Hardware für Aufbau einer FLAC-Library

Musikwiedergabe über PC und Mac

Hardware für Aufbau einer FLAC-Library

Beitragvon Jannemann » 08.01.2018, 15:21

Hallo Zusammen,

in den letzten Wochen las ich diverse Meldungen zu der desaströsen finanziellen Lage von Tidal und Qobuz. Die Verluste sind in Millionen pro Geschäftsjahr nur noch knapp zweistellig und es wird in den USA schon offen spekuliert, ob Tidal am Ende des ersten Halbjahr eventuell den Betrieb einstellen muss.

Nun mögen das Horrormeldungen sein, aber da ich ausnahmslos streame, steht im Grund mein Hobby auf dem Spiel. Darum würde ich mir gerne mit Nachdruck ein eigenes Archiv aufbauen. Zum einen habe ich im Keller noch knapp 1000 CDs, die ich rippen möchte und über Qobuz Download oder HDtracks beabsichtige ich mir meine absoluten Favoriten in highres audio anzuschaffen. Das könnten erst einmal so ca. 100 sein.

Und nun werde ich das erste Mal damit konfrontiert, diese Daten auf einem Gerät vorhalten zu müssen. Und hier stellen sich mir gleich zwei Fragen. Zum einen, nehme ich dafür ein NAS ( QNAP HS-251+ wäre da mein Favorit, weil lautlos und ich nicht über die nötige Netzwerkinfrastruktur in meiner Wohung verfüge, um das NAS in einem entfernten Raum aufstellen zu können. Es stünde also im Musikzimmer ) und zum anderen, wieviel Platz kalkuliere ich im Schnitt für ein File in CD-Quali, bzw. 96kHz/24bit?

Damit nicht Festplatten die Geräuschlosigkeit eines solchen NAS verderben, würde ich es mit 2 SSD bestücken wollen ( gespiegelt, RAID 1 ) und die sind bei größeren Kapazitäten ja alles andere als preiswert. Also dachte ich erstmal an 2 1TB große Platten, die mir netto wohl ca. 950GB freien Speicherplatz geben würden. Schön am QNAP ist, dass man das Raid jederzeit nachträglich durch Austausch der Platten vergrößern kann ohne Daten zu verlieren. So könnte ich sicher irgendwann die SSDs gegen größere Modelle austauschen, wenn die preiswerter geworden sind, wovon ja auszugehen ist.

Alternativ könnte ich auch eine Platte in meinen Musik-PC einbauen, aber um sie überall verfügbar zu machen, müsste ich hier schon wieder Freigaben erstellen, was ich auf dem Musik-PC eigentlich vermeiden möchte. Roon empfiehlt einen anderen Ansatz, nämlich ein NAS mit mindestens Intel i5 Prozessor zu nehmen und den Roon Core dann gleich auf das NAS auszulagern. Diese Systeme ist aber richtig laut, weil sie eher für gewerbliche Einsätze gedacht sind. Aus oben genannten Gründen möchte ich das nicht.

Viele von Euch haben ja große Musiksammlungen in digitaler Form. Denkt Ihr, dass ich mit dem beschriebenen System erst einmal eine Weile auskäme?

Ich würde dann noch eine externe USB3 Platte beschaffen und von Zeit zu Zeit den Inhalt des NAS auf diese Platte spiegeln.

Über Meinungen oder Tipps würde ich mich freuen.

Viele Grüße
Jan
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Jannemann
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Beitragvon h0e » 08.01.2018, 17:05

Hallo Jan,

für 1000 CDS braucht man ca. 350 Gigabyte bei Flac.
Ich persönlich bevorzuge Synology NAS, insbesondere die mit Intel Prozessor,
weil dort ConvoFS läuft, mit dem man auch Raumkorrektur etc. machen kann.
Alternativ Melco N1, sehr Wohnzimmertauglich und klanglich besser als reine Datenspeicher.
Alternativ Intel Nuc.
RAID 1 intern ist Quatsch, Sicherung immer extern über Esata oder USB.
Im Zweifelsfall werden beide Platten zerstört, Daten von beiden Platten gelöscht. ..
Als Server ist Minim Pflicht, do fern man nicht Roon nutzt.

Grüsse Jürgen
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h0e
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Beitragvon B. Albert » 08.01.2018, 18:24

Tach,

ich weiss nicht, ob es dich interessiert (ist vll OT), aber ich habe nach etlichen Jahren, in denen ich meine Musikdateien (flac) auf einem NAS (QNAP TS-112 mit 3TB HDD und zwei externen HDDs für Sicherungen) verwaltet habe, dieses seit einigen Monaten ausser Betrieb genommen. Der Grund dafür war, dass mir die Verwaltung des Servers einfach keinen Spass machte und ich meinte, zuviel Zeit damit verbringen zu müssen, Updates aufzuspielen, Backups erstellen zu lassen etc.. Ausserdem war meines Erachtens die Serversoftware bei umfangreichen Sammlungen schlicht zu langsam. Twonkey Server ging noch, aber der wird meines Wissens nicht mehr bei QNAP angeboten. Bei anderen dauerte das Einlesen der dateien und Tags einfach elend lange.

Stattdessen hängt nun eine externe HDD (Seagate Expansion Portable, 4TB) an meinem Fritz!Box-Router (7490). Darüber werden die Musikdateien über ein iPad an eine Apple Airport Express Basis Station gestreamt und über einen OPPO HA-1, der als Steuerung für die Manger MsMs1 dient, abgespielt. Als Software verwende ich von Stratospherix dem Musicstreamer und den FileBrowser. Beide kostenpflichtig, aber günstig.

Der Aufwand hat sich jetzt darauf reduziert, dass ich (neue) Musikdateien lediglich auf die HDD kopieren muss und der Musicstreamer einmal eine neuen Index erstellt, was recht flott geht (bei ca. 7.000 Alben 20 Minuten ca.). Ab und an werden die Dateien auf der HDD auf zwei anderen externen HDDs gesichert. Der Router steht im Flur, die kleine HDD macht keine Geräusche. Alles klappt wunderbar und ich habe wieder mehr Zeit zum Musikhören.

Wenn man im Internet danach sucht, ob ein Router als NAS wirklich geeignet ist, findet man oft die Aussage, die Performace sei zu gering. Das mag für Videodateien zutreffen, kann ich für unkomprimierte Musikdateien aber nicht bestätigen.

VG Bernd
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Beitragvon treble trouble » 08.01.2018, 20:50

Hallo Bernd,

das wundert mich aber doch sehr, dass die Fritzbox bei Dir schneller ist, als es das NAS war. Ich hatte mit einer älteren Fritzbox mal versucht, diese als UPNP-Server zu benutzen. Ich musste teilweise fast eine Minute warten, bis eine mittelange Liste von Künstlern aufgelistet wurden. Das war eine Katastrophe. Die nächste Generation (7490) ist zwar deutlich schneller, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass diese an ein NAS herankommt. Ich vermute, dass irgendetwas mit dem NAS nicht in Ordnung war. Vielleicht zu wenig Speicher?

Der Synology Media-Server scannt neu hinzugefügte Dateien direkt. Ein optional (und sehr zu empfehlender) Minimserver muss einmal manuell zum Scannen angestoßen werden. Das ist dann aber auch in weniger als einer Minute durch, selbst bei tausenden von Alben.

Und ein Backup musst Du in beiden Fällen anlegen. Da sehe ich also kein Vorteil der Fritzbox.

Hauptsache ist natürlich, dass es für Dich gut funktioniert. Ich wollte aber meine 2 Cent für ein NAS in die Waagschale werfen. ;)

Schöne Grüße
Gert
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Beitragvon treble trouble » 08.01.2018, 21:01

Hallo Jürgen,

h0e hat geschrieben:RAID 1 intern ist Quatsch, Sicherung immer extern über Esata oder USB.


Das würde ich so nicht sagen. Also den ersten Teil. Ein Backup ist immer extern, das ist schon richtig. Am besten auch in mehrfacher Ausführung. (Also bspw. zwei Platten, auf die abwechselnd gesichert wird, die an unterschiedlichen Orten aufbewahrt werden.)

Aber ein RAID1 kann auch m.E. sehr sinnvoll eingesetzt werden: Mit den intel-basierten Synology NASen kannst Du das Filesystem btrfs statt des ext3fs verwenden. Damit sind Snapshots möglich. D.h. der aktuelle Stand des Filesystems wird eingefroren und ist über ein Unterverzeichnis "#snapshot" zugreifbar. Löscht man nun aus Versehen eine Datei oder ganze Ordner, findet man diese direkt in dem (auch für Trojaner schreibgeschützten) Snapshot-Unterverzeichnis wieder. Als Teil eines Gesamt-Backup-Konzeptes halte ich das also für sinnvoll.

Meine Backup-Strategie sieht so aus:
1) Snapshots (einer pro Tag, nach einer Woche einer pro Woche, nach einem Monat einer pro Monat, nach einem Jahr einer pro Jahr) auf dem RAID1-Haupt-NAS
2) Synology-Remote-Backup (Ich habe den Namen der Backup-App dafür vergessen. Ultimate oder so?) auf mein altes NAS, das ich ebenfalls als RAID1 aufgesetzt habe, hier allerdings ext3fs, weil ich hier keine Snapshots brauche. Jede Nacht wird dieses Backup automatisch gefahren. Eine Historie wird genauso angelegt wie bei den Snapshots.)
3) Manuelles Backup, ebenfalls mit Historie, auf eine externe Platte, ab und zu, meist, wenn ich ein neues Album gekauft und aufs NAS gespielt habe.

Eigentlich habe ich noch vor, eine zweite externe Platte ebenfalls einzusetzen und diese an einem ganz anderen Ort (bei Freunden oder Verwandten) zu lagern gegen Einbrecher.

NAS1 steht im Keller, falls der Dachstuhl abbrennt. NAS2 steht unterm Dach, falls der Keller volläuft. Auch wenn man dann vermutlich ganz andere Probleme hat, wenn so etwas passiert...

Schöne Grüße
Gert
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Beitragvon treble trouble » 08.01.2018, 21:12

Ok, ich muss noch einen Nachtrag schreiben. (Ich habe den Thread von unten nach oben gelesen :D )

Hallo Jan,

wenn Du SSDs einsetzen willst, dann ist RAID1 natürlich wirklich in Frage zu stellen aus Preisgründen. Das wichtigste sind in der Tat die Backups. RAID1 hilft Dir vor allem, keine Ausfallzeiten zu haben, wenn eine der SSDs ausfällt, aber die andere weiterlebt. Wenn man es sich leisten will, ist RAID1 aber durchaus eine zusätzliche Sicherheit. (Bei mir also, dass ich die Snapshot-Historie weniger schnell verliere.)

Wenn Du Bedenken hast, dass die 1TB SSD zu knapp werden und Dir größere zu teuer sind, wäre also eine Möglichkeit, lieber nur 1 SSD zu nehmen und dafür eine größere. Stattdessen dann auf zwei externe Platten (und ggf. auch auf den Musik-PC; je mehr Backups, desto besser) eine Sicherung vornehmen.

Die Backups solltest Du dann nicht nur "von Zeit zu Zeit" vornehmen, sondern wirklich bei jeder Änderung an den Dateien, die Dir weh tun würden, wenn sie verloren gingen.

Und sehr wichtig bei Backups: Es sollte keine 1:1 Kopie sein, sondern eine Historie haben. Wenn Du erst nach 3 Monaten feststellst, dass ein Album verloren gegangen ist, ist es sonst auch auf den Backups weg.

Schöne Grüße
Gert
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Beitragvon B. Albert » 08.01.2018, 21:14

Hallo Gert,

treble trouble hat geschrieben:...
das wundert mich aber doch sehr, dass die Fritzbox bei Dir schneller ist, als es das NAS war. Ich hatte mit einer älteren Fritzbox mal versucht, diese als UPNP-Server zu benutzen.


Da habe ich mich wahrscheinlich missverständlich ausgedrückt. Die Fritz!Box nutze ich nicht als UPNP-Server. Vielmehr greift die App Musicstreamer auf die externe HDD an der Fritz!Box zu und erstellt auf dem iPad selbst einen Index. Das geht nach meiner Erfahrung flotter, als bei der früheren Lösung mit der QNAP als Server.

Vll habe ich mich beim Einrichten des Servers auf dem QNAP auch einfach zu doof angestellt. Das Einrichten und Administrieren eines Servers ist ja nicht unbedingt selbsterklärend und ich bin kein Computernerd, der Gefallen daran findet, einen nicht unerheblichen Teil seiner Lebenszeit vor dem Monitor (und nicht vor den Lautsprechern) zu verbringen. Jedenfalls komme ich mit der jetzigen Lösung viel besser zu Recht.

Ich wollte ja auch nur mal darauf aufmerksam machen, dass es nicht immer ein NAS sein muss, sondern auch einfacher (und möglicherweise billiger) geht.

VG Bernd
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Beitragvon treble trouble » 08.01.2018, 21:27

Hallo Bernd,

ah ok, das hatte ich in der Tat falsch verstanden. Ich kenne die App Musicstreamer nicht. Wenn diese die Metadaten cached, kann es gut sein, dass der Zugriff schnell genug ist.

Und ja, NAS können auch kompliziert werden. Ich habe auch schon mit Freigaben und Zugriffsrechten gekämpft, die einfach nicht so funktionieren wollten, wie ich es mir wünschte.

Ein Performance-Problem hatte ich auch mit meinem alten NAS, vermutlich weil das nur 512MB Speicher hatte. Jetzt habe ich 2GB, also viermal so viel, und überlege noch auf 6GB aufzustocken. Damit läuft alles schön schnell. Früher gab es vor allem mit dem BubbleUPnP-Server und qobuz-Streaming häufig sehr lange Wartezeiten bei Aktionen wie Track-Wechsel oder beim zur Playlist Hinzufügen. Anfangs ging es schnell, nach wenigen Alben wurde es dann immer träger. Es kommt halt immer darauf an, wieviele und welche Apps man darauf laufen lässt.

Gruß
Gert
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Beitragvon ujaudio » 08.01.2018, 21:33

Das Einrichten und Administrieren eines Servers ist ja nicht unbedingt selbsterklärend


Stimmt, aber das habe ich genau zweimal gemacht, ging bei beiden Synology (410 und 115) einfach in einer guten Stunde - seitdem nie wieder etwas gemacht. Und weil ein automatisches Update meinen Minim durcheinandergebracht hat, habe ich nun alles in einem separaten Heimnetz ohne Internetverbindung. Bzgl. Geschwindigkeit kann ich keinen gefühlten Unterschied feststellen, wobei ich 3 verschiedene Varianten habe/hatte:
1. Synology - Minim - Bubble - G-Oppo
2. Synology - Logitec Media Server- Abacus AroioSU
3. FritzBox mit HDD - Sonos (gibt's nicht mehr)
Gemessen habe ich nicht, aber Variante 1 scheint etwas schneller zu sein, der LMS ist dem Bubble definitiv überlegen und in Sachen Bedienung sogar noch etwas besser als Sonos.

Einfach meine Erfahrung.

Einen lieben Gruß
Jürgen
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Beitragvon Jannemann » 08.01.2018, 23:40

Hallo Jürgen,
hallo Bernd,

Vielen Dank für die Infos. Von der Größe her scheinen die knapp 1TB dann ja ausreichend zu sein.

Den Server wollte ich eigentlich gar nicht auf das NAS auslagern, sondern nur die Files darauf ablegen. Auf meinem Musik-PC laufen Roon Core und -Output und der Acourate Convolver. Das funktioniert soweit reibungslos und da das Gerät recht performant ist, ist das System auch nie über 10% ausgelastet.

Melco scheint mir nur allein für die Bibliothek ein wenig Overkill zu sein, zumal ich ja keine andere Funktion als die Datenablage brauche. Eine Intel CPU hat das QNAP auch, allerdings nur eine 4 Kern Celeron mit 2GHz. Für den Roon Core wird das vermutlich zu knapp sein, insbesondere, weil das NAS nur 2 GB Ram hat.

Eine Fritzbox 7490 habe ich auch. Daran könnte ich natürlich auch einfach eine externe Platte klemmen. Wenn das bei 192kHz immer noch schnell genug ist, wäre das eine echt günstige Variante. Und Ihr habt schon Recht. Raid 1 ist jetzt kein Muss, aber irgendwie fühle ich mich besser mit Redundanz.

Vielen Dank und viele Grüße
Jan
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Beitragvon B. Albert » 09.01.2018, 09:12

Hallo Gert,

treble trouble hat geschrieben:...
Ein Performance-Problem hatte ich auch mit meinem alten NAS, vermutlich weil das nur 512MB Speicher hatte. ...


Das wird´s sein. Der TS-112 hat auch nur 512MB und ist eher langsam getaktet. Wie es mit einem schnelleren Prozessor klappt, weiss ich natürlich nicht.

@Jan: ich würde es mit der externen HDD an der Fritz!Box (FB) versuchen. Eine 2TB HDD von Seagate kostet gerade mal 80 EUR, viel falsch machen kann man da nicht. Wenn´s nicht passt, hast du schon mal eine Pladde für die externe Sicherung :wink:

Übrigens sehe ich noch einen Vorteil darin, dass die HDD an der FB nur läuft, wenn ich tatsächlich Musik höre. Ansonsten schlummert sie vor sich hin. Ein NAS muss meines Wissens 24/7 laufen oder per ausgefuchstem Zeitplan.

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Beitragvon treble trouble » 09.01.2018, 09:36

Hallo,

beim NAS kann auch eine Zeitdauer konfiguriert werden, nach der bei Nichtbenutzung die Platten schlafen gelegt werden. Vorteil von "keinem NAS" ist, dass der grundlegende Stromverbrauch entfällt. Also der, den das Gerät noch bei schlafenden Platten benötigt.

Hatte aber nicht der Betrieb einer Platte an der Fritz Box negative Auswirkungen auf die WLAN Performance?

Gruß
Gert
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Beitragvon B. Albert » 09.01.2018, 11:35

treble trouble hat geschrieben:...
Hatte aber nicht der Betrieb einer Platte an der Fritz Box negative Auswirkungen auf die WLAN Performance?


Nach meiner Erfahrung mit der Fritz!Box 7490 und Seagate Expension bisher nicht. Wie es bei früheren Modellen war, kann ich nicht sagen.

VG Bernd
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Beitragvon treble trouble » 09.01.2018, 11:42

B. Albert hat geschrieben:
treble trouble hat geschrieben:...
Hatte aber nicht der Betrieb einer Platte an der Fritz Box negative Auswirkungen auf die WLAN Performance?


Nach meiner Erfahrung mit der Fritz!Box 7490 und Seagate Expension bisher nicht. Wie es bei früheren Modellen war, kann ich nicht sagen.


Es war auch nicht aus CPU-Performance-Gründen, sondern weil USB in einem Frequenzbereich strahlte, das die WLAN-Antennen beeinflusste. Einen generellen Link dazu habe ich auf heise gefunden. Ich hatte das aber, meine ich, auch schon mal im konkreten Kontext der Fritzbox gelesen. https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 26700.html

In der Regel hilft also wohl ein gutes, geschirmtes Kabel.

Gruß
Gert
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Beitragvon B. Albert » 09.01.2018, 13:16

Hallo Gert,

treble trouble hat geschrieben:...
Es war auch nicht aus CPU-Performance-Gründen, sondern weil USB in einem Frequenzbereich strahlte, das die WLAN-Antennen beeinflusste. ...


Du hast recht. Ich erinnere mich, dass ich tatsächlich mal nach Anschluss eines USB3-Sticks an der FB ein Problem mit dem Wlan hatte. Ist schon länger her und ich konnte es dadurch lösen, dass ich ihn entsorgt habe. Die Seagate habe ich im Green-Modus angeschlossen, also nicht als USB3. Reicht für den notwendigen Datendurchsatz anscheinend völlig aus.

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