Acourate-Anfängerfragen

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Beitragvon Lettoz » 25.11.2016, 19:17

So. Endlich mal gemessen:
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und dann mit der Bruel&Kjaer Kurve bearbeitet.
Werte: Makro 1: 25 /10
Makro 4: 2/3 6/2 PRC: 0 / 1

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Ich bekomme nur den Buckel im Group delay nicht weg.Egal was ich mache.
Die Werte bei Makro 4 habe ich solange bearbeitet, bis alle Spitzen im Group delay weg waren.

Anhören tut sich das aber schon ganz nett.
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Beitragvon Hornguru » 25.11.2016, 20:18

Hmmm seltsam. Sieht aber eher nach 90Hz aus. Nach 10ms zieht sich die Sprungantwort auch gut auseinander links und rechts.

90cm Alison kann man wohl ausschliessen. 45 und 180cm wäre noch zu früh dass würde mit normalem Pegel weggehen (oder Uli?).

Muss irgendwas auf 3.6-3.8 Meter Abstand oder Hälfte reinschwingen.
Ne große Öffnung oder Tür?
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Beitragvon wgh52 » 25.11.2016, 22:37

Sieht doch eigentlich schon sehr gut aus, Harry!

Lettoz hat geschrieben:... die ,die den UMT beliefert, hatte einen Kabeldreher...
Freu' Dich einfach über die gelungene Ferndiagnose!

Lettoz hat geschrieben:... Ich werde nachher nochmal alles neu einmessen und dann kommen garantiert wieder fragen auf,
ob ich den Rest überhaupt so richtig mache, wie ich ihn mache...
...und wir haben Spaß dran zu helfen! :cheers:

Gruß und weiter viel Erfolg!
Winfried

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Beitragvon Joerghag » 26.11.2016, 00:41

Lettoz hat geschrieben:So. Endlich mal gemessen:
...

Ich bekomme nur den Buckel im Group delay nicht weg.Egal was ich mache.
Die Werte bei Makro 4 habe ich solange bearbeitet, bis alle Spitzen im Group delay weg waren.

Anhören tut sich das aber schon ganz nett.


Blende mal vecinL und vecinR aus, dann ist ach der Buckel weg. Wenn ich das richtig verstanden habe, sind das die Werte vor der Pre Ringing Korrektur. Bitte berichtigen, wenn ich das falsch sehe.

Gruß Jörg
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Beitragvon Lettoz » 26.11.2016, 21:40

Joerghag hat geschrieben:
Blende mal vecinL und vecinR aus, dann ist ach der Buckel weg. Wenn ich das richtig verstanden habe, sind das die Werte vor der Pre Ringing Korrektur. Bitte berichtigen, wenn ich das falsch sehe.

Gruß Jörg


Hatte gerade erst Zeit mal nachzuschauen und habe es auch nachgelesen.Es ist so wie du vermutet hast.
vecinL und vecinR ist der Ausgangswert.
Wenn ich vecinR ausbelende ist auch der Buckel weg.


Gruss
Harry
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Beitragvon freezebox » 13.12.2017, 16:40

Hallo Uli,

Ich möchte das Ringing meines DAC filters bei der Raumeinmessung mit-kompensieren, und daher über den DAC einmessen, über den ich auch höre. Dieser hat nun die Eigenart, dass er nach etwa 20 sec. abschaltet, wenn er links kein digitales Eingangssignal mehr erhält (umgekehrt geht es). Der Logsweep dauert nun aber 60 sec. pro Kanal und ich möchte ihn ungern soweit reduzieren.
Um das Abschalt-Problem für die Messung des rechten Lautsprechers zu umgehen, muss ich also von dem Stereo- logsweep auf den Mono-logsweep (2-Kanalig) wechseln, und dann entsprechend den einen oder anderen Analogausgang abklemmen.
Die Frage ist nun, ob das einen Einfluss auf die Pegelanpassung d. Filter zw. linkem und rechtem Kanal hat, wenn ich die beiden Pulse getrennt ermittle, da ich davon ausgehe, dass diese dann bei 2 getrennten mono Messungen jeweils für sich normiert werden, wohingegen bei der Stereo-logsweep-Messung die Relativpegelunterschiede zw. Li und Re ja mit in die Normierung und Korrektur einfließen (müssten).
Wie kann ich das Problem umgehen?

Grüße,
Jörn
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Beitragvon uli.brueggemann » 13.12.2017, 16:50

Jörn,

dazu dann einfach im Logsweeprecorder die Option 'Freeze Gain' einschalten bzw. die Option 'Normalize Pulse' abwählen.

Grüsse
Uli
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Beitragvon Mister Cool » 13.12.2017, 16:55

Jörn,
ich bin zwar nicht der Uli und kann deine Frage nicht beantworten aber hier eine "Schnapsidee", Workaround, wie ich das gleiche Problem mit dem Abschalten bei meinem Setup (aber in einem andern Zusammenhang) gelöst habe. Ich habe parallel zu Messung ein Musikstück abgespielt aber die Lautstärke in dem Player auf null gesetzt. Es war nichts hörbar (wichtig für die Messsung) aber offensichtlich ausreichend, um den DAC am Laufen zu halten.

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon Mister Cool » 13.12.2017, 17:05

Hier eine absolute Ober-Anfänger Frage :oops:

Ich lese immer von den Acourate WAV-Filtern, aber wenn ich den Convolver teste, dann werden xyz.WAV Dateien und bei dem AcourateNAS wiederum die xyz.dbl Dateien erwartet. Jetzt bin ich durcheinander. Sind beide Dateitypen "Filter"?

Grüssse,
Alwin
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Beitragvon uli.brueggemann » 13.12.2017, 17:10

Alwin,

die FIR-Filter werden am Ende mit irgendwelchen "Convolvern" verarbeitet. Diese verwenden im Prinzip beliebige Formate. Für 32bit Gleitkomma hat sich z.B. .pcm eingebürgert, für 64bit dann .dbl. Andere Convolver wollen dann eben .wav-Dateien. Der AcourateConvolver verwendet ein proprietäres .cpv Format.
Und am Ende kann man eben zwischen den Formaten konvertieren. Was mit Acourate denn auch kein Problem ist.

Grüsse
Uli

PS: ARTA verwendet z.B. das .pir-Format, das mit Acourate auch gelesen werden kann.
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Beitragvon freezebox » 13.12.2017, 17:55

Mister Cool hat geschrieben:Ich habe parallel zu Messung ein Musikstück abgespielt aber die Lautstärke in dem Player auf null gesetzt. Es war nichts hörbar (wichtig für die Messsung) aber offensichtlich ausreichend, um den DAC am Laufen zu halten.


uli.brueggemann hat geschrieben:dazu dann einfach im Logsweeprecorder die Option 'Freeze Gain' einschalten bzw. die Option 'Normalize Pulse' abwählen.


Danke für die schnelle Antwort Ihr beiden! Ich denke ich nehme doch lieber Ulis Variante.. ;-)

Grüße,
Jörn
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Beitragvon freezebox » 17.12.2017, 12:36

Hallo,

ich habe folgendes Problem , wozu ich gerne Eure Expertenmeinung einholen würde:

Nach dem o.g- Einmessen mit dem neuen DAC (angeschlossen am Coax-Ausgang der Messrechner-SC) habe ich die Pulse mit derselben Zielkurve korrigiert, wie meine vorherige Messung über den DAC in der Soundkarte. Der Hörtest war enttäuschend - der Bassdruck war weg und es klang im Vergleich zur anderen Einmessung recht leblos untenrum..Auch eine Bassanhebung um ganze 3 dB < 100Hz brachte nicht den vorigen Eindruck zurück.

Ich stellte fest, dass es bei der Pegeladdition (TD) der linken und rechten korrigierten Pulse aus Makro 5 zu einer destruktiven Interferenz im Bereich 50 Hz kommt, was man auch an der Phase sieht, die in diesem Bereich spiegelbildlich zum anderen Kanal um die 0-Achse alterniert ( zw. -3 und + 3).
Bei meiner vorigen Einmessmethode über die SC ist die Auslöschung bei 50Hz viel geringer bzw. kommt es sogar zur konstruktiven Interferenz, was bei Kanal-korrelierter Bassmusik zu einem lebhafteren Klangbild führt.

Gibt es dafür eine Erklärung? Eigentl. sollte es doch nach der Korrektur mir acourate keine solchen frequenzabhängigen Phasendreher zw. li und re mehr geben, oder?

Grüße,
Jörn
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Beitragvon Fujak » 17.12.2017, 12:50

Hallo Jörn,

im Unterschied zu den meisten Acourate-Usern verwende ich bei Makro 1 nicht die "Pychoacoustic"-Einstellung sondern die "Sliding 1/12 octave analysis". Hier fällt die Glättung der zu korrigierenden Frequenzkurve nicht so drastisch aus, wie bei der psychoakustischen Methode. Ich nehme an, das wird Deinem blutleeren Bass-Bereich die notwendige Dynamik einhauchen. 8)

Grüße
Fujak
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Beitragvon freezebox » 17.12.2017, 13:19

Hallo Fujak,

Danke für den Tipp. Ich hatte den Pegel im Bass jedoch schon um 3dB angehoben, aber durch die Auslöschung bei 50 Hz hat dies eben nicht viel gebracht, da anscheinend die Phasenbeziehung zw. links und rechts nicht stimmt..

Grüße,
Jörn
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Beitragvon Fujak » 17.12.2017, 14:10

Hallo Jörn,

wenn Du die Möglichkeit einer anderen LS-Aufstellung hast, wäre das natürlich erste Wahl aller möglicher Maßnahmen gegen Auslöschung. Wenn das nicht geht, würde ich Dir dennoch meinen Tipp ans Herz legen.

Grüße
Fujak
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