Aktiver Forumsgleichrichter LT4320 zum Nachrüsten

Lautsprecherbau und -tuning

Beitragvon v_erich » 05.05.2018, 10:24

Hi,
unbestückt würde ich auch 20 Rohplatinen nehmen.

Schöne Grüße,
Erich
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Beitragvon Jake52 » 05.05.2018, 11:31

Hallo,

mich bitte auch mit 10x unbestückt notieren!

Schöne Grüße
Jakob
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Beitragvon AnDerLeine » 05.05.2018, 22:05

Hallo,

ich wäre auch mit 10 unbestückten Platinen dabei.

Viele Grüße
Torsten
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Beitragvon Trinnov » 06.05.2018, 04:10

Hallo,

ich habe mich nun auch entschlossen 10 Stück der unbestückten Platine zu nehmen.

Viele Grüße,
Horst
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Beitragvon wgh52 » 07.05.2018, 15:16

Liebe Selbstlöter,

ich entscheide auch gerade über eine Leerplatinenbestellung. Nun fiel mir aber auf, dass man am LT4320 in MSOP SMD auch die rückseitige (Kühl-)Fläche anlöten muss - laut Datenblatt ist sie nicht intern verbunden!

Mit meinen bescheidenen Lötmitteln komme ich nicht an die rückseitige Fläche :oops: ! Wie habt ihr Selbstlöter das vor zu tun?

Für Tipps wäre ich sehr dankbar!

Grüße,
Winfried

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Beitragvon v_erich » 07.05.2018, 15:33

Ich hab in der Arbeit einen Rework Reflowofen ;-)
Da kann ich mir das schön aufschmelzen lassen.

Gruß,
Erich
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Beitragvon Koala887 » 08.05.2018, 07:47

Hallo Winfried,
wgh52 hat geschrieben:ich entscheide auch gerade über eine Leerplatinenbestellung. Nun fiel mir aber auf, dass man am LT4320 in MSOP SMD auch die rückseitige (Kühl-)Fläche anlöten muss - laut Datenblatt ist sie nicht intern verbunden!

Auf dem letzten Platinenbild ist ein 8-poliges Gehäuse, also müsste es ein 3x3mm DFN Gehäuse ohne Beine sein. :?
Die Größe würde ich nur mit Lötpastenschablone löten. Das Löten selbst könnte man notfalls auch mit einem Heißluftfön machen, indem man die Platine von unten erhitzt.

Schöne Grüße
Daniel
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Beitragvon KSTR » 08.05.2018, 09:31

Nur kurz, es ist ein msop12, jedoch nur 8 pads, und das thermal pad unter dem chip habe ich so verlängert dass es lötbar wird. Vorverzinnen aber sinnvoll.
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Beitragvon Sigi M. » 08.05.2018, 10:41

Das ist prima!
Ansonsten hätte ich einen Schwager in der Elektronikentwicklung, (mit Ofen) der das für mich tun würde.
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Beitragvon wgh52 » 08.05.2018, 11:01

Danke für die Antworten!

Es gibt ja auch Anleitungen, welche die SMD Löterei anschaulich zeigen: click click

Klaus,

Du meinst (dünnes) Vorverzinnen der Fläche auf der Platine (... nicht die des ICs) und Flussmittelzugabe, richtig?

Grüße,
Winfried

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Beitragvon KSTR » 08.05.2018, 19:00

Doch, IC und PCB dünn (!) verzinnen, auflegen, heißmachen an der Verlängerung, andrücken.
Bei den FETs im Prinzip dasselbe.
Bin noch unterwegs, morgen dann mal Bestandsaufnahme.
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Beitragvon KSTR » 16.05.2018, 10:31

Aktueller Vorbestellungsstand :
Name  bestückt/mit Teilesatz  unbestückt
whg52   4   10
luebeck   5   0
sigi.m   6   1
taggard   4   0
h0e   2   0
ralf77   3   0
morphologic   4   0
HaralpP   3   10
Fujak   2   0
modmix   4   0
trinnov   0   10
AnDerLeine   0   10
Jake52   0   10
v_erich   0   20
kstr   10   10


Bitte nun kontrollieren ob jeder mit seinen Mengen dabei ist, vor allem bei den bestückten (bzw mit den Teilen zu liefernden), weil das für die Bauteilebeschaffung wichtig ist.

Damit haben wir knapp 50 St. mit Teilen (mE zuwenig für eine rentable Maschinen-Bestückung) und rund 130 Leerplatinen insgesamt.
Läuft also auf eine Sammelbestellung für 50 oder evtl. 60 Teilesätze hinaus, von den PCBs würde ich 150 oder besser 200 anvisieren (in nicht separierten 25er Nutzen und mit Lötpastenschablone -- kostet zwar extra, erlaubt aber ein maschinelles Bestücken falls es später doch noch dazu kommt ).
PCB nackt wird etwa bei 1.80€ bleiben (bei 200St.), Preise für den Teilesatz prüfe ich grade...
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Beitragvon Zwodoppelvier » 16.05.2018, 13:48

Hallo Klaus,

ich würde, falls noch möglich, mit 2 Stk. Platine+Teilesatz teilnehmen wollen (s. auch PN).

Sollte ich zu spät dran sein, ist es nicht tragisch. War einfach zu lange unsicher, ob ich das mit der Löterei hinbekomme :?

Gruß Eberhard
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Beitragvon dietert » 18.05.2018, 19:46

Hallo miteinander,

zu diesem Thread noch zwei Gedanken:

So ein aktiver Gleichrichter enthält einen passiven Gleichrichter. Dieser besteht aus den parasitären Dioden der Mosfet-Schalter, welche ziemlich robust sind und sich wie normale Siliziumdioden verhalten. Ob die Schaltung eines Bastlers wirklich als aktiver Gleichrichter funktioniert, ist nicht einfach zu erkennen. Dass sich am Ausgang eine Gleichspannung bildet, dafür sorgt schon der in der Schaltung enthaltene passive Gleichrichter. Auch mit einem Scope ist das nicht so einfach zu verifizieren.

Und bei knapp dimensionierten Mosfets kann aus dem aktiven Gleichrichter bei großen Strömen doch wieder ein passiver Gleichrichter werden. Kriterium für aktive Gleichrichtung wäre:
Mosfet-Restwiderstand * maximaler Impulsstrom < 0,7 V.

Grüße,
Dieter T.
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Beitragvon KSTR » 18.05.2018, 20:31

Bei genug Strom merkt man es schnell, die MOSFETs löten sich dann selbst aus. :mrgreen:

Der LT4320 arbeitet erst ab 9V (ausgangsseitig) lt. Datenblatt, was wie schon erwähnt dazu führen kann dass zB bei Überlast am Ausgang besonders bei niedriger Trafospannung (zB für einen 5V-Regler oder eine 6.3V-Röhrenheizung) die thermische Überlast eintreten kann weil die FETs noch garnicht durchgeschaltet werden, das sollte mit einen passenden Sekundär-Sicherung ggf. abgefangen werden.

Zum Überprüfen braucht man ein Oszi, die Spannung (mit etwas Belastung) über jedem FET muss dann bis auf fast Null (I_peak * Rds_on) zurückgehen in einem Scheitelpunkt. Das komplette Gedöns muss natürlich potentialfrei sein (deshalb nicht den eigentlichen Verbraucher anschließen falls diesen irgendwo geerdet ist, besser einen einfachen Lastwiderstand), oder auch das Oszi selbst, oder einen Differenz-Tastkopf (der die Spannung abkann), oder halt zwei Tastköpfe und dann im Oszi subtrahieren.

Ich denke ich werde fertig bestückte und getestete Module anbieten für alle die nicht selber löten und checken können/wollen, gegen Aufpreis.

Da wir nun wissen, dass der LT sich *nicht* für mittelpunktangezapfte Schaltungen eignet, erwäge ich zudem wieder auf die niederohmigeren SQJQ960EL statt SQJQ980EL zurückzugehen, da weniger hohe Spannungen zu erwarten sind (wenn jemand über etwa 50V Ausgangsspannung braucht, sollte er aber bei den SQJQ980EL bleiben, also bitte für den Materialeinkauf entspr. Bescheid geben).

Nach Pfingsten geht es nun endgültig und unwiderruflich los (dauert ja eh schon alles viel zu lange)...
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