Winfrieds BM 11 Unikat

Lautsprecherbau und -tuning

Beitragvon aston456 » 25.07.2012, 21:55

N´abend Junx,

auch wenn Winfried den Eindruck zu erwecken sucht, daß ich ihm nur eine Aldi-Tüte Schafwolle überlassen würde,
so muß ich ganz klar sagen, ja es ist
Udor hat geschrieben:genug da
:

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Bevor Ihr denkt, ich sei knausrig oder so. :mrgreen:

Gruß,
Kai
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Beitragvon musikgeniesser » 25.07.2012, 23:45

Moin Kai,
moin Forenten,

aston456 hat geschrieben:Bevor Ihr denkt, ich sei knausrig oder so.


... denkt hier keiner.

Kai, Du kannst ruhig zugeben, dass Du den Schafstallgestank satt hast. Das stößt hier auf allergrößtes Verständnis.

Echt flauschig...

Herzliche Grüße

PETER
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Beitragvon Rossi » 26.07.2012, 07:17

aston456 hat geschrieben:Bevor Ihr denkt, ich sei knausrig oder so. :mrgreen:


Du bist nicht knausrig, Du bist nur wohlfeil. :mrgreen:

Das wissen wir doch alle. 8)
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Beitragvon wgh52 » 26.07.2012, 11:01

Menschenskinder! Was für ein beeindruckendes Engagement! :shock:

Danke erstmal an alle!

Und nun der Reihe nach... :D

@ Peter
Danke für Deinen kurzweiligen, auflockernden Einwurf! :wink: :cheers:

@ Udo
Udor hat geschrieben:Also schaden tut es nicht aber ob das was bringt bezweifle ich ... wenn das Zeug schon da ist nimm es...
Ein Sandwich habe ich nicht vor einzubauen und Schafwolle steht laut Kai :lol: wohl fast im Überfluss zur Verfügung. Eigentlich sollen Rückwandreflektionen gedämpft/vermieden werden, darum hat das MT Volumen u.a. auch die schrägen Rückwände. Wäre 1 cm Filz da besser geeignet als der Schwerschaum?

Udor hat geschrieben: Interessanter Link von Pico. Achte mal auf die Messkurven unten...
Ja, wirklich sehr interessant! Zu spät für mein Gehäuse :wink: und eine Messung mit 38 mm MDF wäre zum Vergleich SEHR aufschlussreich, dann wüsste ich ob ich (trotz nicht-Sandwich) auf der "sicheren Seite" bin. So ist halt das Leben :roll: :cheers:

@Jörn
freezebox hat geschrieben:Würde ich heute ein neues Gehäuse für einen TMT bauen, wäre es mit sicherheit gedämmt wie das der DUO DXT
Zustimmung, aber mein Gehäuse ist insofern "fertig". :wink:

freezebox hat geschrieben:Noch besser (wenn das geht) ist wohl nur eine Versteifung des TT Gehäuses, um die Eigenresonanz über die höchste Betriebsfrequenz zu bekommen
Nachdem das BM-11 TT Volumen intern so verwinkelt ist, sehe ich da eigentlich zunächst keinen Handlungsbedarf. Aber: die Front ist vorsorglich abmontierbar gestaltet, so daß ich auch nachträglich Versteifungen einbauen könnte. :roll:

freezebox hat geschrieben:...mit etwa 1 cm dickem Filz ausgekleidet, zusätzlich Noppenschaumstoff und Polyesterwatte eingebracht...
Ähnliche Gedanken mache ich mir auch, wobei Noppenschaumstoff durch seine Dicke schon fast das MT Volume füllen würde. Mir kam da die Idee einfach eine Basotectplatte zu kaufen und diese ca. 20 mm dick auf die MT Wände zu bringen, das restliche Volumen dann mit Schafwolle zu füllen. Wäre sowas sinnvoll?

@ Andreas
Raal hat geschrieben:das Zeugs ist eigentlich nicht sonderlich gut und wird in hochwertigen Car HiFi Einbauten nicht verwendet. Inzwischen wird im Car HiFi Bereich nur noch Alubutyl verwendet
Wie gesagt, mit der Schwerschaummatte möchte ich Dämpfung von Rückwandreflektionen erreichen. Falls die Wände irgendwie wahrnehmbar schwingen sollten, komme ich auf Alubutyl zurück.

@ Daniel
Koala887 hat geschrieben:Bei deiner Wandstärke glaube ich nicht, daß da Bitumenmatten oder Ähnliches noch was verbessen wird
Tja, ich weis das halt auch nicht. Aber da werde ich dann (speziell im TT Gehäuseteil) noch Tests machen. Beim Mitteltöner geht's mit der Schwerschaummatte ja eher um Dämpfung von Rückwandreflektionen.

Koala887 hat geschrieben:Für dünnere Bleche oder alles was klappert kann ich dir aber das Alubutyl empfehlen
Darauf komme ich gegebenenfalls sicher zurück!

@ Kai
Danke für das Bild, ich glaube wir kommen da schon miteinander klar, mal sehen ob ich die gesamte Wollemenge in meinen LS "für Dich entsorgen" kann :wink: .

Nochmals Danke an alle! :cheers:
Gruß,
Winfried

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DA HELFE ICH DOCH GERN

Beitragvon musikgeniesser » 26.07.2012, 11:46

Moin Winfrid,
moin Udo,
moin Forenten,

das Bild
kam mir sofort bekannt vor und schon in den ersten Zeilen wird auch gleich auf die Elektor Plus 8 hingewiesen. Die habe ich in meinem Archiv und so kann ich den Artikel bei Interesse gerne einmal scannen. Ziemlich aufwendig und lang war der, wenn ich mich recht entsinne, aber ich würde ihn hier bestenfalls ausschnittweise zeigen und vollständig halt direkt zusenden.

Wenn ich nichts höre, mache ich nichts. Wenn doch, gerne.

Jetzt habe ich mir den Test der besagten Seite näher angesehen. Putzig. Soll denn die Bitumendämmung außen aufgebracht werden oder soll die Box innen nicht schwingen? Der Versuchsaufbau hätte genau anders herum gehört, die Anregung hätte auf der beschichteten Seite erfolgen müssen. Merkwürdiger Test, das muss ich schon sagen.

Herzliche Grüße

PETER
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Beitragvon uli.brueggemann » 26.07.2012, 12:00

wgh52 hat geschrieben:Wäre 1 cm Filz da besser geeignet als der Schwerschaum?

Winfried,vielleicht hilft es,manchmal in Extremas zu denken.

Stell Dir vor das Material wäre so hart wie die Rückwand selbst. Dann würde das Material den Schall ebenso reflektieren wie die Rückwand selbst. Also nix gewonnen.
Stell Dir vor, das Zeugs wäre ein leichtes Fasergeflecht. Dann geht der Schall durch bis zur Rückwand, wird reflektiert und kommt unbeeindruckt wieder zurück. Also auch nix gewonnen.

Daraus lässt sich ableiten, dass das Dämmaterial den Schall aufnehmen und nicht wieder rauslassen soll. Es geht letztlich um Energievernichtung durch innere Reibung.
Damit der Schall also erst einmal reingeht muss das Material relativ offenporig sein. Und je weiter er ins Material eindringt umso dichter sollte es werden.

Anssonsten macht es noch Sinn, den Schall umzulenken, so dass möglichst keine direkte Reflektion zurück wirksam ist.

Die Bitumenmatten sind eher dazu da, den Schall, der nach aussen dringt zu dämmen bzw. Eigenresonanzen der Box zu unterdrücken.

Ich hab versucht, diesen Gedanken folgend meine Boxen zu bauen, siehe Bilder hier. Das Prinzip sollte ersichtlich sein, also Umlenkung, immer enger werdender Trichter (gefltete Nautilus), nach hinten aufgefülltes Dämmaterial mit immer größerer Dichte (nicht dargestellt)


Grüsse
Uli
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Beitragvon Udor » 26.07.2012, 12:44

Hallo Peter

Soll denn die Bitumendämmung außen aufgebracht werden oder soll die Box innen nicht schwingen?


Wenn eine Gehäusewand schwingt dann schwingt die doch außen und innen. D.h. es wird Schall in beide Richtungen abgegeben. Erwünscht ist keines von beiden was davon jetzt schädlicher ist keine Ahnung...

Auf welche Seite du das Bitumen/HDF Sandwich klebts ist völlig egal. Aus rein optischen Gründen würde ich die Innenseite vorziehen aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden :wink:

Gruß Udo
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Beitragvon Udor » 26.07.2012, 12:54

Hallo Winfried

Ähnliche Gedanken mache ich mir auch, wobei Noppenschaumstoff durch seine Dicke schon fast das MT Volume füllen würde. Mir kam da die Idee einfach eine Basotectplatte zu kaufen und diese ca. 20 mm dick auf die MT Wände zu bringen, das restliche Volumen dann mit Schafwolle zu füllen. Wäre sowas sinnvoll?


Genau so würde ich das machen. Noppenschaum oder Basotec auf die Wände und den rest einfach auffüllen, fertig. Wie schon mehrfach gesagt wurde dein Gehäuse ist so massiv aufgebaut da sind zusätzliche dämpfende Maßnahmen kaum mehr nötig. Ich glaube nicht das da noch irgendwas schwingt.

Gruß Udo
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Beitragvon wgh52 » 26.07.2012, 14:24

Peter,

Deine Kritik kann ich zwar durchaus nachvollziehen, ab er es geht ja um Resonanzanregung im Wandmaterial. Der "Klopftest" an sich hinkt ja mMn auch schon an der punktförmigen Anregung, weil die wirkliche Anregung ja eher "flächig" erfolgt. Das Ergebnis gibt also "nur" ganz gut verwertbare Anhaltspunkte.

Uli,

danke, der Verweis auf Deinen Thread ist wertvoll und ich hab ihn vergleichend angesehen. Nun ist mein Mitteltongehäuse viel kleiner und darum ein "weniger tiefer" akustischer Sumpf als Deines, aber natürlich ist eine Schichtung dichter werdender Materialien nachvollziehbar sinnvoll.


Also Freunde:

Was ist vom Dämmplan unten zu halten?
Wass muss ich anders machen?

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Die Seitenwände erhalten natürlich die gleiche Dämmschichtung. :wink:

Danke und Gruß,
Winfried

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Mähhhh...........

Beitragvon aston456 » 26.07.2012, 14:59

Moin Winfried,

das ist ja der dämmtechnische Overkill, denn Du da vorhast.
Die Töner sind doch alle vollgeregelt und die Stärke der MDF Platten nicht von Pappe.
Das Basotect würde ich mir bei dem kleinen Volumen sparen, sonst bleibt ja bald nur noch ein Joghurtbecher.

wgh52 hat geschrieben:Die Seitenwände erhalten natürlich die gleiche Dämmschichtung.

Udor hat geschrieben:Aus rein optischen Gründen würde ich die Innenseite vorziehen...


Das wird lustig aussehen, wenn die Schafwolle als letzte Schicht draußen aufgebracht ist.
Hättest Du noch kleine Kinder, wäre das natürlich absolut ok im Rahmen der elterliche Sorge. :mrgreen:

Gruß,
Kai
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JAWOLL!

Beitragvon wgh52 » 26.07.2012, 17:21

Hallo Kai,

aston456 hat geschrieben:das ist ja der dämmtechnische Overkill, denn Du da vorhast.

JAWOLL! Frei nach dem Motto "viel hilft viel"! :mrgreen:
Das ist halt eine Idee eine art progressive Dämpfung inkl. Reflektionsminimierung zu machen. Je nach "feedback" hier, ändere ich natürlich noch 'was. :cheers:

aston456 hat geschrieben:Die Töner sind doch alle vollgeregelt...
...stimmt! Aber es geht darum, den rückwärtig abgestrahlten Schall zu vernichten und Gehäuseresonanzen zu minimieren. Regelung ist kein Allheilmittel. :wink:

aston456 hat geschrieben:Basotect würde ich mir bei dem kleinen Volumen sparen,
Basotect ist offenporig u. Wolle ist "luftig", das Volumen wird durch Dämmaterial (wg. Schallgeschwindigkeitsunterschied im Dämmaterial/Luft-Gemisch) eher etwas vergrössert.

Gruß,
Winfried

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Beitragvon Zwodoppelvier » 26.07.2012, 20:37

Hallo Winfried,

das sieht für mich Halblaien sehr stimmig aus! Und Du kannst ja immer noch Teile entfernen, wenn sich eine Überdämmung störend bemerkbar machen sollte. Nur - was sollte da wie (?) stören?

Dem Verzicht auf Bitumen kann ich ebenfalls voll zustimmen: es wurde schon vor langer Zeit festgestellt, daß bei Erhöhung der Wandstärke die Bitumenschicht ebenfalls deutlich stärker aufgebracht werden müßte, um einen vorteilhaften Effekt zu bewirken. Im Hinblick auf ein rasches Abklingen von Eigenschwingungen haben damals die Ingenieure bei Rogers bewußt nur 12mm Sperrholz mit der passenden Schicht Dämmplatten verwendet - Stichwort Q-Faktor ...

Aber ich glaube, der passende Link wurde bereits von Peter gesetzt.

Viele Grüße
Eberhard
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Beitragvon amdrax » 27.07.2012, 10:07

Hi Winfried,

aus einem längeren Urlaub zurückgekehrt stelle ich fest, dass Du ja so richtig weiter gekommen bist. Ich muss wohl öfter mal das Land verlassen ;) . Hut ab. Das sieht richtig gut aus!

Was machen denn die Netzteile? Mein Lötkolben ist zwar im Moment in der Mitte der Republik, das könnte ich nächste Woche aber ändern...

Bester Gruß,

S.
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Beitragvon wgh52 » 27.07.2012, 10:32

Hallo S.,

nun ja, so langsam wird's, danke für die Aufmunterung! :cheers:

amdrax hat geschrieben:...Was machen denn die Netzteile? Mein Lötkolben ist zwar im Moment in der Mitte der Republik, das könnte ich nächste Woche aber ändern...

Wir regeln das per PN, zur Zeit sind nur die Trafos fest montiert, die Trafodrähte und Netzteilplatinen sind noch lose. Über die Verbindungen zum grossen Modul denke ich auch noch nach. :wink: Es gibt einiges zu tun.

Gruß,
Winfried

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Beitragvon Raal » 25.08.2012, 18:34

Hallo Winfried,

welchen Schwerschaum verwendest du?

Schau dir mal die Schwerfolie M 1792 von der Steinbach AG an.
http://www.steinbach-tech.de/industrial ... m-1721.pdf

Viele Grüße
Andreas
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