Acourate und DSP

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Beitragvon planetti » 27.04.2018, 23:03

Hallo Christian,

nach kurzem Studium des Nadja befürchte ich, dass dein Master-Slave-Plan durch den ASRC (ist der abschaltbar?) am I2S-Eingang des Nadja nicht aufgeht, da dadurch der Dantetakt unabhängig vom Nadjatakt und damit den DACs wird.

Nadja hat nur 8600 Taps gesamt @48kHz, also für 3x2 lineare FIR Weichen insbesondere für höhere Auflösungen sehr wenig. Die 120 Biquads @96kHz sind brauchbar, erzeugen aber als IIR-Weichen die oben genannten Phasenverzerrungen. Das Delay von 4096 Samples @96kHz dürften dabei als Zeitkorrektur ausreichen.

Hm, also ich bin mir insgesamt nicht sicher, ob das deinen Anforderungen genügt...
Aber zum Spielen ganz sicher interessant.

Schönen Gruß
Uli
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Beitragvon chriss0212 » 28.04.2018, 18:36

Hallo Uli

Du könntest Recht haben.... ich warte auf Feedback von Nick (der Entwickler). Ich habe einen Post von 2013 von ihm gefunden wonach er das implementieren wollte. War evtl. nicht so einfach.

Aber... ich habe heute noch ein wenig geschraubt. Ich sag mal so... ich kann jetzt die Begeisterung einiger Leute nach lauter Musik nachvollziehen. :cheers:

Also, selbst wenn das mit der Mästerei nicht klappt: der Najda klingt auch so schon wirklich nicht übel. Da ich derzeit nur einen dddac habe, muss ich leider noch etwas warten, bis ich auf externe DAC‘s wechseln kann. Aber es macht den Eindruck, als würde sich das lohnen :)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon h0e » 28.04.2018, 19:44

Hallo Chris,

warum nimmst Du im Endausbau nicht drei Däntchen mit I2S an DDDAC?
Warum den Umweg über einen DSP?

Grüsse Jürgen
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Beitragvon chriss0212 » 28.04.2018, 19:58

Hallo Jürgen

Ich habe die Befürchtung, dass das nicht so gut funktioniert.

Hat bisher ja noch keine probiert... aber nach meiner Theorie spielt das Däntchen so gut, weil es Master ist. Wenn man nun mehrere Däntchen nutzt, synchronisieren sich die Andern auf den Master.

Das mit dem Synchronisieren ist Fakt, das mit dem schlechteren Klang nur eine Vermutung... aber wäre trotzdem ein Versuch wert :)

Müsste ich noch 2 weitere Däntchen aufs Endstadium modifizieren :)

Jetzt warte ich erst mal auf die dddacs und analoge Lautstärkeregelung... dann könnte man das in der Tat auch noch mal versuchen :)

Wär ja doof, wenn ich irgendwann fertig werde :cheers:

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon h0e » 28.04.2018, 21:41

Hi,

Ich würde mal einen Versuchsballon mit zwei Däntchen machen, die kosten ja nicht die Welt,
modifizieren kannst Du immer noch.
Warum eigentlich analoge Lautstärkeregelung?
Das ist mehrkanalig wirklich kein Kinderspiel, schon gar nicht, wenn es ein gewisses Niveau haben soll.
Warum nicht digital?

Grüsse Jürgen
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Beitragvon chriss0212 » 28.04.2018, 21:52

Hallo Jürgen

Mit den Däntchen, das probier auf jeden Fall... aber wie gesagt: erst mal müssen die neuen DACs her :)

Dann ist es nur mit den Däntchen ja auch nicht getan... es muss noch ein Switch dazwischen, den ich jetzt auch nicht benötige.

Und wie gesagt: schlecht ist der najda ja nicht... es laufen wohl einige große Hornsysteme damit. Zumindest die, die noch nicht von Uli umgebaut wurden :cheers:

Lautstärkeregelung: jau, nicht einfach aber möglich. Es soll etwas werden was auch in den Pass Vorstufen verbaut wird... samt Buffer :)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon chriss0212 » 29.04.2018, 22:18

Hallo Jürgen,

Im Najda ist ja eine Analoge Lautstärkeregelung vorhanden. Ich habe jetzt mal etwas geforscht und insgesamt finde ich nur gutes darüber. Was wiederum in Teilen erklärt, warum ich schon recht zufrieden mit der Kiste bin :)
Was an der Regelung wirklich sehr gut durchdacht ist: man kann einzelne Kanäle anpassen und dann über alles regeln!

Jann Didden verwendet sie in seinen Modifikationen. Dann habe ich noch das hier gefunden:

http://jeffrowlandgroup.com/Technology/DigitalVolumeControls.htm

Der DSP würde auch so gebaut, dass man durch entfernen eines Kondensators an dieser Stelle sehr einfach externe DACs wieder einspeisen kann. Nick scheint sich bei der Entwicklung des DSPs wirklich Gedanken gemacht zu haben.

Viele Grüße

Christian
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