Was geht noch beim Oppo 105?

Gerts Modifikationen

Beitragvon Fidelio » 27.10.2013, 22:03

Hallo Lefreck,
nein, das Stereo Upgrade habe ich nicht, das wäre in meinem Setup nutzlos.

Hallo Andi,
den Kisto brauche ich noch, da ja auch noch der Dune, ein Kabel Receiver (Fernsehen) und mein LP 12 angeschossen sind. Direkt anschließen hab ich nicht versucht da alle LS symmetrisch verkabelt sind und ich dafür extra Adapter bräuchte. Beim GADS Dac hab ich verglichen und ohne Kisto klingt es noch etwas direkter, impulsiver. Deshalb ist der ADS auch direkt angeschlossen und der Kisto mit allen anderen Quellen wird über einen Sym. Eingang am ADS durchgeschleift. Für Video ist das über den Kisto für mich akzeptabel.

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon Salvador » 27.10.2013, 23:06

Hallo Matthias,

alles klar, danke!

Beste Grüße,
Andi
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Beitragvon solstice » 04.11.2013, 12:57

Liebe Forianer,

nach etwas langer Abwesenheit komme ich endlich dazu, etwas über den G-Oppo Nr. 2 zu schreiben.

Da ich selten Surround Musik höre und für Filme nicht unbedingt das allerletzte Quäntchen Glück benötige, habe ich in meinen Oppo nur Gerts Stereo-Upgrade einbauen lassen. Die Abwicklung ging so schnell wie es DHL erlaubt, dafür meinen herzlichen Dank an Gert!

So, und wie klingt es?

Nach einigen Tagen kann ich sagen, dass das Upgrade dem Oppo sehr gut getan hat! Er klingt jetzt noch offener, gefühliger musikalischer. Die nervenden S-Laute gehören der Vergangenheit an, dafür hat sich die Bühne verbreitert und die Auflösung ist schlicht famos!

Wenn ich auf den ADS/0 zurückschalte, fällt das Klangbild förmlich etwas in sich zusammen.

Wenn ich beim G-Oppo vielleicht etwas vermisse, ist es die ganz kuschelige Wärme, die mein analoger Zweig bietet. Der Bass klingt jetzt sehr druckvoll und präzise, es wummert nicht mehr. Das ist ganz sicher high-endiger und "richtiger". Hier geht es also eher um persönlichen Geschmack.

Beim Linn hatte ich dieses Gefühl nicht, der spielte für mich immer rund und richtig. Aber da der G-Oppo in allen anderen Bereichen so überlegen ist, kommt er als Alternative nicht mehr in Frage.

Im Lauf der Zeit habe ich aber den Eindruck, dass sich dieses "Vermissen" legt. Vielleicht ist es die Einspielzeit, vielleicht aber auch die Hörgewöhnung. Es macht mir jedenfalls von Tag zu Tag (noch) mehr Spaß, Musik über den Oppo zu hören!

Übrigens spielt der Oppo über USB noch eine Spur gefühliger und gefälliger als über LAN. Übers Netzwerk ist es kräftiger, aber auch irgendwie kantiger. All dies natürlich nur in Nuancen und auch sicher abhängig vom verwendeten USB-Kabel.

Mein Fazit:

Das Oppo-Upgrade im Stereobereich hebt den Player in höchste audiophile Sphären. Fürs Geld wohl unerreicht und sehr zum empfehlen!

LG
Tobias
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Beitragvon solstice » 21.11.2013, 17:42

Liebe Forianer,

solstice hat geschrieben:Wenn ich beim G-Oppo vielleicht etwas vermisse, ist es die ganz kuschelige Wärme, die mein analoger Zweig bietet. Der Bass klingt jetzt sehr druckvoll und präzise, es wummert nicht mehr. Das ist ganz sicher high-endiger und "richtiger". Hier geht es also eher um persönlichen Geschmack.

Beim Linn hatte ich dieses Gefühl nicht, der spielte für mich immer rund und richtig. Aber da der G-Oppo in allen anderen Bereichen so überlegen ist, kommt er als Alternative nicht mehr in Frage.

Im Lauf der Zeit habe ich aber den Eindruck, dass sich dieses "Vermissen" legt. Vielleicht ist es die Einspielzeit, vielleicht aber auch die Hörgewöhnung. Es macht mir jedenfalls von Tag zu Tag (noch) mehr Spaß, Musik über den Oppo zu hören!

Ich habe mich gerade mal selbst zitiert. Es sind inzwischen einige Tage vergangen und das Klangerlebnis mit dem Oppo hat sich in dieser Zeit verändert. Will damit sagen: die ersten beiden Absätze oben sind obsolet geworden, der dritte hingegen trifft nach wie vor zu.

Ich habe den Akurate inzwischen verkauft und vermisse ihn kein bißchen. Ich weiss nicht, ob es tatsächlich Einspielzeiten für Gerts Modifikationen gibt, aber nun vermisse ich beim G-Oppo nichts mehr. Alles klingt herrlich rund und offen, weit... ein Traum!

Gert, vielleicht solltest mal einen eingespielten G-Oppo gegen deinen G-DAC hören. :wink:

LG
Tobias
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Beitragvon ujaudio » 23.11.2013, 13:16

Gerts Service ist einmalig, der Umbau ging zeitlich ganz schnell über die Bühne. Die BM6 warten schon...

Einen lieben Gruß
Jürgen
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Beitragvon olliht » 27.11.2013, 07:30

Guten Tag liebe Gemeinde,

ich bin hier noch nicht lange aktenkundig und dennoch komme ich nicht umhin auch meine Impressionen zu dem oben benannten Themenkomplex zu publizieren:

Meiner einer hat nun auch (s)einen Oppo 105 EU durch Gert adeln lassen und hier in der Vollversion. Will sagen: Surround als auch Stereo Modifikationen wurden implementiert und dies ungeheuer flott und reibungslos. Besten Dank und ebensolche Grüße an den Schöpfer. :cheers:

In meiner Kette wurde der Oppo zunächst einem Esoteric DV 60 beigestellt und ersetzt diesen nunmehr. Für das Protokoll : er arbeitet an einer audionet Kette mit Dynaudio C 1 (R/L) Contour S CX Center sowie Contour SR (HR, HL) i. v. m. Velodyne DD 12+. Also eine ganz brauchbare Kette die auch in der Lage ist hochwertigste Zuspieler korrekt wiederzugeben.

Zunächst, bzw. vor dem Umbau war festzustellen, dass der Oppo signifikant anders an die Ton -Wiedergabe herangeht als der Esoteric. Der Oppo klang deutlich heller und somit auch spritziger als der Esoteric. Dieser konterte dafür mit einer ungeheuren Souveränität und Ruhe bei immenser Räumlichkeit. Der Eindruck bleibt auch zwischen den Formaten CD und SACD bestehen. Im Vergleich und auf Dauer war der Oppo aber dann doch eher nervig und der Esoteric eher der Kandidat des entspannten und Langzeithörens.

Nachdem nun der Oppo bei Gert war und inzwischen seit geraumer Zeit wieder hier Dienst tut, folglich eingespielt ist, ist folgendes zu melden: Der oppo ist noch immer der lebendigere, aber in keiner Weise mehr so übermotiviert / quirlig. Er hat jetzt jene Erhabenheit und Übersicht gepaart mit ungeheurer Präzision, dass der Esoteric im direkten Vergleich dazu nunmehr zu warm und zu blumig daherkommt. Die Räumlichkeit des Esoteric wirkt jetzt wie einen Schlag zuviel, die Mitten / Stimmen ein wenig aufgedickt und der Bass ein wenig plump. Irgendwie immer ein wenig zu viel. Je länger man den beiden lauscht desto mehr wird dies deutlich. Dieser Umstand ist übrigens über das G- Oppo Surroundbord wie auch die reine G- Oppo Stereovariante festzustellen. Zwischen den beiden Ausgängen am G - Oppo wiederum ist ein signifikanter Unterschied eher nicht vorhanden. (XLR wird nicht angezapft) Der G-Oppo gibt das Gesehen und die Probanden ungemein realistisch wieder und dies über Stunden ohne dass Ermüdungserscheinungen aufkommen oder man einen Bereich als vorlaut ausmachen könnte. Will sagen der G–Oppo werkelt extrem ausgeglichen und dies bei sensationeller Präzision bis tief in den Velodyne Keller. Nachdem nun Yellow, depeche Mode, Phil Collins ( jeweils SACD in zwei und fünf Kanalig) Eagles und viele andere verstummt waren, kam doch noch die Frage was bringt das denn dem Heimkino ?? Nun kurzerhand mal Prometheus eingespielt und ... Auch hier ein irrer Klangteppich. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: Völlig geschlossen und die Darstellung des Raums, Basses, ja kleinster Details super sauber rausgeputzt. Auch hier musste dem Esoteric attestiert werden, dass er viel zu blumig unterwegs ist und hierbei schon mal Details verloren gehen. Nicht so der G-Oppo.



Somit schließe ich und versichere allen G–Oppos einen festen unstreitigen Platz in der heimischen Kette denn gegenwärtig ist weit und breit kein Gegenkandidat in Sicht ...
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Beitragvon DSchlappohr » 17.12.2013, 10:03

Hallo an alle Surroundhörer,

inzwischen bin ich auch schwach geworden und habe mir einen oppo Surround-gertifizieren lassen (hat jemand Interesse an meinem alten oppo 95 codefree?). Wie ich es nach den den Erfahrungen mit dem Vorgänger erwartete muß die Kiste eingespielt werden (grob geschätzt 100h).

Was ich aber schon sagen kann (ca 10h Spielzeit):
Das Klangbild ist gelassener geworden, man hört deutlich mehr Details heraus, die Ortbarkeit von Klang-Ereignissen hat zugenommen, der Bass geht tiefer und die Sprachverständlichkeit hat merklich zugelegt.

"Source First" hat sich mal wieder bestätigt, vielen Dank Gert :cheers:

Wenn er fertig (eingespielt) ist werde ich ihn mal gegen den Renew DS antreten lassen.

Viele Grüße an alle Mitverrückten,
Reinhard
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Lumin App als Control Point für den Oppo

Beitragvon Fortepianus » 17.12.2013, 10:16

Liebe Oppianer,

eine Frage beim Streaming über den Oppo ist: Welche Software für den Control Point? Wenn man den Oppo nicht über USB direkt von einem wie auch immer gearteten Rechner zwingt, das zu spielen, was er soll, geht der Weg per Netzwerk an den Oppo, der dann als Open Home Renderer z. B. vom Bubbleserver angesprochen wird, wir hatten das Thema ja schon diskutiert. Bisher hatte ich aber immer das Problem, dass ich für's iPad nur Kinsky und den PlugPlayer kannte, die den Oppo als solchen Renderer im Netz erkennen. Beim Forumstreffen machte mich nun Michael (mike) drauf aufmerksam, dass die Lumin-App nun endlich auch Verzeichnisstrukturen darstellen kann. Gestern ausprobiert, das funktioniert sehr gut und - Überraschung - der vom Bubbleserver eingebundene G-Oppo wird problemlos erkannt! Die Lumin-App gefällt mir bisher mit Abstand am besten für den Oppo.

Viele Grüße
Gert

P.S. Hallo Reinhard, unsere Beiträge haben sich gerade überschnitten, viel Spaß damit!
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Beitragvon solstice » 04.01.2014, 15:00

Liebe Forianer,

ich hoffe ihr seid gut ins neue Jahr gerutscht und wünsche allen ein gesundes und glückliches 2014.

Der G-Oppo Nr.2 spielt bei mir immer noch zu meiner größten Zufriedenheit, das Steigerungspotential ist enorm. Da ich ja "nur" das Stereoupgrade genommen habe, kann ich gut die Klangsteigerung zwischen der originalen und modifizierten Stereoausgabe nachvollziehen (über die Stereo-Fronts des analogen Multichannelausgangs).

Man erinne sich etwa zurück an meinen ersten Eindruck des ungepimpten Oppos, der prinzipiell vom Klang recht angetan war. Wenn ich heute jedoch heute mal auf den ungertifizierten Part schalte... oh, da graust es mir! Wie harsch, wie unmusikalisch, wie müde klingt das im Vergleich zum G-Teil!

Aber das war eigentlich nicht der Gegenstand meines heutigen Postings, sondern: in der aktuellen STEREO sind der Oppo 103, der 105 und ein ELECTROCOMPANIET miteinander verglichen. Letzterer für knapp 3000,- nichts weiteres als ein gepimpter Oppo.
Prinzipiell werden alle dre Geräte über den grünen Klee gelobt und natürlich klingt der Norwerger etwas musikalischer als der 105er...

Ich wäre mal sehr gespannt, wie der G-Oppo dabei abschneiden würde, denn der ist nicht nur etwas besser, sondern... :shock:

LG
Tobias
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Beitragvon Siriuslux » 06.01.2014, 15:01

Hallo Gert,
Hallo Tobias,

das hört sich ja toll an.
Ich dachte immer, dass die beiden Ausgänge beim Oppo:
1) Stereo in XLR und Cinch,
2) 7.1 in Cinch.
nicht gleichwertig wären, und der Stereo-Ausgang besser wäre aber da scheine ich wohl etwas falsch verstanden zu haben?!?

Interessant ist die Frage bei der Wahl welche Modifikation man bzw. ich machen lässt - die Stereo-, die Surround- oder gar beide Modifikationen.

Bei mir sieht das konkret so aus:

Wohnzimmer = kleine Anlage in 2.1 mit TV und evtl. Subwoofer. Kleine Anlage heisst Lautsprecher mit akzeptablem WAF, also maximal sowas mit den Abmessungen einer Abacus APC 24-23CS und einem Center unterm an der Wand hängenden Plasma-TV, das heisst z.B. 2x C-Box (so wie das Harald hat).

Hörraum (noch im Bau) = grosse Anlage hauptsächlich auf Stereo in 2.0 ausgerichtet und entsprechend grösseren Lautsprechern, die ich mir noch raussuchen muss, jedoch mit zusätzlichem Center und Rear-Speakern, womöglich auch noch einem Sub und Projektion auf die Leinwand.

In beiden Fällen soll die Quelle der G-Oppo BDP-105 sein.

Zu welchem Umbau rät mir der Fachmann da? Ich denke die selbe Frage stellt sich auch bei anderen Forumsteilnehmern.

Liebe Grüsse, Jörg
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Beitragvon solstice » 08.01.2014, 17:42

Hallo Jörg,

das Technische kann dir nur Gert erklären, da bin ich selbst überfragt... und bei deinen anderen Fragen kannst nur DU die Antwort kennen :wink: . Ich meine mich erinnern zu können, dass der symmetrische Oppo-Analog-Ausgang "DAClich" irgendwie bevorzugt wird. Bin jetzt aber gerade zu faul nachzulesen, steht hier irgendwo im Thread.

Letztlich hängt doch alles davon ab, WAS du hörst und wieviel du bereit bist, dafür auszugeben.

Ich höre zu 99% Stereo und habe für Surround nur einen ziemlich popeligen Marantz-Slimeline AVR. Mehr Platz ist im Rack nicht, weil ich einen ASR Emitter mit Netzteil und Akku unterbringen muss. Will heissen: Surround spielt bei mir eigentlich keine Rolle und bei Filmen benötige ich das Surround-Upgrade nicht, wäre bei besagtem AVR sowas wie Perlen vor die Säue... knallen tuts auch ohne Gert :D

Solltest du jedoch viel Musik über Surround hören oder auch Filmgenuss in höchsten Sphären genießen wollen, kannst du sicher über ein Surround-Upgrade nachdenken.

LG
Tobias
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Beitragvon solstice » 09.01.2014, 13:23

Kleiner Nachtrag zu meinem Thread über Oppo 105 vs. ELECTROCOMPANIET. Besagter Norweger ist natürlich kein gepimpter 105, sondern "nur" ein gepimpter 103 mit separater Stereo-Platine im neuen Gehäuse. Dafür klanglich nur einen Ticken über dem ungetunten 105er, aber dafür 1600,- mehr (als ein 105) ist ein stolzer Preis.

Noch ein Grund mehr für den G-Oppo ;-)

LG
Tobias
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Beitragvon Fortepianus » 09.01.2014, 17:15

Hallo Tobias, hallo Jörg,

solstice hat geschrieben:das Technische kann dir nur Gert erklären, da bin ich selbst überfragt... und bei deinen anderen Fragen kannst nur DU die Antwort kennen :wink: . Ich meine mich erinnern zu können, dass der symmetrische Oppo-Analog-Ausgang "DAClich" irgendwie bevorzugt wird. Bin jetzt aber gerade zu faul nachzulesen, steht hier irgendwo im Thread.

hier, schon zur Stelle :cheers: .

Siriuslux hat geschrieben:Ich dachte immer, dass die beiden Ausgänge beim Oppo:
1) Stereo in XLR und Cinch,
2) 7.1 in Cinch.
nicht gleichwertig wären, und der Stereo-Ausgang besser wäre aber da scheine ich wohl etwas falsch verstanden zu haben?!?

Die Cinch-Ausgänge FL/FR und Stereo L/R klingen gleich gut, sie haben auch praktisch die gleiche Schaltung, einmal auf dem Stereoboard, einmal auf dem Surroundboard. Um sie direkt miteinander zu vergleichen muss man aber im Menü die Stereoausgänge auf FL/FR stellen, nicht auf Stereo Downmix. Anders ist es beim XLR-Ausgang, der hat pro Kanal zwei DAC-Kanäle spendiert gekriegt, und das schlägt sich auch im Klang nieder.

Siriuslux hat geschrieben:Wohnzimmer = kleine Anlage in 2.1 mit TV und evtl. Subwoofer. Kleine Anlage heisst Lautsprecher mit akzeptablem WAF, also maximal sowas mit den Abmessungen einer Abacus APC 24-23CS und einem Center unterm an der Wand hängenden Plasma-TV, das heisst z.B. 2x C-Box (so wie das Harald hat).

Hörraum (noch im Bau) = grosse Anlage hauptsächlich auf Stereo in 2.0 ausgerichtet und entsprechend grösseren Lautsprechern, die ich mir noch raussuchen muss, jedoch mit zusätzlichem Center und Rear-Speakern, womöglich auch noch einem Sub und Projektion auf die Leinwand.

In beiden Fällen soll die Quelle der G-Oppo BDP-105 sein.

Zu welchem Umbau rät mir der Fachmann da? Ich denke die selbe Frage stellt sich auch bei anderen Forumsteilnehmern.

Da würde ich das Stereo-Upgrade nehmen und die Anlagen folgendermaßen anschließen:

Hörraum per XLR symmetrisch (kann dann auch eine längere Leitung sein bei Bedarf). Wohnzimmer L/R an den Cinch-Ausgang, Center an Centerausgang, evtl. Sub an den Subausgang. Im Menü Lautstärke auf variabel und Stereoausgang auf FL/FR (nicht Stereo Downmix). Im Lautsprechermenü Downmix auf 5.1 wählen und bei Rear links und rechts eintragen, dass nichts angeschlossen ist.

Optimal wäre es natürlich, auch das Surround-Upgrade zu haben, davon würden Sub und Center profitieren. Das musst Du aber abwägen, ob sich das für die kleine Wohnzimmer-Lösung lohnt. Wahrscheinlich eher nicht, denn L/R im Wohnzimmer läuft ja bereits über die modifizierte Stereoplatine. Soll 3.0 oder 3.1 laufen, ist es fraglich, ob Du für Sub und Center die Sechskanal-Platine von mir spendieren willst - die Rears sind eh arbeitslos, und die Frontkanäle brauchst Du auch nicht, weil Du die vom Stereoboard bedienst. Vier der sechs modifizierten Kanäle wären also ohne angeschlossenen Lautsprecher.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Fortepianus » 16.01.2014, 15:44

Liebe Oppianer,

angeregt durch diesen Beitrag zu den Ayre Testfiles wollte ich den Vergleich PCM-DSD mit dem G-Oppo machen. Hat von Euch einer Erfahrung damit, wie man am besten DSD-Files mit dem Oppo streamt? Ich habe bisher rausgefunden, dass er klaglos DSD64 und DSD128 abspielt, wenn man mit einem am HDMI-Ausgang angeschlossenen Monitor in das Oppo-Menü geht und dann das Netzwerk-Symbol anklickt. Da spielt er sogar Surround-DSDs. Nun das Problem: Wenn ich dieselben Files mit Kinsky in den Oppo laden will (in Wahrheit in den Bubbleserver, der den Oppo im Griff hat), weigert sich Kinsky, die Files in die Liste zu nehmen. Mit Lumin kriegt man sie zwar in die Liste, aber sie werden nicht abgespielt. Wie macht ihr das? Gibt's da noch einen besseren Weg als das Fernseher-Menü? Könnte das Problem evtl. am Bubbleserver liegen?

Viele Grüße
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Beitragvon solstice » 17.01.2014, 17:29

Lieber Gert,

Fortepianus hat geschrieben:Könnte das Problem evtl. am Bubbleserver liegen?

Ich fürchte ja. Die meisten Server haben (noch) Probleme mit DSD, da es im Streaming- und Downloadbereich noch relativ neu ist. Linn bietet meines Wissens nach auch noch keinen DSD-Support. Für meine Zen+, die auf dem Squeezbox-Server basiert, existiert auch kein nativer DSD-Transport, es ist mit einem kleinen Trick dennoch möglich. Vielleicht funktioniert das auch mit dem Bubble...

Schau mal hier:

http://www.audiocircle.com/index.php?topic=119364.0

Dort wird beschrieben, wie man DSD-Files mittels einem Foobar-Plugin (DoP) in FLAC wandelt. Wobei wandelt nicht das richtige Wort ist. Wenn ich es richtig verstanden habe, wird dadurch dem Server vorgegaukelt, dass es sich um FLAC Dateien handelt, es wird letztlich aber DSD ausgegeben.

Vorraussetzung natürlich, dass der angeschlossene DAC "DSD-over-DoP" versteht. Ich habe das mangels Zeit und für mich wenig interessantem Material auf DSD noch nicht ausprobiert.

Noch kurz etwas anderes: ich habe seit heute ein Wireworld Starlight Platinum USB-Kabel. Vorab: ich war mal überzeugter Kabel-Skeptiker, weil ich mit meinen Funk BS-2 immer sehr gut gefahren bin. Inzwischen bin ich überzeugt, dass es sich dabei einfach um richtig gute Kabel für relativ wenig Geld handelt, denn in Direktvergleichen mit den üblichen Kandiaten aus dem Highend-Bereich haben die bei mir immer überragend abgeschnitten.

Mehr als sketpisch war ich, als ich in einschlägigen Gazetten las, dass selbst USB-Kabel "klingen" können. Aber Versuch macht kluch und so hatte ich bislang ein Premium-Kabel von Audioquest, dass im Vergleich zu einer Standardstrippe wirklich um Welten besser klingt. Und ja, eigentlich hasse ich auch diese euphorischen Berichte über irgendwelche Komponenten, die Musik in noch nie geahntem Glanz erstrahlen lassen. Für mich sind die immer wenig glaubwürdig...

Dennoch: das Wireworld-USB hat keine Einspielzeit hinter sich, ich habe es frisch aus dem Koffer angesteckt und nicht wirklich viel erwartet. Und dann: mehr Raum, mehr "Saft", mehr Farbe. Also wieder auf das Audioquest Carbon zurück und tatsächlich: die Musik sackt zusammen, es strahlt nicht mehr so.
Ich stehe immer noch kopfschüttelnd davor... wie kann das sein?

Egal, ich kann euch bei USB-Betrieb nur empfehlen, sich mal ein hochwertiges USB-Kabel zu gönnen. Ihr werdet staunen über die Unterschiede!

LG
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