Endlich gefunden: DAS Interface für Mehrkanal-Lautstärke

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Beitragvon chriss0212 » 20.07.2018, 13:57

Hallo Josh,

Klar geht das mit dem Mac, alles geht mit Mac 8)


Leider kein Echtzeit 3D in großen Auflösungen... deswegen muss ich leider auf PC's arbeiten ;) Selbst wenn es die Software gäbe, sind die Macs zu lahm ;)

Will man alles Headless, stabil vom ROM, mit WAF, bleibt einem eigentlich nur 1 Lösung die sogesehen mein Favorit wäre: Der Abacus Preamp 14 mit nachfolgender analog Weiche (Accuphase, Thel, Yamaha, DBX etc).


Bei mir ist es derzeit die DBX Weiche (sämtliche Kondensatoren und Treiber IC's gewechselt und Foren S11 drann)

dann hätte ich aber gerne auch 150m2 Raum wie Klaus S. mit dem Yetihorn :) (da hört mans dann nicht mehr raus )


in Sachen Raumgröße ist es ja bei mir etwas ähnlich ;)

Aber vielleicht probier ich das Motu Teil mal aus. Vielleicht haben die hinter den Ausgangskondensatoren vor den Relais keine Wiederstände gegen Masse... dann würde es immer erst ploppen, bis die Kondensatoren wirklich blocken! Das könnte man ja in den Griff bekommen ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Mister Cool » 20.07.2018, 14:24

Hi,

Nicht alles geht mit Mac -> Acourate, aber damit habe ich mich arrangiert.

Ich habe meine Vision bez. Flexibilität und freie Wahl der Abspielsoftware unter Benutzung von Acourate noch nicht aufgegeben. So sieht sie aus

Bild

Die Schlüsselrolle spielt die Black Box. Es soll ein Raspbery Pi mit einem in das BS integrierten Convolver sein. (Aroio?). Am Eingang akzeptiert er das digitale Signal als USB, Coax, Toslink, WiFi,.. und am Ausgang kommuniziert optimal mit dem Motu 828.

Dann ist es egal, ob das Signal von Windoof mit Roon oder von Mac mit ITunes oder von iPad gestreamt oder ... kommt.

Wenn ich mit meinen jetzigen grossen Baustellen fertig bin, gehe ich das Thema an. Das wird schon :-)

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon chriss0212 » 20.07.2018, 14:50

Hallo Alwin...

das kann ja nicht klappen... Deine Black Box ist ROT ;)

In Sachen Raspi: Ich habe bisher leider noch keine Lösung basierend auf einem Raspi gehört, die ich klanglich gut fand ;(

Aber ich drücke Dir die Daumen :cheers:

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon chriss0212 » 20.07.2018, 22:01

Haben 828es und 1248 die gleich Wandler? Gibt es neben 2 Mikro Inputs mehr beim 1248 noch andere Unterschiede?

Grüße

Christian
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Beitragvon Pittiplatsch » 21.07.2018, 15:37

Sehr interessante Diskussion gerade weil ich mich auch gefragt habe was es an alternativen zu meine RME FF UCX geben wuerde. Es sieht aus als waere es da recht duenn...

Ich glaube mit RME geht das auch nicht


Der EQ im RME FF UCX hat nur drei baender pro Kanal inclusive lowpass. Als ich das UCX gekauft habe war mir nicht mal klar das ich es jemals nutzen wuerde, aber mittlerweile moechte ich genau Dieses Featuere nicht mehr missen. Man kriegt recht schnell z.B. eine Sub-Sat anpassung hin und hat dann i.d.R immer noch 1..2 Baender uebrig um die groebsten Raummoden anzugehen.
Mir faellt keine Variante ein wo ich das mit so geringen Aufwand realisieren koennte - ich werde das Motu aber im Auge behalten; wenn das dort auch geht koennte ich direkt schwach werden... :)

Viele Gruesse,
Tobias
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Beitragvon chriss0212 » 21.07.2018, 21:52

So...
Nach Anlaufschwierigkeiten habe ich jetzt auch ein 828es zu Hause :)

Für das Geld bin ich recht angetan von dem Ding. Es kann noch nicht mit meiner analog angehauchten Kette mithalten, aber wenn ich vergleiche, was die „analoge Kette“ mit dem dddac vorne weg gekostet hat, wäre es ja auch schade, wenn es anders wär.

Ich werde morgen versuchen noch ein wenig mehr Leben in die Büchse zu bekommen. Tonal und Bühne ist gut... klingt nur noch etwas leblos. Ich überlege schon, ob ich das Ding Zerlege und ihm die Foren Netzteile gönne :)

Sollte mir das gelingen, wird das eine sehr schlanke Kette :cheers:

Was ich noch nicht durchschaut habe: die pegelregler für die Analog Outs: sind die auf analoger Ebene oder noch digital?

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Lauscher » 21.07.2018, 23:31

Hallo Christian,

Hast Du auch neu eingemessen ?

Und wie sieht Deine Kette mit Motu nun aus - sehr schlank ist nicht sehr konkret :D

Zu Deiner Frage: ich gehe von digital aus.

Viele Grüße
Jens
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Beitragvon chriss0212 » 22.07.2018, 07:52

Hallo Jens,

Klar habe ich neu eingesessen. Müsste ja jetzt auch die Frequenzweiche in Acourate „bauen“. :)

Allerdings nutze ich die Frequenzgangkorrektur in Acourate nur im Bassbereich... den Rest schraube ich manuell mit parametrischen EQ‘s. Mittel-Hochton wird nur Zeit korrigiert.

Bei meiner analogen Korrektur wird ja auch der Bass analog korrigiert... vielleicht versuche ich das auch noch mal in der MOTU Kette.

Bisher ist mein persönlicher Eindruck (ich hoffe das ändert sich ab dem Workshop), dass manuelle F-Korrektur irgendwie lebendiger klingt als Acourate. Aber auf die Zeitliche Korrektur möchte ich keinesfalls verzichten. Die hat aus meiner Sicht viel mehr mit der Bühnenabbildung zu tun als ein gleichmäßiger Frequenzgang. Es scheint mir persönlich sogar so zu sein, das Abweichungen links/rechts nicht so gravierenden Einfluss haben.

Was die Kette angeht: MacBook mit Roon, von Roon 2 Kanal in den HQ-Player der das Falten inkl Frequenzweiche übernimmt (war mir neu,dass der HQ-Player das kann). Von da auf das MOTU und dann die Endstufen.

Leider habe ich es bisher noch nicht geschafft AVB vom MacBook in das MOTU an den Start zu bekommen. So viel zu: ist beim Mac alles gaaanz einfach :)

Wäre schade, wenn MOTU die Regelung der Analogstufen auf digitalem Weg macht... die paar Cent für ne analoge Regelung hätten durchaus noch sein dürfen ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Lauscher » 22.07.2018, 11:42

Hallo Christian,

Ich glaube mit kleinem Geld kannst Du eine gute analoge Lautstärke Regelung nicht umsetzen :D

Der Höreidruck von Dir liegt m.E. am Frequenzgang - lege doch mal beide Frequenzgänge übereinander.
Also der vorherige mit dem neuen Acourate-Motu eingemessenen.
Ich glaube das Du dem „Geheimnis“ der Leblosigkeit dadurch auf die Spur kommst.

Durch Erweiterung der Kette einen besseren Klang zu bekommen hört sich für mich erstmal merkwürdig an. Da müsste ja ein Gerät in der Kette einen Eigenklang mit einbringen. Das kann sehr gut klingen - war aber auf der Aufnahme bestimmt so nicht enthalten.

Viele Grüße
Jens
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Beitragvon chriss0212 » 22.07.2018, 12:12

Hallo Jens

Durch Erweiterung der Kette einen besseren Klang zu bekommen hört sich für mich erstmal merkwürdig an. Da müsste ja ein Gerät in der Kette einen Eigenklang mit einbringen. Das kann sehr gut klingen - war aber auf der Aufnahme bestimmt so nicht enthalten.


Messtechnisch gebe ich Dir zu 100% recht... zumindest, wenn wir die uns bekannten Messgrößen versuchen zu interpretieren ;)

Ich versuche gerade genau den Frequenzgang, den meine "analogere Kette" macht in etwa nachzubilden... aber mal sehen wie nah man damit kommt.

Ich habe schon seeeehr viele versuche unternommen aber was ich bisher nie hin bekommen habe ist für mich guten Klang nur durch einem Frequenzgang abzuleiten. Mal sehen, ob es in dieser Konstellation: gleicher Rechner, gleiche Software, gleiches Vorgehen, ähnlicher F-Gang, gleiche Verstärker, gleiche Lautsprecher besser gelingt. Aber wir haben ja schon auf sehr velen Workshops Geräte getauscht die quasi einen linearen F-Gang haben aber doch sehr unterschiedlich klangen.

Und ich lege keinen Wert darauf, dass es an meinen so ankommt, wie es auf dem Datenträger ist... ich habe je meinen eigenen Geschmack nd somit ist für mich Schönfärberei erlaubt. Jedem Jeck das Seine ;)

Und dann nicht zu vergessen: die "analogere Kette" hat, wenn ich den Neupreis ansehe etwa das 7 fache gekostet und ist an den für mich entscheidenden Stellen modifiziert. In der aktiven Frequenzweiche habe ich fast 80! Kondensatoren getauscht.

Ich werde berichten ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Mister Cool » 22.07.2018, 13:43

chriss0212 hat geschrieben:Hallo Jens,

Klar habe ich neu eingesessen. Müsste ja jetzt auch die Frequenzweiche in Acourate „bauen“. :)

Allerdings nutze ich die Frequenzgangkorrektur in Acourate nur im Bassbereich... den Rest schraube ich manuell mit parametrischen EQ‘s. Mittel-Hochton wird nur Zeit korrigiert.

Bei meiner analogen Korrektur wird ja auch der Bass analog korrigiert... vielleicht versuche ich das auch noch mal in der MOTU Kette.

Bisher ist mein persönlicher Eindruck (ich hoffe das ändert sich ab dem Workshop), dass manuelle F-Korrektur irgendwie lebendiger klingt als Acourate. Aber auf die Zeitliche Korrektur möchte ich keinesfalls verzichten. Die hat aus meiner Sicht viel mehr mit der Bühnenabbildung zu tun als ein gleichmäßiger Frequenzgang. Es scheint mir persönlich sogar so zu sein, das Abweichungen links/rechts nicht so gravierenden Einfluss haben.

Was die Kette angeht: MacBook mit Roon, von Roon 2 Kanal in den HQ-Player der das Falten inkl Frequenzweiche übernimmt (war mir neu,dass der HQ-Player das kann). Von da auf das MOTU und dann die Endstufen.


Den vergleich würde ich erst dann wagen, wenn das volle Potential von Acourate ausgeschöpft wäre. Angefangen bei Weichen über die Treiberlinearisierung bis hin zu Lauzeitkorrektur und einer lebhaften Zielkurve. eine perfekte Schritt-für-Schritt Anleitung dazu gibt es von Mitch Barnett im Internet

grüsse
Alwin
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Beitragvon Lauscher » 22.07.2018, 14:11

Hallo Christian,

Das mit dem Eigenklang kenne ich auch - ich habe lange Zeit eine Röhrenhybrit Vorstufe verwendet und mich nur schweren Herzens davon getrennt. Die machte so einen schönen Glanz über die Musik :cheers:

Mittlerweile habe ich mur eine sehr kurze Kette und bin mit dem Klang sehr zufrieden - obwohl noch sehr viel geht.

Alvin gebe ich schon recht - den endgültigen Vergleich kannst Du im Grunde erst anstellen wenn beide Ketten perfekt sind —— aber damit wird der Vergleich ja auch nie stattfinden :D Fertig werden wir wohl nicht werden :D

Ich bin auf den Workshop mit Uli sehr gespannt.

Viele Grüße
Jens
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Beitragvon chriss0212 » 22.07.2018, 14:35

Hallo Alwin

Den vergleich würde ich erst dann wagen, wenn das volle Potential von Acourate ausgeschöpft wäre. Angefangen bei Weichen über die Treiberlinearisierung bis hin zu Lauzeitkorrektur und einer lebhaften Zielkurve. eine perfekte Schritt-für-Schritt Anleitung dazu gibt es von Mitch Barnett im Internet


Welchen Vergleich? Ich stelle zwei gemessene Frequenzgänge so gleich wie es geht ein... nehme die gleichen Einstellungen in Acuorate... gleicher Rechner, gleiche Software, gleiche Verstärker. Und trotzdem klingt das Eine extrem anders als das Andere... Aber darüber gibt es im Forum schon tausend Diskussionen die nicht zielführend sind, denn durch Diskussionen wirst Du es nicht hören... nur durch probieren ;)

Und egal welche Zielkurve ich angehe... ich entscheide mich am Ende immer für das gleiche Gerät. Klang im gesamten hat nur bedingt mit dem Frequenzgang zu tun. Unser Ohr/ Gehirn ist was das angeht sehr anpassungsfähig. Der Frequenzgang darf natürlich nicht total verorgelt sein ;)
Du kennst doch sicher das Gefühl: kommst vom Berg... plötzlich macht es plop im Ohr und plötzlich ist wieder Grundton da... und man hat die ganze zeit nicht gemerkt, dass es gefehlt hat ;)

Die Anleitung von Mitch kenne ich natürlich.

Aber um auf den eigentlichen Threadtitel zurück zu kommen:
Für das Geld ist das Motu klanglich wirklich ein solides Gerät. Trotzdem werde ich es glaube ich zurück geben.
Warum:
1) Meine bisherige Kette bestehend aus gepimtes Dante -> dddac -> Brocksieper Pe (unmodifiziert) -> Meyer Sound CP10 par. EQ (nur umgebaut auf RCA) -> DBX Frequenzweiche (komplett umgebaut... inkl externen Forums S11) spielt FÜR MICH einfach natürlicher und dynamischer
2) Einschaltploppen was fast für einen Herzinfarkt geführt hat
3) Das Einschaltploppen kommt auch, bei einem Reboot (was leider auch 2* nötig war) und nicht nur bei hartem Ein- und Ausschalten.

Wenn das Motu auf Augenhöhe gespielt hätte und sich dadurch das Potenzial ergeben hätte, dass es nach Modifikation besser spielt, würde ich es sicher behalten. Aber so muss ich erst einmal Hand anlegen, um da hinzukommen wo ich jetzt bin.Das ist aus meiner Sicht nicht das sinnvollste vorgehen ;)

Vielleicht ist der Vergleich ja auch nicht ganz fair, denn die alte Kette kostet ein vielfaches des Motu.

Ich bin mir sicher, dass sehr viele mit dem Gerät sehr zufrieden Musik hören werden... ich werde wohl leider nicht dazu gehören.

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Mister Cool » 22.07.2018, 15:02

Frequenzgang ist nicht alles. Mir geht viel mehr um die Weichen und die perfekte Zeitrichtigkeit.

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon chriss0212 » 22.07.2018, 15:08

Hallo Alwin,

Frequenzgang ist nicht alles. Mir geht viel mehr um die Weichen und die perfekte Zeitrichtigkeit.


Absolut richtig... Ich mache je eine Zeitliche Korrektur über alles... nur den Frequenzgang löse ich derzeit noch anders. Vielleicht ändert sich das mit dem Acourate Workshop :)

Ich hatte aber auch noch niemanden bei mir, da sich über fehlende Räumlichkeit beschwert hat ;)

Viele Grüße

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