gibt es tatsächlich, wenn man sich mit OSC auseinander setzen möchte. Das Motu unterstützt OSC befehle.

Es gibt eine simple Software für iOS (es gibt sicher auch Alternativen für Android) mit der man OSC senden kann und genau für sowas da ist:

https://hexler.net/software/touchosc

Ach ja: RME ünterstützt diese Protokoll auch. Zumindest mein altes RME kann das.

Ah... mist... du suchst keine App ;)

Grüße

Christian

BeitragVerfasst: 23.07.2018, 17:52
von Lauscher
Na ja - wenn über das Ipad etc. dann kannst Du besser die App von MOTU verwenden.

Da kannst Du die Lautstärke und alle anderen Funktionen der jeweiligen MOTU auch gleich mit bedienen.

Funktioniert einwandfrei. :cheers:

Viele Grüße
Jens

BeitragVerfasst: 23.07.2018, 18:26
von chriss0212
Hallo Jens

klar... aber der Vorteil bei OSC: Du kannst Dir Deine eigene Oberfläche bauen... so wie Du sie benötigst.

Ich nutze OSC beruflich sehr viel... ein super Protokoll!! Das ist quasi der Netzwerk- Nachfolger für Midi ;)

Angeblich kann man per OSC so ziemlich JEDE Funktion erreichen!

Viele Grüße

Christian

BeitragVerfasst: 23.07.2018, 18:45
von Lauscher
Und wieder etwas gelernt :cheers:

Viele Grüße
Jens

BeitragVerfasst: 23.07.2018, 19:01
von Matty
Mister Cool hat geschrieben:
Hornguru hat geschrieben:Hi Matty

Ne gibbet nit. Das wär auch wie Porsche mit Anhängerkupplung :wink:


Die gibt es, per Fernbedienung elektrisch ausfahrbar :-)

Grüsse,
Alwin


Siehste, selbst der hat ne Fernbedienung :P
https://www.youtube.com/watch?v=eg5eOTlOiYo

Außerdem - um mal beim Metapher zu bleiben - sind wir HiFi-Jünger doch irgendwie die Wohnwagenbesitzer unter den Porschefahrern (=potentiellen Motu-Nutzern), die Profi-Equipment außerhalb ihres eientliche Einsatzbereiches verwenden. Dass es hierfür einen Markt gibt,hat zuletzt RME mit Ihrem DAC erkannt.
Der Bedarf nach einer Fernbedienung ist ja auch im Profisegment nicht völlig unüblich, nur wird dies dort ja häufig als kabelgebundene Fernbedienung gelöst.

Eine App finde ich deswegen suboptimal, da eine kleine Lautstärkeanpassung mit einem einfachen Handgriff möglich sein sollte, also ohne ein Handy o.ä. vorher entsperren zu müssen etc.

Ansonsten finde ich das Motu-Konzept auch sehr attraktiv.
Wem die Motu-Wandler nicht gut genug sind, für den gibt's ja zum Beispiel auch das hier:

Bild

Viele Grüße
Matthias

BeitragVerfasst: 23.07.2018, 19:02
von chriss0212
Mhhh....

irgendwie werden Motu und ich keine Freunde. Habe AVB jetzt an den Start gebracht...aber...
es dauert nach jedem Liedwechsel mehrere Sekunden bis sich alles synchronisiert? Also zumindest ist es in den ersten Sekunden so, dass die Musik zu langsam läuft und zerrt... nach ein paar Sekunden spielt es dann plötzlich.

Schade... jetzt könnte ich mir noch mal ein Thunderbolt Kabel besorgen und es darüber testen... USB will ich nicht mehr... das ist zu viel gehönkel, bis es klanglich alles hergibt was es kann ;)

Viele Grüße

Christian

BeitragVerfasst: 23.07.2018, 19:04
von chriss0212
Halo Mathias,

Leider hat es keine i2s Ausgänge... dann würde ich mir 3 dddacs bauen und alles wär fein ;)

In Sachen Fernbedienung könntest Du Dir was mit nem Arduino oder raspi bauen... Fernbedienung sollte kein Problem sein und OSC sollte auch gehen ;)

Viele Grüße

Christian

BeitragVerfasst: 25.07.2018, 07:55
von chriss0212
Hallo Josh

- kannst du das mal mit symmetrischen Folgegeräten nachbilden (1 wirst ja wohl haben??) ob das noch Knackst?


Ich habe das eben mit dem Stax Kophörer probiert... Es knackst, wenn ich den Netzschalter einschalte... aber das scheint nicht weiter tragisch...
Wenn die Relais schalten habe ich kein Ploppen!

Nach den Versuchen mit AVB scheint es, als gäbe es inkopatibilitäten mit dem HQ-Player und AVB. Uli hat ja wenn ich das richtig in Erinnerung habe auch den Convolver modifiziert, da es Probleme mit dem Motu gab...

Also Ploppen und AVB- Probleme bringen mich nun dazu das Ding zurück zu geben... schade ;(

Viele Grüße

Christian