Endlich gefunden: DAS Interface für Mehrkanal-Lautstärke

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Endlich gefunden: DAS Interface für Mehrkanal-Lautstärke

Beitragvon Hornguru » 19.07.2018, 22:41

Moin in die Runde

Hatte heute Diskussion mit einem Motu Entwickler, endlich haben die zurückgerufen .... :roll:

Ich durfte etwas bohren was das neue Interface 828 ES angeht, was ja an sich ein Feines ist, aber sich mit Angaben bedeckt hält.

Der Sabre 32 Wandler, die galvanisch getrennten Eingänge (sogar USB), die Messwerte an der Grenze des machbaren (kein Zufall, AudioPrecision hat im Messinstrument die gleiche Elektronik) und brilliante , vollsymmetrische Ausgangsstufen die jeden Preamp erröten lassen.

Hier ein Review mit Messungen:
https://www.soundandrecording.de/stories/motu-828-es-netzwerkfaehiges-thunderbolt-usb-audio-interface-im-test/

Für den audiophilen: Laut Typ am Telefon gibts sogar 3 getrennte Netzteile mit hochwertigen E Trafos, DC gekoppelte Ausgänge, galvanisch getrenntes USB, re-clocker für alle digitalen Eingänge, etc.

Dem noch nicht genug. Tatsächlich ist die Lautstärkeregelung am Frontpanel Dial machbar für alle 8 analogen Ausgänge. Ein Stereo-4-Weg Acourate läuft also.
Und tatsächlich läuft das sogar im 32 Bit Fließkomma vor dem eigentlich Wandler der die Bits nochmal auf 24 Bit rundet, feine Sache! Kann man sogar den Acourate Convolver Lautstärkeregler ersetzen.
Und da zieht man so langsam mit den besten analogen gleich, oder dran vorbei.

Nun, 4 Wege sind nicht jedermanns Geschmack, da fehlen mir ein paar Kanäle zur vollen Flexibilität.
Aber auch das geht. Der Knopf ist ja schließlich digital :D
Ähnlich einem Wlan Router kann Xbeliebiges Gerät per IP auf das Interface zugreifen und unter vielem Anderen auch das Routing ändern.
So kann man eine Gruppe von Ausgängen dem Lautstärkeregler zuweisen.
Bild

und wenn das nicht reicht, das ist der eigentliche Crux dieses Beitrages, kann via AVB
Bild
einfach ein paar Geräte konsolidieren und so 16 oder 32 oder 128 Ausgänge an einem Knopf regeln :cheers:

Wer jetzt meckert dass evtl nicht alle Kanäle die gleichen Empfindlichkeiten hätten... auch das geht, die Vollaussteuerung jedes Ausganges lässt sich auch nochmal um 14dB per Software Feinabgleich regeln. Und das sogar als voll-analoge Empfindlichkeit jeder Ausgangsstufe! Bäm

Letztere Kanal-Konsolidierung ist für mich das Killer Feature. Alle Gedanken über Lautstärke lösen sich in Luft auf. Sollte trotzdem noch jemand ne Alternative haben, lasst es mich wissen :)

Gruß
Josh
Bild
Hornguru
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1083
Registriert: 08.02.2016, 14:13
Wohnort: Trier

Beitragvon Mister Cool » 19.07.2018, 23:37

Bild
Mister Cool
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 761
Registriert: 23.11.2017, 00:21

Beitragvon Hornguru » 19.07.2018, 23:41

Hallo Alwin

Dann hätte sich die letzte Frage aus deinem Threat ja auch geklärt.

8 Kanäle hatte die günstigere AVB 8A ja auch schon.
Aber unbegrenzt viele Kanäle an einem Regler... mein Kopf wippt immer noch 8)

Gruß
Josh
Bild
Hornguru
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1083
Registriert: 08.02.2016, 14:13
Wohnort: Trier

Beitragvon Lauscher » 20.07.2018, 00:33

Hallo Josh,

Ja klanglich und von der Bedienung finde ich den 828es sehr gelungen. 10 Kanal analog symmetrisch stehen zur Verfügung.
Läuft bei mir ohne Probleme.

Auch die Vernetzungsmöglichkeit ist perfekt - ich habe für DD auch die 24 AO daneben.

Was nicht funktioniert ist eine Motu 8A pro LS. Das läuft nicht 100% synchron. Acourate merkt die Laufzeitdifferenz :D Mein Plan war zuerst pro LS eine Motu. Also Kabel pro LS: 1 x Strom und 1 x LAN.
Der Gedanke war zu verlockend.


Viele Grüße
Jens
Bild
Lauscher
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 172
Registriert: 30.09.2017, 07:54
Wohnort: Oldenburg

Beitragvon Lauscher » 20.07.2018, 00:42

Ach ja — die Alternative bzw. Ergänzung :D

http://www.2pi-online.de/html/dspampi.html

Damit hast Du eine echte analoge Lautstärkereglung. Beliebig modular erweiterbar und über eine Lautstärkereglung pegelgleich zu bedienen. Das gibt es auf dem Markt noch nicht.
Gleicher Rauschabstand wie die Motu.

Ich bin gespannt ob das wirklich ein klanglichen Vorteil hat. Aber:
Diese Lautstärkereglung hat aber auch meine Frau im Griff :D
Bild
Lauscher
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 172
Registriert: 30.09.2017, 07:54
Wohnort: Oldenburg

Beitragvon chriss0212 » 20.07.2018, 07:41

Hallo Josh,

Hier ein ganz netter subjektiver Vergleich zwischen Focusrigt, MOTU und RME.

https://m.youtube.com/watch?v=HGmGgySjkAI#fauxfullscreen

Hier schneidet das RME zwar als präziser, das MOTU aber als musikalischer ab.

Achtung: Es wird von starken Geräuschen beim Ein und Ausschalten beim MOTU berichtet. Das ist nicht der erste Bericht, in dem hiervon gesprochen wird. Es scheint aber nicht bei allen Geräten/ Umgebungen aufzutreten.

Viele Grüße

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 2591
Registriert: 06.01.2015, 22:03
Wohnort: Wuppertal

Beitragvon chriss0212 » 20.07.2018, 07:47

Eine Frage noch zum MOTU:

Könnte man mit dem DSP auch intern im MOTU eine Frequenzweiche realisieren?

Viele Grüße

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 2591
Registriert: 06.01.2015, 22:03
Wohnort: Wuppertal

Beitragvon Mister Cool » 20.07.2018, 09:45

hi,
daran habe ich auch gefacht, aber es hat keinen Lowpass Filter

Grüsse,
Alwin
Bild
Mister Cool
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 761
Registriert: 23.11.2017, 00:21

Beitragvon Hornguru » 20.07.2018, 10:06

Hallo Jens

2x 8A war auch mein Plan. Klar driften die. Deshalb muss man synchronisieren. Dazu legt man den Rechner an den AVB Switch. Dieser füttert die 2x 8A und hält sie synchron an der Leine. Dann geht das. Dann kann auch jedes 8A getrennt AD Wandeln, maximale Kanaltrennung, und eigenes HighEnd Linear Netzteil pro Gerät (was ich dummerweise schon besorgt habe bevor das 828ES kam).

Das DSPamPi ist mir halbwegs geläufig. Ich bin da kritisch. Erstmal ist es entweder auch Arbeit oder Teuer oder Beides (Beispiel 16 Kanäle). Und dann ist eine Lautstärke-Regelung des Verstärkungsfaktors auch kritisch. Wenn die Abstimmung über die Jahre driftet klingt das mies, die Gegenkopplung funktioniert nur sauber in einem bestimmten Verstärkungsfaktor. Bekannter Entwickler flucht drüber. Yamaha C60 + C70 und einige andere haben auch Probleme damit. Keine Langzeit-Zuverlässigen Geräte.


Danke für den Hinweis mit den Geräuschen Chris !!! Das ginge garnicht. Muss ich testen.
Hat sonst jemand das 828ES direkt an den Endstufen? Ploppt da was ?

Hat man ne Soundkarte direkt an ner Potenten Endstufe an Horn-Hochtönern... darf garnix knacksen beim Ein-Aus-Schalten.
Klar, der intelligente Anwender schaltet erst Interface dann Endstufe ein.
Aber, man muss ja auch mal fürs "Versehen" gerüstet sein, und nicht gleich alles kaputt + jeder taub...
Da macht meine derzeitige Soundkarte schon Probleme mit Plopp beim Einschalten.

Sigis RME hängt ja auch direkt an den kräftigen Endstufen unlimitiert am 110dB Horn.
Der kann Ein- und Ausschalten wie er will. Da machts grad mal Knacks als ob im Garten jemand aufs Schneckenhaus getreten wäre.
Beeindrucken sauber das RME !

Gruß
Josh
Bild
Hornguru
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1083
Registriert: 08.02.2016, 14:13
Wohnort: Trier

Beitragvon chriss0212 » 20.07.2018, 11:21

Hallo Alwin

daran habe ich auch gefacht, aber es hat keinen Lowpass Filter


Das habe ich fast befürchtet... Komisch, dass man an sowas nicht denkt. Ich glaube mit RME geht das auch nicht. Damit sind Mehrkanal Soundkarten für mich leider raus. Ich möchte die Weiche gerne extern lösen. Sonst wirds irgendwie immer ein echtes Hickhack, was an Sofware benötigt wird bis alles spielt.

Oder kennt noch jemand eine Soundkarte bei der man die Weiche innerhalb der Soundkarte abbilden kann?

Viele Grüße

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 2591
Registriert: 06.01.2015, 22:03
Wohnort: Wuppertal

Beitragvon Lauscher » 20.07.2018, 11:57

Hallo Josh,

Genau Dein Gedanke war auch mein Gedanke:
PC - AVB Switch - 2 x 8A - Endstufen- LS
Kein Kabelsalat - ein Stromkabel und ein Cat Kabel pro LS. Saubere Sache :D und klanglich Super.

ABER Musiktransport über Netzwerkkabel geht bisher nur mit einem Mac nicht mit Windows (Stand vor ca. 8 Monaten)
Lt. Motu fehlt noch eine „ Komponente“ im Betriebssystem. Moto ist bereit.

Hatte ich alles Zuhause. Zum Glück hat Thomann außerhalb der 60 Tage alles zurück genommen.

Über die 828es bin ich aber auch nicht unglücklich :D 2 Mikrofon Vorverstärker - 10 symmetrische analoge Ausgänge statt 8 - koaxiale S/PDIF-Ein- und Ausgänge statt nur optische. Und ein neuerer Entwicklungsstand.

Zu den Plopgeräuschen bei mir:

Sobald ich nur symmetrische Endstufen nach der Motu verwende plopt da überhaupt nichts.

Wenn ich wieder zu meinen über Cinch anzuschließende Canton 1200r Subs wechsel — plopen die beiden Subs sobald die Motu hochgefahren ist und die Ausgänge frei gibt. Das ist bei mir kein lautes Plop - aber halt ein Plop. Das müsste eigentlich nicht sein. Ich muss mal darauf achten ob das nicht schon durch ein Update bereinigt wurde. Updates und Erweiterungen kommen von MOTU regelmäßig. Die Historie kannst Du Dir auf der MOTU Seite ansehen.


Der von mir erwähnte Vorverstärker ist eigentlich ein Abschwächer :D Über symmetrische Vorgeräte muss eigentlich auch nichts verstärkt werden.
Das Konzept ist für mich schlüssig - und ich traue Oliver das ohne Probleme zu.
Ich habe einige Stunden im Netz nach einer Alternative gesucht - über 8 Kanal bin ich nicht hinaus gekommen.

Schauen wir mal was ich sage wenn ich fertig bin - arbeitsaufwendig wird es bestimmt.
Ist ja auch Hobby.

Viele Grüße
Jens
Bild
Lauscher
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 172
Registriert: 30.09.2017, 07:54
Wohnort: Oldenburg

Beitragvon Lauscher » 20.07.2018, 12:03

Hallo Christian,

Wenn genügend Anwender nörgeln das Lowpass Filter wichtig sind....

Ist ja per Update möglich. Die anderen Filteroptionen sind ja vollständig drin.

Es sind schon einige Wünsche umgesetzt worden.
Die erste Softwareversion unterscheidet sich zur aktuellen schon gewaltig.

Viele Grüße
Jens
Bild
Lauscher
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 172
Registriert: 30.09.2017, 07:54
Wohnort: Oldenburg

Beitragvon Mister Cool » 20.07.2018, 12:14

Hi,
Ich verstehe zwar worauf Du hinaus willst, aber verstehe nicht warum.
Ob ich die Weichen + EQs in dem DSP/Soundkarte und Phasen per Acourate oder alles in per Acourate erledige ändert nichts daran, wieviel Software man braucht. Eigentlich reduziert die Voll-Acourate basierte Lösung die Menge der benötigten (Software-)Bausteine, da ich mir dabei die REW-Einmessung/EQ-Übertragung spare.

Würdest Du ganz auf Acourate verzichten, dann wäre es für mich nachvollziehbar.

Grüsse,
Alwin
Bild
Mister Cool
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 761
Registriert: 23.11.2017, 00:21

Beitragvon chriss0212 » 20.07.2018, 12:47

Hallo Alwin

ich möchte gerne Flexibel in der Abspielsoftware und Betriebssystem sein. Das ist nicht mehr gegeben, wenn ich mehrkanal schon im PC falten/ splitten muss. Dann benötigt man oft (nicht immer) zusätzliche Software um überhaupt mehrkanal falten zu können.

Damit wäre die Flexibilität dahin.

Viele Grüße

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 2591
Registriert: 06.01.2015, 22:03
Wohnort: Wuppertal

Beitragvon Hornguru » 20.07.2018, 13:43

Hi

"Geht nur mit dem Mac" klingt so negativ :wink: Klar geht das mit dem Mac, alles geht mit Mac 8)
Das etwas mit Windoof wieder nicht geht überrascht mich nicht :lol:
OK genug gebohrt...

Mit Mac läuft bei mir alles zufriedenstellend.
Auf Windows wäre der Acourate Convolver die beste Wahl. Uli reagiert nicht auf meine Vorschläge...
Ein Interface via USB 3 und das zweite per AVB Brücke direkt zwischen den Interfaces wäre die Lösung um Windows mit 2x AVB8A nutzen zu können.

Ich sehe das auch so, ein Rechner muss ja ohnehin her fürs FIR, kann der gleich alles machen (Treiber, Weiche, Target, Routing, TV, DVD, Newsticker, Kaffee kochen, ...)

Will man alles Headless, stabil vom ROM, mit WAF, bleibt einem eigentlich nur 1 Lösung die sogesehen mein Favorit wäre: Der Abacus Preamp 14 mit nachfolgender analog Weiche (Accuphase, Thel, Yamaha, DBX etc).
Das geht super.

Mit 1 Ausnahme: Es gibt keinen Zeitausgleich pro Kanal. Basshörner scheiden aus. Also scheidet die Idee aus 8)

Alternativ kann man die analog-Weichen ja auch durch digitale IIR Managements aus dem PA Bereich ersetzen welche Delay haben. Aber die klingen Imho miserabel.


Also, entweder
1. das Delay lässt sich mechanisch bewerkstelligen, wie mit Direktstrahlern unterhalb 100Hz (in kleinen Räumen denkbar)
2. Oder Acourate sitzt am Mutter-Interface (bester Kompromiss zwischen 1 und 3)
3. Oder die Groupdelay ist mies - dann hätte ich aber gerne auch 150m2 Raum wie Klaus S. mit dem Yetihorn :) (da hört mans dann nicht mehr raus )

Gruß
Josh
Bild
Hornguru
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1083
Registriert: 08.02.2016, 14:13
Wohnort: Trier

Nächste

Zurück zu Acourate

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste