Offline-Convolving mit AcourateNAS

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Beitragvon uli.brueggemann » 26.09.2011, 12:30

Fortepianus hat geschrieben:Ich habe nachgeschaut, bei mir ist (beim online convolver) die 24bit-Ausgabe aktiviert, aber der Dither deaktiviert. Ich werde mal ausprobieren, ob es mit Dither besser klingt (Ralf schwört da ja drauf, egal bei welcher Bittiefe).

Gert,

ich hab Dither auch angeschaltet. :-) Höre aber trotzdem keinen Unterschied. Ein Bit entspricht ja -138 dB bei 24 bit-Aufnahmen. Und der tpdf-Dither bewegt sich da unten. Mmhh, wer das hört ...

Kannst Du Dir mal die neueste Version AcourateNAS runterladen und testen? Wenn ein reines Ziellaufwerk gewählt wird, dann wird die Directorystruktur des Quelllaufwerks erzeugt. Wenn aber im Ziellaufwerk ein Verzeichnis gewählt wird, dann gilt dieses. Das sollte Dein _FIR-Verzeichnis möglich machen. Identische Quell- und Zielangaben werden abgelehnt.

Teste bitte auch mal Deine grosse 24/192-Datei.

Gruss, Uli
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Beitragvon Fortepianus » 26.09.2011, 18:55

Hallo Uli,

uli.brueggemann hat geschrieben:
Fortepianus hat geschrieben:Ich habe nachgeschaut, bei mir ist (beim online convolver) die 24bit-Ausgabe aktiviert, aber der Dither deaktiviert. Ich werde mal ausprobieren, ob es mit Dither besser klingt (Ralf schwört da ja drauf, egal bei welcher Bittiefe).

...ich hab Dither auch angeschaltet. :-)

hab' gerade meinen Stick aus dem Convolver gezogen und wollte den Dither einschalten, da sah ich, dass die Version auf dem Stick den Dither schon drin hat :-). Nur die vermeintliche Kopie auf dem Rechner, in der ich geschaut hatte, hatte ihn deaktiviert.

Ich suche nämlich nach dem Grund, warum ich folgende klangliche Abstufung bei mir höre (und da wäre Dither vielleicht ein Erklärungsansatz gewesen):

A. Ohne FIR-Filter

1. G-Sonos an meinem DAC
2. G-Sneaky an meinem DAC
3. G-Sneaky analog

Allerdings sind die drei Kandidaten recht nah beinander. Beim Sneaky fehlt eben noch der bessere Taktgeber.

B. Mit FIR-Filter

1. G-Sneaky analog, vorgefaltet mit AcourateNAS 24Bit
2. G-Sonos über DAC mit Linuxfalter
3. G-Sneaky analog, vorgefaltet mit AcourateNAS 16Bit

Variante 3 fällt richtig deutlich ab gegenüber Variante 1 und 2. 1 spielt gegenüber 2 mit mehr Grundtonwärme, alles etwas voller, aber dennoch präzise, mit etwas mehr Rauminfo. Kein sehr großer Unterschied, aber klar hörbar.

Da ohne Filter der G-Sneaky (noch) nicht ganz mit G-Sonos + DAC mithalten kann, heißt das Ergebnis unter B doch, dass die offline-Faltung mit AcourateNAS irgendwas besser macht als die Linuxkiste. Die arbeitet aber auch mit 24Bit und Dithering, daran liegt's also nicht. Ob trotz meiner aufwändigen Monitorschleife der Wackeltakt der eingeschleiften Soundkarte hier mitspielt? Kann kaum sein. Oder ist Dein Faltungsalgo irgendwie besser als der von BruteFIR? Die verwendeten Filter jedenfalls sind identisch.

uli.brueggemann hat geschrieben:Kannst Du Dir mal die neueste Version AcourateNAS runterladen und testen? Wenn ein reines Ziellaufwerk gewählt wird, dann wird die Directorystruktur des Quelllaufwerks erzeugt. Wenn aber im Ziellaufwerk ein Verzeichnis gewählt wird, dann gilt dieses. Das sollte Dein _FIR-Verzeichnis möglich machen. Identische Quell- und Zielangaben werden abgelehnt.

Teste bitte auch mal Deine grosse 24/192-Datei.

Du bist ja wieder superschnell, das mach' ich natürlich sehr gerne. Ich muss aber erst abwarten, bis der Rechner seinen gerade anstehenden Faltungsjob beendet hat, und das ist erst morgen früh.

Viele Grüße
Gert

P.S. Inzwischen ist die Anlage neu eingemessen auf die veränderte Raumsituation (Akltivboxen plus DBA), klingt jetzt wieder recht ansprechend, so dass auch Annette nichts mehr zu kritisieren hat :)
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Beitragvon uli.brueggemann » 26.09.2011, 19:58

Fortepianus hat geschrieben:... heißt das Ergebnis unter B doch, dass die offline-Faltung mit AcourateNAS irgendwas besser macht als die Linuxkiste. Die arbeitet aber auch mit 24Bit und Dithering, daran liegt's also nicht. Ob trotz meiner aufwändigen Monitorschleife der Wackeltakt der eingeschleiften Soundkarte hier mitspielt? Kann kaum sein. Oder ist Dein Faltungsalgo irgendwie besser als der von BruteFIR? Die verwendeten Filter jedenfalls sind identisch.


Ich weiss nun nicht, welche Option Du bei AcourateNAS noch aktiviert hast. Wenn das dann auch eine Normalisierung einschliesslich echtem Spitzenwert beinhaltet, dann wird auf jeden Fall Clipping, auch Intersample Clipping vermieden. Siehe mal in die Hilfedatei, da gibt es einen Punkt dazu.
Das kann ein online-Convolver nicht, weil dazu eine Zwischenspeicherung einer gesamten Datei erforderlich ist. Erst danach weiss man ja, was nun als echter Spitzenwert vorgekommen ist, auf den man normalisieren kann. Um den zu ermitteln macht Acourate parallel zur Filterung ein 4-fach Upsampling (was natürlich für Deine große 24/192 Datei eine Herausforderung ist bezgl. Speicherplatz :D ).

Grüsse, Uli

PS: achja noch: AcourateNAS macht derzeit bei 24bit-Ausgabe kein Dithering. Das TPDF-Dithering bei 16 bit will ich noch ändern, mache dazu lieber ein Dither entsprechend Gehörkurve, das klingt angenehmer und unauffälliger als weisses Rauschen. Das psychoakustische Dithern hab ich mittlerweile für mich im Griff, es war/ist interessant, mal kennenzulernen was da so alle möglichen Verfahren laufen inkl. Pow-R3 und MBit+, die derzeit so die Nase vorn haben.
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Beitragvon martino » 30.11.2011, 18:56

Hallo zusammen,

ich habe noch nicht vollständig verstanden, zu welchem Grad AcourateNAS automatisiert ist...

Kann ich einfach das Original-Musikverzeichnis (incl. verschiedenster Auflösungen 16/44.1 bis 24/192) auswählen, und es wird automatisch mit entsprechender Verzeichnisstruktur und gleichen Tags (mitsamt mehrerer als Tag gespeicherter Cover-Bilder) ein Verzeichnis mit convolvter Musik erstellt? Können Original und Zielordner nun im selben Server-Rechner (und sogar auf der selben Festplatte) liegen oder ist das ausgeschlossen?

Und: was passiert wenn ich die Bibliothek gefaltet habe, und dann Neues Material dazukommt? Ein automatisches Rescanning war nicht drin oder? D.h. ich würde dann manuell die neuen Dateien falten? Auch mit AcourateNAS oder dann in z.B. foobar? Was wären die Arbeitsschritte bei AcourateNAS?


Ich frage, weil das von mir betriebene Online-Convolving im foobar-Server (VST-Wrapper-plugin & Acourate VST Convolver für Mediaplayer) zwar funktioniert, es aber leider zwischen den einzelnen Tracks einen kleinen Aussetzer gibt. Das habe ich auch nach langem Versuchen nicht wegbekommen. Langfristig ist aber eine Wiedergabe ohne Gapless Playback bei einem Linn-Player der das eigenlich kann für mich nicht tolerabel.


Grüße, Martin
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Beitragvon Koala887 » 30.11.2011, 20:29

Hallo Martin,

martino hat geschrieben:Kann ich einfach das Original-Musikverzeichnis (incl. verschiedenster Auflösungen 16/44.1 bis 24/192) auswählen, und es wird automatisch mit entsprechender Verzeichnisstruktur und gleichen Tags (mitsamt mehrerer als Tag gespeicherter Cover-Bilder) ein Verzeichnis mit convolvter Musik erstellt? Können Original und Zielordner nun im selben Server-Rechner (und sogar auf der selben Festplatte) liegen oder ist das ausgeschlossen?

Ja das geht. Es werden nur die Auflösungen bearbeitet, für die auch ein Filter vorhanden ist.
Das Zielverzeichnis kann im gleichen Rechner sein, muß aber auf einer anderen Partition oder Festplatte sein. (hoffe ja, daß Uli das noch ändert :wink: )
Im Zielverzeichnis wird genau die gleiche Ordnerstruktur angelegt. Dabei kannst du auswählen, ob nur der aktuelle Ordner bearbeitet wird, oder auch alle Unterverzeichnisse.

Und: was passiert wenn ich die Bibliothek gefaltet habe, und dann Neues Material dazukommt? Ein automatisches Rescanning war nicht drin oder? D.h. ich würde dann manuell die neuen Dateien falten? Auch mit AcourateNAS oder dann in z.B. foobar? Was wären die Arbeitsschritte bei AcourateNAS?

Bei einem neuen Durchlauf kannst du angeben, ob vorhandene Dateien überschrieben werden sollen oder übersprungen.

Schöne Grüße
Daniel
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Beitragvon martino » 30.11.2011, 20:45

Hallo Daniel,

danke für die schnelle Antwort! Heißt das Du fügst einfach die neu gerippten CDs in die Original-Ordnerstruktur ein, und startest dann AcourateNAS für den gesamten Musik-Ordner mit Abwahl der Überschreiben-Funktion? Und das Programm sucht dann die wenigen hinzugefügten Ordner im Original und fügt nur diese bearbeitet dem Convolving-Ordner hinzu?

Martin
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Beitragvon Koala887 » 30.11.2011, 20:55

martino hat geschrieben:Und das Programm sucht dann die wenigen hinzugefügten Ordner im Original und fügt nur diese bearbeitet dem Convolving-Ordner hinzu?

Genau so ist es. :D
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Beitragvon Fortepianus » 30.11.2011, 21:13

Hallo Martin,

martino hat geschrieben:Heißt das Du fügst einfach die neu gerippten CDs in die Original-Ordnerstruktur ein, und startest dann AcourateNAS für den gesamten Musik-Ordner mit Abwahl der Überschreiben-Funktion? Und das Programm sucht dann die wenigen hinzugefügten Ordner im Original und fügt nur diese bearbeitet dem Convolving-Ordner hinzu?

genau so. Zu gapless: Es ist prinzipbedingt, dass nach der Faltung eine Pause zwischen den Stücken entsteht. An der Länge der Pause kannst Du sogar Rückschlüsse auf die verwendete Filterlänge ziehen, was bei foobar erschreckend kurz ist im Vergleich zu AcourateNAS. Aber Uli hat Abhilfe geschaffen: Wenn Du eine Datei gapless.txt (kann einfach leer sein) in ein Verzeichnis legst, bastelt AcourateNAS erst mal einen wav-File aus dem ganzen Verzeichnis, merkt sich die Schnittstellen, faltet alles in einem Rutsch, macht dann noch das Upsampling zur Intersampleclippingerkennung, normalisiert bei Bedarf, schnippelt dann an den richtigen Stellen die einzelnen Tracks wieder auseinander und packt dann wieder nach flac. Ja, richtig geraten, Rechenpower kann man nie genug haben für sowas, Speicher auch nicht :) . Der einzige Wermutstropfen ist: Wenn das Verzeichnis 2GB als wav überschreitet (was bei CD-Auflösung allerdings nicht vorkommt), ist AcourateNAS am Ende, weil Windows am Ende ist (größere Files werden nicht verarbeitet). Ein Album in meiner Sammlung, bei dem ich Probleme hatte, war die Matthäuspassion von Bach, die man in 88,2/24 bei Linn runterladen kann. Viele Tracks gehen ineinander über, und jedes der beiden Teile ist über 2GB groß, wenn von flac nach wav entpackt. Aber auch da gibt es Abhilfe: Ich habe ungefähr in der Mitte jedes Verzeichnisses zwei Tracks gesucht, die nicht nahtlos ineinander übergehen, und dann an dieser Stelle ein neues Verzeichnis angelegt, also die Matthäuspassion auf insgesamt 4 Verzeichnisse aufgeteilt. Davon merkst Du beim Abspielen nichts mehr, Du kannst ja einfach das übergeordnete Verzeichnis zum Abspielen reinladen.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon uli.brueggemann » 01.12.2011, 09:30

Ich kann mittlerweile auch 4 GB wav-Dateien erzeugen/verarbeiten. Nun braucht es nur noch etwas Zeit für ein nächste AcourateNAS-Update.

Grüsse, Uli
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Beitragvon Unicos » 01.12.2011, 13:44

uli.brueggemann hat geschrieben:Ich kann mittlerweile auch 4 GB wav-Dateien erzeugen/verarbeiten. Nun braucht es nur noch etwas Zeit für ein nächste AcourateNAS-Update.

Hi Uli,

woran liegt es? Sind nicht alle Libs 64bittig vorhanden?
Natuerlich sollte man ein 64 Bit System einsetzen. :-)

Gruesse

Thomas
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Beitragvon uli.brueggemann » 01.12.2011, 13:58

Unicos hat geschrieben:woran liegt es? Sind nicht alle Libs 64bittig vorhanden?
Natuerlich sollte man ein 64 Bit System einsetzen :-)

Thomas, Du solltest Dich mal mit dem Thema wav-Datei näher beschäftigen :-)

Microsoft kennt die Standard-wav mit einer Dateigrösse von ULONG (unsigned long). Was dann 4 GB ermöglicht. Aber in der eigenen Bibliothek (winmm.dll) wird dann z.B. mmioseek mit einer Adresse des Typs LONG, also vorzeichenbehaftet, verwendet. Auch die zurückgegebene Position ist vorzeichenbehaftet.

Also nichts mit 64bittig. Selbst nicht bei Win7-64.

Ergo bleibt nur tricksen und das Schreiben eigener Routinen.

Uli
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Beitragvon Unicos » 01.12.2011, 16:56

uli.brueggemann hat geschrieben:
Unicos hat geschrieben:woran liegt es? Sind nicht alle Libs 64bittig vorhanden?
Natuerlich sollte man ein 64 Bit System einsetzen :-)
Also nichts mit 64bittig. Selbst nicht bei Win7-64.
Ergo bleibt nur tricksen und das Schreiben eigener Routinen.

Hi,

iss ja ploed... also auf jedenfall noch ein Artefakt auf Basis 32 Bit, ob nun Schnittstelle oder lib egal.

Und wenn ich jetzt dumm frage warum Du nicht auf was anderes aufsetzt? Also nur fuers ummodeln meine ich. Wir reden hier ja von einem MS-Problem. Also irgend ein anderer Container? Z.B. Flac? Libs gibt es ja dafuer.

OK ich hoere auf, fuer ein kompetenten Dialog reicht mein Wissen nicht aus. :-)

Gruss

Thomas
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Beitragvon martino » 01.12.2011, 17:35

Hallo Gert,

Fortepianus hat geschrieben:Zu gapless: Es ist prinzipbedingt, dass nach der Faltung eine Pause zwischen den Stücken entsteht. An der Länge der Pause kannst Du sogar Rückschlüsse auf die verwendete Filterlänge ziehen, was bei foobar erschreckend kurz ist im Vergleich zu AcourateNAS.

Vielen Dank für die Aufklärung dieses Rätsels, das mich nun schon länger beschäftigt. Da hatte ich also die Zusammenarbeit Server/Plugins zu Unrecht im Verdacht, die unschönen Pausen/Wackler zu machen.

Aber Uli hat Abhilfe geschaffen: Wenn Du eine Datei gapless.txt (kann einfach leer sein) in ein Verzeichnis legst, bastelt AcourateNAS erst mal einen wav-File aus dem ganzen Verzeichnis, merkt sich die Schnittstellen, faltet alles in einem Rutsch, macht dann noch das Upsampling zur Intersampleclippingerkennung, normalisiert bei Bedarf, schnippelt dann an den richtigen Stellen die einzelnen Tracks wieder auseinander und packt dann wieder nach flac.

Was bedeutet das konkret? Geht Ihr Eure z.B. >2000 Alben Stück für Stück durch und überlegt ob es denn Gapless-pflichtige Übergänge zwischen allen oder einzelnen Tracks gibt, um dann gezielt die leere gapless.txt ins Verzeichnis zu legen? Oder macht man das der Einfachheit halber dann gleich für jedes Album/Verzeichnis? Gibt es vielleicht ein Programm, das das Ablegen einer bestimmten Datei in jedes End-Verzeichnis automatisiert?

Fortepianus hat geschrieben:Ja, richtig geraten, Rechenpower kann man nie genug haben für sowas, Speicher auch nicht :) . Der einzige Wermutstropfen ist: Wenn das Verzeichnis 2GB als wav überschreitet (was bei CD-Auflösung allerdings nicht vorkommt), ist AcourateNAS am Ende, weil Windows am Ende ist (größere Files werden nicht verarbeitet).

uli.brueggemann hat geschrieben:Ich kann mittlerweile auch 4 GB wav-Dateien erzeugen/verarbeiten. Nun braucht es nur noch etwas Zeit für ein nächste AcourateNAS-Update.

Hallo Uli,

da kann man sich ja wieder auf etwas freuen. Kündigst Du das Update hier an wenns fertig ist? Wirst Du auch die Möglichkeit integrieren, Original-Musikverzeichnis und Convolving-Zielverzeichnis auf der gleichen Festplatte zu haben? Ich mache Backups immer von der Original-Version auf dem (d.h. meinem einzigen) Musikserver manuell auf eine externe USB-Platte, brauche also eine räumliche Trenung von AcourateNAS Quell- und Zielverzeichnis nicht.

Grüße, Martin
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Acourate NAS

Beitragvon highendsolution » 19.02.2012, 17:51

Hallo,

vor einigen Tagen bin ich im Netz auf Acoutate NAS gestoßen und bin vom Konzept begeistert.
Seit einiger Zeit höre ich nur noch über NAS - Router - Linn Akurate DS1 - ML 380S - BM18. Meinen Linn möchte ich gerne in naher Zukunft mit einem "G" schmücken, um dann ohne Vorstufe auszukommen.

Zurück zur Acourate NAS:
Meine Flac Dateien will ich offline falten.
Was genau brauche ich dafür - Marke/Modell?

- kalibrietes omnidirektionales Mikrophon
- Asio Soundkarte
- Software Acourate NAS

Braucht man sonst noch was?

Bei AudioVero.de wird neben der Software "Acourate NAS" die Software "Acourate - der High-End-Audio-Werkzeugkasten" für 340€ angeboten. Ist die Acourate NAS ein Bestandteil des 340€ Pakets?

Besten Dank vorab für Eure Hilfe

Gruß

Michael
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Beitragvon Amati » 20.02.2012, 17:12

Hallo Michael,

AcourateNAS gehört nicht zum Lieferumfang von Acourate und schlägt mit 150 Euro zu Buche. Wer denn Aufwand des Offline Faltens nicht scheut, wird den Einsatz nicht bereuen.

Für Acourate brauchst du in der Tat ein Mikro, am besten kalibriert, und wenn nicht vorhanden einen Mikrofonvorverstärker. Beides bekommst du preisgünstig und in getunter Version bei Uli. Das hat den Vorteil, dass man weiß das passt.

Bei der Soundkarte ist die Sache etwas unübersichtlicher. Dazu müsste man wissen, ob diese lediglich den sweep aufzeichnen soll, oder auch als externer DAC fungieren soll. Über die Qualität läßt sich trefflich streiten, viele hier im Forum bevorzugen RMEs als externe oder interne PC Lösung, ich persönlich habe nicht so gute Erfahrungen machen können, das kann aber an individuellen Rechnerkonfigurationen und Treibern liegen.

Ich verwende zur Aufzeichnung des Sweeps eine Tascam US144 MKII und bin mit dem Ergebnis zufrieden. Als DAC ist diese Karte nicht geeignet, bzw. reicht mir persönlich nicht, aber ich habe bereits einen brauchbaren DAC.

Dann brauchst du ein wenig Zeit und die Bereitschaft dich einzuarbeiten.

Ich hoffe ich konnte ein wenig weiterhelfen.

Peter
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Amati
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