Audiophile Optimizer 2.10 beta mit Fokus auf Server 2016/W10

Musikwiedergabe über PC und Mac

Beitragvon Salvador » 25.02.2018, 16:04

Hallo zusammen,

Unterstützt der Optimizer auch Windows Server 2016 R2?

Grüße,
Andi
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Beitragvon Fujak » 26.02.2018, 14:00

Hallo Andi,

ich bin diesbezüglich mit Phil in Kontakt und werde berichten, sobald ich näheres weiß.

Grüße
Fujak
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Beitragvon Matty » 25.08.2018, 12:54

Hallo zusammen,

hat jemand Erfahrungen damit, ob der Audiophile Optimizer zusammen mit Dante funktioniert?

Also speziell mit der DVS (Dante Virtual Soundcard).

Danke und viele Grüße
Matthias
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Beitragvon nad911 » 25.08.2018, 13:38

Hallo Matthias,

ich verwende den Audiophile Optimizer mit Dante Controller und es funktioniert.

Grüße
Edi
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Beitragvon Matty » 25.08.2018, 14:00

Hi Edi,

danke für die Antwort.

Ich überlege, gerade, ob ich den AO ausprobieren soll.
Gerade bei Windows 10 finde ich es ziemlich nervig, was da so alles ungefragt installiert und gestartet wird.

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon v_erich » 25.08.2018, 16:45

Ich hab den AO und Fidekizer auf Server 2016 in Verwendung mit DVS,
jedes für sich ein Upgrade des Klangs.

Gruß,
Erich
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Beitragvon Matty » 25.08.2018, 18:35

Hi zusammen,

nochmal danke für das Feedback.

Ich habe den Optimizer inzwischen gekauft und installiert und kann bestätigen, dass alles einwandfrei funktioniert.

Verwendete Software:

- Windows 10
- Roon
- Acourate Convolver
- Dante DVS
- Focusrite Rednet Control

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon Matty » 27.08.2018, 13:09

Hallo zusammen,

so, nun habe ich die letzen 2 Tage den AO 2.20 ausführlich mit verschiedenen Betriebssystemen getestet.

Mein Ziel war es dabei nicht, einen klanglichen Vergleich herzustellen im Sinne 'mit Windows XY und AO habe ich eine höhere Feinauflösung, ein ruhigeres Klangbild, o.ä.'.

Grund für den Einsatz des AO ist für mich viel mehr, ein möglichst stabiles, zuverlässiges und effizientes bzw. schlankes Betriebssystem herzustellen welches für den Betrieb einer Musikserverumgebung optimiert ist.

In meiner Umgebung müssen - wie gesagt -

    Roon Server
    Acourate Convolver
    Dante Virtual Sound Card
mit
    ASIO

möglichst stabil und zuverlässig laufen.

Ich verwende dafür ein älteres gebrauchtes Notebook mit einem Core i7, da dies eine gute Kombination aus Leistung, Preis und Stromsparsamkeit darstellt.

Ausprobiert habe ich den AO mit

    Windows 10
    Windows Server 2016
    Windows Server 2012 R2

Festhalten kann ich, dass in allen drei Betriebssystemen die Installation und Verwendung des AO absolut problemlos vonstatten ging.

Meine Hoffnung an den Audiophile Optimizer war vor allem, durch eine 'Entschlackung' des Betriebssystems zu erreichen, dass der DVS eine stabilere Latenz bekommt.

Ich hatte in der o.g. Konfiguration immer das Problem, dass in etwa jede 5 Messung im Dante Controller eine deutlich höhere Latenz aufwies, als die restlichen Messungen.
Ich habe leider nie herausgefunden, welcher Treiber, Service oder was auch immer diesen komischen Effekt verursacht hat.

Nun, leider konnte auch der AO mit Windows 10 dieses Problem nicht lösen.
Deswegen habe ich ihn auch mit Den beiden Server-Betriebssystemen getestet.

Mit Windows 2016 sieht es schon besser aus, aber auch hier gibt es noch Schwankungen in der Latenz.

Am Stabilsten läuft bei mir die Kombination AO mit Windows Server 2012 R2.

Ich werde wohl erst mal bei dieser Kombi bleiben.

Natürlich frage ich mich - auch im Sinne dieses Threads - welchen Vorteil die Kombination Windows Server 2016 mit AO bringen würde.

Windows 10 ist für mich erst mal raus. Ich habe nicht mehr all zu viel Vertrauen, dass dieses Betriebssystem besonders geeignet ist als BS für einen stabilen zuverlässigen Musikserver.

Es würde mich freuen, wenn Ihr auch Eure Erfahrung hierzu unter den Gesichtspunkten, Stabilität, Effizenz, Zuverlässigkeit teilt.

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon Bajano » 27.08.2018, 20:02

Hallo Matthias,

ich habe den AO zwar nicht auf meinem HTPC mit Win10 installiert, aber seit heute sind wohl wochenlange Probleme (die plötzlich auftraten) und als "late" im Dante-Controller unter Latency sichtbar waren, gelöst.

Ich habe sowohl in der DVS, als auch in der Konfiguration des Micromedia Dante-Boards die niedrigsten Werte eingegeben und war immer sehr zufrieden. Vor ein paar Wochen ging es dann mit sporadischen kleineren Störgeräuschen los und es wurden im Dante-Controller orange Balken angezeigt. Im Laufe der Zeit steigerten sich die Störungen und die Balken wurden teilweise rot. Ich hatte erst das Netzteil des HTPC in Verdacht, da das System nach einem Austausch wieder ein paar Tage lang stabil lief. Vor ca. 1-2 Wochen nahmen die Störungen wieder zu und nervten mitunter schon sehr.

Vor zwei Tagen habe ich durch Zufall mal wieder meinen "älteren" Fidelizer 7.10 installiert und gestern fiel mir bewusst auf, dass ich stundenlang ohne Störungen gehört hatte. Nun protokolliert der Dante-Controller seit fast 1,5 Stunden nur grüne Balken :D - Average liegt bei 1,3ms

Ich vermute, dass die plötzlichen und massiven Störungen mit dem größeren Windowsupdate 1803 zusammenhängen ... und der Fidelizer die "schuldigen" Dienste gut im Griff hat.

Vielleicht probierst Du mal die Free-Version aus.

Viele Grüße & viel Glück,
Oliver
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Beitragvon Matty » 27.08.2018, 21:04

Hi Oliver,

danke für den Tipp.

Es gibt ja Einige, die Den Audiophile Optimizer zusammen mit dem Fidelizer beutzen, z.B. Erich weiter unten.

Durch meine Spielereien mit AO und verschiedenen Betriebssystemen hatte ich mir leider meine Partition mit Windows 10 zerschossen, weswegen ich Windows 10 komplett neu installieren musste.
Und siehe da - es ist schon deutlich besser geworden. Wenn auch nicht so gut, wie die Kombination von Windows Server 2012 R2 zusammen mit AO.

Den Fidelizer habe ich mit Windows 10 jetzt auch mal ausprobiert. Ich erreiche damit aber noch nicht das Ergebnis mit 2012/AO.

Welche Media-Player hast Du denn im Menu ausgewählt?

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon Bajano » 27.08.2018, 21:41

Hallo Matthias,

hier mal ein Screenshot vom Dante-Controller nach ca. zwei Stunden:

Bild

Ich nutze ja noch die ältere Version des Fidelizer 7.x und deshalb habe ich abweichende Auswahlmöglichkeiten, aber als Mediaplayer wird bei mir ebenfalls RoonServer über den Fidelizer gestartet (Launch at startup? sollte dann natürlich im Menu von RoonServer deaktiviert werden).

Hier meine Auswahlmöglichkeiten des Fidelizer 7.10 als möglicher Anhalt für Dich:

Bild
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Viele Grüße,
Oliver
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Beitragvon Matty » 29.08.2018, 11:36

Hallo Oliver,

danke für die Screenshots.

Nach ein wenig hin und her mit dem Audiophile Optimizer und ein wenig Spielen mit Prozessprioritäten sieht es bei mir nun so aus:

Bild

Das habe ich so mit Win 10/2016 nicht hinbekommen. Da war die Streuung immer größer.
Auch der Fidelizer in der Trial-Version hat hier keine Verbesserung gebracht.

Momentan habe ich mit der Kombination 2012/AO einfach das beste Gefühl für einen puristischen Musikserver mit der von mir verwendeten Software. Einen Umstieg auf Win 10/2016 sehe ich deswegen erst mal nicht.
(Bzw. andersherum - ich werde von Win 10 auf 2012 umsteigen).

Zu Fragen zum Fidelizer gibt's ja dann auch einen eigenen Thread 8)

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon Fujak » 29.08.2018, 18:11

Hallo Matthias,

unter klanglichen Gesichtspunkten bevorzuge ich eindeutig den Windows Server 2016 gegenüber Windows Server 2012 oder gar Windows 10. Ich habe nur die benötigten Rolls und Features aktiviert sowie alle nicht benötigten Dienste deaktiviert, und kann damit in Dante die niedrigsten Latenzen ohne Aussetzer oder Störgeräusche einstellen - übrigens noch ohne AO 2.1. Mit dem Einsatz von AO wird das OS noch weiter abgespeckt und dürfte erst recht niedrigste Latenzen ermöglichen.

Grüße
Fujak
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Beitragvon Matty » 08.09.2018, 11:55

Hi Fujak,

danke nochmal, dass Du Deine Erfahrungen teilst.

Mir hat das Thema keine Ruhe gelassen und ich habe mich auch nochmal an einer Windows Server 2016 Konfiguration versucht.

Der Anreiz, eine funktionierende Server Core Konfiguration herzustellen, war einfach zu groß. :D

Das Schöne ist, dass einen (um beim Thema zu bleiben) der Audiophile Optimizer wirklich gut dabei unterstützt, Roon auf einem Core-Server zu installieren.
Sicher geht es auch ohne - wenn man weiß, wie es geht ...

Leider war die Installation bei mir etwas kniffelig, da verschiedene Treiber, u.a. die DVS, sich erst installieren ließen, als ich ein paar Dateien von Hand kopiert hatte.

Auch reichte der Audiophile Optimizer bei mir alleine nicht aus, um die gleichen stabilen Dante-Latenzen zu erreichen, wie z.B. beim Windows Server 2012 R2 GUI.

Erst die Verwendung des Fidelizers 8.2 in der richtigen Einstellung zusätzlich zum AO hat bei mir den entscheidenden Durchbruch gebracht (es schaut bisher zumindest so aus).
Dabei musste ich ein wenig mit den Fidelizer-Parametern rumspielen, bis es geklappt hat. Bei den ersten Versuchen hatte sich die DVS-Latenz nämlich erstmal deutlich verschlechtert.
Jetzt läuft das System sei einer Stunde und die Differenz zwischen Average und Peak beträgt gerade mal 0,2 msec.

Meine Meinung über den Windows Server 2016 muss ich deswegen (gerne) revidieren.

Er funktioniert wunderbar, hat es mir nur deutlich schwieriger gemacht, als der Windows Server 2012 R2.

Zwischenfazit für mich ist, dass die Software Audiophile Optimizer und auch der Fidelizer auch unabhängig von potentiellen Klangverbesserungen einen echten Nutzwert bein Erstellen einer stabilen schlanken Konfiguration haben.

Bei mir läuft nun erfolgreich folgende Konfiguration auf meinem Musikserver:

Windows Server 2016 Core
Audiophile Optimizer 2.20
Fidelizer 8.2
Roon
AcourateConvolver
Dante Virtual Soundcard
Rednet Control


Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon StreamFidelity » 25.11.2018, 15:51

Hallo zusammen,

da mein HFX RipNAS V4 einige Nebenaufgaben erfüllt (eben CD's rippen, Datei-Server - auch für berufliche Zwecke, Messungen mit Acourate) habe ich mich entschieden, einen reinen Roon Audio-PC aufzubauen. Gesetzt sind für mich:

- Windows 10 Pro
- USB (mit T+A WASAPI-Treiber)

Mit dem Hersteller des Cirrus7 Nimbus V2) konnte ich vereinbaren, dass er mir den SOtM tX-USBhub) gleich mit einbaut. Hier ist ein Prinzipienbild meines neuen Roon Setups.

Bild

Hardwareseitig also die besten Voraussetzungen. :D Nun könnte ich zusätzlich den AO in der Version 2.20 nutzen. Nach dem Studium des Handbuchs und auch aufgrund der hier geschilderten Probleme habe ich ziemlich Respekt davor. Ich möchte mich daher diesem Thema in zwei Schritten nähern und habe dazu Fragen.

1. Schritt BIOS Optimierung

Das Asus-Board H310T ist eines der neueren Generation. Das AO Handbuch empfiehlt einige Vorarbeiten:

- Disable every device you don’t need including serial ports, onboard soundcard
- Disable Intel SpeedStep, Turbo Mode, C-States, Virtualization Technology & especially Hyper-Threading
- Enable HPET (High Precision Event Timer)
- Disable Rapid Start and Smart Connect

Wie sind da eure Erfahrungen?

2. Schritt AO Installation

- Wenn ich das HB richtig verstanden habe, soll Windows über USB Stick komplett neu installiert werden. Ist das wirklich notwendig, wenn ein jungfräuliches Windows (vom Hersteller installiert) schon drauf ist?

- AO stellt bei der Installation den Express, Advanced & Ultimate Mode zur Verfügung. Damit ich nichts zerschieße, würde ich gern nur den Express Mode nutzen. Bringt das was?

Und eine abschließende Frage: Reduziert AO tatsächlich nennenswert die Anzahl der Windows-Prozesse?

Grüße Gabriel
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