AcourateConvolver

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Beitragvon Matty » 24.01.2013, 22:04

Hallo Uli,

WOW!!! Das ist wirklich eine tolle Neuigkeit. Mit der Funktion öffnen sich ganz neue Optionen bei der Wahl der verwendeten Hardware.

Ich hab die neue Version natürlich bereits ausprobiert und prinzipell funktionierts auch - bei mir bei Tracks bis 96kHz. 192kHz wird bei mir von einem regelmäßigen Klacken begleitet, welches sich irgendwie echoartig anhört. Ich habe dabei den Buffer der RME auf den Maximalwert 4096 gestellt, auch der Puffer in jRiver ist relativ hoch gewählt. Die Prozessorlast ist annähernd die gleiche, wie bei der vorherigen Lösung mit Soundkarten-Loopback, bei ca 35%-40% für den AcourateConvolver. Vielleicht hast Du ja eine Idee, was der Grund sein könnte.

Konfiguration ist jRiver --> AcourateConvolver (AcourateAsio) --> RME HDSP9632.

Ein anderes spannendes Feature der neuen Version ist die erweiterte Funktionaliät der ISO-Lautstärkeregelung. Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man nun einen beliebigen Referenzpunkt setzen, von dem aus die ISO-Anpassung gemacht wird. Dies entpricht genau dem, was, wie ich geglaubt hatte, notwendig ist, um die ISO-Anpassung zu optimieren. :mrgreen:

@All AcourateConvolver-Users:
Was sind Eure Erfahrungen mit der ISO-Lautstärke-Regelung? Wer von Euch nutzt sie eigentlich?

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon uli.brueggemann » 24.01.2013, 22:46

Matthias,

hast Du es schon einmal mit einer größeren FFT Partition probiert?

Grüsse
Uli
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Beitragvon Matty » 24.01.2013, 22:57

Hi Uli,

hatte ich noch nicht, hab ich jetzt sofort gemacht.

Ergebnis: DIe Abstände zwischen den 'Klaks' erhöhen sich gefühlt proportional mit der Vergrößerung der FFT Partition, ebenso das 'Klak'-Geräusch selber.
Bei der größtmöglichen Einstellung hört es sich auch nicht mehr an wie ein 'Klak', sondern mehr wie ein 'Brrrt'.

Sorry, ich kann das Geräusch leider nicht besser beschreiben :oops:


Gruß
Matthias
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Beitragvon nightingale » 24.01.2013, 23:58

Hi,
ich habe das gleiche Problem. Uli wird sich morgen auf meinen Rechner einloggen um zu debuggen.
LG
Peter
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Beitragvon Matty » 25.01.2013, 00:29

Prima, ich bin gespannt auf das Ergebnis.

Gruß
Matthias
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Beitragvon Daihedz » 25.01.2013, 00:30

Hi

Matty hat geschrieben:... bei mir bei Tracks bis 96kHz. 192kHz wird bei mir von einem regelmäßigen Klacken begleitet, welches sich irgendwie echoartig anhört. ...

Habe ich auch bei mir, dies mit meiner schmalbrüstigen CPU und meinem 16-Kanal-Testsetup bereits schon bei 44.1kHz (und auch bei 96kHz). Dies mit Foobar v.1.2.2 und dem Foobar Asio Treiber v.1.2.1. Und dies bei der Foobar-Default-Einstellung
Playback->Output->ASIO [run with high process priority] = OFF.

Playback->Output->ASIO [run with high process priority] = ON, dann verschwindet das Echo-Phänomen sowohl bei 44.1kHz, als auch bei 96kHz.

Möglicherweise ist ein Bug im Handshake unter Normalbedingungen, d.h. bei [run with high process priority] = OFF für das Verschlucken verantwortlich.

Ansonsten finde ich den AC 1.2.5. doch ziemlich grossartig, und es bringt uns der Acourate Appliance Typ E ein ganzes Stück näher.

Bugjagende Grüsse
Simon
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Beitragvon uli.brueggemann » 25.01.2013, 07:54

uli.brueggemann hat geschrieben:Es mag vielleicht sein, dass sich im realen Betrieb draussen noch irgendwelche Macken zeigen. dann bitte ich um Nachsicht. Die Vielfalt der Hardware ist denn doch zu groß.

Simon hat geschrieben:Playback->Output->ASIO [run with high process priority] = ON, dann verschwindet das Echo-Phänomen sowohl bei 44.1kHz, als auch bei 96kHz.
Möglicherweise ist ein Bug im Handshake unter Normalbedingungen, d.h. bei [run with high process priority] = OFF für das Verschlucken verantwortlich.

Ich hab es bereits geahnt. Unterschiedliche Konfigurationen verhalten sich entsprechend unterschiedlich und schwächere CPUs sind da wohl eher gefährdet. Es geht da tatsächlich um das Thema Interprozess-Kommunikation. Nun sind da mehrere Partner beteiligt, die da alle möglichst zügig und reibungsfrei miteinander kommunizieren müssen. Foobar schickt seine Daten zum Programm ASIOHost.exe (welches durch Foobar gestartet wird und welches die Asio-Ausgabe bewirkt). ASIOHost schickt die Daten zum virtuellen AcourateASIO Treiber. Das wiederum sendet die Daten an den AcourateConvolver.

Die Abwicklung der Kommunikation obliegt ein gut Teil auch dem Betriebssystem. Ich sehe da nicht unbedingt einen Bug. Es kommt einfach darauf an, dass jeder Prozess zum richtigen Zeitpunkt seine Daten bekommt. Und dass der jeweilige Prozess dann auch korrekt läuft, also Rechenzeit zugeteilt wird. Bisher habe ich die Priorität von Foobar/ASIOHost nicht verändert, der Convolver läuft mit erhöhter (nicht hoher) Priorität.

Bin gespannt auf Rückmeldungen ob die von Simon berichtete Einstellung mit Playback->Output->ASIO [run with high process priority] = ON auch bei anderen hilft.

Grüsse
Uli
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Beitragvon waterl00 » 25.01.2013, 09:50

Ich habe den Convolver auch im Einsatz und soweit funktioniert er einwandfrei. Kein Echo, kein Knacken.

Die Lautstärkeregelung nutze ich noch nicht, weil sie doch sehr verzögert reagiert. Ich weiß nicht ob das normal ist oder ob man da noch optimieren kann.

Außerdem kann ich per Webfrontend noch nicht regeln, ich vermute das liegt an den FW settings der W7 internen Firewall. Ich habe mal alles freigegeben was da an Acourate Applikationen auftaucht, dennoch erreiche das Frontend noch nicht.

Ist aber alles nicht so tragisch, ich warte noch auf meine Mikro Kalibrierung, erst dann wird sich intensiver damit auseinandergesetzt.

Aber so bin ich schon mal sehr zufrieden. Mein PC spratzelt nicht mehr, AcourateConvolver startet vollautomatisch mit einem Default Settings in Verbindung mit Foobar und 30 Sekunden nach PC Start ertönt gefaltetete Musik aus den Boxen. Schon mal sehr prima.

JRiver will auch noch nicht so recht bei mir. Ich nutze dort das gleiche Setup wie im Foobar. Als Ausgabedevice werkelt ein unbenutzter Ausgang (ADAT 1/2), über den ich als Loopback im RME Totalmix und Acourate Convolver auf den Analogausgang mappe. Bei Foobar funktioniert das einwandfrei, im Jriver mit exakt gleichem Setup nicht.

Keine Ahnung was da wieder fehlt, werde ich mich bei Gelegenheit auch nochmal mit befassen.

Aber ansonsten ist das eine prima Sache und vor allem ein sehr guter Support von Uli.

Gruß
Loo
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Beitragvon uli.brueggemann » 25.01.2013, 10:05

waterl00 hat geschrieben:AcourateConvolver startet vollautomatisch mit einem Default Settings in Verbindung mit Foobar und 30 Sekunden nach PC Start ertönt gefaltetete Musik aus den Boxen. Schon mal sehr prima.

JRiver will auch noch nicht so recht bei mir. Ich nutze dort das gleiche Setup wie im Foobar. Als Ausgabedevice werkelt ein unbenutzter Ausgang (ADAT 1/2), über den ich als Loopback im RME Totalmix und Acourate Convolver auf den Analogausgang mappe. Bei Foobar funktioniert das einwandfrei, im Jriver mit exakt gleichem Setup nicht.

Läuft Foobar mit AcourateASIO oder auch mit Loopback?
Wenn AcourateASIO, dann sollte auch JRiver damit laufen. In JRiver die Ausgabe ab Kanal 0 eingeben und im AcourateConvolver ab virtuellem Kanal 1 verwenden.

Oder läuft Foobar auch per Loopback? Dann bei JRiver den richtigen Ausgabekanal vorgeben, bei einem Fireface UC wäre das z.B. 10 für ADAT1.

Und man kann ja im Totalmix anschauen, ob sich bei Wiedergabe etwas auf den ADAT-Kanälen tut.

Grüsse
Uli
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Beitragvon Daihedz » 25.01.2013, 10:32

Hi

uli.brueggemann hat geschrieben:Unterschiedliche Konfigurationen verhalten sich entsprechend unterschiedlich und schwächere CPUs sind da wohl eher gefährdet.

Im Endeffekt geht es darum, möglichst ungestörtes Audio geniessen zu können, und da habe ich nichts gegen den Einsatz aller Mittel, welche dazu beitragen können, u.a. auch einer potenten, modernen CPU. Auch ich werde für mein operatives System dann sicherlich ein 2-PCI-Slot Mainboard mit einem B75-Chipsatz verbauen.

Expermimente mit einer schwächeren CPU jedoch haben in der Design- und Versuchsphase den überragenden Vorteil, mögliche Schwachstellen des Systems unbarmherzig aufzuzeigen, welche in einem 8.7-GHz Brute-Force-System von den Leistungsreserven völlig überdeckt würden.

Auch deshalb arbeite ich gerne mit meinem eher schwächlichen Mobile-Chipsatz.

Simon
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Update V1.2.6 ist online

Beitragvon uli.brueggemann » 25.01.2013, 17:33

Ich habe ein weiteres Update gemacht.:

CPLAY kann nur 32bit Integer liefern, V1.2.5 hat 32bit float verwendet (kein Problem für Foobar und JRiver). Ich hab nun auf Integer umgestellt, das scheinen alle Player zu können. CPLAY kann nun auch AcourateASIO.

Ein weiterer Punkt ist die Größe des Puffers für die Übertragung der Daten zwischen AcourateASIO und AcourateConvolver. Man weiss ja nicht von vornherein, wieviel Kanäle gespielt werden, man könnte ja Stereo- und 5.1-Dateien in der Playlist bunt mixen. Und mit der Änderung der Abtastrate ändert sich beim RME Fireface auch der Soundkartenpuffer in der Größe mit. Ergo wurde bisher bei jeder Datenübertragung der Puffer neu erzeugt. Was aber Rechenzeit kostet, das Betriebssystem verwaltet dabei die Interprozesskommunikation.

Nun wird beim Start ein Puffer fester Größe erzeugt, was bedeutet, dass alle evtl. anfallenden Daten (Kanäle etc.) reinpassen. Was Speicherplatz kostet. Dafür fällt aber das ständige Erzeugen und Wiederfreimachen weg. Bei der Übertragung wird aber nur die real benötigte Datenmenge geschaufelt.
Ich hoffe, dass sich damit auch schwächere CPUs darüber freuen.

Zuletzt wird nun bei aktiviertem AcourateASIO der autorun Parameter ignoriert. Die Wiedergabe wird also über dem Mediaplayer kontrolliert.

Grüsse
Uli
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Beitragvon Fujak » 25.01.2013, 19:12

uli.brueggemann hat geschrieben:Ich habe ein weiteres Update gemacht.:

CPLAY kann nur 32bit Integer liefern, V1.2.5 hat 32bit float verwendet (kein Problem für Foobar und JRiver). Ich hab nun auf Integer umgestellt, das scheinen alle Player zu können. CPLAY kann nun auch AcourateASIO.


Uli, kann es sein, dass Du JPlay und nicht CPlay meinst (letzteres verwendet ja kaum noch jemand)?

Grüße
Fujak
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Beitragvon uli.brueggemann » 25.01.2013, 19:34

Fujak hat geschrieben:Uli, kann es sein, dass Du JPlay und nicht CPlay meinst (letzteres verwendet ja kaum noch jemand)?

Fujak,

na sowas.
Nein, es ist tatsächlich CPLAY gemeint. Es gibt tatsächlich noch Nutzer. :D

Grüsse
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Beitragvon Jahresprogramm » 25.01.2013, 19:41

Hallo,

eine kleine Erfolgsmeldung zwischendurch.
Bei mir hat der AcourateASIO-Treiber auf Anhieb funktioniert. Die Version 1.2.6 installiert, den AcourateASIO Trieber im Foobar ausgewählt und schon kommt Musik ohne Loop-Back aus den LS.

Tolle Sache! :cheers:

Grüße
Alex
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Beitragvon waterl00 » 25.01.2013, 20:29

Ich bin verwirrt, was ist denn der Acourate Asio Treiber? :oops:
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