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BeitragVerfasst: 17.08.2017, 13:47
von Hornguru
Hallo Dieter
Nach nem halben Jahr entdeckt ;)
von 10-100k gäbe es einen noch viel effizienteren bei Thel, deren Emis.
Die Vitroperm Kerne sollen wohl bis über 80dB stark dämpfen. IdR ist Thel recht realistisch mit Werbeversprechen.
http://www.thel-audioworld.de/module/Netzfilter/Netzfilter.htm

FRAGE AN ALLE

Man soll ja keine 2 EMIs hintereinander hängen um deren Resonanz nicht zu provozieren.
Der bekannte Furman AC210 hat ja nun das beworben "Linearfilter" das konstant sanft, statt partiell stark zu dämpfen. Damit soll der Resonanzkreis verhindert werden.
Wenn ich jetzt wie folgt schalte, kann ich hier Resonanzen ausschließen ???

Netz- > Trenntrafo -> Furman AC210 -> Trenntrafo -> EMI (zb Thel) -> Gerät

??

Gruß
Josh

BeitragVerfasst: 18.08.2017, 00:46
von Hans-Martin
modmix hat geschrieben:Ein guter, großzüg dimensionierter Trenntrafo ist mein Ansatz - z.B. ein > 500VA Topaz für einen 50VA Verbraucher; die Topaze haben kleinste Kapazitäten zwischen beiden Seiten und damit eine enorme Störunterdrückung (~140dB Gleichtakt); ein passendes C auf der Sekundärseite reduziert die Gegentaktstörungen weiter.
Hallo Ulli, Josh,
das deckt sich mit meinen Erfahrungen, speziell auch die vielfache Überdimensionierung des Trenntrafos gegenüber dem Verbraucher.
Parallel zu solchen Überlegungen darf man sich fragen, warum Hersteller von Digitalgeräten (CD-Player, DACs, Streamer, Digitaltuner, etc.) nach wie vor Ringkerntrafos einsetzen, die ja für besonders geringe Entkopplung von Primär- und Sekundärwicklung bekannt sind, was die schädlichen Netzoberwellen und HF-Störungen einkoppelt.
Ebenso fragwürdig ist die Praxis der Ableitung der Netzstörungen bei Netzfiltern vor Schaltnetzteilen zu Versorgungsspannungs-0, also zur Signalmasse.
Ein sauber symmetrierender Trenntrafo kann da helfen, vorausgesetzt, die Y-Kondensatoren in der Filterstufe sind auch beide wirklich gleichgroß, engtoleriert - möglichst innerhalb 1%.

Ich würde nicht davor zurückschrecken, schlechtes Netzteildesign auf bewährte Grundsätze zurückzuführen: Netzfilter mit Y-Kondensatoren sind auf Schutzerde zu symmetrieren. Die Chance zur Netzentkopplung liegt in der geringen Kopplungskapazität des kleinen Übertragers, der zum Ausgleich mit hoher Taktung angesteuert wird.
Grüße Hans-Martin

BeitragVerfasst: 18.08.2017, 01:01
von Hornguru
Nabend. Danke für eure Beiträge.

Habe es heute mit Ralf ausgetüftelt.
Er meint die Thel sind ein Witz. Trivialste standardtechnik im Preis total überzogen.
Problem auch dass die Resonanzen schon zwischen Filter und Gerät entstehen.
Außerdem wirken sie nur wenn sie Störungen gegen Erde ableiten können.
Dazu muss man aber eine haben. Und dann haben wir wieder unser Potential auf dem Signalkabel.
So wird das nichts.

Neuer Masterplan:
Die großen Trafos bleiben (2500va etc), der Furman sei ordentlich darf auch bleiben (nachdem die schlechten Kontakte verlötet wurden), und die Geräte werden einzeln an der Kaskadierten Kette versorgt.
Kapazitive Kopplung derzeit ca 37pF.
Einzig die Spannungsspitzen der Trafos, Leerlauf, Netz, und Stecker ziehen, die noch ein bischen am Furman durchmogeln sollen über Varistoren abgeleitet werden.
Erde wird es nicht geben. Nirgens.
Und die Dioden diverser alter Geräte sollten ausgetauscht werden.

Dann sollte alles in Butter sein.

Gruß
Josh