Platzieren der Bass-Chassis

Lautsprecherbau und -tuning

Beitragvon chriss0212 » 08.08.2018, 12:06

Hallo Alwin

Mein Gedankenfluß -> Sind die "rückwertige" Bedingungen/Umgebung Links/Rechts identisch?


Nein, leider nicht. Ist aber nicht zu ändern sondern damit muss ich leben ;)

Aber der Unterschied erklärt ja nicht, warum sich der IACC so extrem ändert, wenn man einen Parameter minimal ändert... da passt die Erklärung von Klaus denke ich besser.

Also Delay muss her ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Lauscher » 08.08.2018, 13:05

Hallo Christian,

NUR EIN VORSCHLAG :D

Ich könnte mir sehr gut vorstellen das Du hier schneller voran kommen kannst, wenn Du nur mit Deiner externen Soundkarte einmessen würdest wie Uli uns das gezeigt hat. NICHT ZUM HÖREN - das habe ich begriffen :D :D Hierdurch bekommst Du die Zeiten und Chassis leicht (leichter) in den Griff und die Analyse stellt sich m.E. auch einfacher da.

Viele Grüße an Dich
Jens
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Beitragvon chriss0212 » 08.08.2018, 13:19

Hallo Jens,

ja... auch eine Option...

Ich muss mal schauen, wie schnell ich den FourAudio Plate Amp mit Dante an den Start bekomme. Dann kann ich ja eine 2-Wege Frequenzweiche in Acourate bauen.

Das Dante interface hat ja einen SPDIF input... dann könnte ich das Fireface als Mikrofonverstärker nutzen, da mit SPDIF raus gehen, auf das Dante Interface als Input. Da Dante ja ASIO macht... könnte das sogar funktionieren ;)

Dann hätte ich eine 2 Wege XO in Acourate die zwischen dem Bass und dem Horn trennt ;)

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Versuch macht kluch ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon chriss0212 » 08.08.2018, 13:55

Wenn man Audionate (Dante) glaubt, sollte auch der Sync kein Problem sein:
Dante: Clock - PTP
The sync tolerance of Dante devices is guaranteed to be +/-1μs (microsecond)
In practice we find it to be more like +/-0.2μs
One clock cycle at 48kHz is 20.8μs
So we have a realisIc sync within 1/100th of a sample!
All outputs from the network will be w/c aligned!

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Lauscher » 08.08.2018, 16:02

Hallo Christian,

Ich meinte das Du einfach nur Die Fireface für 3 Wege aktiv verwenden kannst.
Die hast Du da - die ist sofort einsatzbereit - und damit kannst Du alles einmessen ,Entzerren und in der Zeit korrigieren.

Damit würde ich schauen ob das putzige Verhalten damit noch auftritt.
Evtl - wenn es nicht weg sein sollte - kannst Du ja auch die Bässe oben und unten aufteilen - also getrennte Wege weg Laufzeiten. Kann ich mir aber nicht vorstellen.

Selbst wenn Du nur die Zeiten korrigierst und danach die Makros durch laufen läßt - müsstest Du schon etwas merken.

Viele Grüße
Jens
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Beitragvon chriss0212 » 08.08.2018, 16:08

Hallo Jens,

zum eruieren wär das auf jeden fall ein Weg ;)

Aber mir ist eben glaube ich das Licht zu Ulis Vorschlag aufgegangen... Wenn ich das richtig verstanden habe ist das eigentlich auch relativ einfach. Ich werde beim Plate Amp auch erst einmal mit den analogen Inputs anfangen und mich dann da durchkämpfen. Das steht eh an ;)

Der Amp sollte auch zwei analoge Inputs haben, die ich dann frei routen kann. Dann gibt es im Amp einen DSP, der sogar FIR Weichen erstellen kann ;)

Aber eins nach dem Anderen ;)

Ich werde berichten ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Lauscher » 08.08.2018, 16:11

:D

Ich bin gespannt
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Beitragvon Hornguru » 08.08.2018, 17:28

Hallo Chris

Ich hatte dazu schon mal einen Vorschlag gemacht und wurde dann ignoriert :(

Abstand 50cm vertikal sollte egal sein, beide haben eh eine enge Abstrahlachse nach vorn + hinten.
Bei 300Hz hast du 1 Meter Wellenlänge, 50cm Abstand gehen da noch in Ordnung bei deinen / normalen Abhör-Winkeln (vertikal wahrsch. immer unter 10°)

Das Delay sollte auch egal sein.
Bei 300Hz hörst du Phasenversatz ab ca 500-700°.
Dazu müsste der BMS über n halben Meter tiefer sitzen als die Spule der Subs.

Ich hatte schon mal erwähnt dass das Horn von Hajo einen 200Hz Mund hat und recht kurz ist.
Das kann bedeuten dass das Horn erst ab 400Hz gerichtet abstrahlt. Und bei 300 und 200 Kugelförmig.
Deshalb hast du auch im Nahfeld einen linearen F-gang bis 100Hz hinab. Und weiter weg fällt das Horn ab. Da Kugelförmige-Abstrahlung quadratisch Schalldruck verliert auf Abstand, gebündelt aber weniger.

Das hätte zur Folge dass nur der Bereich 250-400 kugelförmig abstrahlt. Drüber richtet das Horn, drunter der Dipol. Und dann hast du genau bei 250-400 viel mehr Energie in den Raum gepumpt was entsprechend resoniert.

Daher mein Tipp, setz die Trennfrequenz auf min. 400Hz hoch.

Gruß
Josh
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Beitragvon chriss0212 » 08.08.2018, 18:10

Hallo Josh...

an Deinen Vorschlag mit den 400Hz kann ich mich erinnern... aber habe ihn nicht hiermit in Verbindung gebraucht. Ignorieren wollte ich Dich nicht ;)

Ich habe einen leicht Bauchförmigen Frequenzgang bis knapp über 200Hz... also krass abfallen tut er bei 300Hz noch nicht.

Kurz ist das Horn ja auch nicht... ich meine ich habe was von 70cm im Kopf... muss ich noch mal messen. Dementsprechend ist Bass und BMS knapp 50cm auseinander.

400Hz probier ich mal ;)

Viele Grüße... und Sorry, falls ich Dich missachtet habe ;)


Christian
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Beitragvon chriss0212 » 08.08.2018, 18:13

Ach so...

Bei mir scheint eh mal wieder einiges anders zu sein als normal...

Normalerweise sollte sich bei einem Dipol ja der Schall zur Seite auslöschen... Das ist bei mir NICHT so. Bei mir dröhnt es neben dem Lautsprecher deutlich mehr als davor ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Mister Cool » 08.08.2018, 18:15

Hornguru hat geschrieben:Das Delay sollte auch egal sein.
Bei 300Hz hörst du Phasenversatz ab ca 500-700°.
Dazu müsste der BMS über n halben Meter tiefer sitzen als die Spule der Subs.


Das verstehe ich nicht. Wie kommst Du auf die 500-700 Grad?

Und das Delay korrigiert nicht nur die Phasenverschiebung, die aus unterschiedlichen SEOs resultiert. Die Weichen drehen auch an der Phase, oder?

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon Hornguru » 08.08.2018, 18:29

chriss0212 hat geschrieben:Normalerweise sollte sich bei einem Dipol ja der Schall zur Seite auslöschen... Das ist bei mir NICHT so. Bei mir dröhnt es neben dem Lautsprecher deutlich mehr als davor ;)


Nehme an du hörst da den indirekten Schall des Raumes.
Im RAR solltest daneben weniger hören.

Trotzdem strahlt ein Dipol angeblich 3dB weniger Energie in den Raum ab, so wie ich Linkwitz verstanden hab.
Bezogen auf die Axial Energie (0°).
Beim Horn sinds glaub ich 6dB (vorsichtig das Gesicht verkneifend)...

Mister Cool hat geschrieben:Das verstehe ich nicht. Wie kommst Du auf die 500-700 Grad?
Und das Delay korrigiert nicht nur die Phasenverschiebung, die aus unterschiedlichen SEOs resultiert. Die Weichen drehen auch an der Phase, oder?


Das wären da ca 1.5-2.0ms was man so in der Literatur als Hörschwelle findet.

Die Phasendrehung der Weiche verschiebt aber nicht den SEO. Und somit nicht die Absolute Phase (bei symmetrischer Weiche). Beziehe mich auch nur auf die erste Wellenfront.

Gruß
Josh
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Beitragvon chriss0212 » 08.08.2018, 18:33

Hallo Josh

war gerade "auf dem Sprung" und habe mich vom schlechten gewissen ablenken lassen ;)

Also:
- ich habe als Trennfrequenz derzeit ja knapp 300Hz... meine Probleme liegen aber eher bei 250Hz
- mit einem Bass (nur der Obere) sind die Probleme weniger als mit 2 Bässen

Also es schein für mich eher ein Bassproblem, als ein Hornproblem... aber ich teste ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon chriss0212 » 08.08.2018, 19:54

Jetzt versteh ich die Welt gerade nicht...

- wenn ich von BassOben mit Horn das Horn abziehe, passiert alles wie ich es erwarte... Mittel- Hochton wird weniger

- wenn ich von BassUnten mit Horn das Horn abziehe, passiert ... Hochton wird lauter??? Was ist denn hier falsch?

Danke und Gruß

Christian
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Beitragvon Mister Cool » 08.08.2018, 20:16

Hornguru hat geschrieben:
chriss0212 hat geschrieben:Das wären da ca 1.5-2.0ms was man so in der Literatur als Hörschwelle findet.


Hi,

ich glaube da ist etwas schief gelaufen

Nach meiner einfachen Logik:

Wir können die Schalquellen (angenomen) lateral auf 10° genau orten. Unter anderem durch die Erkennung der Phasen-/Laufzeitunterschiede zwischen dem linken und rechten Ohr. Bei einem Ohrenabstand von ca. 25cm dürfte dann der wahrnehmbare Laufzeitunterschied zwischen dem rechten und linken Ohr im Zentimeterbereich liegen. Wenn ich jetzt die 2-3cm Laufzeitunterschied mit der Lambda bei 300Hz von ca. 110cm vergleiche, dann bin ich bei einem wahrnehmbaren Phasenunterschied von ein paar Grad (und nicht 700°). Das würde zeigen, wie sensibel wir auf die Phasenunstimmigkeiten reagieren und warum die zeitrichtige kohärente Abstimmung der Lautsprecher so wichtig ist.

Wo ist jetzt mein Gedankenfehler?

Grüsse,
Alwin
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