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Endlich gefunden: DAS Interface für Mehrkanal-Lautstärke

Ulis Mess- und Korrekturprogramm
Lauscher
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Beitrag von Lauscher » 22.07.2018, 17:38

Was ist bei Dir passiert das Du die MOTU rebooten musstest :D :D
Das habe ich noch nicht geschafft

Viele Grüße
Jens
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chriss0212
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Beitrag von chriss0212 » 22.07.2018, 18:18

Hallo Jens

es kam einfach kein Ton mehr ;(

Vielleicht hat sich das Einhorn beim wechsel 2/6 kanal verschluckt?

Neustart Software Rechner hat nicht gereicht.

Viele Grüße

Christian... der noch mut der Rückgabe hadert ;)
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Lauscher
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Beitrag von Lauscher » 22.07.2018, 20:25

Hallo Christian :D

Wenn Du möchtest können wir gerne zusammen auf Deine MOTU gehen.

Das Einhorn trabt eigentlich ziemlich solide immer den Weg entlang.

Verwendest Du Ulis Convolver ? Hast Du die neue Version runtergeladen ?
Das war der einzige Zustand in dem das Einhorn bis zum nächsten anstoßen nicht mehr mit mir reden wollte :D
Aber auch hier kein Reboot.

Ziemlich weit unten:
viewtopic.php?f=40&t=3401&start=270

Viele Grüße

Jens
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chriss0212
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Beitrag von chriss0212 » 22.07.2018, 20:42

Hallo Jens

Bei ich falte auf nem MacBook unter OSX :)

Ich nutze gehe mit Roon 2 Kanalig indem HQ Player. Der Faltet und lädt die Dateien für die Frequenzweiche. Außerdem mache ich dort ein striktes Upsampling auf 96kHz. Das ist noch wegen Dante... und um die alte Kette mit dem MOTU vergleichen zu können. Also sollte es eigentlich keine Probleme beim Umschalten der Samplingraten geben.

Wenn ich das MOTU zurück gebe liegt es weniger am reboot.. das ist ja denke ich nur problematisch, weil ich gerade sehr viel damit spiele...

Ich habe mehr Probleme mit dem Einschaltknacken (ich hatte wirklich Angst um Hoch und Mitteltöner) sowie Klangqualität, die out of the box ohne Modifizierung nicht an die alte Kette heranreicht.

Bezogen auf den dddac ist es auch wirklich schwierig einen Erschwinglichen DAC zu finden der weniger als 5k kostet und ihn deklassiert... und wir reden nur von einem 2 Kanal DAC. Es gab bisher aus meiner Sicht nur einen Linn der noch etwas farbenfroher gespielt hat.

Viele Grüße

Christian
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Hornguru
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Beitrag von Hornguru » 22.07.2018, 23:49

Hallo

Der Threat wächst ja munter :)

Einschaltknacksen, ganz ganz schlecht, allerdings! Das soll nicht sein. Da werde ich mal den Service Typ wieder kontaktieren was der Mist soll. Aktive Monitore im Studio sind schließlich standard. :oops:

Aber was lebloser klang angeht. Wenn du neu einmisst. Ich erinnere mich vorher hattest du zusammen mit Uli aufwendigst Filter gebaut. Nun irgendwas anderes irgendwie gemacht. Ja kein Wunder dass das anders klingt :)

Wie wäre es denn wenn du aus den alten Dateien die passenden Filter für das Motu konsolidierst. Das lässt sich doch sicher nachbilden. Auch eventuelle Filter der anderen Interfaces die du genau definiert hattest. Alles reinfalten in die neuen Filter.
Einmal drüber Messen nur zum Gegencheck.
Das wär fair!

Dass es denn wegen vor allem dem phänomenal guten Rauschabstand etwas "entspannter & weniger nervös" klingt wäre ein nachvollziehbarer Effekt, nicht zu verwechseln mit leblos. Wobei ich auch das bei anständiger Qualität der anderen Geräte weniger glaube.


https://s3.amazonaws.com/motu-www-data/ ... _Guide.pdf

Eingänge Voll Analog von -96 Dämpfen bis +24 Verstärken (beste Möglichkeit Vollaussteuerung des Quellgerätes auf Maxima legen!)

Je Ausgang individuell "Trimrange" -4 bis +20dB analog (Treiber Empfindlichkeit Ausgleichen sodass Acourate Filter nahe 0 laufen, bzw auch schwächsten Treiber so laut wie möglich, ggf Endstufeneingang wieder dämpfen auf max Abhörlautstärke, gibt guten Rauschabstand)

Rädchen an der Front : 32 Bit Digitalregler

Gruß
Josh
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chriss0212
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Beitrag von chriss0212 » 23.07.2018, 07:06

Hallo Josh
Aber was lebloser klang angeht. Wenn du neu einmisst. Ich erinnere mich vorher hattest du zusammen mit Uli aufwendigst Filter gebaut. Nun irgendwas anderes irgendwie gemacht. Ja kein Wunder dass das anders klingt :)
Neeee... das Setup hat keine aufwendigen Filter... im Gegenteil. Wie beschrieben alles simpelst... per analogem parametrische EQ entzerrt und dann nur Phase/Zeit korrigiert. Einfach Target so weit hochgeschoben, dass nix korrigiert wird.

Das gleiche habe ich mit dem MOTU gemacht... Frequenzgang korrigiert in dem ich mit parametrischen EQ‘s den F-Gang nachgebildet habe wie er auch beim anderen Setup ist, dann Zeit/Phase korrigiert und es klingt anders.

In der Analogen Kette sind ja einige Geräte mehr... daß das anders Klingt bleibt ja nicht aus... habe mir einfach erhofft, dass das MOTU mithalten kann...

Ich nutze übrigens den Nachfolger des DAC‘s den der Klaus am Yeti Horn nutzt!

Viele Grüße

Christian

Grüße

Christian
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Lauscher
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Beitrag von Lauscher » 23.07.2018, 10:29

chriss0212 hat geschrieben:
Neeee... das Setup hat keine aufwendigen Filter... im Gegenteil. Wie beschrieben alles simpelst... per analogem parametrische EQ entzerrt und dann nur Phase/Zeit korrigiert. Einfach Target so weit hochgeschoben, dass nix korrigiert wird.

Das gleiche habe ich mit dem MOTU gemacht... Frequenzgang korrigiert in dem ich mit parametrischen EQ‘s den F-Gang nachgebildet habe wie er auch beim anderen Setup ist, dann Zeit/Phase korrigiert und es klingt anders.

In der Analogen Kette sind ja einige Geräte mehr... daß das anders Klingt bleibt ja nicht aus... habe mir einfach erhofft, dass das MOTU mithalten kann...
Hallo Christian,

Ich kann mir aus der Ferne kein Urteil bilden – es hört sich für mich aber so an als hättest Du mit „einer individuellen Einstellung" in Deiner „längeren Kette“ einen für Dich in Deinem Raum spektakulären Klang hin bekommen. Das hört sich bestimmt super an – hat aber – wenn meine Vermutung stimmt – nichts mit dem Inhalt der Aufnahme zu tun – und auch nicht mit einem ausgeglichenen Frequenzgang. Muss es ja auch nicht – Hauptsache es gefällt.

Ich glaube das Du in einer Sackgasse bist – Du kannst wenig verändern sonst ist dieser tolle Klangeindruck nicht mehr vorhanden oder eben anders – merkst aber das das irgendwie noch nicht richtig ist.

Die Acouratekurve so einzurichten wie in Deinen DSPs halte ich für einen sehr schwierigen Weg. Selbst von einer DSP zu einer anderen DSP wird das nicht gelingen. Google mal danach.

Du hast ja auch eine Fireface. Ich glaube wenn Du eine der beiden - aus meiner Sicht guten Soundkarten verwendest und von 0 anfängst – alles neu einmisst - erstmal ohne "besondere Einstellungen" und Dich mit der Raumakustik weiter auseinander setzt, wirst Du weiter kommen. Oder Du bleibst einfach bei Deiner Kette. :D

Die „bisherige“ Kette kannst Du ja als 2te Kette weiter betreiben. Bei mir habe ich nach kurzer Zeit die 2te Kette nicht mehr angemacht – und möchte auch nicht wieder zurück.

Viele Grüße
Jens
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chriss0212
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Beitrag von chriss0212 » 23.07.2018, 11:10

Hallo Jens

Danke, dass Du Dich so einbringst ;)
Du hast ja auch eine Fireface. Ich glaube wenn Du eine der beiden - aus meiner Sicht guten Soundkarten verwendest und von 0 anfängst – alles neu einmisst - erstmal ohne "besondere Einstellungen" und Dich mit der Raumakustik weiter auseinander setzt, wirst Du weiter kommen. Oder Du bleibst einfach bei Deiner Kette. :D
Jetzt kommt ein Teil des persönlichen Geschmacks und mir ist klar, dass das viele ganz anders sehen:
Also das Fireface ist ein gutes Gerät zum messen... aber nicht zum Musik hören. Es hat ja Gründe, warum ich das schon seeehhhhrrr lange zum hören ausgemustert habe ;)
Ich beschäftige mich ja schon einige Jahre mit Acourate und habe es noch nie geschafft mit einer Soundkarte (und ich hatte schon einige da) so weit zu kommen wie mit einem musikalischem DAC. Ich hatte ja die Hoffnung, dass sich das mit dem Motu ändert, dem ist aber nicht so. Ich höre anscheinend nicht gerne Messtechisch korrekt. Aber das ist eben persönlicher Geschmack. Ich bin da aber auch weiterhin offen und werde das Experimentieren nicht aufgeben... Aber umschwenken werde ich erst, wenn es jemand schafft mich akkustisch und nicht durch Diskusion vom Gegenteil zu überzeugen. Ich kann ja auch nicht so richtig erklären, was es ist, was anders ist...
Nehmen wir mal den Bass: ein über Acourate korrigierter bass klingt deutlich konturierter als mein dahingeschwurbelter... sieht auch messteschnisch besser aus... aber mein dahingeschwurbelter gefällt mir besser...
Und ich schaffe es nicht, das Motu so zu Kurbeln, dass ich es gegen meine bisherige Kette vorziehen würde. Das ist mir schon mit vielen Geräten so ergangen.
Dass ich z.B. beim dddac gelandet bin war ja auch eine gehörmässige Entscheidung. In die Kette gehängt... und egal was ich kurbel... das Ding gefiel mir einfach besser als die Vorgänger. Dieser Effekt will sich beim Motu aber einfach nicht einstellen.
Vielleicht liegt es ja an Dante... Ich hatte ja die Hoffnung, das AVB klappt, dann wäre ich konzeptionell nahe an Dante. AVB war der Grund warum ich das Interface in Erwägung gezogen habe aber das will bei mir nicht spielen.
Na ja... und dann das ploppen... Wenn ich immer Angst haben muss, mir meine Lautsprecher abzuschiessen, wenn ich das Gerär einschalte... ne... das geht nicht. Nach dem, was ich gelesen habe, scheint dies ein problem bei unsymetrischen Endgeräten zu sein. Bei symetrischen scheint das Problem nicht vorhanden.

Leider gibt es im Store bei vor Ort Kauf nur 7 Tage Money Back... sonst würde ich das Ding bis zum Workshop behalten... Aber so muss ich mich in dieser Woche entscheiden.

Viele Grüße

Christian
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Hornguru
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Beitrag von Hornguru » 23.07.2018, 11:20

Hallo Chris

OK geschenkt, Subjektiv kann man einfach nie auf einer Wellenlänge sein, nur dem Anschein nach :) Dafür ist die graue Masse zwischen den Ohren zu individuell (zum Glück!). Also, nimm was Spaß macht.

Wenn du darüber hinaus zum eigentlichen Thema Motu noch was sagen könntest wär das super:
- wie klingt der Motu allgemein für dich, nicht nur schlechter als der DDD, sondern so insg. im Universum? :)
- kannst du das mal mit symmetrischen Folgegeräten nachbilden (1 wirst ja wohl haben??) ob das noch Knackst?

Gruß
Josh
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chriss0212
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Beitrag von chriss0212 » 23.07.2018, 11:21

Hallo Jens... ich noch mal ;)
Die Acouratekurve so einzurichten wie in Deinen DSPs halte ich für einen sehr schwierigen Weg. Selbst von einer DSP zu einer anderen DSP wird das nicht gelingen. Google mal danach.
Weder gibt es eine Acourate Kurve, noch gibt es derzeit einen ausgewiesenen DSP.

In der analogen Kette gibt es einen parametrischen Equalizer aus der Studiotechnik (Meyer Sound CP10 https://mpe.berklee.edu/documents/studi ... manual.pdf) die parametrischen Filter habe ich im Motu nachgebildet und Messteschisch verglichen. Klar wird das nicht 100% aber man kommt so nah drann, dass man vergleiche anstellen kann.

In beiden Sytemen habe ich dann per Acourate NUR die Zeit/ Phase korrigiert... und das mit identischen Einstellungen. Und die analogere Kette hat die Nase vorne.
Nehme ich nun alle Korrekturen raus... und sorge nur dafür, dass die einzelnen Chassies die richtige Frequenz bekommen... ist der Frequnzgang und Phase/ Zeit natürlich messteschnisch echt mies... aber trotzdem gefällt mir das analogere besser. Also was ist es, was klang ausmacht. Hierzu gibt es schon X Threads... und da halt jeder Jack anders ist und anders hört, wird es hier keine Klärung geben ;). Ich glaube man muss den Anderen einfach lassen ;)

Viele Grüße

Christian
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Hornguru
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Beitrag von Hornguru » 23.07.2018, 11:28

Hallo Chris

Ja mit Acourate und Treibern und Einmessung dreht man an viel zu vielen Rädchen um dabei noch den DAC rauszuhören.
Ich glaube auch nicht dass ein widerholtes Einmessen, mit gleich aussehenden Einstellungen, und "gefühlt" gleichem Standort des Mikros" da ein 1:1 identisches Ergebnis liefern.
Ruck zuck liegst du 1dB daneben. Das ist nicht viel, die meisten werden es nicht merken, aber bei DACs reden wir über 10tel dB, da kann man so eigentlich nicht fair bleiben.

Theoretisch müsste man sogar die Kabel auf die Impedanzen der Ausgangsstufen angleichen, die Pegel zu den Endstufen ausgleiche, die Abhörlautstärke auf 0.1dB gleich einmessen und per A-B-Switch im Sitzen hin und her schalten können. Und wenn man dann unter diesen Umständen sogar noch deine ganze analog-Kette als Loopback einmessen und als Inverse ins Motu Filter reinfalten würde, wäre sicher kein Unterschied mehr Hörbar :wink:
Aber egal, Offtopic.


zurück zu meinen 2 Fragen von vorhin :) Ich bin dir ganz Ohr!

Gruß
Josh
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chriss0212
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Beitrag von chriss0212 » 23.07.2018, 11:37

Hallo Josh
Wenn du darüber hinaus zum eigentlichen Thema Motu noch was sagen könntest wär das super:
- wie klingt der Motu allgemein für dich, nicht nur schlechter als der DDD, sondern so insg. im Universum?
Ich versuche es mal ;)

Also Tonal ist es eigentlich OK. Es klingt auch etwas weniger hart, als der Najda DSP den ich vorher probiert habe... und das ohne Dante sondern über USB. So gesehen also schon mal gut ;)

Aber der dddac klingt natürlicher. Irgendwie dynamischer. Man hat das Gefühlt, beim Motu geht etwas verloren.
Feine Hintergrunddetails, die beim dddac klar vorhanden sind, sind beim Motu irgendwie nicht da... obwohl sie da sind...
Die Räumlichkeit klingt irgendwie authentischer.
Stimmen: irgendwie sind die realer, ich höre viel ruhiges Zeugs mit kleinen Besetzungen. Da passiert irgendwie mehr.
Beim Motu sitze ich da und versuche zu analysieren... beim dddac höre ich einfach Musik. Wie Du merkst, fällt es nicht leicht, das zu beschreiben.

Ich möchte auch nicht in so eine Vodoo Sprache abdriften ;)

Als gelernter Radio- und Fernsehtechniker Meister fällt es mir ja selber schwer Messgeräte für das letzte Quäntchen außen vor zu lassen... Ich nutze ja selber Messtechnik um im groben da hin zu kommen wo ich hin will. Aber bissher mache ich das Tüpfelchen dann gerne selber ;)

Ploppen: Ja, werde ich mal versuchen. Ich hänge mal meinen STAXX Kophörer Verstärker drann... den kann ich ja so leise machen, dass keine Schäden auftreten können ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitrag von chriss0212 » 23.07.2018, 12:02

Hallo Josh
Ja mit Acourate und Treibern und Einmessung dreht man an viel zu vielen Rädchen um dabei noch den DAC rauszuhören.
Das sehe ich anders... ich glaube, dass ich raushören kann, ob Motu oder dddac Kette spielt... egel wie laut oder leise... egal wie eingemassen, so lange man nicht völlig verkurbelt ;)

Man hört ja auch ganz klar verschiedene Netzteile heraus... und die haben mit hörbaren Frequenzgangunterschieden nun wirklich nix zu tun.

Der dddac ist mit dem Forums S11 Netzteil noch einmal klar besser geworden... ich habe bis dahin mit Akkus gehört.
Ich glaube auch nicht dass ein widerholtes Einmessen, mit gleich aussehenden Einstellungen, und "gefühlt" gleichem Standort des Mikros" da ein 1:1 identisches Ergebnis liefern.
Grundsätzlich bin ich bei Dir... allerdings war die Mikrofonposition nicht gefühlt gleich, sonder 100% identisch, da ich beide Messungen nacheinander gemacht habe ;)

Grüße

Christian
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chriss0212
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Beitrag von chriss0212 » 23.07.2018, 12:19

Ich werde heute Abend auch das Thema AVB noch einmal angehen...

Vielleicht spielt es nicht, weil ich am MacBook für Dante eine feste IP habe! Fällt mir gerade ein ;)

Vielleicht war ich auch zu ungeduldig....
4. After completing step #2 above, the Mac will appear in the AVB device list in the MOTU AVB web app, as shown below. PLEASE NOTE: it may take several minutes for the Mac to appear in the list, the first time you set this up. After the first time, though, you won't experience any delays.
Grüße

Christian
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freezebox
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Beitrag von freezebox » 23.07.2018, 12:48

Hallo Christian,

kann es sein, dass es die analoge Weiche ist, die den Unterschied zur Acourate-Weiche macht? Ich kann ziemlich gut nachvollziehen, was Du beschreibst - mir ging es beim Umstieg von acourate-Weiche mit RME Multiface 2 auf analoge aktivweiche und Raspi+Kali+Piano DAC mit Aroio ebenso. Es klang zwar zuvor alles super korrekt, aber eben auch irgendwie steriler.

Mit meinem neuen DAC (gepimptes China-board mit es9038q2m chip) der über den Raspi und Aroio angesteuert wird habe ich nun Spaßeshalber mal wieder meinen G-sonos ohne jegliche Korrektur davor gehängt um den vollen Bedienkomfort vom sonos zu genießen - und Bam - das Ding hatte plötzlich ein Leben! Und eines kann ich ziemlich klar festmachen - es sind Becken und ganz feine Obertöne die nun viel klarer und ohne zischeln rüberkommen. Auch wirken Impulse viel lebhafter und dynamischer. Harte Klavieranschläge klingen nun wie solche. Ich weiß nicht, wie lange ich das so hören kann, oder ob es mehr Effekthascherei ist, aber ich überlege gerade ernstaft, ob es noch einen anderen Weg als das Falten gibt.. Natürlich spielt hier vieles mit rein, so die begrenzte Rechenpower eines Raspis, dessen unsaubere (interne) Spannungsversorgung, das upsampling auf 96kHz (von 44,1kHz kommend) und zuletzt eben das Falten. Letzteres scheint ja über HQ Player (oder acourate convolver) auf dem Roon server PC ohne große Nebenwirkungen zu funktionieren, oder?

Zum Thema zurück - ich hatte gerade mit dem Motu ultralite mk4 geliebäugelt, hat ja dieselbe Wandlertechnik wie das AVB und wollte es nochmal auf einen Versuch ankommen lassen, mit acourate weiche, Faltungs PC mit acourate convolver und G-Sonos per SPDIF zugespielt, aber das was Du über das Motu schreibst erinnert mich zu sehr an mein altes setup...jetzt bin ich unschlüssig.

Ich denke man sollte sehr wohl dosiert mit Acourate umgehen. Ich hatte neulich einen interessanten Vergleich gelesen, der beschrieb, die Phasen- und F-Gang Korrektur eines linearen Lautsprechers am Hörplatz ist wie Fernsehen durch eine Kamera ohne Linse, die alle Reflektionen einfängt. Das Menschliche Ohr bzw. Gehirn ist jedoch wie eine Linse und hört "durch den Raum". Somit kann man einen linearen Lautsprecher auch in einem schlechten Raum als linear erkennen. Der Raum wird einfach weg gerechnet. Übernimmt diese Rechnung nun ein Filter, klingt es nicht mehr natürlich.

Ich denke mit dem Bass verhält es sich ähnlich. Das Gehör empfindet es als unnatürlich in einem Raum mit Moden einen komplett sauberen Bass zu hören - evtl. gefällt Dir daher der Schwubbelbass besser..

Ich werde mal diverse Dinge ausprobieren um einzugrenzen, wodurch der Eindruck von Natürlichkeit gemindert wird.

Beste Grüße,
Jörn
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