Hilfe bei Fehleranalyse

Lautsprecherbau und -tuning

Beitragvon uli.brueggemann » 24.06.2018, 12:16

Buschel hat geschrieben:in Acourate gefolgt von "hochgelegter" Zielkurve

Das "Hochlegen" der Zielkurve ergibt nicht notwendigerweise eine perfekte Korrektur ohne Amplitudenkorrektur. Man kann auch per Generate - Test Signal - length 65536 - Set to one at sample 0, length 1 ein perfektes Filterohne Amplitudenkorrektur erzeugen und das dann als Pulse48L/Rmp.dbl speichern. Dann mit Macro4 weitermachen.

Grüsse
Uli

PS: keine Amplitudenkorrektur entspricht nicht meiner Überzeugung aber Acourate gibt auch das her :)
Bild
uli.brueggemann
Aktiver Hersteller
 
Beiträge: 3568
Registriert: 23.03.2009, 16:58
Wohnort: 33442

Beitragvon Mister Cool » 24.06.2018, 13:39

Buschel hat geschrieben:Aus eigener Erfahrung kann ich nur raten für die Korrektur Mehrpunktmessungen zu machen. Das gleicht lokale Überhöhungen und Auslöschungen durch die Mikrofonposition aus.


Hi,

Wie hast Du danach den Mittelwert bestiimt? Zuerst alle addiert und dann per Gain Funktion abgesenkt?

Grüsse,
Alwin
Bild
Mister Cool
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 787
Registriert: 23.11.2017, 00:21

Beitragvon Buschel » 24.06.2018, 13:45

Hi Alwin,

ja, genau so.

Grüße,
Andree
Bild
Buschel
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 644
Registriert: 12.12.2013, 21:12
Wohnort: Raum Karlsruhe

Beitragvon ZZTop » 24.06.2018, 13:57

Uli:
Das "Hochlegen" der Zielkurve ergibt nicht notwendigerweise eine perfekte Korrektur ohne Amplitudenkorrektur.


das habe ich auch bei der Invertierung gesehen. Ich glaube da werden extreme Spitzen weggeschnitten. Was nicht per se schlecht sein muss.
Aber dein Weg ist natürlich eleganter.

PS: keine Amplitudenkorrektur entspricht nicht meiner Überzeugung aber Acourate gibt auch das her


Noch eine Frage dazu: Oft ist beim Mitteltöner Plus und Minus vertauscht. Dies verändert über die Interferenzen im Übergangsbereich den Schalldruckverlauf teils deutlich. Berücksichtig Acourate das bei einer Über_alles Korrektur? (Kann ich mir schwer vorstellen. Dazu müsste doch zumindest Übergangsfrequenz und Abstand der Chassis bekannt sein.??)
Ich frage deshalb, weil bei meiner Spendor, wo laut Sprungantwort alle Chassis gleichphasig laufen, klanglich kaum ein Unterschied zu hören ist wenn nur die Phase korrigiert wird.
Bei meiner Wilson mit verpoltem Mitteltöner ändert sich der Klangcharakter deutlich.

neugierige Grüße
Uwe
Bild
ZZTop
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 115
Registriert: 15.03.2012, 15:27

Beitragvon uli.brueggemann » 24.06.2018, 14:20

Oops, da ist mir ein Glitch unterlaufen:
es muss Pulse48L/Rinv.dbl heissen anstelle Pulse48L/Rmp.dbl

Grüsse
Uli
Bild
uli.brueggemann
Aktiver Hersteller
 
Beiträge: 3568
Registriert: 23.03.2009, 16:58
Wohnort: 33442

Beitragvon uli.brueggemann » 24.06.2018, 14:22

ZZTop hat geschrieben:Noch eine Frage dazu: Oft ist beim Mitteltöner Plus und Minus vertauscht. Dies verändert über die Interferenzen im Übergangsbereich den Schalldruckverlauf teils deutlich. Berücksichtig Acourate das bei einer Über_alles Korrektur? (Kann ich mir schwer vorstellen. Dazu müsste doch zumindest Übergangsfrequenz und Abstand der Chassis bekannt sein.??)e

Yep,das wird durch Acourate berücksichtigt. Dazu müssen aber Übergangsfrequenz etc. nicht bekannt sein. Es wird richtig im Sinne von minus * minus = plus

Grüsse
Uli
Bild
uli.brueggemann
Aktiver Hersteller
 
Beiträge: 3568
Registriert: 23.03.2009, 16:58
Wohnort: 33442

Beitragvon ZZTop » 24.06.2018, 15:07

Danke für die Klarstellung.
Mit den Spendors kann ich so schon wirklich beachtliche Ergebnisse erziehlen.
sind solche hier:

https://www.ebay.de/itm/Spendor-SA500-S ... 3486070265

Allerdings kann ich am Bass drehen und Regeln wie ich will: selbst bei moderaten Pegeln bekommt er nie die lässige Wucht und Autorität meiner Wilson Witt. Ich glaube da fehlen einfach 70kg. Pro Seite :D

greetz
Uwe
Bild
ZZTop
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 115
Registriert: 15.03.2012, 15:27

Vorherige

Zurück zu Aktives Bauhaus

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste