Umbau des LAN-Switch Cisco SG112-24 zum G-Cisco

Gerts Modifikationen
Schorsch
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Beitrag von Schorsch »

Hallo Oliver,

es freut mich, dass Du signifikante Unterscheide hörst.

Auch in meiner subjektiven Präferenz ist nicht immer die größte Bühne das Beste. Ich favorisiere vor allem Ruhe und das, was Du als Aufgeräumtheit charakterisiert. 11Gtek mit G-Cisco haben mein Wohnzimmer ordentlich aufgeräumt. :cheers:

Viel Spaß beim Hören!

Viele Grüße
Georg
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Oliver,

danke für Deinen Bericht, auf den ich gespannt war.
Bajano hat geschrieben:
18.06.2020, 18:31
Ich hatte Gert darum gebeten, mir auch einen 12V-Anschluss für mein externes Netzteil einzubauen. Den Unterschied zwischen der neu eingebauten Furutech 230V-Buchse mit einem DIY-Netzkabel und der 12V-Buchse versorgt über ein Keces P8 und DC-Kabel von Stephan (Solidcore) hört man sofort. Über den 230V-Anschluss gibt es für meine Ohren eine größere Bühne und über die 12V-Versorgung klingt es kräftiger und aufgeräumter, aber auch etwas kleiner. Ich werde beide Varianten in den nächsten Tagen ausgiebig testen und mich dann entscheiden … Reiner (easy) denkt sich bestimmt schon: Warum nimmt er nicht einfach ein „ordentliches“ Netzkabel für die Furutech-Buchse? :cheers:.
Zunächst finde ich es bemerkenswert, dass das eingebaute Schaltnetzteil mit anständiger Verkabelung durchaus mit einem Keces P8 an der DC-Buchse mithalten kann, Du also noch ein paar Runden drehen musst, um herauszufinden, welches die bessere Verbindung ist. Das Keces P8 ist ja eigentlich schon eine andere Hausnummer als das eingebaute Schaltnetzteil. Das scheint also so schlecht nicht zu sein.
Bajano hat geschrieben:
18.06.2020, 18:31
Aus der Erinnerung heraus ist der Unterschied zum Original-Cisco für mich nicht nur gering, sondern ein größerer Schritt, der sich auf jeden Fall lohnt. Gert, da hast Du mir wieder eine Zufriedenheitswoche (vielleicht und hoffentlich auch mehr) geschenkt - vielen Dank für das gelungene Upgrade!
Danke und :cheers: auf die nächste Woche oder auch zwei.

Viele Grüße
Gert
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easy
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Beitrag von easy »

Na Oliver,
dann muss ich ja wohl bei meinem anstehenden Besuch meine schon " legendäre Lidl Tüte " mitbringen. :D

Schauen wir mal ,welches Potenzial noch in deiner LWL Strecke schlummert.

Bis demnächst
Reiner
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rpaul
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Beitrag von rpaul »

ich zitiere Mal Gabriel

"[...] Klanglich fiel mir sofort die sehr gute Durchhörbarkeit und der präzise Bass auf. Tolle Bühne."

Besser kann ich es nicht beschreiben.

Gert hat mir ein Komplettpaket, bestehend aus G-Cisco, 11Gtek und LWL-Kabel, geschnürt. Dieses hat meine Verbindung zwischen Router und Switch, die per Cat-Kabel verbunden waren, ersetzt.

Ich bin äußerst angetan von der Veränderung.

Mein Ideal scheint die perfekte Illusion eirer räumlichen Wahrnehmung zu sein. Die Wand, auf die ich beim Musik-hören schaue, Ist, seitdem ich Gerts Paket installiert habe, verschwunden.

Ein echtes Erlebnis, nun die Musiker zu "sehen". Das ist großartig.

Danke, Gert!

Und auch Danke an Christoph und Fujak für ihre Infos zum eRED-DOCK.

Robert
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GuidoS
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Beitrag von GuidoS »

Hallo Cisco User,
das Gerät hat viele Ports, Cisco spricht selber von "Power Efficiency", aber was verbraucht so ein Switch? Ich weiß, ist abhängig von der Portbelegung, aber ein paar Werte wären schön?

Gruß
Guido
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dirk-rs
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Beitrag von dirk-rs »

Hallo zusammen,

gehe ich Recht in der Annahme das der Cisco SG-112-24 verwendet wurde weil ihn jemand zuhause hatte oder wurde er aus besonderen Gründen ( klanglich, etc. ) ausgewählt ?

Nicht jeder benötigt 24 Lan Ports aber einen oder zwei SFP Ports. Der viel verwendete und oft genannte Trendnet switch hat nur 4 LAN Ports.

Gibt es zum Cisco Alternativen mit 8 oder 10 LAN Ports die auch einen oder zwei SFP Slots beinhalten?

Gruss Dirk
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Schorsch
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Beitrag von Schorsch »

Hallo Dirk,

Den Cisco SG112-24 Compact hatte ich hier als erster zu Hause und er klingt gut.

Du bist ja ein eifriger Fakt-Sammler 8) , daher liefere ich Dir mal ein paar Anstöße:

- Der Switch bootet schneller als der 2690, der ist halt schon ein wenig älter.
- Viele Ports heißt: Der Switch kann diese bedienen, er hat also genug Rechenkapazit und bedient die 4 angeschlossenen Ports sozusagen nebenbei. Ein 4 Port Switch im Vollbetrieb kommt dahingegen ggfs. schon ein wenig ins Schwitzen
- Stromverbrauch ist abhängig von den angeschlossenen Leitungen, der Leitungslänge und was auf der Leitung passiert. Also ein 8 Port Switch mit 8 langen Leitungen worüber die ganze Familie streamt braucht mehr als der 24 Port Cisco mit einem SFP und 2 50cm Ethernet Käbelchen.
- Der Cisco klingt bei mir schon ungetunt besser als ein Trendnet Switch und ein ungetunter 10Gtek.
- Von Gert getunt macht er eine tolle Figur.
- Er braucht kein extra Netzteil.
- Lumin empfiehlt ihn als Gegenpart zu seinem X1 Flaggschiff, der einen eingebauten SFP-slot hat.

Berichte bitte unbedingt, wenn Du Alternativen testest. :cheers:

Viele Grüße
Georg
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Thomas86
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Beitrag von Thomas86 »

Hallo Georg,

danke dir.

Mal ein Gedankenexperiment.

Ab welcher Länge/Kürze ist denn ein Switch sinn-voll/los?
Ist ein Switch bei einer reinen LAN-Strecke sinnvoll?

Ein Bekannter erzählte mir neulich, dass ein LAN-Isolator bei ihm eine Klangsteigerung brachte.
Dabei nutzt er dies nur zur Steuerung.
Konkret:

Er verwendet einen Lumin U1 an dem eine Festplatte direkt angeschlossen ist.
Das Lan Kabel ist bei Lumin zwingend notwendig, um per APP diesen zu steuern.

Nun wurde der Klang über Festplatte deutlicher besser, durch einschleifen des LAN-Isolator.

Welche LAN Kabel verweendest du denn als Zuleitung für die LWL Strecke?
viele Grüße und einen schönen Sonntag
Thomas
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dirk-rs
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Beitrag von dirk-rs »

Danke Dir Georg für Deine Auflistung :cheers:

Gruss Dirk
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Bajano
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Beitrag von Bajano »

GuidoS hat geschrieben:
28.06.2020, 10:14
Hallo Cisco User,
das Gerät hat viele Ports, Cisco spricht selber von "Power Efficiency", aber was verbraucht so ein Switch? Ich weiß, ist abhängig von der Portbelegung, aber ein paar Werte wären schön?

Gruß
Guido
Hallo Guido,

mein G-Cisco versorgt derzeit vier LAN-Ports und einen SFP und „nuckelt“ (nach Anzeige Keces P8) 0,5A bei 12V.
Vielleicht helfen diese Angaben zur Einordnung des Strombedarfs.

Viele Grüße,
Oliver
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Harry_K
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Beitrag von Harry_K »

Hallo zusammen,
ich hätte in dem Zusammenhang noch eine weitere Frage; schaltet ihr eigentlich diese ganzen „Infrastrukturgeräte“ nach dem Musikhören ab oder bleibt das alles immer unter Strom (Switch, Gtech etc)?
Gruß
Matthias
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Schorsch
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Beitrag von Schorsch »

Hallo Thomas,
Thomas86 hat geschrieben:
28.06.2020, 12:09
Ab welcher Länge/Kürze ist denn ein Switch sinn-voll/los?
Das hat weniger was mit der Länge zu tun als mit der Anzahl der Ports. Wenn Du nur einen Port als Medienkonverter brauchst, dann reicht ein 10Gtek. Ich nutze den Switch, weil meine NAS daran besser klingt als direkt an der Fritzbox.
Thomas86 hat geschrieben:
28.06.2020, 12:09
Ist ein Switch bei einer reinen LAN-Strecke sinnvoll?
Meinst Du eine einzelne Leitung? Das halte ich für nicht sinnvoll.

Thomas86 hat geschrieben:
28.06.2020, 12:09
Er verwendet einen Lumin U1 an dem eine Festplatte direkt angeschlossen ist.
Das Lan Kabel ist bei Lumin zwingend notwendig, um per APP diesen zu steuern.

Nun wurde der Klang über Festplatte deutlicher besser, durch einschleifen des LAN-Isolator.

Welche LAN Kabel verweendest du denn als Zuleitung für die LWL Strecke?
viele Grüße und einen schönen Sonntag
Thomas
Die USB Platte am Lumin klingt tatsächlich gut. Du schläfst aber ein, wenn Du Titel suchst und viel Musik auf dem Stick ist.
LWL war bei mir am S1 am Schluss besser. Hat aber eine Weile gedauert bis ich den USB Port toppen konnte.

Isolator muss man testen. Bei mir sind sie am Ende immer rausgeflogen.

Habe ein kurzes Refine Netzwerkkabel am Streamer. Das Kabel ist wichtig. Wenn das nichts taugt, dann relativiert sich der Aufwand, den Du vorher mit LWL oder WLAN treibst.


Viele Grüße
Georg
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