Acourate-Anfängerfragen

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Beitragvon uli.brueggemann » 25.11.2018, 12:00

Im Prinzip müsste es aufgrund der 64bit-Gleitkomma gleichwertig sein.
Du kannst es aber ja auch einmal antesten ;)
Also einfach mal den Weg mit den 4 MB beschreiten und dann den Weg mit den Kürzungen zwischendurch.
Am Ende dann die beiden Ergebnisse vergleichen. Eine Subtraktion perfekt identischer Ergebnisse (TD-Function - Subtraction) würde 0 ergeben.
Schreib mal, was dabei rausgekommen ist.

Grüsse
Uli
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Beitragvon ZZTop » 25.11.2018, 13:05

ich gebe nachher Bescheid.
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ZZTop
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Beitragvon ZZTop » 25.11.2018, 18:12

uli.brueggemann hat geschrieben:Im Prinzip müsste es aufgrund der 64bit-Gleitkomma gleichwertig sein.
Du kannst es aber ja auch einmal antesten ;)
Also einfach mal den Weg mit den 4 MB beschreiten und dann den Weg mit den Kürzungen zwischendurch.
Am Ende dann die beiden Ergebnisse vergleichen. Eine Subtraktion perfekt identischer Ergebnisse (TD-Function - Subtraction) würde 0 ergeben.
Schreib mal, was dabei rausgekommen ist.

Grüsse
Uli


ich kann meinen Beitrag nicht bearbeiten...?
Es macht einen Unterschied in welcher Reihenfolge ich vorgehe. Die Amplitude ist gleich, aber bei der Phase gibt es einen Unterschied. Somit also auch bei der Differenz. Vielleicht hab ich auch etwas fasch gemacht... :roll:
Ich bin nur darauf geommen, weil es klanglich einen Unterschied macht, ob ich Acourate PEQ-Filter per Faltung in JRiver integriere oder die gleichen Werte über den PEQ von JRiver nutze.
Cu...teilkom habe ich einzeln gekürzt, bei Cu...alle habe ich erst zu Schuß die gesamte .wav gekürzt

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Beitragvon uli.brueggemann » 26.11.2018, 09:18

Uwe,

Diff1-2 wird im Frequenzgang nicht angezeigt, weil die Amplitude sehr klein ist und die automatische Skalierung der y-Achse abgeschaltet ist.
Wichtiger wäre aber vielleicht ein Bild Diff1-2 im Zeitdiagramm (alle anderen Kurven dabei ausgeblendet).

Ich gehe davon aus, dass die Unterschiede minimal sind und spätestens bei Umrechnung von 64bit float auf 24bit PCM verlorengehen.

Grüsse
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Beitragvon Hironimus_23 » 16.12.2018, 17:34

Hallo Zusammen,

ich habe mal wieder ein Problem bei der Nutzung von AcourateCV, wobei ich unsicher bin, ob ich das Programm falsch bediene oder auch ggf. nur etwas mit den Ohren habe :D .

Ich versuche mich immer noch an der Optimierung der Zielkurven, wobei ich zur Zeit keine Unterschiede bei verschiedenen Zielkurven höre.

Um überhaupt einen Effekt zu erreichen, habe ich drei Zielkurven definiert, die alle ab 240Hz aufwärts einen konstanten Verlauf haben und oberhalb 10kHz abfallend sind.

Ab 240Hz zu den tieferen Frequenzen steigen die Zielkurven linear um jeweils 3dB, 6dB bzw. 9dB. Bei allen ist dann wiederum ein Subsonicfilter bei 13Hz gesetzt, so dass sie dort alle abfallen.
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Aus den Testconvolutionen ergeben sich folgende Verläufe, die die unterschiedlichen Anstiege auch widerspiegeln.

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Nur höre ich zwischen diesen Kurven keinen Unterschied :shock: . Über die Oberfläche des Aroios kann ich direkt zwischen den Filterbänken während eines Musikstücks umschalten, aber es klingt immer gleich. Ich habe mehrfach alle Filter im Aroio gelöscht und diese wieder aus AcourateCV neu hochgeladen, um sicherzustellen, dass sie auch im Aroio geladen sind.

Hat jemand einen Tipp für mich ?

Gibt es in AcorateCV die Möglichkeit, einen im Aroio genutzen Filter neu einzulesen/einzumessen, sodass ich das was bei der Testconvolution „theoretisch“ in AcourateCV berechnet wird, auch messtechnisch überprüfen kann ?

Viele Grüße,
Hironimus
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Beitragvon uli.brueggemann » 17.12.2018, 11:59

Hironimus,

so ein Target ist etwas ungewöhnlich.
Nun gut. Was passiert, wenn Du im Targetdesigner ein Target erzeugst, wo das HF Roll-Off z.B. runter bis 300 Hz gezogen ist? So dass sich ein starker Mittel-/Hochtonabfall ergibt. Das daraus entstehende Filter müsste eindeutig zu hören sein.

Grüsse
Uli
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Beitragvon Hironimus_23 » 17.12.2018, 22:59

Hallo Uli,

dein genanntes Beispielfilter mit HF-Rolloff bei 300Hz werde ich die nächsten Tage mal erstellen, wobei ich stark davon ausgehe, das zu hören. Es ist nicht so, dass ich keine Filterkurven höre, sondern, dass ich bei den drei genannten keine Unterschiede wahrnehme. Möglicherweise ist mein Ansatz falsch, linear zu tiefen Frequenzen anzusteigen, da sich ein deutlicher Effekt erst bei recht tiefen Frequenzen einstellt. Ich habe zum Testen dafür extra tiefbasslastigen Material gewählt.

... so ein Target ist etwas ungewöhnlich.
Nun gut. ...

Zur Erklärung, was ich damit bezwecken möchte: Häufig höre ich Musik bei niedrigen Lautstärken und dabei klingt mir die Musik häufig zu "dünn". Mit den 3dB/6dB/9dB-Filtern möchte ich für diesen Zweck das Volumen etwas "aufpimpen". Ist natürlich nicht mehr audiophil - soll aber gefallen.

Ich werde mich auch mal an ein paar Filter mit der HighShelf-Funktion machen. Bei der müsste der Anstieg zu tiefen Frequenzen schneller erfolgen und somit ggf. auch im für mich hörbaren Bereich.

Gruß
Hironimus
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Beitragvon Hans-Martin » 18.12.2018, 02:19

Hallo Hironimus,
6dB mehr im Bass ist nicht sonderlich viel, besonders, wenn man bedenkt, dass bei den meisten Aufnahmen die Spektralanalyse einen stetigen Abfall unterhalb 100Hz zeigt. Bleibt noch die Frage, wie häufig diese Töne gespielt werden.
Grüße
Hans-Martin
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Beitragvon Mister Cool » 09.01.2019, 12:16

Hallo,

ich habe zwei Fragen zu Preringing

1. Was bestimmt/beeinflußt das Pre-ringing (Lautsprecher, Wandler, erstellte Filter,…)?
Hintergrund meiner Frage ist: warum ist das Pre-ringing bei mir so asymetrisch -> links deutlich stärker als rechts – siehe beigefügtes Bild)

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2. Ich kann das Pre-ringing in Makro4 mit einem Wert 2/0 kompensieren/abgleichen, aber dafür sieht die Impulsmessung für einen Anfänger wie micht, zappeliger und zeitlich versetzter L/R aus, als ohne Pre-ringing-Kompensation.

Was soll ich dann wählen? Mit oder ohne Preringing-Kompensation?

Hier die unkompensierte Messung (0/0)

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Hier die kompensierte Messung (2/0)

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Grüsse,
Alwin
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Beitragvon uli.brueggemann » 09.01.2019, 12:41

Alwin,

Ein links/rechts unterschiedliches Preringing ist in den allermeisten Fällen auf ein unsymmetrisches Setup im Hörraum zurückzuführen. Wir gehen ja zumindest auch schon mal davon aus, dass sich die beteiligten Lautsprecher doch eher gleich verhalten :mrgreen:
Selbst wenn die LS-Aufstellung penibelst symmetrisch ist bedeutet dies nicht, dass dann der Rest im Raum denselben "Anforderungen" genügt. Fenster, Türen, Schränke etcpp.
Häufig ist dann aber auch die LS-Aufstellung nicht-symmetrisch, ein LS in der Ecke, der andere vor einer Wand.
Alles mögliche Ursachen bei einem unterschiedlichen Preringing.

Ein Preringing vor der Sprungantwort ist akzeptabel - solange man es nicht wahrnimmt.
Wenn dann nur die Möglichkeit verbleibt, dass man denn doch die Preringing Compensation aktiviert, werden dabei die entsprechenden Frequenzen zeitlich nach hinten geschoben. Dies verursacht dann die Änderung der dargestellten Pulsantworten. Man erkennt dann direkt am Bild anhand der auseinanderdriftenden niederfrequenten Schwingungen, dass Unsymmetrien vorliegen.

Grüsse
Uli
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Beitragvon Mister Cool » 09.01.2019, 13:46

Danke.
Also ich probiere eher ohne die Kompensation. Das Pre-ringing ist mir akustisch nicht aufgefallen.

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon uli.brueggemann » 09.01.2019, 15:08

Teste mit einem Track mit Schlagzeug z.B. Drum&Track Disk - Improvisation1

Grüsse
Uli
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Beitragvon Lauscher » 09.01.2019, 19:57

Hallo Uli und Alvin,

Alvin - Deine Frage finde ich super interessant.

Uli - auf was können wir bei diesem Stück denn achten ?

Viele Grüße
Jens
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Beitragvon Trinnov » 09.01.2019, 21:57

Ich teste diese Art von Pre-Ringing am liebsten mit diesem Stück.

https://www.youtube.com/watch?v=01G424xPgHk

Das hört sich dann bei zu viel Convolver-Pre-Ringing an wie ein Sog direkt vor dem eigentlichen ersten Trommelschlag.
Der Trommelschlag muss ohne Vorwarnung also sehr direkt aus dem Nichts kommen.
Bitte vorsichtig mit dem Lautstärkeregler. Das ist extreme Energie, falls die LS die Range nach unten gut beherrschen :)

Probiert es aus und berichtet.

Viele Grüße,
Horst
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Beitragvon Hornguru » 09.01.2019, 23:32

Ja genau das ist Klasse!
Hör dir das Video ein paar Sekunden auf dem Laptop an!
Das muss kommen wie mit der Stecknadel in den Luftballon. Päng.

Bei meinem Klipsch hinkt er leicht hinterher wie ein Flatterecho.

Der Sog ist eine gute Umschreibung für Prering! Es macht whhhhhu-Päng.
Wobei man das einmal ganz schlecht einstellen muss um zu wissen wie es sich anhört.
Ich hatte mal einen 100Hz Brickwall, das ging gut :mrgreen: Oder halt NT4 ohne Sub.

Wenn man es subtil optimiert wie dort bei deiner Messung, dann hört man den Sog kaum bewusst.
Es scheint der Anschlag bekommt eher einen Hauch mehr Synthesizer Charakter.

Bei Streichern, Stimmen, Filmgegrolle, Orgel, Fußgestampfe, Kontrobass, selbst Klopfen auf Acoustic-Gitarre hört man es absolut nicht raus. Oft nicht mal den Brickwall...

Schon lustig dass sich manche da Sorgen um das 22kHz Prering des CD Players machen. Wuahaha.

Gruß
Josh
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