IMG Stageline Class D

Lautsprecherbau und -tuning

IMG Stageline Class D

Beitragvon bvk » 26.10.2018, 12:23

Seit gestern bin ich im Besitz von 2 IMG Stageline 2000 D Vierkanalverstärkern mit Pascal Modulen. Sie sollen für das neue Selbstbauprojekt herhalten. Je 2 Kanäle der Geräte lassen sich brücken, sodass für HT und MT/TT je ca. 400W und für den Tiefbass 1000W / Stereokanal zur Verfügung gestellt werden können. Nicht dass ich das benötige, aber die Geräte gibt es nicht schwächer. Dafür kann man sie immer in einem entspannten Lastbereich laufen lassen ohne dass die Lüfter anspringen

Die Geräte haben auch sonst einiges das mir gefällt:
Powercon Anschlüsse fürs Netz, symmetrische Eingänge, und 4 polige Speakon Anschlüsse für die Lautsprecher. Endlich keine Cinch und Bananen mehr, dafür verlässliche und zugfeste Verbindungen denen auch wildgewordene Staubsauger nichts anhaben können.

Klanglich kann ich sie noch nicht beurteilen, aber andere haben sich recht positiv geäußert und die Pascal Verstärker haben ja einen guten Ruf, wird schon passen.

Die Gehäuse haben natürlich keine Highend-Anmutung, nur Stahlblech gekantet, aber immerhin sind sie schwarz und frei von Hyperdesign. Eindeutig nicht als "Schmuckstück" oder Vermögensnachweis einsetzbar. Selbst der Gerichtsvollzieher würde sie nicht pfänden wollen.

Grüße, Bernd
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Beitragvon Mister Cool » 26.10.2018, 12:38

hi,

was ist das, das neue Selbstbauprojekt?

Grüsse
Alwin
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Beitragvon bvk » 26.10.2018, 13:41

Nichts besonderes, geschlossene Box, 2 Wege mit Sub, und mit guten Chassis, die sich gutmütig und gerne verheiraten lassen. Den Sub der bis 25 Hz runtergeht habe ich schon lange, eine TiefMittel-Hochtoneinheit auch. Jetzt möchte ich das ganze etwas weiterentwickeln. Dafür habe ich 17er Tiefmitteltöner gewählt die eine untere Trennfrequenz von 80-100 HZ erlauben und bis etwa 5000Hz linear verlaufen. Die HT erlauben anderseits einen Anschluss ab 1000 Hz. Voraussichtlich trenne ich bei 1500 sodass es mit dem TT vom Bündelungsverhalten her optimal passt und beide Chassis im verzerrungsarmen Bereich spielen können. Bisher hatte ich als TT einen 15er von Scanspeak, sehr gut zwar, aber der untere Anschluss zum Sub war so gerade an der Grenze des machbaren bei 150-180 Hz. Da musste ich schon einiges stützen. Bei der geplanten Chassiswahl bin ich bei der Anschlussfrequenz deutlich flexibler als bei der Version die ich jetzt benütze.
Weichen und EQ, sowie Raumkorrektur sind im Rechner abgebildet. Spulen und Kondensatoren will, brauche und kann ich nicht. So bleibt es auch einfach EQs und Trennfrequenzen zu verfeinern oder zu ändern.
Nichts exotisches also, sondern schlicht, einigermaßen simpel und mit Verfeinerungsreserven.
Grüße, Bernd
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Beitragvon Lauscher » 26.10.2018, 13:42

Hallo Bernd,

Glückwunsch zu Deinen Endstufen.

Ich habe einige Endstufen modular selber zusammen gefummelt (ICE POWER ASP und Hypex)
Die Pascal Endstufen hätte ich auch gerne als Modul gekauft - aber als Modul nicht gefunden.

Mich würde ein Klangeindruck von Dir sehr interessieren - obwohl mir bewusst ist das die Endstufen an Deinen
Lautsprechern einen anderen Eindruck hinterlassen können als das bei mir der Fall wäre.

Die IMGs habe ich auch als Alternative auf dem Radar. Deinen Eindruck vom Gehäuse kann ich mir lebhaft vorstellen - aber solange die Endstufen gut klingen wäre mir das egal.

und ja - erzähle etwas von Deinem Selbstbauprojekt :D
Oh ich sehe gerade das Du das gemacht hast.
Welche Chassis verwendest Du ?

Viele Grüße
Jens
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Beitragvon bvk » 26.10.2018, 14:55

Hallo Jens,
gerne berichte ich wenn ich mit den Neuen fertig bin. Bis Anfang Januar wird es wohl noch dauern, weil ich erst dann Zugriff auf eine Werkstatt habe. Die Chassis sind von Wavecor, als HT die 30mm Kalotte mit Waveguide TW030WA11, der die tiefe Ankopplung ermöglicht, und als TT einen 17er Wavecor, WF182BD04. Da gibt es einige Tiefmitteltöner mit recht ähnlichen Parametern. Aktuell habe ich in Hobby Hifi noch den Test der SB Acoustic SB 17NBAC35-8 gelesen. Diese scheinen die Wavecor 17er noch zu toppen und das für 62€. Vielleicht stelle ich da noch um, obwohl ich die Wavecor schon im Haus habe. Es ist schon erstaunlich und erfreulich wie günstig höchstwertige Chassis heute angeboten werden können. Meine beiden Subs sind Ripole, mit jeweils 4 25cm Tieftönern bestückt.

Bezüglich Optik der IMG: da ich bisher mit 2-4 schwarzen Monoblöcken verstärkt habe, gibt es optisch keine auffällige Verschlechterung. Das waren auch einfach schwarze Schuhkartons. Zwar teuer von AVM und auch gut, aber eigentlich für die komplexeren Aufgaben einer Passivbox ausgelegt. Die Anforderungen an die Endstufen einer aktiven Konfiguration sind m. E. wesentlich geringer. Die AVMs versuche ich gerade zu verkaufen.
Grüße, Bernd
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Beitragvon bvk » 26.10.2018, 15:00

Noch im Nachgang was mich letztlich bewegt hat die IMG's zu beschaffen war dieser Bericht:
https://www.felbi.at/wp/monacor-img-sta ... sta-2000d/
Der Verfasser fragte sich als Selbstbauer, ob da Selbstbau noch lohnt. Kann man nachvollziehen.
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Beitragvon Lauscher » 26.10.2018, 15:13

Hallo Bernd,

ja den Felbi kenne ich - habe auch schon wegen anderer Sachen mit Ihm Kontakt gehabt.
Übrigens - er hat seine aktuellen Stand-LS auch mit Wavecor aufgebaut - ich meine mit DSP.

Viele Grüße und viel Erfolg
Jens
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Beitragvon meroVinger-audio » 26.10.2018, 22:30

Guten Abend,

man kann das verwendete Modul S-Pro2 von Pascal auch für 5,5k im schicken Alu-Gewand von Jeff Rowland bekommen.
Freilich dann mit Übertrager... das ist dann ALLES klanglich GANZ anders, gell! :wink:

VG

Peter
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Beitragvon bvk » 27.10.2018, 10:11

Ja Peter,
unter anderem aus diesem Grund habe ich das Thema „HiFi“ Geräte für mich abgeschlossen. Denn für 4 solcher Module müsste ich dann doch etwas viel hinblättern. Da kauf ich mir lieber ein schönes Sofa und lege die Img‘s drunter. Da ich beruflich ganz am Rande etwas mit Beschallung von Räumen zu tun habe, konnte ich mitbekommen was so an highendiger Industriequalität verfügbar ist und was diese Geräte können. Ich setze daher eher auf hochwertige Produkte die in größeren Serien hergestellt werden, auch wenn ich das Können und die Suche nach weiteren Optimierungen der Highend Hersteller durchaus respektiere.
Interessieren tut es mich dennoch was der Übertrager bei den Jeff‘s bewirkt oder bewirken soll ?
Bernd
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Beitragvon meroVinger-audio » 27.10.2018, 10:17

Lesart im Test war, dass hier das eigentliche Geheimnis liegt und der Grund dafür ist warum eben eine monacor nicht so klingen kann.
Nichts desto trotz sind das natürlich hochwertige Bauteile und ein aus dem Block gefrästes Alugehäuse kostet auch Geld.

VG
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Beitragvon Thor_7 » 27.10.2018, 11:08

Wie heißt das Modell von JR?
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Beitragvon meroVinger-audio » 27.10.2018, 13:29

525.

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