Welche CPU für AcourateConvolver

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Welche CPU für AcourateConvolver

Beitragvon Buschel » 22.03.2014, 12:46

Hallo zusammen,

trotz Suche habe ich keine zutreffende Antwort auf die Frage gefunden, welche CPU für einen Einsatz als Convolver genügt. Daher dieser Versuch in einem neuen Thread.

Eingesetzt werden soll AcourateConvolver (Stereo, FIR mit 64K taps) auf einem Win8-Tablet. Das Tablet soll dann per USB an eine Soundkarte (Focusrite Scarlet 2i2) bzw. später einen DAC eingeschleift werden.

Ist z.B. eine Atom-CPU (Z3740, 1.33 GHz) leistungsfähig genug? Gibt es CPU's, die mit Sicherheit nicht leistungsfähig genug sind?

Viele Grüsse,
Andree
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Beitragvon aston456 » 22.03.2014, 12:57

Hallo Andree,

prinzipiell sollte es ja zunächst ein lüfterloses Mainboard sein. Dann sollte Linus als OS ei gesetzt werden, was ziemlich resourcenschonend ist. Und als Software für die Convolution wird schließlich Brutefir eingesetzt

http://www.ludd.luth.se/~torger/brutefir.html

Ich glaube, die meisten hier nutzen ein Atom Board und da diese ja sukzessive immer leistungsfähiger geworden sind, kannst Du mit einem aktuellen Board eigentlich nichts falsch machen.

Gruß,
Kai
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Beitragvon Buschel » 22.03.2014, 13:05

Hallo Kai,

vielen Dank für deine Antwort. Dann sollte ich mit einer Atom-CPU soweit auf der sicheren Seite sein. Allerdings suche ich (momentan) eher nach einer Fertig- als nach einer Selbstbaulösung. Momentan habe ich ein kleines 8"-Tablet von Lenovo im Auge, das unter Win8 läuft. Alternativ käme natürlich ein Android-Tablet in Frage, wenn darauf BruteFIR eingerichtet werden kann. Ist das machbar? Mit Linux hatte ich bisher nur wenig Kontakt...

Gruß,
Andree
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Beitragvon aston456 » 22.03.2014, 13:39

Hallo Andree,
Uli Acourate hat dazu geschrieben:
uli.brueggemann hat geschrieben:Zum Thema Korrektur gibt es drei Punkte durchzuführen
    a.) Messen
    b.) Filter berechnen
    c.) Filter anwenden (Convolution/Faltung)

Acourate läuft unter Windows und erledigt die Punkte a. und b.
Wenn dann ein Filter vorliegt kommt c. ins Spiel.
Das kann nun erfolgen

online als Blackbox Lösung (Soundkarte rein - raus) mit
Linux und Brutefir (oder jconvolver)
Windows und VST Host und VST-Plugin

online zusammen mit einer Playersoftware
Linux + Playersoftware + Jack + Brutefir/jconvolver
Windows + Player + VST-Plugin (SIR2, Voxengo Pristine Space, Convolver, AcourateVSTConvolver2in2...)
NAS-Serversoftware mit Convolution Plugin z.B. Squeezebox-Server + Convolver

offline mit vorgefalteten Musikdateien z.B. über AcourateNAS.

Die vielfältigen Möglichkeiten sind es, die verwirren.
Vielleicht hilft die obige Aufstellung um sich das Ganze klarer zu machen.

Grüsse, Uli


D.h. Brutefir läuft nur unter Linux.

Gruß,
Kai
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Beitragvon uli.brueggemann » 22.03.2014, 13:44

Hallo Andree,

ich habe selbst noch kein Tablet im Zusammenhang mit AcourateConvolver getestet.

Fujak hat vor gefühlt langer Zeit mal über seinen erfolgreichen Einsatz mit einem Netbook berichtet, siehe viewtopic.php?p=15981#p15981
Ich selbst habe auch vor langer Zeit eine Via Epia CPU mit 1.6 GHz verwendet.
Insofern sind die Anforderungen nicht so extrem.

Es gibt mehrere Möglichkeiten bzgl. kostenloser Convolver, so denn auch Brutefir, JConv. Im Acourate-Verzeichnis findest Du die AcourateVSTConvolver2in2.dll, eine Alternative z.B. zu Foo_convolve.
Es wäre darauf zu achten, dass der Convolver bei sich ändernden Abtastraten auch die Filter korrekt umschaltet. Was m.E. bei Brutefir auch ein Krampf sein kann. Zumindest war es früher so und deshalb hab ich die Linux-Geschichte aufgegeben.

Der AcourateConvolver bietet ja neben der Filterumschaltung weitergehend Funktionen an wie Umschaltung Filterbänke, Polaritätswechsel, ISO-Loudness in 0.1 dB Schritten, AcourateFlow, AcourateClean.

Ich selbst würde heute wohl einen Rechner in der Klasse Intel NUC aussuchen. Zumindest für stereo rein-raus. Wenn es aber ein Tablet sein soll (ist das praktisch, so immer mit dem USB-Kabel für die Soundkarte dran?), wäre zu prüfen, ob die Rechenleistung für parallele Prozesse (Player, Convolver, GUI) wirklich reicht. Wenn Du es denn testest, freuen wir uns auf Deinen Bericht.

Grüsse
Uli
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Beitragvon aston456 » 22.03.2014, 13:49

Einspruch euer Ehren:
uli.brueggemann hat geschrieben:...bei sich ändernden Abtastraten auch die Filter korrekt umschaltet. Was m.E. bei Brutefir auch ein Krampf sein kann.


Das klappt ohne irgendwelche Probleme.

Gruß,
Kai
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Beitragvon Buschel » 22.03.2014, 14:40

Hallo Uli,

uli.brueggemann hat geschrieben:Ich selbst würde heute wohl einen Rechner in der Klasse Intel NUC aussuchen. Zumindest für stereo rein-raus.


Damit hast du mir jetzt noch einen super Impuls gegeben. Sieht sogar interessanter aus als die von mir bisher angedachte Tabletlösung...

Viele Grüsse,
Andree
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