Soundkartenempfehlung für Acourate

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Soundkartenempfehlung für Acourate

Beitragvon chro » 11.06.2013, 09:50

Guten Tag die Damen und Herren,

nach einem Martyrium des Versuchens, habe ich es nicht geschafft dem Uli brauchbare Daten zu schicken, um in den Genuss von Liedern zu kommen die convolved sind.

Da ich im Internet keine seriöse Liste gefunden habe, die besagt welche Soundkarten zu empfehlen sind, frage ich hier einmal nach.

mMn. könnte das auch oben im Hauptbereich untergebracht werden, damit interessierte direkt einen Anhaltpunkt haben welche Karten für sie relevant sind.

Interessante Punkte fände ich:

Preis bis 300€
Preis bis 500€
Preis offen, aber wo ist da dann noch der Nutzen

Und natürlich mit welchem Betriebssystem laufen die vorgeschlagenen Soundkarten.


Mir geht es darum, einfach nicht zweimal zu kaufen. Habe schon etliche Karten angeschaut und weiß auch auch welche funktionieren würden. Dennoch würde mich mich interessieren welche Karten das beste P/L Verhältnis haben.


Für mich wäre zudem auch eine Karte interessant mit der ich dann auch ARTA nutzen kann :cheers:


Danke schonmal für die Mühen und Antworten

Beste Grüße chro
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Beitragvon uli.brueggemann » 11.06.2013, 10:07

Moin,

allgemeine Anforderungen an die Soundkarte:
- analoge Eingänge, dazu auch ein Mikrofoneingang mit Phantomspeisung 48 Volt (für übliche Messmikrophone).
- Mikrofoneingang mit XLR-Buchse
- analoge Ausgänge, je nach Anzahl der gwünschten Kanäle (stereo =2, stereo 3-Wege = 6 ...)
- spdif in/out, sofern z.B. ein vorhandener DAC mitgemessen werden soll, er wird dann von der Soundkarte mit dem Messsignal versorgt
- USB oder Firewireanscluss je nach Bedarf
- Spannungsversorgung vorzugsweise über ein eigenes Netzteil (über USB wird die Leitungslänge doch sehr begrenzt)
- vorzugsweise ASIO-Treiber vorhanden (ansonsten muss man ASIO4All verwenden)
- vorzugsweise sollte der ASIO-Treiber Puffereinstellungen in 2er Potenz erlauben, also 512, 1024, 2048 ..., was die Verwendung bezgl Faltung mit FFT erleichtert. Puffereinstellungen in ms ergeben zumeist andere Größen, nicht so effektiv.

Beispiel für Soundkarten unter 300 €:
- Tascam US 144 mkII
...

Beispiel für Soundkarten über 500 €:
- RME Fireface UC
...

Grüsse
Uli
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Beitragvon chro » 11.06.2013, 21:14

Danke Uli für die prompte Antwort.

Ich muss gestehen, das mir beide nicht direkt zusagen :oops:

Da wird wohl suchen, suchen angesagt sein :cheers:
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Beitragvon nihil.sine.causa » 11.06.2013, 22:29

Hallo Chro,

chro hat geschrieben:Ich muss gestehen, das mir beide nicht direkt zusagen :oops:

nicht so schlimm, denn "Soundkarten" wie Uli diese Interfaces nennt, gibt es ziemlich viele Verschiedene. Also besteht Hoffnung, dass Du eine findest, die Dir zusagt. Was wären denn - außer dem Preis - Deine Kriterien?

Gruß
Harald
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Beitragvon chro » 02.09.2013, 19:19

Sorry hatte den Thread hier völlig aus den Augen verloren, da ich immer noch im Zwiespalt bin was die finale 2-Wege Lösung für meine LS werden wird.

Wichtig wäre mir eine Möglichkeit, die Soundkarte als 2-Wege Weiche für meine LS zu nutzen. Das geht ja meinen Rechenerchen nach mit Acourate?!

Interessant und natürlich ideal wäre, wenn man dies nun ausbauen könnte zum Surround. Momentan habe ich allerdings nur Rear LS.

Gäbe es da eine Möglichkeit, die Front LS als 2-Wege und zusätzlich Option auf Surround?

Habe in letzter Zeit viel gestöbert und nachgedacht. Aber irgendwie will mir das alles nicht so Recht gefallen :oops:

Mich komplett in die Acourate Philosophie einzulesen war bislang leider noch nicht zu bewerkstelligen :|

Beste Grüße
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Beitragvon uli.brueggemann » 02.09.2013, 19:22

chro hat geschrieben:Gäbe es da eine Möglichkeit, die Front LS als 2-Wege und zusätzlich Option auf Surround?

ja, kein Problem mit AcourateColver oder mit JRiver

Grüsse
Uli
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Beitragvon Raal » 02.09.2013, 19:30

Hallo Chro,

hier was für Dich dabei? P/L überragend:

http://focusrite.de/usb-audio-interfaces

Viele Grüsse
Andreas
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Beitragvon chro » 02.09.2013, 19:31

Welche kriterien müsste eine solche Soundkarte erfüllen?

Eventuell Beispiele...

Ich fahre in meine Endstufen via Cinch. Hast du da eventuell eine Empfehlung die ohne große Adapter auskommen würde?

Danke der Mühen!!!

P.S: Danke Raal, aber da wäre wieder das Problem das man alles über Adapter regeln müsste :|
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Beitragvon chro » 03.09.2013, 07:10

Sehe ich das richtig das ich dann über Software via Adapter mit den Midi-Ausgängen des Focusrite Scarlett 18i8 so regeln kann, das ich 2-Wege und Surround ansteure?

Und das Focusrite ist Asio bzw. Acourate konform?

Viele Grüße und Danke der Hilfe :cheers:
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Beitragvon uli.brueggemann » 03.09.2013, 08:17

Das Einrichten eines Systems für Mehrwege-Stereo als auch Surround ist im Grunde genommen einfach. Allerdings muss man aufgrund gegebener Realitäten bereit sein, gewisse eigene Vorstellungen abzulegen. Man kann eben nur die Hardware verwenden, die am Markt erhältlich ist.
Es gibt z.B. keine Soundkarte mit z.B. 12 analogen Ausgängen, die dann auch noch Cinch-Stecker hat.

Beispiel Focusrite 18i8.
Die 18i8 hat 8 Ausgänge, davon sind 4 gedacht für Kopfhörer, also evtl. elektrisch etwas anders beschaltet als die 2 Line-Ausgänge. 2 Ausgänge sind digital spdif.

Wenn das System nun 5.1 Surround können soll, bedeutet dies 6 Kanäle. Wenn dabei die Front-LS mit zwei Wegen realisiert sind ergibt das in der Summe 8 Kanäle. Dann wäre bei der 18i8 ein zuätzlicher DA-Wandler erforderlich.

Falls man nun 7.1 hören will und dann 3-Wege Front-LS ist man schon bei 12 Kanälen. Der Weg zu einer professionellen Soundkarte ist dann vorgezeichnet. Was dann aber zumeist XLR-Anschlüsse bzw. symmetrische Anschlüsse bedeutet, ohne Adapter geht da nichts (sofern die Verstärker nur Cinch-Eingänge aufweisen).

Mit Midi hat das nichts zu tun. Es müssen schlichtweg die erforderlichen Kanäle zur Verfügung stehen. Die Verknüpfung der physikalischen Kanäle mit den logischen Kanälen der Musikquelle erfolgt dann per Konfigurationsdateien. Zwischen denen kann man beliebig umschalten.

Für das genannte Projekt ist es m.E. besser, nach einer professionellen Soundkarte Ausschau zu halten. In diesem Fall mit 8 analogen Ausgangskanälen wäre dies z.B. ein Fireface UC oder ähnliches. Was aber wiederum Kabel mit Adaptern Klinke - Cinch erfordern wird. Anders geht nicht.

Grüsse
Uli
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Beitragvon chro » 03.09.2013, 09:06

Ok alles klar 8) Danke für die Infos

Werde mich auf die Suche begeben nach einer Soundkarte die zumindest einen Digitalen Eingang hat, um einen VV anzuschließen. Und die gesagten 8 besser 12 analogen Ausgänge.

Gehe ich Recht in der Annahme, das es am sinnvollsten ist einen VV mit digitalausgang zu verwenden, und dann an diesen TV, Schallplatte, CD, etc. anzuschließen??

Adapter werden mich nicht umbringen :lol: Dachte nur das es auch ohne geht :cheers:

Melde mich hier, wenn ich passende Kandidaten für VV und Sounkarte habe. Natürlich nehme ich Vorschläge gerne entgegen.

Preisrahmen VV und Soundkarte wäre 1000-2000€, gerne eher günstiger. Sollte aber ein Aufpreis mehr Qualität bringen wäre ich auch bereit das Budget voll auszuschöpfen.

Beste Grüße
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Beitragvon chro » 03.09.2013, 10:48

Jetzt wird es interessant.

Ich versuche jetzt mal meine Vorstellung hier zu erklären, und bitte dich Uli um Aufklärung ob dies so geht, oder warum das Vorhaben scheitert bzw. welche Parameter umgeändert werden müssen.

Die interne Verarbeitung ASIO-Soundkarte-PC erschließt sich mir nicht ganz deshalb ist es gut möglich, das dass folgende Szenario nicht funktioniert...

Nehmen wir an ich habe einen VV an dem meine Komponenten hängen. Dieser geht per s/pif in mein Motherboard. Dort wird über Acourateconvoler und JRiver das Signal bearbeitet, um anschließend via analogen Ausgängen aufgeteilt zu werden.


http://www.thomann.de/de/esi_gigaport_hd_2.htm

wäre dies mit diesem Fireface möglich?

Also

VV>PC>Acourate>ESIGigaport>Endstufen

Beste Grüße
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Beitragvon uli.brueggemann » 03.09.2013, 10:59

Hi,

es macht Sinn, beim Finden einer Soundkarte z.B. bei Thomann doch noch einmal Google zu bemühen. Weil dann zumeist beim Hersteller mehr zu lesen ist.
In diesem Fall sollte dann klar werden:
Die HD+ hat keinerlei Eingänge, nur Ausgänge gespeist per USB-Verbindung.
Damit wird schon einmal nichts mit der Anbindung des Vorverstärkers per spdif (ist der VV also ein AD-Wandler?)
Des weiteren besagt die Webseite des Herstellers:
verschiedene Wiedergabemodi:
44.1kHz mit 16-bit und 8 Kanälen,
44.1kHz mit 24-bit und 6 Kanälen,
48kHz mit 24-bit und 6 Kanälen,
96kHz mit 24-bit und 2 Kanälen

Was nichts anderes heisst, als dass 8 Kanäle nur mit 44.1 kHz und 16 bit möglich sind. Das ist meiner ehrlichen Meinung nach vorsintflutlich. Und ich würde daher das Wort "verschiedene" wörtlich nehmen und die Karte als gestorben betrachten.

Grüsse
Uli
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Beitragvon chro » 03.09.2013, 13:40

Danke,

ich komme eher dahingehend durcheinander, das ich doch einen VV brauche, um über Fernbedienung zumindest laut und leise drehen zu können.

Dieser sollte doch dann digitale Eingänge habe um TV, Bluerayplayer etc. aufnehmen zu können...

Oder schließe ich dann alle Geräte an zum Beispiel RME Fireface UC an? Aber wie Regele ich dann bequem die Lautstärke?

Mir persönlich wäre es völlig egal wo nun DA gewandelt wird, oder auch welche Adapter ich brauche. Irgendwie komme ich mir auch etwas blöd vor, da es für viele wie selbstverständlich erscheint wie man alles in die Anlage integriert :oops:

Eine zu niedrige Beteiligung von Google meinerseits möchte ich hier einmal auschliessen. Eher wird man von den Suchergebnissen erschlagen, wobei man aber für seine persönlichen Bedürfnisse keine Ergebnisse findet, die einem schlüssig aufzeigen wie man was nun richtig integriert.

Unabhängig davon das die gepostete HD-Soundkarte eine schlechte Auflösung hat, bin ich davon ausgegangen, das ich z.B: den spdif des Motherboards nutzen kann, um dann die Daten weiter mit Acourate zu bearbeiten.

Vielleicht sehe ich vor lauter Bäumen den Wald nicht :mrgreen: :cheers:
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