AcourateConvolver

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Beitragvon Mister Cool » 12.12.2017, 22:38

Törööö, es funzt!

Die funktionale Kette: iTunes->Hijack->LAConvolver->Acourate WAV-Filter läuft!
Damit wäre das Thema Einbindung eines Convolvers in iTunes unter Mac OS X erledigt :D

https://www.dropbox.com/s/v3uq1l4r0mujk ... volver.jpg

Noch mal Danke an Josh und Uli für die Unterstützung
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Beitragvon Mister Cool » 08.02.2018, 18:13

Das Thema Convolver unter MAC OS gibt mir keine Ruhe :-)

Ich habe es für mich mit Hilfe von HiJack und einem AU-Plugin LAConvolver gelöst, aber mir wäre ein Audiovero-Plugin lieber. Durch weitere Recherche bin ich wieder auf das VST-Plugin Acourate VSTConvolver gesstoßen. Mein HiJack "versteht" VST -> kann als VST Host fungieren, aber kann ich das Audioveros Plugin unter MAC OS nutzen? Sind VST Plugins Betriebssystem-neutral oder doch an Windoof oder Mac OS gebunden?

Siehe auch:
Zur Inbetriebnahme des Plugins ist dem jeweiligen Host-Programm der Dateipfad zum Plugin bekanntzugeben. Der Name des Plugins ist AcourateVSTConvolver2in2.dll, dabei deutet 2in2 auf die Verwendung in Stereosystemen hin (2 Eingänge, 2 Ausgänge).

Das hört sich nach Windows an

BTW. Kann es je nach Programmierer/Ersteller des Convolver Plugins Unterschiede in der Qualität der Wiedergabe/Verarbeitung der Filter geben?

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon Hornguru » 08.02.2018, 20:31

Hi Alwin

Ja Plugins sind Betriebssystem spezifisch. Der Acourate Plugin ist nur für Windows und auch nur Stereo.

Es gibt auch Qualitätsunterschiede.
Nummer 1 Bittiefe. Die wenigsten machen 64 bit. Die Mehrheit mittlerweile immerhin 32 Flieskomma. Das reicht schon mal ;)

Dann Rechengenauigkeit. Es gibt auch ein Schnellverfahren was Effektprozessoren oft bevorzugen bei denen das FIR nur für Halleffekte benutzt wird (wofür es ja ursprünglich erfunden wurde). Da bleibt schon mal einiges auf der Strecke. Das machen gerne Plugins mit 300 Settings die auf zehn Dutzend Spuren laufen und mit super kleiner Prozessorauslastung werben.
Simplere machen das eher nicht, Voxengo wirbt damit es nicht zu tun. (Läuft aber auch nur unter Windows)

Dann gibt es auch unzählige die ebenfalls für Halleffekt optimiert sind und dir eine Hallkurve mit Anfasser zum Verformen der IR anbieten (zB Apple Space designer). Die schnippeln auch gern was weg an der IR besonders Stumme Bereiche am Rande die es als Datenmüll interpretiert. Wir hier aber gerne als Phasenkorrektur haben...
im Zweifel immer messen über Loop-back!

Zumindest der LAConvolver gibt 1:1 raus, bitgenau. Aber nur 32 Fließkomma. Ein Update ist nicht in Sicht sagt der Entwickler (Dezember 2017).

Gruß
Josh
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Beitragvon Auriga » 26.02.2018, 20:38

Hallo allerseits,

Mister Cool hat geschrieben:Das Thema Convolver unter MAC OS gibt mir keine Ruhe :-)
Ich habe es für mich mit Hilfe von HiJack und einem AU-Plugin LAConvolver gelöst, aber mir wäre ein Audiovero-Plugin lieber. Durch weitere Recherche bin ich wieder auf das VST-Plugin Acourate VSTConvolver gesstoßen. Mein HiJack "versteht" VST -> kann als VST Host fungieren, aber kann ich das Audioveros Plugin unter MAC OS nutzen? Sind VST Plugins Betriebssystem-neutral oder doch an Windoof oder Mac OS gebunden?


auch unter Windows wird es schwer den AcourateVSTConvolver einzubinden. Viele Hostsoftware unterstützt seit letztem Jahr nur noch 64bit Anwendungen (bezogen auf das OS, nicht auf die Audio-Bit-Tiefe). Damit fällt der AcourateVSTConvolver, aber auch andere wie der von Sourceforge und weitere, hinten runter.
Abgesehen davon, unterstützen die meisten tatsächlich nur bis 32Bit Fließkomma Audio.

Ich hatte dazu auch schon Uli Brüggemann geschrieben, um ihn zu ermutigen das VST Plugin weiterzuentwickeln, so daß es auch weiterhin auf aktuellen Plattformen läuft.
Gerade auch für professionelle Studioanwender wäre es super, wenn es da eine geeignete VST Lösung gäbe, die nicht für Hallanwendungen optimiert ist und auch bis 64Bit Audiotiefe convolvt.
Jedes professionelle Studioprogramm arbeitet auch als VST Host, so daß ein VST Convolver hier ungemein praktisch wäre und sicherlich auch ein Markt dafür vorhanden ist.

Herzliche Grüße

Andreas
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Beitragvon johnny99 » 28.02.2018, 15:39

Hallo,

ich habe den aktuellen AcourateConvolver und möchte jetzt anfangen "Flow" zu nutzen. Mein Problem: Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie man da vorgeht, auf was man da achtet, was wann einzustellen ist.
Die vorhandenen Beschreibungen sind verteilt auf verschiedene Tools und Versionen (mit und ohne "Regler") und irgendwie bin ich jedesmal "verwirrt", beim Versuch das nachzuvollziehen.

Kann mir da jemand etwas Hilfe zukommen lassen?

Danke
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Beitragvon uli.brueggemann » 28.02.2018, 17:26

Ich verwende typischerweise als Ausgangspunkt for Low den Wert 0.5 und für High den Wert -2.0.
Der Schieberegler ganz links entspricht dem ursprünglichen Flow, wobei die Klangbühne schmaler wird.
Der Regler ganz rechts macht die Bühne breiter, so daß es dann wieder ok ist. Insofern verwende ich den Regler zumeist mit Stellung fast ganz rechts.
Der Rest ist Hören und dann evtl. nachjustieren.

Grüsse
Uli
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Beitragvon johnny99 » 28.02.2018, 20:21

Danke,
d.h. es gibt zwei Methoden:

- die ursprüngliche mit den Chirps bei Regler links
- die neue auf Basis Ausgangswert mit "vortasten", bei Regler rechts.

Ich wollte das immer mischen.

Danke
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Beitragvon uli.brueggemann » 01.03.2018, 20:37

Sorry, es kommen da grad zwei Sachen zum ungünstigen Zeitpunkt zusammen.
Der Webserver ist heute nacht down wegen Softwareumstellung beim Provider, das dauert bis morgen. Ich kann daher nichts tun.

Grüsse
Uli
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Beitragvon Nebusaradan » 02.03.2018, 10:34

Hallo Uli,
geht es immer noch nicht?
Viele Grüße,
Didi
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Beitragvon cornoalto » 18.03.2018, 14:11

Hallo zusammen,
ich möchte Uli an dieser Stelle herzlich danken für die schnelle Erfüllung meines Wunsches.
In der aktuellen Version des Convolvers ist die FLOW- Regelung jetzt bis +/- 10, statt 4/-6 möglich.
Mit den nun gefundenen Werten tief: 7,7 und hoch: -6,5 ist für mich nun absolut entspanntes Hören ohne Irrirtationen möglich. Einfach traumhaft!

Laut dieser Grafik
http://www.sengpielaudio.com/Frequenzab ... chtung.pdf
bräuchte ein erste Geige eines Streichquartetts, die 22,5 Grad von der Mitte aus seitlich zu hören ist, beim Kammerton a1 etwa 2 db mehr Pegeldifferenz und beim a 4 etwa 1,5 db weniger. Wobei die Obertöne noch nicht berücksichtigt sind.
Die Frage ist, auf welcher Grundlage diese Grafik erstellt worden ist. Wie die LOCO-Diskussion zeigte, gibt es wohl keine allgemeingültigen Werte.
Am leichtesten zu ermitteln ist die richtige Einstellung m. E. mit einem Streichquartett-Aufnahme.
Man suche sich eine Passage, bei der die erste Geige langsam tonleiterartig über 3 Oktaven spielt.
Ohne Flow wandern Obertöne der Geige in meinem Setup mit gleichseitigem Stereodreieck je nach Aufnahme bis zu +/- 10 cm in der Lautsprechereben hin und her. Mit den oben genannten Werten bleibt der Klang wie festgenagelt an seinem Platz und ist perfekt umrissen.
Mich würde interessieren, warum diese Werte bei mir so hoch ausfallen.
Zur Einstellung der Bühnenbreite: Schieberegler halblinks für aufgeblasene Aufnahmen oder zu gross geratene mittige Stimmen und Instrumente. Sehr involvierend und intim. Mittig, wenn ich sehr präzise eher die Aufnahme an sich hören will. Halbrechts: der langzeittauglichste Kompromiss zwischen einhüllender Räumlichkeit und " in die Aufnahme Hineinhören". Ganz rechts: die Basisbreite wandert über die Lautsprecher hinaus auf 90 Grad, Hallanteile noch weiter- sehr beeindruckend, aber auf Dauer etwas zuviel des Guten.

Fazit: Musikhören ohne FLOW ist möglich, aber sinnlos!

Viele Grüße

Martin
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Beitragvon Hans-Martin » 18.03.2018, 15:29

cornoalto hat geschrieben:Die Frage ist, auf welcher Grundlage diese Grafik erstellt worden ist. Wie die LOCO-Diskussion zeigte, gibt es wohl keine allgemeingültigen Werte.

Hallo Martin,
Sengpiel schreibt: Terzrauschen (gleichphasiges Mono-Signal).
Andere Tabellen von ihm basieren auf tiefen Tönen (unter 1kHz) oder pulshaften Lauten (über 1kHz).

Bei Aufnahmen, die nicht von Mono-Quellen zusammengemischt wurden oder mit koinzidenten Mikrofonen (XY,MS) aufgenommen wurden, also bei Aufnahmen in Laufzeitstereofonie (Kugelcharakteristik, AB), ist der Zugewinn geringer.
Die Aufnahmen könnte man mit einem Mono-Schalter auf Phasenunterschiede (Auslöschungseffekte in den Höhen) testen. Intensitätsstereofonie ist Mono-kompatibel, und FLOW hat seine Daseinsberechtigung darin, dass bei IS die für die Lokalisation des Grundtonbereichs erforderlichen Laufzeitunterschiede zwischen L und R fehlen, nur noch Intensitätsunterschiede bestehen.

Fazit: Musikhören ohne FLOW ist möglich, aber sinnlos!

Das finde ich auch immer wieder bestätigt (Ausnahmen bestätigen die Regel)
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon uli.brueggemann » 10.05.2018, 18:04

Version 1.5.6 online

Es hat sich herausgestellt, dass manche Soundkarten, z.B. MOTU, bei der Abtastratenumschaltung länger für eine Antwort benötigen als gewohnt. Dies kann dazu führen, dass bei den bisherigen Versionen dann eine Exception im Programm auftritt.
Ab Version 1.5.6 sind die Time-Out-Zeiten im AcourateAsio verlängert, so dass sich das Problem nicht mehr ergeben sollte.
Wenn also jemand solche Abstürze bei der Abtastratenumschaltung hat, wird ein Update empfohlen

Grüsse
Uli
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Beitragvon uli.brueggemann » 15.05.2018, 16:52

Version 1.5.7 online

Wie es immer so ist, man baut vorn was auf und schmeist es mit dem Hintern um ...

Es hat sich herausgestellt, dass die Initialisierung in Roon etwas anders abläuft. Es werden Abtastraten bis zu 768 kHz auf Verfügbarkeit abgefragt und das für jeden Soundkartenkanal und das wiederum zweimal. Mit den nun in V1.5.6 gegebenen Time-Outs führt das u.U. zu extremen Wartezeiten bei der Initialisierung, vermeintlich reagiert da Roon gar nicht mehr.

Das Problem ist nun mit V1.5.7 behoben. Ich habe zusätzlich Roon kontaktiert, weil ja üblicherweise Soundkarten für unterschiedliche Kanäle nur dieselbe Abtastrate zulassen. Dann reicht eine Abfrage.

Wer also den AcourateConvolver mit Roon verwendet, sollte updaten.

Viele Grüsse
Uli
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Beitragvon Matty » 16.05.2018, 00:01

Hi Uli,

wie hoch sind denn die Wartezeiten realistischerweise? Und wann spielen sie eine Rolle? Beim Start des Convolers oder beim Start von Roon oder in einem anderen Moment?

Bei mir dauert es bei Verwendung des AcourateASIO-Treibers mit Roon ca. 7 Sekunden, bis ich einen Ton höre,nachdem ich auf 'Play' gedrückt habe. Dies ist aber nur der Fall, wenn der Convolver gestoppt ist. Sobald er gestartet ist, also z.B. bei einer sehr kurzen Pause, geht es deutlich schneller.
Auch bei Verwendung eines Soundkartentreibers, wo man ja den Convolver manuell starten muss (und er im gestarten Modus bleibt, bis man ihn bewusst wieder stoppt) ist die Zeit zwischen 'Play' und erstem Ton deutlich geringer.

Ist die Zeitspanne von 7 Sek für dich nachvollziehbar oder ist hier irgend etwas im Argen?

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon uli.brueggemann » 16.05.2018, 10:22

Matthias,

ich hab nochmal eine "Kleinigkeit" nachgebessert.
Die Startzeit hängt von einigen Faktoren ab. Der Convolver checkt dabei die Matrix auf Gültigkeit, lädt und initialisiert die Filter etc. und das dauert eben auch etwas.
Dennoch, es sollte nun schneller gehen als 7 Sek.
Bitte nochmals downloaden.

Grüsse
Uli
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