Durchgänginge Sample Rate Strategie

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Beitragvon Mister Cool » 05.03.2018, 13:30

Mister Cool hat geschrieben: 2. Die Aktivierung der Box erfolgt über ein mehrkanaliges Audiointerface, das bei einem Mehrkanalbetrieb die maximal verfügbare Abtastrate auf 44.1/48kHz reduziert.

Die RME FF reduziert z.B. nicht beim DAC. Da klappt es ohne weiteres mit 192 kHz.
Nur bei den digitalen ADAT-Kanälen werden es prinzipbedingt weniger.

Grüsse
Uli
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Beitragvon Mister Cool » 05.03.2018, 15:21

Hallo Uli,

aus irgendeinem Grund, sind unsere Beiträge irgendwie durcheinander gekommen, (mein Beitrag, auf den Du Dich beziehst ist weg), also mache ich eine Kurzfassung dessen, was dazwischen verschwunden ist. Dann kann man Deinen Hinweis im Kontext verstehen.

Also nach dem ich mir etwas genauer die Audiointerfaces RME FF UCX und Motu 8A angeschaut habe, hat sich herausgestellt, dass sie in der angedachten Konstellation mit Acourate, sprich Aktivierung/Kanaltrennung erfolgt per Acourate und es werden 6 bzw. 8 Kanäle per ADAT oder USB angesprochen, reduziert sich die Samplingrate auf 6/8x 44,1/48 kHz.
Würde ich nur 2 Kanäle nutzen, bliebe es bei den 192 kHz.
Um auf höhere Samplingraten zu kommen (z.b. 8x 88,2/96 kHz), müsste ich zu dem nächstgröseren Model Motu 16A greifen.

Und das ist eine etwas andere Ausgangssitutation, als die, die den meisten Resampling Diskusionen zu grunde liegt. Dort wird meistens von einem Stereo-/2-Kanal DAC ausgegengen, der z.T. bis zu 384 kHz veträgt. Dann sind solche hohe (Re-)Samplingraten-Diskussionen gerechtfertigt.

In meinem Fall würde sich die Frage stellen, ob die 20% HiRes Aufnahmen mit mehr als 44,1/48 kHz durch die 8-Kanal/ADAT Verarbeitung/Einschränkung überhaupt zum Tragen kommen (was für mich definitiv nicht "kriegsentscheidend" ist).

Grüssse,
Alwin
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Beitragvon uli.brueggemann » 05.03.2018, 15:41

Alwin,

die RME per USB angesprochen macht 8 Kanäle analog mit 192/24

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Beitragvon Mister Cool » 05.03.2018, 16:18

Hallo Uli,

das ist zwar super, aber ich verstehe es nicht :-)

Warum ist USB Analog?
Ich nehme an, ich habe das "per USB agesprochen" nicht verstanden.

Also noch mal für DAUs: wenn ein Musikstück/Stereosignal 96 kHz/ 24 bit per Convolver und Acourate Filter auf angenommen 8 Kanäle kodiert und an einen RME FF UCX per USB oder ADAT übergeben werden soll, mit welcher Samplingfrequenz wird es in dem Audiointerface verarbeitet?

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Grüsse,
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Beitragvon uli.brueggemann » 05.03.2018, 16:25

Die Verbindung der FF mit dem PC erfolgt mit USB, darüber laufen digitale Informationen.
Die Tabelle beschreibt z.B. welche Ausgänge zur Verfügung stehen. 8 analoge Ausgänge, 2 spdif-Kanäle und 8 ADAT-Kanäle. Analog und spdif läuft mit bis zu 192 kHz, ADAT ist mit 8 Kanälen bei 48 kHz spezifiziert, dabei werden 192 kHz erreicht indem die Bits von 2 Kanälen gemultiplext über die 8 ADAT-Kanäle laufen. Deshalb die Reduzierung auf 2 ADAT-Kanäle bei 192 kHz. Wobei ADAT ja auch digital ist.

Also, wenn Du Verstärker/LS nun mit max 8 Kanälen an die FF hängen willst, dann klappt das. Der Rechner füttert die FF per USB, die FF macht dann die DA-Wandlung.

Grüsse
Uli

PS: die Motu dürfte ebenfalls so funktionieren
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Beitragvon Mister Cool » 05.03.2018, 16:35

Edzerdla, super, danke!

Also die Einschränkung bezog sich auf die digitalen Ausgänge (bzw. Kanäle). Die analogen Ausgänge, die für mich relevant sind, sind davon nicht betroffen.
Das beatwortet auch meine hinzugefügte Frage.

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon Mister Cool » 10.12.2018, 11:10

Hallo,

auf Grund einer neuen Hardware/Software Konfiguration und witerer Erkentnise greife ich das alte Thema „wo stelle ich welche Sampling Rate“ noch mal auf.

Zuerst zu den aktuellen Randbedingungen

Quelle: MacBook Pro oder Mini
Medienplayer: JRiver Mediacenter mit der Möglichkeit:
- vor der Faltung/Convolver alle Eingangsformate auf beliebige vorgegebene Sampling Rate umzurechnen
- bei der Faltung die Sampling Rate zu erkennen und auf die entsprechenden Filter umzuschalten
Ausgabegerät: Audio Interface Focusrite 18i20 (unterstütz bis zu 96kHz bei 10 Kanal Ausgang)
Mehr als 80% meiner Musiksaamlung sind 44,1kHz/16Bit, der Rest ist 48kHz bis 192kHz
Ich bin kein High-Res Junkie, ich sehe das Thema maximale Hgh-Res Auflösung eher „entspannt“

Ich stelle mir drei Varianten vor

Variante 1. Ich arbeite nur mit einer Sampling Rate 44,1kHz. Alle Eingansdaten werden von JRiver auf diese eine Sampling Rate umgerechnet. Damit bleiben 80% meiner Musikstücke unangetastet, nur 20% müssen resaampelt werden. In Acourate erstelle ich nur ein Satz von Filtern für 44,1kHz. Diese werden in JRiver fest vorgegeben

Variante 2. Ich arbeite mit nur zwei „niedrigen“ Sampling Raten 44,1kHz und 48kHz. Alle Eingansdaten werden von JRiver auf diese zwei Sampling Raten umgerechnet. Damit bleiben 80% meiner Musikstücke unangetastet (nativ). In Acurate erstelle ich zwei Sätze von Filtern für 44,1kHz und 48kHz (der Verwaltungsaufwand für die Acourate-Filter verdoppelt sich). Diese werden in JRiver automatisch umgeschaltet

Variante 3. Ich arbeite mit zwei „hohen“ Sampling Raten 88,2kHz und 96kHz. Alle Eingansdaten werden von JRiver auf diese zwei Sampling Raten umgerechnet. Damit müssen 80% meiner Musikstücke per upsampling umgerechnet werden. In Acurate erstelle ich zwei Sätze von Filtern für 88,2kHz und 96kHz (der Verwaltungsaufwand für die Acourate-Filter verdoppelt sich). Diese werden in JRiver automatisch umgeschaltet.

Ich könnte auch pro Sampling Rate ein Satz von Filtern erstellen, aber das würde bei meiner Vielfalt von gleichzeitig genutzen Filtern die Menge der Filter (4 Setups x 6 Sampling Rate) und somit den Aufwand extrem in die Höhe treiben.

Welche Variante würdet Ihr empfehlen?

Und jetzt geht noch weiter.

Wenn ich die XOs/Filter/… mit den unterschiedlichen Sampling Raten erstelle, macht es Sinn, den Logsweep auch in der passenden Sampling Rate durchzuführen, oder ist eine einheitliche Sampling Rate der Pulsmessung (z.B. 48kHz oder 96kHz) für alle "gut genung“ ?
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