ConvoFS (Convolving File System)

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Beitragvon Jupiter » 04.07.2016, 14:44

Hallo zusammen,
nachdem jetzt Jürgen der Hauptkoordinator zu Michael ist und mit ihm noch einige Programmfehler im Zusammenspiel ConvoFS mit unseren Synologys bearbeitet, geht es Schritt für Schritte weiter.
Demnächst soll es ein neues Update von ConvoFS geben.
Es macht Sinn das Update abzuwarten.

Ein Grund zum Abwarten ist
Von den bei mir über Synology Eigenschaften angezeigten 72514 Titeln wurden nur 71954 übernommen. Einige „CD“ wurden ebenfalls nicht übernommen.
Jürgen hat dazu mit Michael ein neues Update angestoßen.

Meine aktuelle Kette:
Synology DS 214play—Minimserver-iPad -Lumin-App--Linn G-ADSM --Geithain RL 901k

Wie Jürgen schon berichtet hat legt ConvoFS eine „ Schattendatenbank“ mit Namen Mount an, über diesen werden dann die Filter angewendet. Siehe Bilder

Zunächst kann ich einige offene Fragen die von Interessenten gestellt worden sind beantworten.
Wie verhält sich Convo FS bei
- Löschen von Musik-Dateien auf der Synology
- -- Rescan mit Minim-Watch Musik-Dateien sind auch in dem Mount-Ordner gelöscht.

- Neue Musik-Dateien auf die Synology kopieren
- --Rescan mit Minim-Watch Musik-Dateien sind auch in dem Mount-Ordner enthalten.

- Können über Convo FS Musiksender zb Linnprogramme oder Streamingdienste gehört werden.
- --Nein Convo FS spielt zur Zeit nur Flac-Dateien.


- Wie verhält sich ConvoFS bei Gapless
- -- Die Musik läuft bei Live-CD nahtlos über zum nächsten Song, keinerlei Pause.

Ich kann ConvoFS empfehlen.
Sorry falls es Überschneidungen mit Jürgens Infos gibt

Anbei noch einige Screenshorts die beim Installieren und den daraus entstandenen Fragen an Michael Glad entstanden sind. Ohne Kommentar nur damit ihr eine Vorstellung bekommt wie die Geschichte aussieht.

Gruß Harald
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Beitragvon h0e » 04.07.2016, 18:35

Hallo,

gapless geht, hier hat Michael geschrieben, wie ConvoFS das bewerkstelligt, man kann also auch seine Files entsprechend vobereiten.

Gapless replay should certainly work -- I listen to quite a lot of live recordsings and never experience gaps.
ConvoFS does read-ahead convolving. When your nearing the end of e.g track

01. Something title

it will look in the same directory for the consecutive (alphabetically) FLAC file. typically 02... and convolve the beginning of it.
That will cover most cases. As for playlists, gap less replay is seldom as important, and if your streamer itself does some
read-ahead into the next track, it will work too.


Harald hat schon berichtet, dass ConvoFS neue und gelöschte Tracks selbst erkennt, es liegt dann nur an dem Server wie Minim, der in diesem Fall einen Rescan benötigt.

Möge es nützen :cheers: Jürgen
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Beitragvon h0e » 04.07.2016, 21:16

Hallo,

Version 108, die Version, die wegen meiner Probleme erstellt wurde, ist online.

Grüsse Jürgen
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M/S Codierung

Beitragvon h0e » 11.07.2016, 18:25

Hallo Freunde des Online-NAS-Faltens,

ich habe das nächste Feature angeregt und es wurde auch sogleich implementiert und nach dem 3. Versuchsballon funktioniert es auch:

Man kann (in meiner Betaversion) in der Unterseite (Perform maintenance functions) M/S Encoding ein- und ausschalten. Also für alle Menschen, die einen Cleaner, einen G-DAC mit M/S Umbau, ein G-ästchen oder ähnliches haben, steht das nächste Feature bereits in den Startlöchern, nämlich online falten und M/S codieren. M/S-Codierung geht aber nur, wenn "DRC is enabled", da die M/S Codierung an die Faltung angehängt wird.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon chriss0212 » 11.07.2016, 20:47

Hallo Jürgen

Das geht ja voran ;)

Wenn du es jetzt noch schaffst, das Flow reinkommt könnte ich schwach werden ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon uli.brueggemann » 11.07.2016, 21:10

Tja, so geht es einem, wenn man etwas erzählt. Da wird dann munter kopiert, ob Software oder Hardware...
Prima, zumindest habe ich nicht erzählt, was ich genau mit dem Flow mache.

Insofern kann ich verstehen, dass dann die Anbieter von Kabeln, oder Netzfilterhardware oder sonstigem Audiotuning sich wie Austern verhalten. Blöd ist dann dabei, dass einem fast nichts anderes übrig bleibt als rumzuschwafeln. ansonsten ...

Grüsse
Uli
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Beitragvon h0e » 11.07.2016, 21:31

Lieber Uli,

ohne Deine Acourate Software wäre ConvoFS für mich sinnlos, denn ich brauche ein anständiges Tool zum Messen und Filter erstellen. Dafür habe ich Acourate gekauft und würde das jederzeit wieder tun.
Nachdem ich nun langsam zu den Feinheiten durchgedrungen bin, beginnt Acourate auch Spass zu machen.

Alle Files offline zu falten, fällt für mich einfach aus, ich habe zu viele Files.
Außerdem klingen die Files mit Acourate NAS offline gefaltet auch immer noch einen kleinen Ticken besser.
Insofern eher eine gute Ergänzung zu Deiner Software, als eine Konkurrenz.
Du solltest Sie unter Deinem Label vertreiben. :cheers:

Ich könnte mir vorstellen, dass Du durch ConvoFS mehr Kunden für Acourate pro gewinnst, als Du Kunden für Acourate NAS verlierst.

Grüsse Jürgen

PS: Flow war für mich bisher keine Thema. Langfristig soll Upsampling und DSD Convert kommen, allerdings dürfte Letzteres dann in der Synology Variante an der Systemleistung scheitern.
Ob Upsampling bei einem Intel Atom noch gut klingen wird, ist auch fraglich.
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Beitragvon chriss0212 » 11.07.2016, 21:39

Hallo Uli,

Alternativ wäre ich der erste der einen Convoler von dir für Linux kaufen würde ;)

Bei mir habe ich leider den Eindruck, das Linux besser klingt als Windows weshalb ich derzeit mit Daphile falte.

Viele Grüße


Christian
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Beitragvon Minimalisto » 13.07.2016, 15:16

Hallo,

noch mal eine Frage zum verwendeten Prozessor: Warum ist nur Intel bei Synology möglich? Weil das Synology-Paket nur dafür kompiliert wurde? Dann könnte man die Quellen auch für ARM kompilieren.

Oder hat das andere (technische) Hintergründe?

Viele Grüße
Christian
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Beitragvon h0e » 13.07.2016, 16:09

Hallo Christian,

da Michael hier nicht mitliest, habe ich ihn die Frage gemalt.
Ich denke aber, er hat keine Möglichkeit der Kompilierung.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon h0e » 13.07.2016, 19:12

Hi,

hier ist Michaels Antwort:

Hi Jürgen, the ConvoFS Synology version ship with compiled, hardware specific versions of tools -- perl, BruteFir SoX and Flake.
So if it is to run on non-Intel models, those programs will have to be compiled for them. ConvoFS itself is written in the perl programming language and is platform independent.

The history behind the Intel restriction is that I used to have a PowerPC based Synology box. When a US user to be gave me the idea to make a Synology version, I bought a NAS for the purpose. I chose an Intel-based one to be sure that the Brutefir convolver would be able run, and to be sure that it had muscles enough for the purpose.

ConvoFS _can_ run on ARM -- there's a Norwegian user running it on a Raspberry Pi2 credit card size computer. The Pi2 uses a quad-core 900 Mhz ARM v7. This makes it possible that newer, ARM based Synology boxes with floaing point unit and 1G of RAM could be able to run ConvoFS - at least for convolving 44 khZ files.
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Beitragvon h0e » 13.07.2016, 20:32

Hi,

um das noch zu ergänzen, Michael hat auch Bedenken, wenn ConvoFS fü ARM freigegeben ist, dass aufgrund der (Leistungs-) Limitierung des Processors es zu Fehlern, Abbrüchen etc. kommt und er dann damit mehr Arbeit für den Support hat, als das ganze Wert ist. Und eine Synology mit Intel ist nur wenig teurer als eine mit ARM. Wenn man schon eine hat, ist das natürlich irgendwie blöd. Aber der Trend geht klar zum Zweit- oder Dritt-NAS. :mrgreen:

MS Codierung

Ich habe gerade das finale M/S Release vorab getestet, man kann M/S jetzt auch ohne DRC Mode anwenden,
also volle Wahlfreiheit.

Grüße Jürgen
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Beitragvon Fujak » 13.07.2016, 22:55

Hallo Jürgen,

dank Deiner Initiativen bei Michael kommt nun eine Menge Bewegung in ConvoFS in Form weiterer Features. :cheers: Damit wird Online-Convolving auch für Streamer möglich, was bislang eine exklusive Domäne der Audio-PCs gewesen ist. Ich werde hoffentlich Ende der Woche mein NAS mit ConvoFS aufsetzen können und experimentieren.

Grüße
Fujak
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Beitragvon h0e » 13.07.2016, 23:16

Fujak hat geschrieben: Damit wird Online-Convolving auch für Streamer möglich, was bislang eine exklusive Domäne der Audio-PCs gewesen ist.


Ja, lange drauf gewartet. Mit Foobar probiert, war nix, bei Minim steht Convolving schon ewig auf der Wunschfeatureliste der User, da kommt nichts, Linn gibt sein Space nicht frei für FIR, was vermutlich gehen würde. Und dann kommt so etwas um die Ecke. Einfach zu handhaben und dann noch mit super Support.
Zwar nicht 100% klangneutral gegenüber offline, aber derzeit für mich gut genug, um seit Tagen nicht mehr anders zu hören. Jetzt könnte ich sogar für alle Räume Filter machen, oder quasi Equalizer-Filter für die eine oder andere Ausfnahme...

Grüsse Jürgen
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Beitragvon frankl » 14.07.2016, 01:16

Hallo,

da hier die Frage nach MS-Kodierung und Flow aufkam, passt an dieser Stelle vielleicht ein Link auf die von mir benutzte Variante:
Loco

Auf der Seite sind Filterdateien und eine Beispiel-brutefir-Konfiguration zu finden (die könnte man auch leicht für den Fall abändern, dass man MS am Ausgang haben möchte, um einen Cleaner oder äquivalentes anzuschließen). Das sollte sich auch mit ConvoFS verwenden lassen.

Wenn es einmal funktioniert, kann man natürlich auch mit andern Filtern für die Lokalisation experimentieren.

Das ConvoFS sollte man auf jedem Linux Rechner installieren und mit einem Streamingserver zum Abspielen von lokalen flac-Dateien verwenden können. (Ich bevorzuge aber meine eigenen Skripte, da dabei unter anderem einige Indirektionen und Konversionen vermieden werden.) Die Rechenlast könnte man verringern, wenn ConvoFS wav-Dateien zur Verfügung stellen würde, aber dann würden eventuelle Tags in den Original-flac-Dateien verloren gehen, was vermutlich einige Nutzer stören würde.

Viele Grüße,
Frank
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