Rückfall zur Backes & Müller BM 6

Lautsprecherbau und -tuning

Beitragvon joachimb » 21.12.2017, 12:02

Danke, werde ich testen.
Gruß Joachim
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Beitragvon dietert » 21.12.2017, 14:13

Hallo miteinander,

vielleicht hilft eine Reinigung. Ich hatte im Laufe der Jahre schon mehrere Hochtöner, bei denen Metallspäne auf der Sicke klebten (Magnetfeld!). Die kriegt man nicht weg, ohne den Hochtöner zu zerlegen. Das wäre bei so einem alten Hochtöner sowieso sinnvoll, um nach dem Ferrofluid zu sehen. Bei der Messung zeigen sich solche Probleme ganz deutlich am Frequenzgang und im Klirr. Eigentlich sind diese B&M Kalotten sehr gut, sogar ohne Regelung.

Grüße,
Dieter T.
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Beitragvon Hans-Martin » 22.12.2017, 01:41

Hallo,
das Ferofluid kann verspritzen oder quasi verkochen (genannt werden manchmal Temperaturlimits um 55°C) , da habe ich schon bei Hochtönern von B&W (nicht B&M) beobachtet, dass feine Ferritpartikel ohne das Öl die Membranbewegung wie Sand behindert haben.
Es gibt verschiedene Ferrofluids und man kann nicht einfach das Öl nachfüllen. Eigentlich muss man die alten Reste entfernen, bevor man neues einfüllt. Tesafilm kann beim Entfernen hilfreich sein, ich rate von zahlreichen Alternativprodukten ab, besonders gut kleben sollte es schon.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon joachimb » 22.12.2017, 17:23

Danke für die Hinweise, ich werde sehen, was ich tun kann und berichten. Jetzt bin ich über die Feiertagemit der Familie eingespannt, da wird nicht viel laufen, danach sollte aber etwas Luft sein.
Danke an Alle und frohe Weihnachten
Joachim
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Beitragvon joachimb » 05.01.2018, 19:54

Hallo und ein gutes Neues Jahr,

die Feiertage sind vorbei, ich habe ein Paar fertig konfektionierte Kabel gekauft und die BM6 laufen gerade ohne Probleme. Klanglich fehlt ein bisschen der Bass, das kann man sicher noch ändern. Phänomenal ist die räumliche Darstellung. Kann mir jemand sagen, an welchem Poti ich den Bass ein bisschen anheben kann?

Gruß und schönes Wochenende
Joachim
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Beitragvon Ralph Berres » 05.01.2018, 20:02

Aktive geregelte Lautsprecher klingen im Bassbereich naturgemäß eher schlank, weil die Oberwellen die einer passiven Box im Bassbereich anhaftet fehlen.

Da wo wirklich tiefe Bässe vorhanden sind , reproduziert die BM6 sie auch und zwar unaufdringlich.

Es gibt zwar ein Regler auf der Frequenzweiche welche die Amplitude des Basskanales beeinflusst. Doch ich wäre da vorsichtig.

Solche Einstellungen würde ich nur mit Messung des Frequenzganges im Raum also in etwa 1m Abstand mittig vor dem Lautsprecher mit einen guten Messmikrofon machen. Mit dem Programm Arta und einer guten externen Soundkarte wäre das zu machen.

Ansonsten sind wochenlange Hörsitzungen notwendig bis der Lautsprecher einen gefällt. Und das ist noch von der Tagesform eines selbst abhängig.

Ralph Berres
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Beitragvon wgh52 » 05.01.2018, 20:23

Hallo Joachim,

ich stimme Ralph auf jeden Fall zu! Je nach Hörerfahrung oder -präferenz kann die (vermeintliche) Schlankheit der Basswiedergabe, vielleicht besser beschrieben mit verbesserter Konturiertheit, erstmal ungewohnt sein - wenn dann mal richtig starker Bass in der Musik vorkommt ist das dann wahrscheinlich ein beruhigendes "Aha!" :wink: Neben Hörtests gäbe es ansonsten natürlich noch die Möglichkeit den Frequenzgang der beiden Exemplare zu messen und zu untersuchen inwieweit neues Einpegeln nötig ist.

Viel Vergnügen mit den Ur-BM-6en!
Winfried

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Beitragvon joachimb » 05.01.2018, 20:29

Hallo

Danke für die Antworten, ich werde "Hörsitzen" und dann wieder berichten.

Gruß Joachim
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