Welche Soundkarte oder mehrkanaliger DAC?

Lautsprecherbau und -tuning
Stanley
Aktiver Hörer
Beiträge: 159
Registriert: 27.05.2014, 18:28
Wohnort: CH-Uster

Welche Soundkarte oder mehrkanaliger DAC?

Beitrag von Stanley » 20.11.2019, 13:31

An die Aktivierer und Soundkartenkenner

Zur Zeit höre ich noch Passiv, wobei die Subs bereits aktiviert sind. Es reizt mich sehr die LS komplett zu aktivieren. Dazu fehlen mir auf der Hardwareseite die zusätzlichen Endstufen und die Soundkarte. Acourate Pro für die Weichen etc. ist vorhanden. Da fehlt es jedoch an Erfahrung was Weichenerstellung etc. betrifft. Lese mich da zur Zeit etwas ein (Mitch Barnett etc.).

Im Moment sieht es wie folgt aus:

1. Ca. 90% der Nutzung, Musik ab NAS
NAS --> NUC i5 --> JRiver 2-kanalig --> AcourateConvolver --> Mytek DAC --> Vorverstärker --> Endstufen/Subs

2. Ca. 5% Vinyl
LP --> VV für RIAA --> Focusrite ADC 96 kHz --> NUC --> LIVE IN bei JRiver --> AcourateConvolver --> Mytek --> zurück zum VV --> Endstufen/Subs

3. Ca. 5% TV (optische Verbindung)

4. Man sollte auch ein Handy/iPad als Quelle anschliessen können

5. Acourate-Messungen mit Focusrite 2i2 und Behringer Micro

6. Radio über JRiver, läuft jetzt schon. JRiver gibt dann einfach 8-kanalig aus.

7. Später eventuell auch einen Streamingdienst wie Spotifi etc.

Das alles sollte dann in Zukunft 8-kanalig über die Soundkarte, JRiver und AC laufen. Für Vinyl eventuell auch RIAA Entzerrung über den AC oder mittels zusätzlicher Faltung in JRiver (Pegel für Vinyl da Moving Coil?). Für TV eventuell Faltung mit Filterbänken ohne Zeitverzögerung.

Die Soundkarten von RME sind mir irgendwie auch symphatisch. Zudem werden die hier im Forum schon sehr oft benutzt und die Anleitungen sind auch in Deutsch verfügbar, was es einfacher macht.

Falls es doch eine Soundkarte braucht, welche von RME müsste es denn mindestens sein? RME Fireface UC, UCx, UFX........? MOTU oder ....?

Wäre es nicht möglich, insbesondere für die Hauptanwendung, nur mit einem 8-kanaligen USB-DAC zu arbeiten, der auch für die einzelnen Endstufen die entsprechenden Kanäle auftrennt? Dann braucht es nur noch eine "kleine" Stereo-Soundkarte, die das Vinyl digitalisiert und den TV per USB an den NUC weiter gibt. Den Rest erledigt JRiver über Live In?

Oder hat schon jemand so etwas oder ähnliche eben ohne Soundkarte, aber mit mehrkanaligem DAC, realisiert? Für die Stereovariante braucht es ja auch kein TotalMix. Müsste doch auch 8-kanalig gehen. Der DAC muss die einzelnen Kanäle trennen.

In meinem Kopf läuft das alles schon. Ich sitze in meinem Sessel und höre Musik. Lautstärke über einen Drehknopf und die Musikauswahl über das iPad. Falls Vinyl laufen soll einfach bei JRiver auf Live In gehen, fertig (eventuell noch Convolving in JRiver aktivieren oder im AC ändern). Falls Radio gewünscht, dann in JRiver die entsprechende Station wählen. Eventuell weitere Quellen einfach an der kleinen Soudkarte oder direkt per USB an den NUC anschlieesen und in JRiver LIVE IN konfigurieren und los gehts.

Ist doch ganz einfach und im Kopf läuft das alles wunderbar. Habe aber noch nicht viel Ahnung, wie ich da hin komme.

Bin gespannt auf eure Inputs und Mitteilungen und schon jetzt: Danke für euer Interesse.

Mehrkanalige Grüsse

Heinz
Bild
Mister Cool
Aktiver Hörer
Beiträge: 1273
Registriert: 22.11.2017, 23:21

Beitrag von Mister Cool » 20.11.2019, 13:45

Hi,

eins solltest Du noch in dem ganzen nicht aus den Augen verlieren. Wenn Du den Mytec und den Vorverstärker abschaffst, musst Du irgendwo die Lautstärke regeln:
- per Software z.b. in JRiver oder Acourate Convolver
- in dem Audio Interface (das können nur wenige, z.B. Focusrite, Motu,..)
- in einem zusätzlichen 8-Kanal vorverstärker zw. Audio Intewface und Endstufe (gebastelt oder gekauft z.B SPL Volume 8)

Grüsse,
Alwin
Bild
freezebox
Aktiver Hörer
Beiträge: 522
Registriert: 08.07.2011, 11:42
Wohnort: München

Beitrag von freezebox » 20.11.2019, 14:43

Hallo Heinz,

sehr interessant, mit digitaler LS-Master-Regelung und vermutlich den genannten RME DACs preislich wie klanglich überlegen:

https://www.audiosciencereview.com/foru ... -amp.7064/

Hier zur HP:

https://www.oktoresearch.com/dac8pro.htm

Beste Grüße,
Jörn
Bild
Stanley
Aktiver Hörer
Beiträge: 159
Registriert: 27.05.2014, 18:28
Wohnort: CH-Uster

Beitrag von Stanley » 20.11.2019, 18:06

Hallo Alwin

Ich verfolge deine Threads immer mit Interesse. Bin oft verblüfft, wie schnell Du jeweils eine Idee einfach mal umsetzt und wie offensichtlich dein Know How gestiegen ist.

Für meinen Fall jedoch denke ich, dass ich das zuwenig im Detail geschrieben habe.
Stanley hat geschrieben:
20.11.2019, 13:31
In meinem Kopf läuft das alles schon. Ich sitze in meinem Sessel und höre Musik. Lautstärke über einen Drehknopf und die Musikauswahl über das iPad. ........
Die Lautstärke werde ich über den AC machen. Im Moment gibt es da verschiedene Threads betreffend Steuerung über Drehknopf, siehe:
viewtopic.php?p=160528#p160528
Es gibt auch noch einen Thread mit einem neu vorgestellten Drehknopf mit dem der AC komplett geseuert werden könnte. Da gibt es also schon Lösungen.
Siehe:

viewtopic.php?p=174234#p174234

Das ist aber nicht mein Problem, sondern die Auswahl des kompletten Layouts.
- Entweder über eine mehrkanalige Soundkarte wie üblich, da erhoffe ich mir Tipps über die möglichen Soundkarten.
- Über einen mehrkanaligen DA. Da erhoffe ich mir Infos wie das geht und Erfahrungsberichte von Leuten, die so etwas schon gemacht haben. Auch wie denn die verschiedenen Quellen dem NUC zugeführt werden könnten etc.

Ich recherchiere im Moment mehr. Also Kopfarbeit. Zur Tat schreite ich dann ab ca. März. Bis dahin bin ich mit dem Raum selber noch dran. Muss noch die Seitenwände und die Decke machen. Vorhänge abändern und montieren und noch vieles mehr

Grüsse

Heinz
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
Beiträge: 3408
Registriert: 06.01.2015, 21:03
Wohnort: Wuppertal

Beitrag von chriss0212 » 20.11.2019, 18:55

Hallo Jörn

Hast Du das Gerät mal in den Fingern gehabt? Es gibt 2 Dinge die mir nicht ganz klar sind.

Sie empfehlen ASIO... aber wenn ich das aus der Bedienungsanleitung richtig lese unterstützt das Gerät kein ASIO sonder dazu soll man ASIO4ALL installieren?

Lautstärkeregelung: Ist die wirklich analog? Das liest sich so ;)

Vielen Dank und Gruß

Christian
Bild
freezebox
Aktiver Hörer
Beiträge: 522
Registriert: 08.07.2011, 11:42
Wohnort: München

Beitrag von freezebox » 20.11.2019, 20:42

Hallo Christian,

nein, das Gerät hatte ich leider noch nicht in den Händen, aber es juckt mich gewaltig... ;-)
Ich habe das auch so verstanden, dass es keinen eigenen ASIO Treiber dafür gibt, nur ASIO4ALL.
Die Lautstärkeregelung findet digital im DAC chip mit 32bit Auflösung statt, wie ich das verstanden habe. Es wird jedoch automatisch auf den maximalen Pegel referenziert, den die individuellen Kanaleinstellungen zulassen, sodass hier kein weiterer Spielraum verloren geht.
Es ist zudem eine Version mit eingebautem DSP in Zukunft geplant.
Ich finde das Gerät wie gemacht für einen Convolver PC, zumal die Digitalen Eingänge auch als Eingang für digitale Quellen genutzt werden können - sehr spannend.

Grüße,
Jörn
Bild
Stanley
Aktiver Hörer
Beiträge: 159
Registriert: 27.05.2014, 18:28
Wohnort: CH-Uster

Beitrag von Stanley » 20.11.2019, 21:03

Hallo Jörn

Besten Dank für den LInk. Wenn das Ding wirklich alles das kann ist es genau das was ich gesucht habe. Und das zu einem fairen Preis. Messtechnisch absolut spitze.

Wie der DAC in der Kette angehängt wird habe ich mich, wie Chris auch, gefragt
Gestört hat mich dann auch, dass man mit Windows was mit ASIO4ALL und einer Bridge machen müsste. Ich bin froh habe ich ASIO4ALL damals schlussendlich aus meiner alten Kette rausschmeissen können und möchte wenn möglich auch nichts mehr damit zu tun haben.

Habe in dem Thread ein bisschen rumgestöbert. Die Leute von OKTO haben sich dann ja auch zu Worte gemeldet.
Verschiedene Dinge sind schon in den DAC eingeflossen und verschiedene Dinge sind angekündigt.
- Eine Anbindung mit ASIO soll es geben. Ich denke mit ASIO lässt sich das auch einfacher vermarkten.
- Die Ausgangsspannung wurde verändert.
- Softwareupdate über Internet wird möglich.
- Irgendwo soll stehen (oder es wurde nur erwähnt?), dass ein "customer channel mapping" zu machen ist. Über USB/JRiver für die Ausgabe 7.1 ist die Kanalzuordnung mit den üblichen Zuteilungen doch gegeben: K1=Sub Li; K2=Sub Re; K3=TT Li; .... etc., muss man halt die eingeben, wenn die nicht als default drin ist.

Dann wird explizit davor gewarnt, dass keine Endstufen ohne symmetrische XLR-Anschlüsse angehängt werden sollen:
Warning: we discourage from using balanced-to-unbalanced cables and converters. Doing so will result in a vastly decreased analog performance and may be also cause of ground-loop induced hum issues. Unbalanced signal paths (e.g. widespread RCA) are unsuitable for device-to-device connections if high signal performance is desired, since they do not offer a separate path for equalizing ground loop currents that will naturally occur in a real-world environment.

Die Hypex für die Subs haben keinen symmetrischen Anschluss, also schauen ob es brummt und sonst? Der Verstärker, der weiterverwendet wird, hat XLR-Anschlüsse. Die weiteren Endverstärker habe ich noch nicht bestimmt. Es sind aber auch welche mit XLR dabei.

Noch unklar ist, wie ich dann all die nötigen Messungen machen werde. Das muss ich mir noch genau überlegen. Oder sieht jemand von euch wie das gehen kann?

So wie es aussieht wird das ganz oben auf der Wunschliste stehen, falls bis dann die ASIO-Anbindung realisiert ist.Werde das weiterverfolgen. Nochmals besten Dank Jörn für den LInk. Auf solche Hinweise habe ich gehofft.

Gute Zeit

Heinz
Bild
Stanley
Aktiver Hörer
Beiträge: 159
Registriert: 27.05.2014, 18:28
Wohnort: CH-Uster

Beitrag von Stanley » 20.11.2019, 21:59

Hallo zusammen

Kleiner Nachtrag betreffend ASIO und Lautstärke.

https://www.audiosciencereview.com/foru ... ost-255713

Er sagt ja nicht nein zu einem eigenen ASIO, bestätigt aber auch nicht die Planung eines ASIOs. Ich hoffe, dass die ein eigenes ASIO lizenzieren.

Die Lautstärke wird digital gemacht. Für mich vorerst nicht unbedingt interessant wie die dies genau machen, habe ja geplant die Lautstärke über den AC zu machen.

Grüsse

Heinz
Bild
freezebox
Aktiver Hörer
Beiträge: 522
Registriert: 08.07.2011, 11:42
Wohnort: München

Beitrag von freezebox » 20.11.2019, 22:05

Hallo Heinz,

nochmal, nachdem mein anderer Beitrag gerade im Ether verschwunden ist, weil zeitgleich mit Deinem gesendet...

Du benötigst wohl zum Einmessen nen eigenen Messrechner mit SC mit Mikrofoneingang und Digitalausgang. Das Messignal geht dann per SPDIF oder AES von dort zum Okto und wird per Mikro aufgenommen.

Freut mich, wenn ich Dir helfen konnte, mich hat es auch gefreut, als ich die Kiste entdeckt hatte!

VG, Jörn
Bild
Daihedz
Aktiver Hörer
Beiträge: 737
Registriert: 25.06.2010, 15:09

Beitrag von Daihedz » 20.11.2019, 23:01

Hallo in die Mehrkanalrunde

Immer wieder RME: Fast still und heimlich wurde aus dem Babyface Pro ein Babyface Pro fs mit teilweise um 10dB verbesserten Daten gegenüber der Vorversion: https://www.rme-audio.de/de_babyface-pro-fs.html

Ich habe auf diese Entdeckung auf der RME-Homepage hin ganz schnell Kaffee gebraut, ihn heruntergestürzt und mir dabei in der hast die Lippen verbrannt, um sodann coffein-zittrig und ungeduldig aus dem Satz lesen zu können: Demnächst wird wohl genau so still und heimlich ein FF802 fs auf der RME Website erscheinen ... Damit gäbe es dann hochwertige 12 Kanäle DA mit RME-typischer, bester Asio-Unterstützung.

Prophetische Grüsse
Simon
Bild
LS_Karl
Aktiver Hörer
Beiträge: 29
Registriert: 16.01.2010, 13:46

Beitrag von LS_Karl » 20.11.2019, 23:13

Hallo Heinz und Mitleser,

Motu 8a und Motu 828es als Alternative zur mehrkanaligen RME-Welt hatte ich auch mal im Blick.
Geworden ist es aber der OktoResearch DAC8Pro.
Per Pre-Order bestellt, musste ich leider gut 4 Monate auf das Gerät warten.
Den habe ich jetzt seit gut 14 Tagen mit Seriennummer 4!
Zum Kaufentscheid führte:
8 analoge XLR Out mit 4V RMS (andere Spannungen möglich, mails mit Pavel)
32 bit Lautstärke Steuerung.
USB 2.0 IO
die Testwerte vom audiosciencereview.com forum

Der DAU sitzt bekanntlich vor dem PC! Daher:
Also zum Gerät gibt es von Oktoresearch nicht direkt einen USB Treiber für Win 7!
(Hatte ich natürlich übersehen, Win10 hat USB2.0 dabei. Da der Win 7 MS Service bald endet,
ist daher ein neuer Win 10 PC gfs. ausstehend.)
Per Testdownload Uli's Convolver aufs Notebook, 64bit CPU i3 5005U mit Win10 und meinen
8 Kanal Acourate FIR Filtern, funktioniert.
Aber das Notebook läuft damit an der Schmerzgrenze.
Auf meinem 64 bit Win7 PC habe ich mich mit USB-Treibern rumgeschlagen, dito mit asio4all, HiFiBridge...
Es darf eigentlich nur eine Soundkarte (als Master) geben!
Allein schon wegen der Samplingrate Anpassung verschiedener Zuspieler, wenns denn digital sein soll!
Der DAC8PRO hat keinen ADC Eingang!.

Zum DAC8 PRO noch folgendes:
Das Gerät bietet drei Spielwiesen:
AES:
hier 4 AES/EBU oder SPDIF Eingänge (sind 8 Kanäle), die ohne USB-PC Verbindung direkt über den DAC rausgehen.
USB:
Den Modus sehe ich als reinen SW-Player, also PC Foobar, JRiver, AConvolver,...-> USB zum DAC mit 8 Kanäle(n?)
USB/AES:
4 AES bzw. SPDIF Eingänge mit Routing über USB in PC, dann AourateConvolver und wieder raus zum DAC8,
und über XLR auf die Verstärker, so sollte und wollte ich das Gerät als Spielwiese.
Achtung die AES Quellen sollten dann einen Synchron-Samplingmaster-Betrieb haben.
Wenn nur 1 oder 2 Eingänge genutzt werden, muss AES 1 zuerst, dann 2 belegt sein, synchrone SR.
Das habe ich dann jetzt so verstanden. Bin doch ein DAU, naja zumindest jetzt down, ist spät.
Ähm, zum Klang vielleicht noch ein Wort. Da geht was.
Vielleicht schaffe ich am Wochenende noch was zu berichten, bin hier auch an anderer Stelle noch
was schuldig, mal sehen.

Bis dahin

Karl

P.S. Hatte gerade diesen Beitrag schon mal gesendet. Was falsch gemacht ???
Bild
Stanley
Aktiver Hörer
Beiträge: 159
Registriert: 27.05.2014, 18:28
Wohnort: CH-Uster

Beitrag von Stanley » 21.11.2019, 16:58

Hallo Karl

Nett dass Du dich hier als Besitzer eines OKTO outest und uns die Erfahrungen weitergibst.
LS_Karl hat geschrieben:
20.11.2019, 23:13
.....Win10 hat USB2.0 dabei. Da der Win 7 MS Service bald endet,
ist daher ein neuer Win 10 PC gfs. ausstehend.)
Per Testdownload Uli's Convolver aufs Notebook, 64bit CPU i3 5005U mit Win10 und meinen
8 Kanal Acourate FIR Filtern, funktioniert.
Verstehe ich das richtig für Windows 10; JRiver --> AC --> per USB zum DAC8 PRO läuft. Musstest Du da ASIO4ALL und die Bridge installieren? Wie hast Du das im AC konfiguriert? Über das ASIO vom AC? Virtuelle Eingänge 1 bis 8 von JRiver und welche Ausgänge?
Wenn man, wie von mir vorgesehen, JRiver als Schaltstation nimmt haben die verschiedenen Quellen dann den gleichen Pfad. Müsste also alles laufen. So finde ich das dann eine schlanke Lösung.

Du hast also fertige Filter, die Du in den AC geladen hast.
Wie würdest Du mit diesem Aufbau Messungen für neue Filter machen?
LS_Karl hat geschrieben:
20.11.2019, 23:13
Es darf eigentlich nur eine Soundkarte (als Master) geben!
Allein schon wegen der Samplingrate Anpassung verschiedener Zuspieler, wenns denn digital sein soll!
Ich hatte mal eine etwas komplizierte Installation mit JRiver, AC, Focusrite. Musste zusätzlich ASIO4ALL verwenden. Das ganze Konstrukt machte Probleme, da die verschiedenen Clocks mit der Zeit auseinander liefen.

Deshalb habe ich etwas Vorbehalte hier, weil kein eigenes ASIO vorhanden ist!

Bin auf deine weiteren Erfahrungsberichte gespannt.

Grüsse

Heinz
Bild
Stanley
Aktiver Hörer
Beiträge: 159
Registriert: 27.05.2014, 18:28
Wohnort: CH-Uster

Beitrag von Stanley » 21.11.2019, 17:26

Hallo Simon
Daihedz hat geschrieben:
20.11.2019, 23:01
.....Immer wieder RME: Fast still und heimlich wurde aus dem Babyface Pro ein Babyface Pro fs mit teilweise um 10dB verbesserten Daten gegenüber der Vorversion: https://www.rme-audio.de/de_babyface-pro-fs.html

Ich habe auf diese Entdeckung auf der RME-Homepage hin ganz schnell Kaffee gebraut, ihn heruntergestürzt und mir dabei in der hast die Lippen verbrannt, um sodann coffein-zittrig und ungeduldig aus dem Satz lesen zu können: Demnächst wird wohl genau so still und heimlich ein FF802 fs auf der RME Website erscheinen ... Damit gäbe es dann hochwertige 12 Kanäle DA mit RME-typischer, bester Asio-Unterstützung.....
Ich gehe davon aus, dass auch RME weiterentwickelt und verbessert. Mir gefällt am DAC8 PRO die mögliche, schlanke Lösung, kein TotalMix etc.. Wenn es aber keine gescheite Lösung für das ASIO und die Messeinrichtung gibt wird es halt dann doch ein RME. Nur welches. Es müssen doch nicht die 60 Kanäle des 802er sein, ein UC würde doch reichen für meine Anwendung, wobei der Preisunterschied nicht allzu gross ins Gewicht fallen würde.

Grüsse

Heinz
Bild
freezebox
Aktiver Hörer
Beiträge: 522
Registriert: 08.07.2011, 11:42
Wohnort: München

Beitrag von freezebox » 21.11.2019, 23:13

Hallo Karl,

ups, das mit Win 10 war mir so auch nicht bewusst - ich wollte den evtl. an meinen atom Win 7 hängen... Schön, dass Du hier berichtest! Wie ist das mit den AES Quellen zu verstehen? Wenn ich nur eine Stereo-Digital-Quelle (SPDIF) habe, muss ich dann irgend etwas beachten hinsichtlich eines SR Wechsels oder Synchronisierung? Der AC wechselt ja automatisch auf die richtige SR nehme ich an, aber ist die dann fix im Okto eingestellt?

Grüße,
Jörn
Bild
Daihedz
Aktiver Hörer
Beiträge: 737
Registriert: 25.06.2010, 15:09

Beitrag von Daihedz » 21.11.2019, 23:56

Hallo in die Mehrkanal-Runde

Eine Soundkarte sollte ab einer gewissen Preisklasse nicht nur Mehrkanal können, sondern auch "Mehrbetriebssystem". Zur Frage, wie gut denn eine Hardware mit Windows zusammenpasst, gehört deshalb nach meinem Ermessen zwingend auch die Frage, wie gut sie von macOS und von Linux unterstützt wird. Vielleicht möchte man irgendwann mal z.B. einen Raspberry pi als direkten Zuspieler konfektionieren, wer weiss.

Spannend im Sinne der Universalität an der DAC8Pro finde ich deshalb auch den Umstand, dass sie betriebssystem-unabhängig die Möglichkeit von 4xAES/SPDIFin zu 8xAnalogOut bietet, und dies offenbar in bester Qualität: " ... Measurement below shows the analog output of the DAC8 PRO with volume set to -2dBFS receiving a 1kHz signal from a budget USB-SPDIF adapter. It was taken using a Rohde & Schwarz UPV audio analyzer. ..." 118dB THD&N mit einem Budget-Spdif-Adapter, d.h. wohl mit/bei einem nicht besonders gepflegten digitalen Eingangssignal. Das ist jedenfalls schon mal eine Ansage. Und das wäre sicherlich auch ein grosser Schritt in die richtige Richtung, gute Qualität auch ohne femtosenkundengeringen Jitter, steilflankige Impulspflege und entsprechende Kabel- und Versorgungsfrickeleien zu erlangen.

ÜberDenUsbWinTellerrandGuckende Grüsse
Simon
Bild
Antworten