Empfehlung für Messmikrofon und Equipment?

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Beitragvon chriss0212 » 15.01.2018, 17:02

Hallo Alwin

klare Empfehlung... nicht nur für Anfänger: Für Acourate einfach das von Uli empfohlene Mikro ;)

Das nutzen hier FAST alle ;)

Grüße

Christian
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Beitragvon Mister Cool » 15.01.2018, 17:06

Hi,
das haben wir schon verstanden und darum geht es nicht. Mir geht es eher um das Audio Interface/Soundkarte -> braucht man sie dazu? Ist sie dabei?

Optimal wäre es doch, wenn man sie als "rundum-Sorglos" Paket kaufen könnte (und sogar als Paket kalibriert? -> z.B. REW bietet die Möglichkeit auch für die Karte eine Kalibrierdatei zu hinterlegen).

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon bvk » 15.01.2018, 17:16

Hallo Alwin,

meinen Recherchen zufolge gibt es bei den billigen Mikrofonen in folgenden Punkten Vorbehalte:
- Serienkonstanz, welche aber durch individuelle Kalibrierdatei ausgeglichen werden kann.
- halten der Parameter auch bei Temperatur- und Luftfeuchtewechsel und über längere Nutzungszeiträume.
- Robustheit. Gute Mikrofone sind robuster zB im Beschallungseinsatz
- Verzerrung und Rauschen
- Kapselgröße, kleiner ist besser
So gesehen müssen für den Homeeinsatz nicht unbedingt HighEnd Mikrofone gekauft werden.

Meine Information habe ich von hier: http://www.jobst-audio.de/techniktut/15 ... e-einstieg
Das MiniDSP Umik ist da nicht erwähnt. Ich habe lange überlegt ob ich das hier Isemcon EMX 7150 für 280.-nehmen soll, habe mich aber zunächst und zum Üben für das Umik entschieden. Es ist billig und MiniDSP gibt gute Anleitungen.
Grüße, Bernd
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Beitragvon Auriga » 15.01.2018, 17:18

Mister Cool hat geschrieben:Hi,
das haben wir schon verstanden und darum geht es nicht.


Hallo Alwin,

mir ging es tendenziell schon darum und fand die Aussage von Christian durchaus hilfreich... :wink:

@all: interessieren würde es mich noch, warum z.B. Thomann, wie auch Uli, das ECM 8000 aus dem Sortiment genommen haben. Thomann hatte ja früher das Behringer und die Hausmarke in friedlicher Koexistenz angeboten...

Herzlichen Gruß, Andreas
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Beitragvon chriss0212 » 15.01.2018, 17:26

Hallo Bernd,

das UMIK ist für Acourate explizieht NICHT empfohlen. Nur in Verbindung mit AcourateCV!

@Alwin: Soundkarte ist nicht dabei. Macht auch nur bedingt Sinn, da ja jeder etwas anderes Präferiert. und ich kann Uli verstehe, dass er sich nicht auch noch Soundkarten in den Keller legen möchte ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Mister Cool » 15.01.2018, 17:35

bvk hat geschrieben:meinen Recherchen zufolge gibt es bei den billigen Mikrofonen in folgenden Punkten Vorbehalte:
- Serienkonstanz, welche aber durch individuelle Kalibrierdatei ausgeglichen werden kann.
- halten der Parameter auch bei Temperatur- und Luftfeuchtewechsel und über längere Nutzungszeiträume.
- Robustheit. Gute Mikrofone sind robuster zB im Beschallungseinsatz
- Verzerrung und Rauschen
- Kapselgröße, kleiner ist besser


Das ist genau das, was ich meinte mit "es verwirrt mehr als hilft" :-)

bvk hat geschrieben:.. habe mich aber zunächst und zum Üben für das Umik entschieden. Es ist billig und MiniDSP gibt gute Anleitungen.
Grüße, Bernd


Ich auch und bin zuerst glücklich damit. Sollte sich mein "Wissensniveau", Erfahrung und qualitativer Anspruch mit der Zeit steigern, steht nichts im Wege ein höherwertiges Equipment anzuschaffen.

Ich schätze, dass die Ungenauigkeiten in meinen Messungen und Einstellungen, die aus meiner Anfänger-"Unerfahrenheit" resultieren, deutlich grosser sind, als die Ungenauigkeiten, die aus den Input/Output Timing-Problemen eines USB Mikros (wie das UMIK-1) resultieren :)

Weiterhin, ich vermute dass z.B. die vielen "Stellschrauben" in Acourate und Messsmethoden, mit denen man das Endergebnis individuel beeinflußen kann, einen grösseren Einfluß haben, als ob man das Messen mit einem Mikro X oder Y durchführt.

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon chriss0212 » 15.01.2018, 17:42

Hallo Alwin,

ich weiss nicht, ob es noch Stand der Dinge ist aber in der Vergangenheit hat Uli von der Verwendung des UMIK in Verbindung mit Acourate abgeraten. Dazu gibt es auch posts im Forum. Es gibt hier Timingprobleme, da im Grunde 2 Verschiedene "Soundkarten" genutzt werden! Einmal die "Soundkarte" im Umik und dann noch die Soundkarte zum Abspielen. Das gibt Probleme!

Ich verstehe die Verwirrung nicht, wenn Uli genau EIN Mikrofon anbietet... was dann sogar noch günstiger ist als das UMIK.

Ich bin mir gerade auch gar nicht sicher, ob das so ohne weiteres überhaupt geht...

ich meine, dass man nur eine ASIO Schnittstelle in Acourate anwählen kann... kann ich aber gerne noch mal testen! Ich habe beide Mikrofone zu Hause ;)

Grüße

Christian
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Beitragvon Mister Cool » 15.01.2018, 17:53

chriss0212 hat geschrieben:Hallo Alwin,
...Ich verstehe die Verwirrung nicht, wenn Uli genau EIN Mikrofon anbietet... was dann sogar noch günstiger ist als das UMIK....


Machen wir es einfach: an was schliesst Du genau das EINE Mikro an?

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon chriss0212 » 15.01.2018, 18:04

An irgend eine Soundkarte mit einem Mikrofon Input, Phantomspeisung und ASIO Treiber.

Siehe Seite 2 in diesem Thread.

Grüße

Christian
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Beitragvon Mister Cool » 15.01.2018, 18:13

chriss0212 hat geschrieben:An irgend eine Soundkarte mit einem Mikrofon Input, Phantomspeisung und ASIO Treiber.

Siehe Seite 2 in diesem Thread.

Grüße

Christian


Und genau um die Empfehlung für diese "irgend eine Soundkarte" geht es mir, denn die scheint kritischer als das Mikro zu sein.

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon treble trouble » 15.01.2018, 18:15

Was Alwin damit wohl andeuten wollte: Mit Soundkarte ist das Mikro dann nicht mehr günstiger als das Umik-1 ;)

Edit: Das vorhergehende Posting von Alwin überschnitt sich zeitlich mit meinem.
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Beitragvon chriss0212 » 15.01.2018, 18:16

Dann lies doch einfach mal Seite 2...

Da ist auch nichts kritisch... und man muss auch nicht wie in REW erst einmal die Soundkarte kalibrieren...

Wenn das schon zu viel ist, dann solltest Du die Finger von Acourate lassen, denn da kommen noch wesentlich größere Hürden!

Acourate ist kein Tool für "ich wollte da mal eben was probieren". Es ist ein sehr Professionelles Tool mit irrsinnig vielen Möglichkeiten und noch viel mehr Parametern. Wenn Du Dich damit nicht wirklich auseinandersetzen magst, rate ich Dir eher zu DIRAC.

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Fujak » 15.01.2018, 18:50

Hallo Alwin,

eine externe Soundkarte sollte folgende Merkmale aufweisen:
- ASIO tauglich
- Mikrofon-Preamp mit 48V Phantomspeisung
- Mikrofoneingang mit XLR-Buchse
- regelbarer Pegel für Inputs und Outputs
- Linearer Frequenzgang

Mögliche Hersteller sind z.B. Focusrite, Steinberg, Tascam, Presonus, Mackie, Alesis, Behringer, Lexicon, RME Audio ...
Kostenpunkt je nach Ausstattung: Ab etwa 120,- €. Es gibt auch günstigere Modelle, das wäre m.E. allerdings Sparen am falschen Ende, denn bei den "Billig-Modellen" ist Linearität des FG (ein absolutes Muss bei Messungen), die Qualität der Mic-Preamps und Zuverlässigeit der Treiber nicht immer garantiert (gerade in letzteres kann man unendlich viel Zeit versenken, wenn man einfach nur messen will, und das Interface macht wieder mal irgendwlehce Zicken).

Ich bevorzuge Steinberg (aktuell bei mir UR242, ca. 170,- €), weil ich mit dieser Firma bisher durchgängig über viele Jahre zuverlässig gute Erfahrungen gemacht habe - nicht nur zum Messen sondern auch für kleinere Homerecording-Einsätze.

Grüße
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Beitragvon chriss0212 » 15.01.2018, 18:58

Hallo Alwin

Wenn Du Dich damit nicht wirklich auseinandersetzen magst, rate ich Dir eher zu DIRAC.


Das könnte jetzt vielleicht abwertend rüber gekommen sein... ist nicht so gemeint!

Aber Acourate ist wirklich ein Werkzeug mit dem man sich auseinandersetzen muss. Wenn man dazu bereit ist, stehen einem unheimlich viele Türen offen!

Auch nach 2 Jahren lerne auch ich immer neues kennen. Es gibt viele verschiedene Ansätze die zu unterschiedlichen Ergebnissen führen.

Und ich würde mal sagen: Ausser Uli gibt es hier niemanden der dieses Tool aus den FF kennt. Ist aber nicht schlimm, da es hier und vor allem mit Uli selber viele auskunftswillige Helfer gibt ;)

Und in Sachen Soundkarten hat Fujak ja gerade noch eine große Auswahl neben den auf Seite 2 aufgeführten genannt.

Viele Grüße

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Beitragvon StreamFidelity » 15.01.2018, 20:43

Hallo zusammen,

mit diesem Equipment für rund 220,00 Euro habe ich gute Erfahrungen gemacht. Die Geräte gibt es bestimmt noch woanders, die Links sind nur zur Orientierung gedacht. Wenn Uli jetzt ein anderes Mikro anbietet, wird es schon passen. Sieht im übrigen genauso aus wie das Behringer. :wink:

Benötigte Hardware (lt. Ulis Empfehlungen):

- Soundkarte mit Mikro-VV und Phantomspeisung Steinberg UR12, https://www.thomann.de/de/steinberg_ur12.htm
- Mikrofonständer, https://www.thomann.de/de/millenium_ms2
- Mikrofonkabel, https://www.thomann.de/de/fun_generation_mic_5.htm
- Mikro Behringer ECM8000 von Uli

Grüße Gabriel
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