Aktive DIY D'Appolito Lautsprecher (Planung)

Lautsprecherbau und -tuning

Beitragvon NNEU » 29.06.2015, 23:12

Hallo Hans-Martin,

Ich kann mich gut an Brunos Vorschlag erinnern.

der WAF könnte auch überragend sein.


Der WAF ist mir relativ egal. Ich stelle mir Lautsprecher ins Zimmer die mir gefallen, niemand anderem.

Mit Wandmontierten Lautsprechern kann ich mich einfach nicht anfreunden.

Mit dem LS1 Nachbau schon eher.

ich werde bald auch noch einen Vorschlag dazu posten.


Liebe Grüsse,

Noel
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Beitragvon NNEU » 03.07.2015, 19:06

ich werde bald auch noch einen Vorschlag dazu posten.


Hier ist er:

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Gefällt mir aber selber nicht zu 100%...


Lg

Noel
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Beitragvon cinematic » 03.07.2015, 19:32

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:wink:
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Beitragvon Zwodoppelvier » 03.07.2015, 21:59

Hallo Noel,

jetzt wird es doch langsam eigenständiger :wink:
Meiner bescheidenen Meinung nach deutlich interessanter als die an die neueren B&M-Modelle angelehnten Entwürfe (mit den seitlichen Wangen an der Front).

Evtl. wird die Sache noch etwas gefälliger, wenn der Umriss nicht einer Kreisform folgt, sondern z.b. einer Ellipse, Oval- oder Eiform.

Vor einiger Zeit sah ich mal ein nettes Gehäuse mit der Kombination Enviee-Breitbänder+Bändchen (soundkaos Wave40)....

Viele Grüße aus Velturno
Eberhard
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Beitragvon schatti » 03.07.2015, 22:04

Hallo Noel,

deine Entwürfe sind immer sehenswert, auch dieser ist optisch einfallsreich obwohl er mir auch nicht so recht gefällt... Aber wenn man die Grimm LS1 nachbauen will, sollte man m.E. mit den Abmessungen schon sehr nah am Original bleiben, da die breite Schallwand mit den Rundungen Teil des Konzeptes sind (gleichmäßiges Abstrahlverhalten).

Auch wenn ich diesen Lautsprecher noch nicht hören konnte, finde ich es faszinierend das das Gesamtkonzept mit guten "Allerweltschassis" hinkommt, statt mit den superteuten Thiel & Co. Macht mich ein wenig nachdenklich.

Gruß Michael
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Beitragvon NNEU » 03.07.2015, 22:53

Hallo zusammen,

jetzt wird es doch langsam eigenständiger :wink:


Stimmt, das ist mal was ganz anderes, was ich bisher auch nirgendwo gesehen habe.


Evtl. wird die Sache noch etwas gefälliger, wenn der Umriss nicht einer Kreisform folgt, sondern z.b. einer Ellipse, Oval- oder Eiform.


Das werde ich gleich mal ausprobieren :)

Dann würde sich das ganze auch als Standbox umsetzen lassen, ein Ständer auf wie auf dem Foto wäre auch sehr teuer anfertigen zu lassen.


Auch wenn ich diesen Lautsprecher noch nicht hören konnte, finde ich es faszinierend das das Gesamtkonzept mit guten "Allerweltschassis" hinkommt, statt mit den superteuten Thiel & Co. Macht mich ein wenig nachdenklich.


Sind teure chassis besser ? Muss nicht sein.
Wenn dem so wäre hätte sich Bruno Putzeys die Chassis mit sicherheit dementsprechend ausgesucht. :wink:


Aber wenn man die Grimm LS1 nachbauen will, sollte man m.E. mit den Abmessungen schon sehr nah am Original bleiben, da die breite Schallwand mit den Rundungen Teil des Konzeptes sind (gleichmäßiges Abstrahlverhalten).


die Abmessungen stimmen ungefähr.
Ein exakter Nachbau würde tatsächlich einiges vereinfachen, ich würde aber schon gerne was eigenes machen.



Liebe Grüsse,

Noel
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Beitragvon Hans-Martin » 03.07.2015, 23:21

Ich sach nur Olson (bekannt seit 60 Jahren):
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Grüße Hans-Martin
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Beitragvon NNEU » 03.07.2015, 23:51

Hallo Hans-Martin,

(bekannt seit 60 Jahren)


Mir erst seit Heute, danke ! :)
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Beitragvon Zwodoppelvier » 04.07.2015, 08:06

Guten Morgen miteinander,

schon richtig, diese Diagramme sollte man immer im Hinterkopf haben.
Was mich allein immer etwas grübeln läßt: sie beziehen sich auf ein einzelnes Chassis, während in den meisten Fällen (wie auch im aktuell diskutierten) zwei oder mehr auf der "Schallwand" verteilt werden müssen. Insofern habe ich die sich ergebende exzentrische Position der Töner in der kreisrunden Platte als unkritisch eingeschätzt :?

Viele Grüße
Eberhard
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Beitragvon O.Mertineit » 04.07.2015, 10:34

Hallo zusammen,

Schallwandformen und Chassisanordnungen kann man zumindest in der Tendenz bezüglich Beugungseffekten grob ausprobieren z.B. mit diesem (oder einem besseren ...) Tool:

http://www.tolvan.com/index.php?page=/edge/edge.php

Ein Eigenentwurf würde auch die Möglichkeit eröffnen, eine Symmetrie der Chassisanordnung zu einer Mittelachse aufzugeben. Oft wird in Foren von Lesern argumentiert, das "sehe nicht gut aus" ...
Darüber kann man m.E. sehr geteilter Meinung sein, gerade bei paarsymmetrischem Aufbau.

Ich sehe durchaus Vorteile in asymmetrischen Anordnungen bei Mitteltönern und Hochtönern auf der Schallwand, wenn man es richtig einsetzt.

Es gibt auch einige Hersteller, die es einsetzen .... Nubert verwendet z.B. Hochtöner mit asymmetrischen Korbfenstern bei einigen Modellen, auch bei AGM wird mit asymmetrischen Anordnungen bezüglich der Mittelachse für Mittel- und Hochtöner gearbeitet (vgl. u.a. Modell 5.4).

Die ausgewogeneren Amplitudenfrequenzgänge unter horizontalen Winkeln ergeben sich dann oft von der Mittelachse zu der Schallwandseite mit den "kürzeren" Abständen der Treiber zu den Schallwandkanten (falls vorhanden). Daher werden asymmetrische Anordnungen oft mit den Mittel- Hochtönern "nach innen" aufgestellt.


Grüße Oliver
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Beitragvon Jake52 » 04.07.2015, 10:40

Hallo miteinander,

ich glaube, man kann nichts bringen, das Hans-Martin nicht schon kennt. :D

Ich bau mir gerade was nach der Form J aus Olsons Test auf.
In D´Appolito mit Wavecore HT in Waveguide.

Ich hab ich nicht die Möglichkeit, meine Vorstellungen so schön ins Bild zu rücken.

Neidische schöne Grüße
Jakob
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Beitragvon Zwodoppelvier » 04.07.2015, 11:05

Hallo Jakob,

mach´Dir nichts draus. Auch bei meiner Wenigkeit entstehen sämtliche Konstruktionen, egal ob Elektronik oder Gehäusebau, ausschließlich mit Bleistift und Papier. Man verbringt ohnehin schon viel zu viel Zeit vor dem PC...

Wäre auf jeden Fall nett, wenn Du irgendwann einen Faden zu Deinem Eigengewächs starten würdest - das klingt doch ganz spannend.

Viele Grüße
Eberhard
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Beitragvon O.Mertineit » 04.07.2015, 11:13

Zwodoppelvier hat geschrieben:Was mich allein immer etwas grübeln läßt: sie beziehen sich auf ein einzelnes Chassis, während in den meisten Fällen (wie auch im aktuell diskutierten) zwei oder mehr auf der "Schallwand" verteilt werden müssen.



Hallo Eberhard,

man kann auch mit "flachen" Schallwänden und speziellen Treiberanordnugen die "Unruhe" im Bereich des "Baffle Step" stark verringern.

Bei offenen Schallwänden sind Beugungs- und Reflexionseffekte (in der Umgebung des "Dipole Humps") an der Schallwandkante per se etwa doppelt so stark wie bei "üblichen Boxen".

Trotzdem hat z.B. dieser ältere Entwurf von mir diesbezüglich kaum ausgeprägte Störungen:

http://www.dipol-audio.de/dipol08_sketch.html

http://www.dipol-audio.de/dipol08_simulationen.html


Auch "reale" Messungen zeigen dies, so daß hier eine sehr sanfte Frequenzgangkorrektur vom Tiefton bis in den Mittelton angewandt werden konnte: Eine direkte Kompensation des "Dipole Humps" (etwa analog zum "Baffle Step" beim geschlossenen Gehäuse zu sehen) war hier gar nicht mehr notwendig.

Bei den Simulationen für tiefe Frequenzen wurde hier übrigens die Spiegelschallquelle des LS "unter dem Boden" mit einbezogen ...


Grüße Oliver
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Beitragvon Frederik » 04.07.2015, 11:45

O.Mertineit hat geschrieben:Hallo zusammen,

Schallwandformen und Chassisanordnungen kann man zumindest in der Tendenz bezüglich Beugungseffekten grob ausprobieren z.B. mit diesem (oder einem besseren ...) Tool:

http://www.tolvan.com/index.php?page=/edge/edge.php

Ein Eigenentwurf würde auch die Möglichkeit eröffnen, eine Symmetrie der Chassisanordnung zu einer Mittelachse aufzugeben. Oft wird in Foren von Lesern argumentiert, das "sehe nicht gut aus" ...
Darüber kann man m.E. sehr geteilter Meinung sein, gerade bei paarsymmetrischem Aufbau.


Hi Oliver,

Vielen Dank!

Super Link - der gerade rechtzeitig kam. :D

Dann scheint ja die asymmetrische Positionierung nur Vorteile zu haben?

Grüße,
Frederik
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Beitragvon O.Mertineit » 04.07.2015, 12:10

Frederik hat geschrieben:Dann scheint ja die asymmetrische Positionierung nur Vorteile zu haben?


Hi Frederik,


"nur Vorteile" ist in der Akustik selten ...

Wenn man die Asymmetrie "liebevoll" entwirft, dann sind "nahe der Achse" Frequenzgänge und diejenigen "zur kurzen Seite" (nach innen und zum Hörplatz, je nach Einwinkelung) hin oft deutlich ausgewogener als bei symmetrischer Anordnung.

Zur Außenseite hin ("längere Abstände") können sie unter größeren horizontalen Winkeln etwas "ruppiger" werden.

Von manchen wird das symmetrische Rundstrahlverhalten einer symmetrischen Anordnung als "Wert an sich" erachtet.

Ich persönlich halte hier gewisse Abweichungen für absolut verkraftbar (-> Diskussionsthema u.a. : "Beschaffenheit der ipsilateralen Reflexionen von den Seitenwänden") und sehe die Asymmetrie als ein einfaches und kostengünstiges Mittel, einen LS bereits im Entwurf vom klanglichen und messtechn. Potential merklich "anzuheben".

Die Symmetrie der stereophonen Anordnung bleibt ja durch die Paarsymmetrie gewahrt. Die Symmetrie beider einzelner LS zu ihren jeweiligen eigenen Mittelachsen steht damit in keinem direkten Zusammenhang.

Solche Gelegenheiten für Verbesserungen gibt es m.E. nicht so viele, deshalb nutze ich sie in meinen Entwürfen sehr gerne. Aber das muß am Ende jeder selbst entscheiden.

Bei Entwürfen mit "schmaler Schallwand" (nicht breiter als Treiber), passt Asymmetrie nicht unbedingt immer ins Konzept, zumal wenn mit Schallwandbeugung im Hochton durch Einsatz von Waveguides oder anderen MHT-Systemen mit Richtwirkung schon anders umgegangen wird.


Grüße Oliver
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