Aus 10GTek mach 11GTek (LWL-Konverter)

Gerts Modifikationen
Schorsch
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Beitrag von Schorsch »

Hallo Fujak,
Fujak hat geschrieben:
31.03.2020, 17:14
Der richtigen Erklärung könnte man vermutlich nur näher kommen, wenn man statt einem Konverter in der LWL-Strecke den Switch einsetzt und dann klanglich vergleicht (aber dann würde der Switch an anderer Stelle fehlen).
Ich habe ja aktuell 2 Cisco SG112-24 Compact im Betrieb, die sind ähnlich aufgebaut wie Gerts TP-Link. Zwei Ciscos als Konverter gefallen mir aktuell besser als die Konfiguration mit einem 10-Gtek am Streamer. Ich glaube, die größeren Switches sind schon nicht schlecht.

Aber Gert hat ja jetzt einen neuen Benchmark. :cheers:

Viele Grüße
Georg
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Fujak
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Beitrag von Fujak »

Hallo Gert,

nachdem ich gestern bereits alle Vorbereitungen für den 10Gtek und dei Sellarz-Clock erledigt hatte, ist heute mein SMD-Sortiment eingetroffen, und ich musste nur noch die beiden Werte (47R und 100R) einlöten. Ich muss sagen, ich war gespannt wie ein Flitzebogen. Denn ich setze meinen 10Gtek nicht im "normalen" Ethernet-Netzwerk ein sondern innerhalb meines Dante-Netzwerks, also die Daten-Strecke zwischen der LWL-Karte meines AudioPCs und der Dantekarte in meinem Audio-GD-DAC.

Was ich dann zu hören bekam, hat meine Erwartungen voll getroffen: Ein vernehmbar saubereres Klangbild, bessere Räumlichkeit, durchhörbarerer Bassbereich, sehr fein in den Höhen aufgelöst. In der tonalen Balance hat sich das Klangbild ein wenig in Richtung Höhen verschoben - aber nicht unangenehm. Insgesamt hat sich die Maßnahme voll gelohnt. Von der Wirkung erinnert es mich an den Mutec-Reclocker. Ich fühle mich mehr eingehüllt in die Musik.

Vielen Dank noch mal an Dich, dass Du (wieder einmal mehr) als Pionier vorausgegangen bist und damit alle Hürden (insbesondere die Berechnung des Spannungsteilers) beiseite geräumt hast.

Viele Grüße
Fujak
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Fujak,
Fujak hat geschrieben:
03.04.2020, 13:45
nachdem ich gestern bereits alle Vorbereitungen für den 10Gtek und dei Sellarz-Clock erledigt hatte, ist heute mein SMD-Sortiment eingetroffen, und ich musste nur noch die beiden Werte (47R und 100R) einlöten. Ich muss sagen, ich war gespannt wie ein Flitzebogen. Denn ich setze meinen 10Gtek nicht im "normalen" Ethernet-Netzwerk ein sondern innerhalb meines Dante-Netzwerks, also die Daten-Strecke zwischen der LWL-Karte meines AudioPCs und der Dantekarte in meinem Audio-GD-DAC.
Glückwunsch zur gelungenen Operation!
Fujak hat geschrieben:
03.04.2020, 13:45
Was ich dann zu hören bekam, hat meine Erwartungen voll getroffen: Ein vernehmbar saubereres Klangbild, bessere Räumlichkeit, durchhörbarerer Bassbereich, sehr fein in den Höhen aufgelöst. In der tonalen Balance hat sich das Klangbild ein wenig in Richtung Höhen verschoben - aber nicht unangenehm.
Ja, genau den Effekt habe ich auch bei mir wahrgenommen. Auch bei mir keinesfalls unangenehm, eher erfrischend klar.
Fujak hat geschrieben:
03.04.2020, 13:45
Insgesamt hat sich die Maßnahme voll gelohnt. Von der Wirkung erinnert es mich an den Mutec-Reclocker. Ich fühle mich mehr eingehüllt in die Musik.
Auch das deckt ich wunderbar mit meiner Beobachtung:
Fortepianus hat geschrieben:
30.03.2020, 20:28
Schon der Chor zu Beginn hat mich so reingezogen in die Aufnahme, die standen fast um mich rum.
Fujak hat geschrieben:
03.04.2020, 13:45
Vielen Dank noch mal an Dich, dass Du (wieder einmal mehr) als Pionier vorausgegangen bist und damit alle Hürden (insbesondere die Berechnung des Spannungsteilers) beiseite geräumt hast.
Gerne! Ganz besonders freut mich, dass Du meine Beobachtungen bei Dir nachvollziehen kannst.

Viele Grüße
Gert
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Fujak
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Beitrag von Fujak »

Hallo Gert,
Glückwunsch zur gelungenen Operation!
Danke, schaut so ähnlich aus wie bei Dir. :wink:
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Die kleine Platine unten regelt aus der zugeführten 6,5V-Spannung aus dem Akku in zwei Stufen auf 3.3V für die 10Gtek-Platine, während die vollen 6,5V auf die Clock-Platine laufen.

Ich habe nun nochmal eine Weile gehört. In der Tat...
Fortepianus hat geschrieben:Schon der Chor zu Beginn hat mich so reingezogen in die Aufnahme, die standen fast um mich rum.
...es hört sich ein bißchen wie Surround an, wirklich dreidimensional.

Das Teststück "Sani", mit dem wir seinerzeit die Netzkabel verglichen hatten, hört sich übrigens jetzt richtig magisch an. Daneben habe ich mittlerweile noch ein weiteres Teststück gefunden, nämlich "Eg Veit I Himmerik Ei Borg" auf der CD Extended Circle (2014) vom Tord Gustavsen Quartet (das Trio erweitert um ein Saxophon). Ein Stück, das mit einem sehr filigranen und komplexen Schlagzeug beginnt, das im weiteren Fortgang des Stückes eine Tendenz zum konfusen haben kann. Mit dem 10Gtek jedoch wirkt es eher wie ein sphärischer Teppich, der sich zunehmend ausbreitet.
Das später einsetzende Tenor-Saxophon beginnt in tieferen Lagen spielt sich dann aber in immer höhere Lagen, was bei unsauberer Wiedergabe schnell anstrengend in den Ohren klingen kann. Mit dem modifizierten 10Gtek hingegen strahlt es richtig. Vielleicht hast Du das Stück ja auch in deinem Fundus.

Jedenfalls stellt die Sellarz-Clock einen wichtiger Schritt nach vorne dar. Damit kann man eine lange Zeit zufrieden hören.

Viele Grüße
Fujak
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Fujak,
Fujak hat geschrieben:
03.04.2020, 18:26
Die kleine Platine unten regelt aus der zugeführten 6,5V-Spannung aus dem Akku in zwei Stufen auf 3.3V für die 10Gtek-Platine, während die vollen 6,5V auf die Clock-Platine laufen.
sehr feine Lösung.
Fujak hat geschrieben:
03.04.2020, 18:26
Das Teststück "Sani", mit dem wir seinerzeit die Netzkabel verglichen hatten, hört sich übrigens jetzt richtig magisch an.
Ja, in dem bin ich auch versunken gleich beim ersten Test.
Fujak hat geschrieben:
03.04.2020, 18:26
Daneben habe ich mittlerweile noch ein weiteres Teststück gefunden, nämlich "Eg Veit I Himmerik Ei Borg" auf der CD Extended Circle (2014) vom Tord Gustavsen Quartet (das Trio erweitert um ein Saxophon). Ein Stück, das mit einem sehr filigranen und komplexen Schlagzeug beginnt, das im weiteren Fortgang des Stückes eine Tendenz zum konfusen haben kann. Mit dem 10Gtek jedoch wirkt es eher wie ein sphärischer Teppich, der sich zunehmend ausbreitet.
Das später einsetzende Tenor-Saxophon beginnt in tieferen Lagen spielt sich dann aber in immer höhere Lagen, was bei unsauberer Wiedergabe schnell anstrengend in den Ohren klingen kann. Mit dem modifizierten 10Gtek hingegen strahlt es richtig. Vielleicht hast Du das Stück ja auch in deinem Fundus.
Habe ich, ebenfalls in 24/96 wie "Being There", auf dem "Sani" ist. Und ich melde mich jetzt erst, weil ich gerade 2h im Hörraum damit verbracht habe, beide Alben am Stück durchzuhören. Ist das eigentlich Jan Garbarek, der das Sax spielt? Das Stück nach "Eg Veit I Himmerik Ei Borg", "Entrance", erinnert mich nämlich an eine ganz starke musikalische Erfahrung mit Garbarek. Ich hatte Ende der achtziger Jahre als Student eine total alte, aber funktionstüchtige und irgendwie dekadente Karre, einen Citroen CX, so eine Dahinschwebe mit Luftfeder. Darin hatte ich eine völlig überdimensionierte HiFi-Anlage (nach Meinung aller anderen, nicht nach meiner) mit CD-Player, was damals ziemlich avantgardistisch war. Und damit fuhr ich im Winter über total zugeschneite Straßen durch den Schwarzwald mit Jan Garbarek. Und genau dort war ich wieder bei "Entrance". "The Gift" danach ist übrigens wieder ganz in der Tradition von "Being There", dieses Schwebende, die totale Entschleunigung, das Reingezogen-Werden ins Magische. Danke für den Tipp.
Jedenfalls stellt die Sellarz-Clock einen wichtiger Schritt nach vorne dar. Damit kann man eine lange Zeit zufrieden hören.
Was auch "lange" in Zeiten, in denen wir HiFi-Verrückte etwas zu viel Zeit haben, bedeutet :cheers: .

Viele Grüße
Gert
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Schorsch
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Beitrag von Schorsch »

Hallo Gert;
Fortepianus hat geschrieben:
03.04.2020, 21:40
Ist das eigentlich Jan Garbarek, der das Sax spielt?
Das ist Tore Brunborg :D
https://de.wikipedia.org/wiki/Tore_Brunborg

Mein Lieblingsstück von Tord ist aktuell Reach Out and Touch it auf der "The Ground" - schön gemütlich und groovy.

Viele Grüße
Georg
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v_erich
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Beitrag von v_erich »

Hallo Tuningfreunde,

ich hab jetzt auch meinen 10GTek mit einer Sellarz Clock umgebaut.
Ich hab das Modell mit RTL8213B Chipsatz, leider ist da einiges Anders als bei dem mit Qualcomm Chipsatz.
Die Clock muss dort einen 3V3 Pegel haben, mit den 0,8V geht gar nichts, habs dann mit auch üblichen 1,8V Pegel probiert - auch kein booten des Kästchens - somit werdens wohl ober übel die originalen 3V3 der Versorgungsspannung sein - flux die Spannungesteiler wieder rausgenommen -> boot!

Also in Kurzform: auf der Sellarz Clock den C10 rausnehmen und durch einen Widerstand 0 Ohm ersetzen (sowie von Gert schon erklärt warum), sonst keine zusätzlichen Widerstände (vorallem nichts gegen Masse) wenn man das Kasterl mit RTL Chipsatz hat!

Zusätzlich habe ich noch entdeckt, das ein C9 auf der Clock gegen Masse geschalten ist um evtl. Überschwinger zu eleminieren.
Leider macht das auch die Flanke von der Clock langsamer.
Ich hab auch das gute Oszibesteck hier zuhause angeschlossen (Tektronix 500MHz mit 1GHz aktiver Probe mit ultrakurzen Leitungen (5mm beide)).
Original sinds mit laufenden Board (also mit Last) direkt am RTL8213 Chip Pin gemessen 1,25ns Risetime der Flanke, ohne C9 0,9ns mit ultrawenig Überschwinger (ca. 50mV, also komplett zu vernachlässigen).
Ist auch bei der Beschaltung mit dem Spannungsteiler für den Qualcomm Chip sinnvoll, auch dort ändert sich die Risetime von 1,15ns auf 0,85ns.
Also ein kleines Tuning geht da noch :-)

Hab die Clock auch direkt mit vorgeregelten 6,5V versorgt. Verwende derzeit noch den original 3V3 internen Regler,was besseres ist bestellt.

Schöne Bastelgrüße,
Erich
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Erich,
v_erich hat geschrieben:
13.04.2020, 16:24
ich hab jetzt auch meinen 10GTek mit einer Sellarz Clock umgebaut.
:cheers:
v_erich hat geschrieben:
13.04.2020, 16:24
Zusätzlich habe ich noch entdeckt, das ein C9 auf der Clock gegen Masse geschalten ist um evtl. Überschwinger zu eleminieren.
Leider macht das auch die Flanke von der Clock langsamer.
Ich hab auch das gute Oszibesteck hier zuhause angeschlossen (Tektronix 500MHz mit 1GHz aktiver Probe mit ultrakurzen Leitungen (5mm beide)).
Original sinds mit laufenden Board (also mit Last) direkt am RTL8213 Chip Pin gemessen 1,25ns Risetime der Flanke, ohne C9 0,9ns mit ultrawenig Überschwinger (ca. 50mV, also komplett zu vernachlässigen).
Ist auch bei der Beschaltung mit dem Spannungsteiler für den Qualcomm Chip sinnvoll, auch dort ändert sich die Risetime von 1,15ns auf 0,85ns.
Also ein kleines Tuning geht da noch :-)
Danke für den Tipp. Ich werde also gleich mal C9 auslöten.

Viele Grüße
Gert
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Fujak
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Beitrag von Fujak »

Hallo Erich,

ich schließe mich dem Dank an. Ich bin gespannt, ob ich da einen Unterschied höre, wenn ich den C9 auslöte.

Grüße
Fujak
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Fujak und Erich,
Fujak hat geschrieben:
14.04.2020, 18:54
Ich bin gespannt, ob ich da einen Unterschied höre, wenn ich den C9 auslöte.
einen kleinen Unterschied konnte ich ebenfalls messtechnisch feststellen. Mit meinen 100MHz-Tastköpfen ist die leichte Aufsteilung ohne C9 aber gerade so zu erahnen. Die negativen Schwinger unter die Nulllinie sind sogar etwas weniger ohne C9.

Ich habe dann zunächst bei einem 11GTek :-) C9 ausgelötet und beim anderen dringelassen. So konnte ich mit meinen beiden ansonsten identischen LWL-Strecken vergleichen, ob ich einen Unterschied höre. Ergebnis: Null komma Null. Entweder ist das unter meiner persönlichen Graswachshörschwelle oder es ist halt irgendwann auch mal gut mit der Flankensteilheit, wenn man da unten bei einer Nanosekunde angekommen ist.

Viele Grüße
Gert
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h0e
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Beitrag von h0e »

Hallo Gert,

mir schwant, Du bist schlicht bereits beim klanglichen Optimum angekommen. :cheers:

Grüsse Jürgen
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v_erich
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Beitrag von v_erich »

Hi Gert,

Danke fürs Feedback, ich hab halt alles auf einmal gemacht, hab einfach keine Zeit für zuviele kleine Schritte.
Ist vielleicht bei Dir mit ultrakurzen Kabel/Drähten kein Einfluß, wenn man die Sellarz Clock aber mit Koaxkabel über etwas längere Strecke betreibt dann ist die etwas geringere Lastkapazität schon von Vorteil.

Schöne Grüße,
Erich
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Jupiter
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Beitrag von Jupiter »

Hallo zusammen,
Eine erneute Veränderung.

Am Donnerstag lieferte DHL den von Gert überarbeitenden 10Gtek aus, jetzt heißt er 11Gtek.
Gert, Georg, Fujak und Oliver haben ja schon ausreichend beschrieben was sich ändert.
Kann dies nur bestätigen.
Mehr Bühnentiefe, Durchhörbarkeit gesteigert, Bass präziser,
Eine klare Empfehlung.

Ein Freund hat noch den originalen 10Gtek, auch noch mit der gleichen Platine.

Nachdem ich mich einige Stunden mit dem 11Gtek eingehört habe, dann der Wechsel auf den 10Gtek, Jungs das geht gar nicht mehr.

Nachdem mein Freund den Unterschied vernommen hat, 20 Sekunde später die Frage „Ab wann kann Gert wieder liefern“

Was mich am meisten begeistert, ist die Tatsache, dass sich bei entsprechenden Aufnahmen die Tiefenstaffelung der Instrumente, je nachdem wie der Toni es arrangiert hat wunderbar hören läßt.
Ich bin ja ein Freund von Bühne.

Musique de la Grece Antique von Gregorio Paniagua & Atrium Musicae Madrid von 1979
oder bei
Nublado von Sera Una Noche
oder bei
Tomaso Albioni Concerti a Chinque Op 10 , Harmonices Mundi Claudio Astronio

wenn man bei diesen Aufnahmen vom 11er auf den 10 er wechselt wird der Raum gleich viel kleiner, der Blick in die Tiefe ist wie weg im Vergleich zum 11er.

Claus Boesser-Ferrari Album Solo Acoustic Guitar Live 2012 knallige Gitarrenanschläge und Bühne und ohne Ende und sehr schöne Bassfarben. Der Toni hat da auch einiges gezaubert.

Kerstin Blodig Album Trollsang 2005 Song Solbonn schöne klare Stimme wunderbar im Raum stehend Gitarre und Flöte.

Beim 11er die Gitarrenanschläge von Boesser da hast du Spaß bei den Transienten beim 10 er klingt es schon ein Stück müder und verwaschener.
Beim 11 er die Stimme von Kerstin Blodig einfach ausgeprägter, beim 10 etwas mehr im Verbund, zurückgenommen.
Und immer ein Verlust an Bühne.

Ich denke das reicht als Beschreibung von meiner Seite bzgl der Unterschiede 10er und 11er.

Georg hat mich beim telefonieren auf Unterschiede bei den Netzteilen aufmerksam gemacht, ok das Originale Schaltnetzteil angehängt, ist klar oder, nochmals ein richtiger Abfall gegenüber dem Forumslinearnetzteil S11 das Jürgen gelötet hat.

Meine Erfahrungen bisher zur LWL Strecke hier schlägt jede Qualitätssteigerung positiv durch, ob DC Kabel, Netzteile und deren Netzkabel genau so wie bei den SFP Transceiver-Modulen und die LWL Kabel.

Letzte Woche hatte ich beim Austausch der Feldmannleisten auch die LWL Strecke gegen die LAN Verbindung getauscht.
Heute auch nochmals. Tja der Abstand wird immer größer, am meisten verliert die Bühne.
Hier auch nochmals eine klare Empfehlung für eine LWL Strecke, hier ist immer noch eine Steigerung möglich.


Jetzt bin ich gespannt auf den „Amerikanischen Regen“ wird das ein Sturm oder Lüftchen oder ein Gleichklang, bin gespannt.

Jetzt heißt es erst mal warten.

Gruß Harald
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Fortepianus
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Beitrag von Fortepianus »

Hallo Harald,

freut mich, dass der 11GTek auch bei Dir gut aufspielt.
Jupiter hat geschrieben:
03.05.2020, 17:41
Nachdem mein Freund den Unterschied vernommen hat, 20 Sekunde später die Frage „Ab wann kann Gert wieder liefern“
Das Problem ist, dass die Sellarz-Clocks gerade coronabedingt trotz Expressversand ca. 4 Wochen von Südkorea zu uns brauchen, zumindest war das bei der Lieferung der drei für Dich, Georg und Oliver so. Damit ich nicht immer der Mops bin, der ständig gefragt wird, wo denn jetzt endlich das Zeug bleibt, habe ich bisher die weiteren Interessenten gebeten, selbst bei Sellarz ein Clockmodul zu bestellen. Eben habe ich mich aber von Reiner am Telefon breitschlagen lassen, eben doch nochmal ein paar von den Clocks zu bestellen, weil er Angst hatte, dann evtl. doch das falsche Modul zu ordern. Also, dauert ein bisschen, aber Dein Freund kann sich anmelden bei mir für einen 11Gtek, wenn er will.

Viele Grüße
Gert
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Schorsch
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Beitrag von Schorsch »

Hallo Gert,

der 11Gtek hat aus meiner Sicht bei sorgfältiger Stromversorgung und guten DC Kabeln großes Potential. Daher wollte ich am Wochenende einen Thread im Forumsbereich G-Mods einrichten, kann ich aber nicht. Ich finde er hätte einen eigenen Faden verdient.

Viele Grüße
Georg
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